AT88884B - Reibungskupplung. - Google Patents

Reibungskupplung.

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AT88884B
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Austria
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flange
friction clutch
arms
shaft
coupling
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Inventor
Harrie Matson Giffin
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Harrie Matson Giffin
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  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Reibungskupplung. 



   Die Erfindung betrifft eine Reibungskupplung, bei deren Betätigung kein Druck oder Zug auf die zu kuppelnden Wellen ausgeübt wird und deren Teile für verschiedene Zwecke leicht ausgewechselt und verschiedenen Anforderungen der Kraftübertragung angepasst werden können. 



   In der Zeichnung zeigt Fig. i eine Kupplung gemäss der Erfindung zur Hälfte im
Senkrechtschnitt, zur Hälfte in Ansicht, Fig. 2 die Anordnung der Kupplung mit Wellen- ausrückung zur Hälfte im Senkrechtschnitt, zur Hälfte in Ansicht, Fig. 3 im halben Senkrechtschnitt eine von der in Fig. i dargestellten Ausführungsart abweichende Anwendungsart und schliesslich Fig. 4 die in Fig. 3 dargestellte Kupplung in geöffnetem Zustand. 



   Die Kupplung besteht aus einem mit einem kreisrunden Flansch 12 versehenen, auf der Welle 10 mittels einer Schraube 42 befestigten zylindrischen Kupplungsteil 11 und einem mit dem Teil 11 zu verbindenden, gleichfalls mit einem Flansch 14 von demselben Durchmesser versehenen zylindrischen Kupplungsteil   13,   der auf der Weile 10 leicht drehbar ist. Auf dem Umfang des Flansches 14 ist ein mit einer kreisförmigen Klemmplatte 16 ausgestatteter Ring 15 knapp aufgepasst. Die innere Fläche der Klemmplatte 16 berührt die äussere Fläche des Flansches 14 und liegt während der Betätigung der Kupplung fest auf dem Flansch 14 an. Der Flansch 12 ist von einem mit kreisförmiger Klemmplatte 18 versehenen Ring 17 umgeben ; die innere Fläche der Klemmplatte   Hegt   an dem Flansch 12 an. 



   Durch die   Ringe 15, 17   gehen mehrere mit sechseckigen Köpfen 20 und stellbaren Muttern 21 ausgestattete Bolzen 19 mit Unterlagplatten 23, die an dem Ring 17 anliegen und mit Unterlagplatten 22, die unter den Muttern 21 liegen. Zwischen den Unterlagplatten 22 und 23 befinden sich zwei Arme 24, 25, die Längsschlitze 26 und 27 besitzen, durch welche die Bolzen 19 hindurchgehen. Die anderen Enden der Arme 24, 25 sind mittels Bolzen   26x   und 27x mit dem Ende eines Hebels 28 drehbar verbunden, dessen anderes Ende mittels eines Bolzens 29 mit einem Gelenk 30 drehbar verbunden ist. Das andere Ende dieses Gelenkes 30 ist durch einen Bolzen 31 an eine auf der Welle 10 verschiebbare   Hülse   32 angelenkt, die mit einer ringförmigen Nut 33 ausgestattet ist.

   In dieser ruht ein mit Schildzapfen 35 versehener Ring 34, der durch einen Ausrückhebel in bekannter Weise betätigt wird. 



   Der Arm 24 hat auf seiner Innenfläche eine Querleiste 36, die an einem gewulbten Rücken 37 des Armes 25 anliegt. An die Wölbung 37 schliesst sich nach unten eine geneigte ebene Einziehung 38 an. 



   Bei eingerückter Kupplung drückt die Leiste 36, in   Ftg. i   dargestellt, auf die Wölbung 37 des Armes 25 und die verschiebbare Hülse 32 legt sich an das Ende des Zylinders 11 ; dabei ist die Mutter 21 so eingestellt, dass die erforderliche Reibung zwischen der Klemmplatte 18 und der Flansche 12 entsteht. 



