AT88507B - Vorrichtung, die eine Bussole mit festem Teilkreis und ein Zielfernrohr enthält, das an dem Gehäuse der Bussole drehbar so gelagert ist, daß seine Drehachse mit der Achse der Bussole zusammenfällt. - Google Patents

Vorrichtung, die eine Bussole mit festem Teilkreis und ein Zielfernrohr enthält, das an dem Gehäuse der Bussole drehbar so gelagert ist, daß seine Drehachse mit der Achse der Bussole zusammenfällt.

Info

Publication number
AT88507B
AT88507B AT88507DA AT88507B AT 88507 B AT88507 B AT 88507B AT 88507D A AT88507D A AT 88507DA AT 88507 B AT88507 B AT 88507B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
bussole
axis
housing
telescope
image
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Zeiss Carl Fa
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Zeiss Carl Fa filed Critical Zeiss Carl Fa
Application granted granted Critical
Publication of AT88507B publication Critical patent/AT88507B/de

Links

Landscapes

  • Telescopes (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung, die eine Bussole mit festem Teilkreis und ein Zielfernrohr enthält, das an dem Gehäuse der Bussole drehbar so gelagert ist, dass seine Drehachse mit der Achse der Bussole zusammenfällt. 



   Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung, die eine Bussole mit festem Teilkreis und ein Zielfernrohr enthält, das an dem Gehäuse der Bussole drehbar so gelagert ist, dass seine Drehachse mit der Achse der Bussole zusammenfällt. Nach der Erfindung wird an dem Gehäuse der Bussole ein zu deren Teilkreis konzentrischer, zweiter Teilkreis angeordnet, zu dem ein an dem Fernrohr befestigter Zeiger gehört. Im besonderen Falle können diese beiden Teilkreise zusammenfallen.

   Eine derart ausgebildete Vorrichtung weist gegenüber bekannten Vorrichtungen dieser Art den Vorteil auf, dass sowohl der Winkel, den die Ziellinie des Fernrohres mit einer bestimmten, durch einen Hauptrichtungspunkt gegebenen Hauptrichtung einschliesst, als. auch der Winkel, den diese Hauptrichtung mit dem magnetischen Meridian einschliesst, abgelesen werden können, ohne dass eine Verstellung des Fernrohres gegenüber der Bussole nötig ist. Bleibt dabei dieser letztere Winkel unverändert, so ist dies ein Anzeichen dafür, dass die Vor- 
 EMI1.1 
 



   Vorteilhaft wird ferner ein Spiegelsystem so angeordnet, dass im Okular des Fernohres gleichzeitig mit dem zu beobachtenden Objekt die beiden Teilkreise sowie der an dem Fernrohr befestigte Zeiger und ein mit der Magnetnadel verbundener Zeiger (gegebenenfalls die Magnetnadel selbst) sichtbar werden, und zwar das Objekt nur im mittleren Teil, die Teilkreise und die beiden Zeiger nur am Rande des Gesichtsfeldes des Okulars, wobei die Bilder der Teilkreise das Bild des Objekts einschliessen. 



   Auf diese Weise braucht man beim Übergang von der Beobachtung des Objekts zu der Winkelablesung den Augenort nicht zu wechseln und hat ohnedies den Vorteil, dass das Bild des Objekts durch die Bilder der Teilkreise und der Zeiger nicht gestört wird. Damit auch beim Drehen des Fernrohres um seine Drehachse der Augenort des Beobachters unverändert bleibt, empfiehlt es sich, ein Fernrohr mit gebrochener optischer Achse zu verwenden, bei dem die Einblickachse mit der Drehachse zusammenfällt. Werden dabei die Teilkreise und die Zeiger auf Glasplatten eingeätzt oder eingeritzt, so können sie in bekannter Weise auch während der Nacht gut sichtbar gemacht werden. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Fig.   I   ist ein lotrechter Schnitt durch die Vorrichtung, der die optische Achse des Zielfernrohres enthält, Fig. 2 ist in grösserem Massstab eine Ansicht gegen die Strichplatte des Zielfernsrohres und Fig. 3 ist ein Bild des Gesichtsfeldes im Okular.

   Das Zielfernrohr enthält an optischen Gliedern ein den Lichteintritt vermittelndes, gleichschenklig rechtwinkliges Prisma al, ein Objektiv   a2,   ein mit einem Dach ausgestattetes, gleichschenklig rechtwinkliges Prisma   a3,   ein aus zwei Gliedern   a'   und   a5   bestehendes Okular und ein zwischen diesen beiden Gliedern angeordnetes, gleichschenklig rechtwinkliges Prisma   a6.   Alle diese Glieder sind in einem gemeinsamen Gehäuse a untergebracht, das an dem Gehäuse b einer Bussole drehbar so gelagert ist, dass seine Drehachse mit der Achse der Bussole zusammenfällt. Dabei ist die Anordnung so getroffen, dass diese Drehachse zugleich die Einblickachse des Fernrohrs ist.

