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Teerollmasehine.
Die Mehrzahl der üblichen Teerollmaschinen ist mit einer Pressvorrichtung versehen, bei welcher ein Kolben mittels einer Schraubenspindel auf die Teeblätter gepresst wird.
Diese Vorrichtungen besitzen den Nachteil, dass in den Arbeitsperioden, während welcher nicht unter Pressdruck gerollt wird, der Presskolben den zylindrischen Teebehälter der Maschine an der Oberseite abschliesst, wodurch die sehr erwünschte Kühlung der Blätter verhindert wird. Es wäre nun möglich, durch Anwendung einer höheren Pressenkonstruktion den Druckkolben soweit zu heben, dass er den Behälter nicht mehr abdeckt. Dies ergibt jedoch praktisch den Nachteil, dass die ganze Vorrichtung eine unerwünscht grosse Höhe erhält, was sich namentlich bei den sogenannten doppeltwirkenden Teerollmaschinen bemerkbar macht, bei welchen auch der Behälter eine Kreisbewegung ausführt.
Es wurde auch bereits versucht, diese Nachteile dadurch zu beheben, dass eine konstante Pressung auf einen fortwährend wechselnden Teil der Blätter mittels pflugscharförmiger Organe erhalten wird, die auf der Innenseite der Behälterwandung angeordnet sind und eine teilweise Pressung und zugleich eine Umförderung der Teeblätter verursachen. Diese Maschinen haben sich jedoch in der Praxis nicht besonders bewährt, da sie kein richtig gerolltes Produkt ergeben.
Die Rollmaschine nach der Erfindung bietet die Vorteile einer gedrängten Bauart, einer schnellen Bearbeitung und der Herstellung eines richtigen Produktes. Diese Vorteile werden dadurch erhalten, dass zwei einander gegenüberliegende Seitenwände eines im Querschnitt vierseitigen oberen Teiles des Teebehälters um je eine horizontale Achse in das Innere des Behälters umgeklappt und auf die Teeblätter gepresst werden. Ist der Behälter geöffnet, so beansprucht er nur eine ziemlich geringe Höhe, während eine ausgezeichnete Kühlung der Teeblätter erreicht wird.
Die Erfindung wird durch die Zeichnung erläutert. Fig. I ist eine Seitenansicht und Fig. 2 eine Oberansicht der neuartigen Teerollmasehine. Der Behälter a, b für den Tee besteht aus zwei Teilen, von denen der untere a einen kreisförmigen, der obere b einen viereckigen Querschnitt besitzt. Der Behälter ruht in bekannter Weise an drei Punkten c, d und e mittels Zapfen in auf Kugeln gelagerten Scheiben und ist mit der Kurbel f ver- bunden, welche von der Welle g aus durch Vermittlung von Kegelrädern angetrieben wird und den Teebehälter samt Untertisch h in eine kreisförmige Schwingbewegung versetzt.
Vom oberen viereckigen Teil des Teebehälters sind erfindungsgemäss zwei einander gegenüberliegende Wände fi und l um wagrechte Achsen mund n drehbar. Die Wände können in der senkrechten Lage gehalten oder aber nach einwärts umgeklappt und auf die Teeblätter gepresst werden mittels einer Schraubenspindel o und des Handrades p in der aus der Zeichnung ersichtlichen Weise.
Die Wirkung der Maschine ist derart, dass anfänglich der gefüllte Behälter etwa während einer Viertelstunde seine Schwingbewegung vollführt, ohne dass die Klappen gesenkt sind. Während dieser Bearbeitung sinken die Teeblätter schon ungefähr um 25 on ein.
Darauf wird während fünf Minuten unter leichtem Pressdruck gerollt ; es werden dann die Klappen wieder geöffnet und nun läuft der Behälter während zehn Minuten um, ohne dass ein Druck auf die Teeblätter ausgeübt wird. Sodann wird wieder fünf Minuten unter Pressdruck gerollt und so weiter, bis die Bearbeitung, welche im Ganzen 45 bis 60 Minuten dauert, fertig ist. Eine geringe Menge von Teeblättern, welche gegebenenfalls zwischen die noch nicht geschlossenen Klappen hindurch aus dem Behälter fällt, gelangt auf den Untertisch und wird dort ebenfalls gerollt.
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