   Da der Ring 15 fest auf dem Flansch 14 aufliegt, so wird, wenn die Klemmplatte 18 durch Reibung fest an der Flansche 12 liegt, eine der Welle 10 mitgeteilte Drehung auf den Teil 13 übertragen. 

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   Bei Verschiebung der Hülse 32 in die in Fig. 4 dargestellte Lage werden die Arme   M,   25, ohne auf die zu kuppelnden Wellen einen Druck auszuüben, senkrecht zur Achse des Bolzens 19 gegeneinander verschoben und die Leiste 36 wird von der erhöhten Oberfläche 37 nach unten auf die geneigte Einziehung 38 bewegt. Durch diese Bewegung der Arme 24, 25 wird der Bolzen 19 entlastet und die Reibung zwischen Klemmplatte 18 und Flansch 12 so weit vermindert, dass keine Übertragung der Drehbewegung auf den zylindrischen Teil 13 mehr stattfindet. 



   Dadurch, dass die röhrenförmigen Teile 11, 13 mit ihren Flanschen   12,   14 gleichen Durchmesser erhalten, ist es möglich, die Ringe 15 und 17 zu vertauschen, so dass der Ring   15,   wie in Fig. 3 gezeigt, fest auf den Flansch 12 und der Ring 17 lose auf den Flansch 14 aufgelegt werden kann und der zylindrische Teil 11 dann anstatt der treibende, wie in Fig. i, der getriebene Teil wird. 



   In Fig. 2 ist die Anwendung dieser Kupplung bei einer   Weltenausrückung   gezeigt, bei der der röhrenförmige Zylinder 13 durch einen Teil 39 ersetzt ist, der mittels einer Schraube   41   auf einer zweiten Welle 40 befestigt ist. deren Achse mit der Achse der Welle   10   in einer Geraden liegt. In einer Ausnehmung des Teiles 39 ist ein Kugel-oder Rollenlager 44 angebracht, in dem das Ende der anderen Welle in bekannter Weise liegt. Bei Betätigung der Kupplung wird kein Druck oder Zug auf die zu kuppelnden Wellen in axialer Richtung ausgeübt. 



   Durch entsprechende Zusammensetzung der einzelnen Teile einer solchen Kupplung kann dieselbe verschiedenen Zwecken dienen und es ist nicht notwendig, hierfür komplett zusammengestellte Kupplungen, sondern nur deren einzelne Teile auf Lager zu haben, die fallweise ohne weiteres zusammengestellt und verwendet werden können. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   I.   Reibungskupplung mit zwei röhrenförmigen Kupplungsteilen, mit senkrecht zu den Wellenachsen stehenden, einander berührenden Flanschen, dadurch gekennzeichnet, dass beide Flanschen von Ringen umgeben sind, durch die Bolzen hindurchgehen, und dass zwischen Muttern (21) der Bolzen und einem der Flanschenringe die Bolzen durch Längsschlitze von Armen (24, 25) gehen, die einander zugewendete unebene Flächen besitzen und gegeneinander durch einen Hebel verschiebbar sind, so dass durch das Gegeneinanderschieben dieser Arme (24, 25) die Bolzen angezogen und die Flanschen aneinandergepresst werden können, wodurch die Kupplung eingerückt wird, ohne dass hierbei ein axialer Druck oder Schub auf die zu kuppelnden Wellen ausgeübt wird.

Claims (1)

  1. 2. Reibungskupplung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass die einander zugewendeten unebenen Flächen der beiden Arme (24, 25) einerseits durch eine Leiste (36) und andrerseits durch eine Wölbung (37) gebildet sind.
    3. Reibungskupplung nach den Ansprüchen r und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Arme (24, 25) an dem Ende eines Hebels (28) angelenkt sind und das andere Ende dieses Hebels mittels einer Stange (30) an einer auf einer Welle verschiebbaren Muffe angelenkt ist, so dass durch Verschieben der Muffe der Hebel (28) an einem Ende gehoben oder ge- EMI2.1
AT88884D 1920-09-07 1920-09-07 Reibungskupplung. AT88884B (de)

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