   Vor dem vorderen Glied a4 des Okulars ist eine Glasplatte a7 so in dem Gehäuse a befestigt, dass ihre Vorderfläche a8 in der Okularbildebene liegt. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
   eingeritzt,   an dessen lotrechten Strich sich ein Zeiger   al    anschliesst, der zum Anzeigen der azimutalen Stellung des Fernrohres dient. Der Antrieb der Fernrohrdrehung erfolgt mittels einer am Gehäuse a gelagerten Schnecke c, die in eine zur Achse der Bussole konzentrische   Schneckenradverzahnung bl   des Bussolengehäuses b eingreift. Das Bussolengehäuse b kann mittels eines Zapfens b2 auf ein Stativ aufgesetzt und auf diesem befestigt werden.

   Es bildet den 
 EMI2.2 
 enthaltende Fläche unmittelbar unter der den Zeiger b8 enthaltenden Fläche der Glasplatte b7 liegt und dass die   Gradteilung b9   zur Achse der Bussole konzentrisch ist. Damit der Zeiger   b8   und die   Gradteilung g9 gleichzeitig   mit dem zu beobachtenden Objekt und dem zum Anzeigen der azimutalen Stellung des Fernrohres dienenden Zeiger aim Okular des Fernrohres sichtbar werden, ist mit dem Prisma   a6   ein gleichschenklig rechtwinkliges Prisma d so verbunden, dass die   Hypotenusenflächen   beider Prismen (die die Einblickachse des Fernrohres, und damit die Bussolen- achse, unter 450 schneiden) zusammenfallen, und es ist ferner vor dem Prisma d eine Sammellinse e in dem Gehäuse a befestigt, die,

   zusammen mit dem Hinterglied   a5 des   Okulars, dazu dient, einem
Beobachter ein Bild von dem   Zeiger b8 und   der   Gradteilung b9   zu liefern. Damit das Objekt nur im mittleren Teil, die Gradteilung b9 und die beiden Zeiger   a'"und   und b8 nur am Rande des Gesichtsfeldes des Okulars sichtbar werden, und zwar so, dass das Bild der Gradteilung das des
Objekts umschliesst, ist die Hypatenusenfläche des Prismas   d   in ihrem mittleren Teil ausgespart. 
 EMI2.3 
 
Licht ein Teil mittels eines kleinen Prismas i der Glasplatte a7 zugeführt wird und dazu dient, das Strichkreuz a9 und den Zeiger   d0 zou   beleuchten. 



   In Fig. 3 ist A das Bild des Strichkreuzes   a",   B das Bild des die azimutale Stellung des
Fernrohres angebenden Zeigers   aI0,   C das Bild des mit der Magnetnadel verbundenen Zeigers b8 und D das Bild der Gradteilung b9. Abweichend von Fig. i ist in Fig. 3 eine solche gegenseitige
Lage des Fernrohres und der Magnetnadel zugrunde gelegt, dass die Bilder der Zeiger   a10   und b8 einen Winkel von 1200 miteinander einschliessen, wobei an dem Bild der Gradteilung    & 'durch   das
Bild des Zeigers a10 ein Winkel von 3150 und durch das Bild des Zeigers   b8 ein   Winkel von   71   angezeigt wird. 



   Zum Gebrauch ist das Fernrohr mit Hilfe der Schnecke c so einzustellen, dass das Bild B des Zeigers   als an   dem Bild D der Gradteilung b9 den Wert Null anzeigt, und es ist dann die Vorrichtung mit ihrem Zapfen b2 so auf ein Stativ aufzusetzen, dass die Ziellinie des Fernrohres den gegebenen Hauptrichtungspunkt schneidet. Das Bild C des Zeigers   b8 gibt   dann an dem Bild D der Gradteilung   b9 den Winkel   an, den die durch den Hauptrichtungspunkt gegebene Hauptrichtung mit dem magnetischen Meridian einschliesst (in Fig. 3 den Winkel   71).   Alsdann ist das Fernrohr mit Hilfe der Schnecke c so einzustellen, dass das Bild eines zu beobachtenden Objekts mit dem Bild A des Strichkreuzes a9 zusammenfallend gesehen wird.

