AT235096B - Druckentlastungseinrichtung - Google Patents

Druckentlastungseinrichtung

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AT235096B
AT235096B AT225562A AT225562A AT235096B AT 235096 B AT235096 B AT 235096B AT 225562 A AT225562 A AT 225562A AT 225562 A AT225562 A AT 225562A AT 235096 B AT235096 B AT 235096B
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AT
Austria
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pressure
holder
pot
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capsule
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AT225562A
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Oesterr Studien Atomenergie
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Druckentlastungs einrichtung 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

   dient gegebenenfalls zur Verbindung des Inneren des Topfes mit einem abgeschlossenen nicht dargestellten Aufnahmegefäss. Innerhalb des Topfes 1 stehen die Rohre A-D mittels eines Schraubengewindes mit dem einen Ende eines rohrförmigen Ventilkörpers 2 in Eingriff ; das andere Ende dieses Ventilkörpers ist durch eine Schraubkappe 3 abgeschlossen, die einen Rand aufweist, der mit einer konischen Fläche 3a ausgebildet ist. Der Körper 2 hat seitliche Öffnungen 4 und diese sind von einem Fortsatz 5a des Zerreissscheibenhalters 5 umgeben. Der Fortsatz 5a ist bei 6 auf dem Ventilkörper 2 festgekeilt, derart, dass eine relative Gleitbewegung zwischen diesen Teilen ermöglicht, eine relative Drehbewegung aber verhindert ist.

   Eine innere konische Schulter 7 an dem Fortsatz 5a kann mit der Fläche 3a in einem Ventil- und Ventilsitzverhältnis zusammenwirken, wenn zwischen diesen Teilen eine geeignete axiale Bewegung stattfindet. Zwischen der Endfläche des Fortsatzes 5a und einer Schulter 2a an dem Ventilkörper 2 erstreckt sich ein flexibler Balgabschluss 8 und daher bewirkt ein Zusammenwirken der Fläche 3a und der Schul- ter 7 eine Unterbindung einer Verbindung durch die Öffnungen 4. 



  Die Teile 2 und 5 werden durch eine zwischen dem Fortsatz 5a und der Schulter 2a an dem Ventilkörper 2 vorgesehene Feder 9 gegen eine Ventilschliessstellung gedrängt ; im normalenBetrieb ist aber das Ventil durch eine Schubstange 10 in einer offenen Stellung gehalten ; diese Schubstange wirkt uf die nachfolgend beschriebene Zerreissscheibenkapsel 17. 



  Die Schubstange 10'erstreckt sich durch mit Hülsen versehene Öffnungen 11 in einem abnehmbaren Schutzboden 12 und stützt sich gegen einen Hirnring 13 ab, der ein Ende eines Balgabschlusses 14 abschliesst ; dieser ist an der Innenfläche des Deckels Ib um eine Öffnung 15 angeordnet. Ein Schraubbolzen 16 in der Öffnung 15 gestattet es, die Schubstange 10 von der Aussenseite des Topfes 1 her durch axiale Verstellung des Hirnringes 13 zu betätigen. 



  Der Zerreissscheibenhalter 5 bildet eine Halterung für eine austauschbare Druckentlastungskapsel 17. 



  Die Kapsel 17 umfasst zwei rohrförmige Glieder 18,19, die an mit einem Schraubengewinde versehenen Abschnitten 20 miteinander in Verbindung stehen, wodurch eine Schale 21 und ein Ring 22 zwischen inneren Schultern an den rohrförmigen Gliedern 18,19 eingeklemmt sind. Die Basis der Schale 21 ist bei nia durchlöchert und wirkt als Unterlagsstruktur für eine Niederdruckzerreissscheibe 23, die peripher zwischen der Schalenbasis und dem Ring 22 eingeklemmt ist.   
 EMI2.1 
 angeordnete Berstdruckcodestifte 18b erstrecken sich in Schlitze in der Schulter 18a und in Öffnungen in dem Halter S. Der Druck des zwischen   denZerreissscheiben   23,24 eingeschlossenen Volumens 25 wird vor dem Zusammenbau herabgesetzt. 



   Das von der Scheibe 24 entfernt gelegene Ende des rohrförmigen Gliedes 19 ist bei 19a teilweise geschlossen und besitzt Öffnungen 26, die über das offene Ende 5b desHalters 5 mit dem Inneren des Topfes 1 in Verbindung stehen. Der Endabschnitt des Halters 5 ist mit inneren Schlitzen 27 versehen, die Arme 28 eines Betätigungsgliedes 29 aufnehmen, das ein zentrales, axial gebohrtes und mit einem Gewinde versehenes Auge aufweist. Das Betätigungsglied 29 ist an einer Schraubenspindel 30 angebracht, die einen Schraubenkopf 31 besitzt, an-dessen einem Ende sich das benachbarte Ende der Schubstange 10 abstützt, und die an ihrem andern. Ende in der Endwand 19a drehbar angeordnet ist. Wie man sieht, tritt die Spindel durch die Wand 19a undeine relative axiale Bewegung zwischen derSpindelundderKapsel 17 istdurch eine Schulter 32 und eine Zwischenscheibe 33 an der Spindel verhindert.

