AT89121B - Verfahren und Vorrichtung zum Vorholen des Werkstückes für Pilgerschrittwalzwerke. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Vorholen des Werkstückes für Pilgerschrittwalzwerke.

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  Verfahren und Vorrichtung zum Vorholen des Werkstückes für Pilgerschrittwalzwerke. 
 EMI1.1 
 

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 bis, gegen Ende des Hubes nach rechts, der Kolben d die Kanäle k überdeckt und so eine rasche Drucksteigerung hinter dem Kolben eintritt, die den Auslaufweg des Walzgutes nach Verlassen der Walzen auf ein kleines, auch durch Einstellung der Ventile   1   regelbares Mass beschränkt und dann dem Kolben, der Kolbenstange, der Drallspindel, dem Dorn und dem Walzgut eine kräftige Beschleunigung in Richtung der Vorholbewegung, des Pfeiles 2, erteilt.

   Bei der weiteren Bewegung nach links in Richtung des Pfeiles 2 werden die Kanäle k wieder freigelegt, so dass alsdann der Kolben durch einen konstanten Druck von 6 Atm. nach links getrieben wird, wobei der auf der vorderen Kolbenseite lastende Druck von 4 Atm. überwunden wird und die Druckluft durch die Kanäle g abströmt. Gegen Ende der Vorholbewegung überdeckt der Kolben d nunmehr die Kanäle g, wobei die rasche, auch durch Einstellung der Ventile   h   regelbare Drucksteigerung die Vorholbewegung schnell zum Stillstand bringt und die Bewegung in Richtung des Walzens, des Pfeiles 1, stossfrei einleitet.

   Die Abbremsung der Vorholbewegung wird aber nicht nur durch Einstellung der Ventile h geregelt, sondern gemäss vorliegender Erfindung gelingt es, durch Änderung der Pressung in den Druckluftleitungen i und   m   die   Vorhol-und Bremskräfte   in weiten Grenzen zu beeinflussen. Nachdem die richtige Einstellung der Pressungen für bestimmte Walzgeschwindigkeiten und Hohlblockgewichte während des Walzens erprobt ist, können die 
 EMI2.1 
 ventile   n und 0   vermeiden das Auftreten eines allzu hohen Druckes. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : i. Verfahren zum stossfreien Vorholen des Werkstückes beim Pilgerschrittwalzen durch Druckluft, dadurch gekennzeichnet, dass die den beiden Seiten des Zylinders (e) zugeführten Luftdrücke unabhängig voneinander geregelt werden.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass beide Zylinderräume mehrere in Richtung des Kolbenhubes versetzte Zuleitungen (g, k) erhalten, die durch Ventile (h, zu geregelt oder ganz abgesperrt werden.
AT89121D 1918-03-28 1921-02-13 Verfahren und Vorrichtung zum Vorholen des Werkstückes für Pilgerschrittwalzwerke. AT89121B (de)

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AT89121B true AT89121B (de) 1922-08-10

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