   Dann gibt das Bild B des Zeigers   als   an dem Bild D der Gradteilung b9 den Winkel an, den die Ziellinie des Ferrohres mit jener Hauptrichtung einschliesst (in Fig. 3 den Winkel   311).   Dabei hat man eine Kontrolle dafür, dass die Vorrichtung während dieser letzteren Einstellung   des Fernrohres keine Lagenänderungen   erfahren hat, darin, dass das Bild C des Zeigers b8 seine Lage gegenüber dem Bild D der Gradteilung   b9 unverändert   beibehält. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : i. Vorrichtung, die eine Bussole mit festem Teilkreis und ein Zielfernrohr enthält, das an dem Gehäuse der Bussole drehbar so gelagert ist, dass seine Drehachse mit der Achse der
Bussole zusammenfällt, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Gehäuse der Bussole ein zu deren Teilkreis konzentrischer, zweiter Teilkreis angebracht ist, zu dem ein an dem Fernrohr befestigter Zeiger   gehört.  

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass ein Spiegelsystem derart angeordnet ist, dass im Okular des Fernrohres gleichzeitig mit dem zu beobachtenden Objekt die beiden Teilkreise sowie der an dem Fernrohr befestigte Zeiger und ein mit der Magnetnadel verbundener Zeiger sichtbar werden, und zwar das Objekt nur im mittleren Teil, die Teilkreise und die beiden Zeiger nur am Rande des Gesichtsfeldes des Okulars, wobei die Bilder der Teilkreise das Bild des Objekts einschliessen,
AT88507D 1917-04-28 1918-06-05 Vorrichtung, die eine Bussole mit festem Teilkreis und ein Zielfernrohr enthält, das an dem Gehäuse der Bussole drehbar so gelagert ist, daß seine Drehachse mit der Achse der Bussole zusammenfällt. AT88507B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE88507X 1917-04-28

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT88507B true AT88507B (de) 1922-05-26

Family

ID=5642289

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT88507D AT88507B (de) 1917-04-28 1918-06-05 Vorrichtung, die eine Bussole mit festem Teilkreis und ein Zielfernrohr enthält, das an dem Gehäuse der Bussole drehbar so gelagert ist, daß seine Drehachse mit der Achse der Bussole zusammenfällt.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT88507B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2414382A1 (de) Optische kollimierende ausrichtungsanordnung
AT88507B (de) Vorrichtung, die eine Bussole mit festem Teilkreis und ein Zielfernrohr enthält, das an dem Gehäuse der Bussole drehbar so gelagert ist, daß seine Drehachse mit der Achse der Bussole zusammenfällt.
DE349614C (de) Bussolenrichtkreis
DE212905C (de)
DE758263C (de) Reflexkamera oder Kamera mit Spiegelsucher
DE1944269A1 (de) Vorrichtung zum Markieren der Orientierung eines Objektes
AT242502B (de) Einrichtung zum Einspiegeln von Einstellwerten in den Sucherstrahlengang einer photographischen Kamera
DE554031C (de) Nach dem Sextantenprinzip konstruierter Hoehenmesser
DE366996C (de) Fernrohr fuer See- und Luftfahrzeuge
AT88506B (de) Entfernungsmesser aus zwei Fernrohren, die sich mit ihren Objektiven an zwei verschiedenen Standorten befinden.
AT218367B (de) Photographische Kamera
DE1211483B (de) Einaeugige Spiegelreflexkamera mit Pentaprisma
DE620535C (de) Ablesevorrichtung fuer Magnetkompasse
AT67877B (de) Instrument zur Ermittlung einer Seite und eines dieser Seite anliegenden Winkels eines Geländedreiecks, von dem die beiden anderen Seiten und der von ihnen eingeschlossene Winkel bekannt sind, bei welchem Instrument mindestens eines der zur Darstellung der Dreiecksseiten verwendeten Lineale mit einem Visierfernrohr gekuppelt ist.
DE1548373B1 (de) Periskopsextant
DE267389C (de)
DE1104323B (de) Spiegelreflex-Suchereinrichtung mit eingespiegelten Einstellwerten
DE664605C (de) Zusatzeinrichtung fuer ein Fernrohr mit Nivellierlibelle
AT100954B (de) Tangenten-Tachymeter.
DE348709C (de) Feldmessgeraet mit lotrecht einstellbarer Fernrohrachse
DE725806C (de) Rueckblickperiskop
AT131283B (de) Galilei-Fernrohr mit erhöhter Bildfeldplastik.
AT151775B (de) Belichtungsmesser.
DE149561C (de)
AT92378B (de) Für stereophotogrammetrische Aufnahmen bestimmte, im Azimut einstellbare Kamera.