   In der gezeigten Stellung ist die relative Lage der Schubstange 10 und der Spindel 30 eine solche, dass die Schubstange einen Druck auf die Kapsel ausübt, wodurch sie in dem Halter 5 gehalten und der letztere axial unter Druck gehalten ist, so dass die Feder 9 zusammengepresst wird und so die Ventilflächen 3a, 7 getrennt sind. Das Ventil befindet sich also in einer offenen Stellung. Die mit Bezug auf die Leitung A beschriebenen und gezeigten Teile finden auch in den Leitungen B und C Anwendung. 



   Der oben beschriebene, ein Ventil, einen Zerreissscheibenhalter 5 und eine Schubstange umfassende Mechanismus ist auch mit Bezug auf dieLeitungD eingebaut. Hinsichtlich der Leitung D besteht die Funktion der Anordnung darin, das Innere des Topfes in ein nicht dargestelltes, geschlossenes Druckaufnahmegefäss zu entlüften ; es ist daher bloss notwendig, einerseits zu verhindern, dass   ein verhältnismässig hoher   Rückdruck in diesem Gefäss mit dem Topfinneren verbunden wird, anderseits hingegen zu ermöglichen, dass das Topfinnere im Falle eines Druckanstieges darin durch die Leitung D entlüftet wird. Es wird daher nur die Niederdruckzerreissscheibe 23 eingebaut, aber im umgekehrten Sinn. 



   Im Betrieb zerbricht ein Druckanstieg in irgendeinem der Drucksysteme, die durch die Leitungen A, B oder C entlüftet werden, sowohl die Hochdruck- als auch die Niederdruckzerreissscheiben in der entsprechenden Zerreissscheibenkapsel. Der sich daraus ergebende Druckanstieg im Inneren des Topfes 1 be- 

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 einflusst nicht   den Berstdruck eine.   der   übrigenHochdruckzerreissscheiben 24,   da diese von dem Topfhochdruck durch die Niederdruckzerreissscheiben 23 getrennt sind, die gegen einen Bruch bei einer grossen Druckdifferenz in diesem Sinn durch die Unterlagsstruktur gestützt sind. 



   Das Innere des Topfes selbst wird gegen ein geschlossenes Aufnahmegefäss durch einen folgerechten 
 EMI3.1 
 gegen Druckanstiege in dem geschlossenen Druckgefäss geschützt ist. 



     Der Ersatz einer Zerreissscheibenkapsel 17   kann in der Weise durchgeführt werden, dass zuerst die Bol- zen 16 herausgeschraubt werden, wodurchdie entsprechenden Federn 9 sich ausdehnen und den Halter 5 und die Schubstange 10 zurückschieben können, bis die konischen Flächen 3a, 7 in einer Ventilschliessstellung zusammenwirken. Hierauf wird das Innere des Topfes mit reinem Gas durchgespült. Jetzt können   der. Deckel 1b   des Topfes abgenommen und die Schubstangen 10 in ihren Hülsenlöchern zusammen mit demSchutzboden 12 herausgezogen werden. Sodann wird ein drehbarer Schlüssel an den Schraubenkopf 31   angesetzt, um das Betätigungsglied   29 axial entlang derSpindel zu bewegen, bis es ausser Eingriff mit den Schlitzen 27 kommt und mit der Schulter 32   zusammenwirkt.

   Soferne   sich   das Betätigungsglied   noch nicht gedreht hat, dreht es sich nun relativ zur Kapsel 17, die durch die Codestifte 18b gegen Drehung gehalten ist, und nimmt eine solche Stellung ein, dass das Betätigungsglied und die Kapsel aus dem Halter herausgezogen werden können. 



   Unter Umkehrung dieses Vorganges kann eine neue Kapsel eingeführt werden. 



    PATENTANSPRÜCHE :      1.   Druckentlastungseinrichtung für unabhängige, unter Druck stehende Systeme, dadurch gekennzeichnet, dass die Systeme durch Leitungen (A, B, C) über ein Sammelgefäss   (1)   mit einem gemeinsamen Aufnahmegefäss verbunden. sind, wobei das Sammelgefäss   (1)   vorzugsweise über eine weitere Leitung (D) an das Aufnahmegefäss angeschlossen ist und dass jede Leitung (A, B. C. D) eine austauschbare Berstscheibenanordnung und Ventile aufweist, durch die die Leitungen abschliessbar sind.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Berstscheibenanordnung in an sich bekannter Weise zwei, einNiederdruckvolumen einschliessende Berstscheiben aufweist, so dass ein Druckanstieg im betreffenden System zum Sammelgefäss ableitbar ist.
    3. Einrichtung nach Anspruch 2. dadurch gekennzeichnet. dass die beidenBerstscheiben zu einer Einheit in Form einer Druckdose verbunden sind.
    4. Einrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventile fembedienbar und direkt mit den Leitungen verbunden sind.
    5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventil für die Schliessstellung vor- gespannt und durch eine zum Festhalten der Berstanordnung in dem Halter bestimmte Kraft in der Offenstellung gehalten ist.
AT225562A 1961-03-27 1962-03-19 Druckentlastungseinrichtung AT235096B (de)

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GB235096X 1961-03-27

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AT235096B true AT235096B (de) 1964-08-10

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AT225562A AT235096B (de) 1961-03-27 1962-03-19 Druckentlastungseinrichtung

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102021111400A1 (de) 2021-05-03 2022-11-03 Volker Wurzer Überdrucksicherung

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102021111400A1 (de) 2021-05-03 2022-11-03 Volker Wurzer Überdrucksicherung
DE102021111400B4 (de) 2021-05-03 2023-12-21 Volker Wurzer Überdrucksicherung

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