AT88605B - Einrichtung zur Vergleichmäßigung des Stromes in einem Stromkreise, der aus einer Stromquelle pulsierender Spannung gespeist wird. - Google Patents

Einrichtung zur Vergleichmäßigung des Stromes in einem Stromkreise, der aus einer Stromquelle pulsierender Spannung gespeist wird.

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AT88605B
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  Einrichtung zur Vergleichmässigung des Stromes in einem Stromkreise, der aus einer Strom- quelle pulsierender Spannung gespeist wird. 



   Die Erfindung betrifft Einrichtungen und Schaltungsanordnungen in Stromkreisen, welche aus einer Stromquelle mit pulsierender Spannung gespeist werden und bei denen der Strom in einem oder mehreren   Arbeitsstromkreisen     vergleichmässigt   werden soll, derart, dass in diesen Arbeitsstromkreisen ein Strom verringerter Pulbation, im Grenzfalle ein reiner Gleichstrom fliesst. Derartige Einrichtungen sind beispielsweise in Gleichstromkreisen, welche aus einer Wechselstromquelle über Ventilapparate (Vakuumgleichrichter) gespeist werden, erforderlich. 
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 Gleichstromes unabhängig. 



   Es ist bekannt, dass man die Vergleichsermässigung des Stromes in einem Arbeitsstromkreise durch Parallelschalten von Widerständen oder Impedanzen, wobei letztere auch durch Transformatorwicklungen dargestellt sein können. durchführen kann (z. B. nach D. R. P. 



    Nr.   276990). Die Wirkungsweise derartiger Anforderungen ist jedoch auf Arbeitsstromkreise   beschränkt,   welche keine freien Gleichstrom-EMKe veränderlicher Grösse und Richtung enthalten, weil man Abzweigleitungen mit konstanter Impedanz nicht an die Enden solcher Arbeitsstromkreise anschliessen kann. So hat man beispielsweise bei   Reihenschlusskollektor-   maschinen zwar den Erregerstrom vergleichmässigt, vom Ankerstromkreis und den Bürsten konnte man bisher den pulsierenden Strom jedoch nicht fernhalten. Hier greift die Erfindung ein. 



   Nach der Erfindung soll der Strom in einem von pulsierendem Gleichstrom durchflossenen Arbeitsstromkreise, welcher eine oder mehrere freie Gleichstrom-EMKe veränderlicher Grösse und Richtung enthält, dadurch vergleichmässigt werden, dass neben den Arbeitsstromkreis einoder mehrere Zweigstromkreise geschaltet werden, die Ohmsche Widerstände oder Impedanzen und in Reihe damit freie Gleichstrom-EMKe enthalten, welche, wie die Gleichstrom-EMKe im Arbeitsstromkreis, in Grösse und Richtung veränderlich oder regelbar sind und die Zweigstromkreise von Gleichstromkomponenten des pulsierenden Stromes entlasten. 



   In den Fig. i und 2 sind zwei Schaltungsanordnungen gemäss der Erfindung dargestellt. 



  Hierbei ist angenommen, dass der pulsierende Gleichstrom durch ein Vakuumventil, z. B. einen Quecksilberdampfgleichrichter 1 geliefert wird. Die Anoden dieses Gleichrichters sind in bekannter Weise mit der Sekundärwicklung eines Wechselstromtransformators 2 verbunden, der an ein Wechselstromnetz 3 angeschlossen ist. Von der Mitte der Transformatorwicklung und von der Kathode führen in an sich bekannter Weise die Leitungen   4   und 5 zu dem Arbeitsstromkreis, in welchem der Strom vergleichmässigt werden soll. Dieser Arbeitsstromkreis enthält einen Gleichstrommotor 6, dessen Nebenschlusswicklung mit 7 bezeichnet ist. An den Bürsten des Gleichstrommotors tritt im Betriebe eine freie   Gleichstrom-E.   M. K. veränderlicher Grösse auf. 



   Erfindungsgemäss ist nun in Fig. i neben dem Verbrauchsstromkreis ein Zweigstromkreis eingeschaltet, welcher eine Impedanz 9 und, in Reihe damit, eine freie Gleichstrom-EMK, dargestellt durch eine Hilfsmaschine   13,   enthält. Letztere ist in Grösse und Richtung gleichsinnig wie die Gleirhstrom-EMK des Motors   6   veränderlich, denn die Hilfsmaschine 13 wird von 

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 zeichnet ; 18 ist ein Feldregelungswiderstand. 



   Damit die Einrichtung ihren Zweck erfüllt und die Gleichstromkomponente des pulsierenden 
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 jedoch nahezu vollkommen über den Zweigstromkreis   P,   13 gesandt wird, muss dafür gesorgt werden, dass die   GIeichstrom-EMK   der Hilfsmaschine 13 der an den Verzweigungspunkten 10 und 11 herrschenden Gleichspannung stets angenähert das Gleichgewicht hält und dass die
Impedanz des   Zweigstromkreises klein ist gegenüber   der Impedanz des Arbeitsstromkreises. 



