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Flaschenfüll-undVerkapselmaschine.
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welche derart eingerichtet ist, dass die gefüllte Flasche aus ihrer Füllungslage zur nachfolgenden Verkapselung und während der Verkapselung eine achsiale, zur Füll- und verschliessvorrichtung bzw. zum Steuerorgane relative Bewegung in einem und demselben Sinne erhält. Der Kronenkork oder dgL, sowie
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dass sie sich dabei von der Füllmündung des Apparates entfernen.
Die Versehliessvorriehtung ist in dem Steuerorgan, bzw. in der Füllvomchtung beim Verkapseln unsehiebbar, so dass sie nicht abgedichtet werden muss ; dieselbe wird durch Vermittlung von aussen wirkender Hilfsmittel selbständig nicht be-
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In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 einen vertikalen Schnitt durch die ganze Maschine, während in den Fig. 2 bis 13 mehrere Ausführungsarten des Füllund Verkapselhahnes veranschaulicht sind.
Die Flaschenfüllmaschine nach Fig. 1 besteht aus dem Gestell 1, das oben den mit der nötigen Armatur ausgestatteten Flüssigkeitsbehälter A trägt, an welchen sieh die Fiill-und Verkapselvorrich- tung B anschliesst. Unterhalb der letzteren ist im Gestell eine lotrecht verschiebbare Spindel 2 angeordnet, die mit ihrem unteren Ende mit dem drehbar gelagerten Hebelarme. 3 des Fusstrittes 4 verbunden ist.
Unter dem Hebelarme. 3 ist ein doppelarmiger Hebel 5, 5'drehbar gelagert, dessen einer Arm 5'gegen den Hebelarm 3 von unten angelehnt ist, während der andere Arm 5 den Fusstritt 6 trägt. Das obere Ende der Spindel 2 ist mit Schraubengewinde 2 versehen, auf welchem die oben in einen Teller 8 ausgebildete Büchse 7 aufgesehraubt ist. Der Teller 8 dient zum Aufstellen der Flasche und durch Verdrehung des-
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wirbel 17 ist mit Luft und Flüssigkeitskanälen, sowie mit der Verkapselvorriehtung ausgestattet.
Der Hahn kann entweder nach Fig. 1 bis 7 mit horizontalem Wirbel versehen werden. wobei in ihm die Verkapselvorriehtung quer eingeriehtet ist, oder es kann der Wirbel nach den Fig. 8 und 9 vertikal stehen, in welchem Falle die Verkapselvorrichtung Achsial, u.zw.zentrisch oder exzentrisch eingerichtet ist.
Der Hahn nach den Fig. 2 bis 7 bestellt aus dem Gehäuse M, in dessen Mundstück 16 der bekannte
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Flüssigkeit. Vom Luftkanal27 zweigt der Entlastungskanal 2 ab, der mit dem Loch 29 des Gehäuses 74 in Verbindung gebracht werden kann.
Oberhalb des Mundstückes 76 ist im Hahnwirbel 17 die Verkapselvorrichtung quer eingerichtet. die in bekannter Art aus der Verkapselhülse 30 und dem verschibbaren Anschlagzylinder 31 besteht.
Der Erfindung gemäss ist in der Bohrung 38 des Hahnwirbels zwischen dem Zylinder. 31 und dem Stöpsel 33 ein gummirohr 32 untergebracht, welches den Zylinder und die Bohrung. 38 abdichtet.
Zum Halten des in die Verkapselhülse 30 eingelegten Kronekorkes c ist die erstere gemäss der Erfindung innen mit einer Ringnut 34 versehen, in welcher ein federnder. durchgeschnittener Ring 35 lose eingelegt ist, dessen lichter Durchmesser etwas kleiner ist als die Bohrung der Hülse-30 an der betreffenden Stelle. Statt des durchgeschnittenen Ringes kann auch ein schwacher, zusammenhängender Ring verwendet werden, der wellenförmig oder mit mehreren Abbiegungen verselten ist.
Berm Einlegen des Kronenkorkes c erweitert sieh der Ring 35 und nach dem Durchgehen des Kronenkorkes zieht er sich wieder zusammen und sichert den Kronenkork gegen Herausfallen.
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die Flüssigkeit aus dem Behälter 1 in die Flasche fliesst.
Wenn die Flasche gefüllt ist, wird der Hahnwirbel 17 in Richtung II gedreht, wodurch der Zutritt der verdichteten Luft und der Flüssigkeit abgeschlossen wird und der Entlastungskanal 271 zu dem Mundstück 76 und der Luftkanal 27 zum Loche 29 gelangen, aus welchem die verdichtete Luft aus der gefüllten Flasche entweicht. Danach wird durch weiteres Verdrehen des Hahnwirbels 17 in Richtung II die Verkapselvorriehtung in die Achse des Mundstückes 16 gestellt, wobei die Verkapselhülse 30 mit Kronenkork c nach unten zu stehen kommt (Fig. 3). Nun wird mittels des Handgriffes die Schrauben-
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Verkapselhahn eine gedrängte Bauart erhält, als wenn die sonst übliche Metallfeder verwendet würde.
Die mit dem Kronenkork verschlossene Flasche wird dann, nachdem der Fusstritt 4 herabgetreten worden ist, weggenommen und der Hahnwirbel 17 wird wieder in die in Fig. 2 gezeichnete Anfangsstellung zur weiteren Arbeit verdreht.
Wenn statt des üblichen Kronenkorkes mit wellenförmigem Rande, Kronenkorke c'mit Lappen 37 (Fig. 6,7) aus weichem Material, z. B. Staniol verwendet werden, so wird die harte metallene Verkapselhülse 30 durch eine solche. 30' aus Gummi verwendet.
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Gehäuse das Loch 29 vorgesehen. Unten ist das Gehäuse 14 mit dem Deckel 14'versehen, der das exzen- trisch angeordnete Mundstück 16 besitzt.
Das letztere besitzt wieder den Gummiring 18 und zu dessen Zusammendrücken das Schraubengewinde 79 mit der aufgeschraubten Schraubenmutter 20.
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um den Zufluss von Flüssigkeit und Luft abzusperren und durch den Luftkanal 27 und im Gehäuse 14 eingerichtetes Loch 2. 9 die verdichtete Luft aus der Flasehe zu entfernen. Darauf wird der Hahnwirbel so verdreht, dass die Verkapselvorrichtung über den Fiillmund 16 zu stehen kommt, wonach die Flasche mit Kronenkork verschlossen wird.
In Fig. 9 ist eine weitere Ausführungsart des Hahnes B mit Füll-und Verkapselvorrichtung dargestellt, wobei die Verkapselvorrichtung zentrisch im stehenden Hahnwirbel 17 eingerichtet ist. Zur Zuführung der verdichteten Luft sind um die Verkapselhülse 30 herum Nuten 39 eingerichtet, die oben in die ringförmige Nut 39' münden, die wiederum mit dem Luftkanal 27 verbunden ist. Der Zufluss der Flüssigkeit erfolgt durch die Nut 28'.
Das Einlegen der Kronenkorken c in die Verkapselvorriehtuiig geschieht bei den vertikal stehen-
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und die Verkapselhülse 30 führt und es wird der Kronenkork in die Verkapsefhülse 30 vorzugsweise durch eine Einschiebvomchtung gebracht (Fig. 10 bis 13).
Eine derartige Einschiebvorriehtung ist in den Fig. 10 bis 13 in zwei ausführungsarten in Schnitt und Draufsicht dargestellt. Für die Vorrichtung nach den Fig. 10 und 11 mündet das Loch 40 oberhalb
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