AT89028B - Verfahren zur Herstellung von gemustertem Papier. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von gemustertem Papier.

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AT89028B
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Albrecht Blomberg
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Albrecht Blomberg
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  Verfahren zur Herstellung von gemustertem Papier. 



   Die zu verarbeitende Papierbahn a kommt von der Papierrolle Al und gelangt über eine Führungswalze zur Wachsdruckvorrichtung. 



   Die Wachsdruckvorrichtung besteht aus einer hohlen, mit weichem Tuch überzogenen
Gusseisenwalze B. Über die Walze B und über eine Führungswalze C läuft ein Gummituch ohne Ende b und darüber das zu bedruckende Papier a. Die geheizten Druckwalzen kl und   li,   nehmen von den in den Wachsbehältern   Ai   und   k2   rotielenden, ebenfalls geheizten Walzen   7,'"je",   das flüssige Wachs auf. Das auf dem erhabenen Muster der Druckwalze   lzl   und   h,   verbleibende Wachs wird auf das durch Drehung der Walze B vorüberbewegte Papier a aufgedruckt. Jede Walze   kl,     h,   druckt einen besonderen Bestandteil des Gesamtmusters. Die Zahl der Druckwalzen kann beliebig sein.

   Das warme flüssige Wachs dringt begierig in das Papier ein und erstarrt sofort. 



   Nach Verlassen der Wachsdruckvorrichtung wird das mit dem Wachsdruck versehene Papier zwecks Anfeuchtung zwischen zwei mit Filz überzogene Walzen D und E geführt, von denen die untere Walze D Wasser aus dem Wasserbehälter k2 aufnimmt. Um einen bestimmten Feuchtigkeitsgrad des Papieres zu erzielen, wird je nach Beschaffenheit des Papiers (z. B. Saugfähigkeit) der Druck der Walzen E und D verstärkt oder verringert. 



  Demzufolge müssen die Walzen D und E verstellb r zueinander eingebaut werden. 



   Im angefeuchteten Zustand wird das Papier nun in die   Knüll vorrichtung K geführt.   



  Durch das Knüllen entstehen in dem Wachs nach allen Richtungen regellos verlaufende Risse. 



   Nach dem Verlassen der   Knüllvorrichtung   K wird das Papier a wieder ausgebreitet, was durch die Walzen Si und   S2   geschieht. Es sind dies Holzwalzen, welche von der Mitte nach den Enden zu schraubengangförmig mit Haaren besetzt sind. 



     Nun läuft   das Papier a über mehrere Führungswalzen, durch welche es, leicht geglättet, zur Farbwalze F mit der Presswalze G gelangt. Die Farbe wird aus dem Farb-   behälter     Ai   entnommen. Beim Durchlaufen der Farbvorrichtung werden alle wachsfre ; en Stellen des Papiers gefärbt, auch dringt die Farbe in die durch das Knüllen entstehenden Risse des Wachses ein. Die gewachsen Stellen bleiben von der Farbe   unbeeinflusst.   



   Nach dem Färben läuft die Papierbahn a zum Trockner T, in welchem dem Papier die überschüssige Feuchtigkeit entzogen wird. Im Trockner T, welcher durch Scheidewände in einzelne miteinander in Verbindung stehende Kammern geteilt ist, läuft das Papier auf   Führungswalzen   auf und ab. Als Trockenmittel dient warme Luft. welche, durch den Ventilator F eingeblasen, den Trockner auf dem ihr durch die Scheidewände vorgezeichneten Weg passiert. 



   Das getrocknete Papier a läuft nun zwischen zwei mitlaufenden, sich von den   Rollen 7 ? t   und   ( ? i   abrollenden Papierbahnen r und q in die Bügelmaschine. Letztere besteht aus zwei geheizten Metallwalze PI   und P2.   Das im bearbeiteten Papier befindliche Wachs zieht in die Papierbahnen   r und q.   Das entwachste und gebügelte und somit fertige Papier läuft auf eine Rolle   A2'während   die Papierbahnen   r und q   sich auf die Wellen R2 und Q2 aufrollen. 



   Als Papier für die Bearbeitung kommen in Betracht sämtliche Papiere bezüglich Farbe und Qualität. 



   Als Wachs kommen in Betracht alle Arten, wie animalische Wachse (Wollwachs, Bienenwachs, Wallrat, Insektenwachs), als auch vegetabilisches Wachs (Karnaubawachs) und Erdwachs (Ozokerit, Ceresin). 



   Als Ersatz für Wachse können mit Erfolg verwendet werden : Paraffin, Stearin oder Mischungen derselben mit Wachs, mit oder ohne Zusatz von Kolophonium. 



   Mit Hilfe des Druckverfahrens wird einfarbiger und mehrfarbiger Buntdruck erzielt. 



  Die Zahl. der Farben richtet sich nach der Zahl der   Wachswalzen,   von denen jede Wachs von bestimmter Farbe aufträgt. Als Farbmittel für Wachs kommen fettlösliche Farben in Betracht. 



   Das Papier kann auch zuerst gefärbt oder mit Farbe bedruckt und darauffolgend erst dem \Vachsdruck unterworfen werden. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von gemustertem Papier, dadurch gekennzeichnet, dass auf das Papier Muster mit flüssigem, gefärbtem oder ungefärbtem Wachs aufgetragen werden, worauf das Papier angefeuchtet, in diesem Zustande geknüllt, hierauf leicht geglättet und nachdem es mit Farbe bedruckt und getrocknet ist, zwischen Papierlagen heiss gebügelt wird **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT89028D 1916-01-20 1920-09-27 Verfahren zur Herstellung von gemustertem Papier. AT89028B (de)

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