    (Man wird also die Hilfsmaschine 13 zweckmässig mit Kompensationswicklung ausführen. )  
Die resultierende Impedanz der Transformatorwicklung 9 wird durch das Zusammenarbeiten mit der zweiten, vom pulsierenden Gesamtstrom durchflossenen Transformatorwicklung 8 an sich verkleinert. An Stelle der Impedanz 9 kann auch ein Ohmscher Widerstand treten ; die
Gesamtimpedanz des Zweigstromkreises kann auch durch die Hilfsmaschine 13 gebildet werden. 



   Bei der Anordnung (Fig. 2) der Erfindung ist als freie Gleichstrom-EMKe-Quelle im
Zweigstromkreise ein   Gleichstromnebenschlussmotor   13 eingeschaltet. dessen Erregerwicklung 17 aus dem   vergleichmässigten   Verbrauchsstromkreise gespeist wird. Bei dieser Anordnung ent- nimmt der Motor   13 über   den   Zweigstromkreis   nur Leerlaufstrom, seine Geschwindigkeit regelt sich dabei selbsttätig stets so, dass vom Leerlaufspannungsabfall abgesehen die an seinen Bürsten auftretende   Gegen-EMK   stets der Gleichspannung an den Enden des Arbeitsstromkreises gleich wird. Die Impedanzen der Stromkreise können durch Drosselspulen, z. B. 19, abgeglichen werden. 



   In Fig. 2 ist noch eine weitere Einrichtung nach der Erfindung dargestellt, nämlich eine
Gleichstromhilfswicklung 20 auf dem Transformator 12. Diese Wicklung wird aus einer auf der
Welle des Nebenschlussmotors 13 sitzenden Gleichstrommaschine 21 über einen Regler 22 und eine Drosselspule 21 gespeist und hat den Zweck, das Gleichstromfeld des Transformators, welches von den Wicklungen 8 und 9 herrührt, ganz oder teilweise aufzuheben. Durch ein hohes Gleichstromfeld würde der Transformator in seiner Eigenschaft als Wechselstromübertrager beeinträchtigt werden. Die Drosselspule 24 soll die im Stromkreise der Wicklung 20 vom Transformatorwechselfelde induzierte   Wechselstromkomponente glätten.

   Um   die Gleichstromstärke in der Wicklung 20 yon der Verbrauchsstromstärke im Teilstromkreise   abhängig   zu machen, ist die   Maschine 27   mit einer   Kompoundwicklung 23 versehen.   



   PATENT-ANSPRÜCHE :   1.   Einrichtung zur Vergleichsmässigung des Stromes in von pulsierendem Gleichstrom durchflossenen Arbeitsstromkreisen, wobei diese Arbeitsstromkreise eine oder mehrere freie Gleichstrom-E.   M.   Ke. veränderlicher Grösse und Richtung enthalten, dadurch gekennzeichnet. dass neben die Arbeitsstromkreise ein oder mehrere Zweigstromkreise geschaltet sind, die Ohmsche   Widerstände   oder Impedanzen und in Reihe damit freie   Gleichstrom-EMKe   enthalten, welche wie die   Gleichstrom-EMKe   der Arbeitsstromkreise veränderlich oder regelbar sind und die Zweigstromkreise von Gleichstromkomponenten des pulsierenden Stromes entlasten.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass die Impedanz eines Zweigstromkreises zum Teil durch die eine Wicklung eines Transformators gebildet wird, dessen zweite Wicklung in Reihe mit dem pulsierenden Strome liegt.
    3. Einrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet. dass als GleichstromE. M. K.-QueIle in einen Zweigstromkreis eine Hilfsmaschine, z. B. eine Gleichstromnebenschlussmaschine, eingeschaltet ist.
    4. Einrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Gleichstromfeld des Transformators durch eine entmagnetisierende Gleichstromhilfswicklung ganz oder teilweise aufgehoben wird.
    5. Einrichtung nach Anspruch zu dadurch gekennzeichnet, dass in die Gleichstromkreise Drosselspulen eingeschaltet sind, welche die Wechselstromkomponenten glätten.
    6. Einrichtung nach Anspruch 4 oder g, dadurch gekennzeichnet. dass die Stromstärke in der Gleichstromhilfswicklung des Transformators abbängig ist von der Verbrauchsstrom- stärkc im Teilstromkreise.
AT88605D 1915-11-15 1920-02-18 Einrichtung zur Vergleichmäßigung des Stromes in einem Stromkreise, der aus einer Stromquelle pulsierender Spannung gespeist wird. AT88605B (de)

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AT88605D AT88605B (de) 1915-11-15 1920-02-18 Einrichtung zur Vergleichmäßigung des Stromes in einem Stromkreise, der aus einer Stromquelle pulsierender Spannung gespeist wird.

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