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Walzenkrempel.
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letzten Arbeitswalzengruppe fortlassen, so dass die beiden letzten Arbeitswalzen das auf der Kammtrommel sitzende Spinngut nur bestreichen. Die Streichwirkung ist aber hierbei nicht befriedigend. Es wird daher in der Praxis in Verbindung mit der Maschine nach dem genannten Patent eine zweite Krempel benutzt, die der dritten Maschine des bekannten Dreikrempelsatzes entspricht.
Diese bekannte zweite Krempel (alte dritte) entspricht aber in keiner Weise der Aufarbeitungs-und Produktionsfähigkeit der Krempel nach dem Stammpatent, mit denen sie zusammenarbeiten, weil sie zwecks Reinigens der Kratzenbeschläge
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Der Zweck der Erfindung ist. diesen wesentlichen Nachteil zu beseitigen, und er wird durch eine weitere Ausführung der durch Patent Nr. 70576 geschützten Walzenkrempel erreicht, gemäss welcher das wesentlich Neue darin besteht, dass die Walzen der Arbeitswalzenpaare derart mit Abstand voneinander gelagert sind, dass die Arbeitsstelle zwischen ihnen aufgehoben wird und sie nur als Streichwalzen das auf der Kammtrommel sitzende Spinngut bestreichen.
Ausserdem ist gemäss der neuen Ausführung zwecks Verhütens eines einseitigen Streichens des Flores vor jeder einzelnen Streichwalze ein Wender angeordnet.
Bei dieser Maschine, bei welcher also um eine grosse Kammtrommel eine Anzahl von Streichgruppen angeordnet ist, bedingt das Verhältnis der kleinen Streichwalzen zur grossen Kammtrommel eine vielfach höhere Aufnahme-und Streichfähigkeit wie bei den bekannten dritten Maschinen des Dreikrempelsatzes mit grossem Tambour und kleinerem Peigneur.
Dabei kann die Verteilung des Spinngutes je nach Art des Materials besonders für Melangen
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oder von Gruppe zu Gruppe von etwa 250 in auf 500 bis 600 w in ausgiebiger Weise gefördert werden. Ausserdem hat man es auf diese Weise in der Hand, den bisherigen gemischten Krempelvorgang in einen Arbeitsvorgang und einen Streichgvorgang beliebig zu trennen und jeden für sich und seiner Eigenart nach zur Geltung zu bringen.
In der Zeichnung zeigt Fig. i eine Arbeitsgruppe der Krempel nach dem Stammpatent, Fig. 2 eine Streichgruppe der den Gegenstand der Erfindung bildenden neuen Krempel, Fig. 3 eine Seitenansicht der letzteren Krempel und Fig. 4 eine Skala der beispielsweisen Umfangsgeschwindigkeiten der einzelnen Walzen der Krempel nach Fig. 3.
Die Arbeitswalzen d'bis d'des Patentes Nr. 70576 bilden ausser mit der Kammtrommel c auch paarweise unter sich Arbeitsstellen, und zwar die Krempelstellen x (Fig. i).
Diese Gruppen von Arbeitswalzen sind nach der neuen Ausführung (Fig. 2, 3) insofern ge- ändert, als die Arbeitsstelle x fortfällt, indem die Walzen d1 bis d2 der einzelnen Paare d',
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ihn ihrerseits wieder in die Kammwalze einstreichen. Zu je zwei Streichwalzen i ist eine Putz-oder Schnellwalze el bis e3 vorgesehen.
Durch Anordnung von sechs Streichwalzen nebst Wendern in Verbindung von je zwei Streichwalzen mit einer Putzwalze entsteht die Vorspinnkrempel gemäss Fig. 3. Die Zuführung und Abnahme des Spinngutes erfolgt in gleicher Weise wie bei der Maschine nach dem Stammpatent.
PATENT-ANSPRÜCHE :
I. Walzenkrempel nach Patent Nr. 70576, dadurch gekennzeichnet, dass die Walzen
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dass die Arbeitsstelle zwischen ihnen aufgehoben wird und sie nur als Streichwalzen das auf der Kammtrommel (c) sitzende Spinngut bestreichen.
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