AT88800B - Vorrichtung zur Entnahme geschmolzenen Glases aus dem Ofen. - Google Patents

Vorrichtung zur Entnahme geschmolzenen Glases aus dem Ofen.

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  Vorrichtung zur Entnahme geschmolzenen Glases aus dem Ofen. 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Entnahme von geschmolzenem Glas aus dem Ofen, besonders zwecks selbsttätiger Speisung von Glasmaschinen, bei welcher zwei geradlinig durch Druckluftkolben bewegte, als Messer ausgebildete Schieber am Auslauf des Ofenvorbaues scheren und den Auslauf abwechselnd schliessen und freigeben, was gemäss der Erfindung dadurch erreicht wird, dass die an je einer Traverse befestigten beiden Schieber durch Führungsstangen so miteinander und mit dem Druckluftkolben eines Arbeitszylinders, der wieder durch den Druckluftkolben eines zweiten Arbeitszylinders verschoben wird, verbunden und geführt sind,

   dass beim Kolbenhub des einen Arbeitszylinders die Messer aus der Endstellung in Mittelstellung überführt werden und der Auslauf freigegeben wird und beim Kolbenhub des anderen Arbeitszylinders durch Fortbewegung der Messer in unveränderter Richtung bis in die zweite Endstellung wieder geschlossen wird, worauf das nächste Öffnen und Schliessen durch entgegengerichtete Kolbenbewegungen erfolgt. Es brauchen also die beiden Arbeitszylinder nur immer abwechselnd betätigt zu werden, was sich in einfachster Weise durch ein Mehrwegventil bewerkstelligen lässt, welches in Übereinstimmung mit der Drehbewegung der Formen durch die Füllstellung, mechanisch gesteuert wird. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt : Fig. i einen Längsschnitt durch die Vorrichtung zur selbsttätigen Zuführung des geschmolzenen Glases zu Glasmaschinen und Fig. 2 einen Querschnitt durch dieselbe. 



   An einem vorhandenen Glasofen ist ein Vorbau a mit einem nach unten gerichteten Auslauf s angebracht, der möglichst gegen Wärmeausstrahlung geschützt und mit einem Gussgehäuse b sowie einem auswechselbaren Mundstück c versehen ist. An dem Gussgehäuse b ist eine Konsole   d   befestigt, an welcher ein festliegender Arbeitszylinder f und ein verschiebbarer Arbeitszylinder h angebracht ist. Der verschiebbare Arbeitszylinder h ist an der Kolbenstange g des festliegenden Zylindersf befestigt und mittels eines Lagerarmes i und Gleitrollen il in einem Schlitz k der Konsole d geführt. An der Kolbenstange   l   des Arbeitszylinders k ist eine Traverse m befestigt, welche einen als Messer ausgebildeten, am Ofenauslauf scherenden Schieber n trägt und die durch eine Stange o mit einer zweiten Traverse p fest verbunden ist.

   Die Verbindungsstange ist in einem an dem Gussgehäuse b befestigten Hängelage r geführt. Auch die Traverse p trägt einen als Messer ausgebildeten Schieber   n1.   



   Die Glasmaschine wird so an den Glasofen herangeschoben, dass das geschmolzene Glas aus der Auslauföffnung s unmittelbar in die zu beschickende Glasform fällt. Soll eine Glasform mit Glasmasse beschickt werden, so ist, wie Fig. i zeigt, zunächst die Auslauf- öffnung s freizugeben, was dadurch geschieht, dass Druckluft vor den Kolben des Zylinders. f geleitet wird, worauf sich der Zylinder   h   mit den Traversen m und p und mit den Schiebern n und   n1   derart verschiebt, dass die Glasauslauföffnung s frei wird. Das geschmolzene Glas kann daher auslaufen und die untergeschobene Form der Glasmaschine füllen.

   Ist die Form nahezu gefüllt, so wird Druckluft vor den Kolben des Zylinders h geleitet, wodurch die beiden Traversen m und p mit den Schiebern n und   n1 eine   weitere Verschiebung in gleicher Richtung erleiden und der vorher durch die Betätigung des 

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   Arbeitszylinders f an   die Auslauföffnung s herangerückte Schieber   n1   sich nunmehr unter die Öffnung s schiebt, wodurch er die Glasmasse abschneidet und die Öffnung s schliesst. 
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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Vorrichtung zur Entnahme geschmolzenen Glases aus dem Ofen, besonders zwecks selbsttätiger Speisung von Glasmaschinen, mit am Ofenauslauf scherenden Messern, die mittels Druckluftkolben geradlinig so bewegt werden, dass sie den Auslauf abwechselnd schliessen und freigeben und beim Schliessen die Glasmasse abschneiden, dadurch gekennzeichnet, dass die Messer (n, n) so miteinander und mit dem Druckluftkolben eines durch den Druckluftkolben eines zweiten Arbeitszylinders (f) verschiebbaren Arbeitszylinders (h) verbunden sind, dass beim Kolbenhub des einen Arbeitszylinders durch Überführung der Messer in Mittelstellung der Auslauf freigegeben und beim Kolbenhub des anderen Arbeitszylinders durch gleichgerichtete Weiterbewegung der Messer in die zweite Endstellung wieder geschlossen wird,
    worauf das nächste Öffnen und Schliessen durch entgegengerichtete Kolben- EMI2.2
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