AT88394B - Verfahren zur Herstellung von Legierungen des Eisens mit Metallen der Chromgruppe. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Legierungen des Eisens mit Metallen der Chromgruppe.

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Description


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  Verfahren zur Herstellung von Legierungen des Eisens mit Metallen der Chromgruppe. 



   Die Erfindung betrifft die Herstellung von Legierungen des Eisens mit Metallen der Chromgruppe aus Erdalkalisalzen der diesen Metallen entsprechenden Säuren. Es hat sich gezeigt, dass man derartige Legierungen sehr rein und wirtschaftlich günstig erhalten kann, wenn man die genannten Salze in Gegenwart von Kohle auf hoch erhitztes flüssiges Eisen einwirken lässt. 



   Es ist bereits bekannt, dass man Molybdänsäure in Gegenwart von Eisen reduzieren und mit diesem legieren kann. Infolge der Flüchtigkeit der Molybdänsäure ist dieses Verfahren jedoch im grossen wirtschaftlich kaum durchführbar. Es ist weiters bereits bekannt, dass man ungeschmolzenes Eisen durch Erhitzen auf etwa   10000   C in einer Mischung von Alkalimolybdat oder Wolframat und Kohle oberflächlich mit Molybdän bzw. Wolfram legieren kann. Dieses Verfahren hat jedoch grosstechnische Bedeutung, insbesondere zur Herstellung von Ferrolegierungen, nicht bekommen, da Alkalisalze ein Arbeiten im   Schmelzfluss   wegen ihrer Flüchtigkeit nicht gestatten. 



   Dagegen können die Erdalkalisalze ohne Gefahr einer Verflüchtigung der zur Reduktion und Schmelzung nötigen Temperatur (ungefähr 17000 C) ausgesetzt werden. Bei dieser Temperatur lässt sich das Erdalkalisalz durch zugesetzte Kohle oder durch im Eisen aufgelösten Kohlenstoff leicht zu Metall reduzieren, welches dann mit dem geschmolzenen Eisen die gewünschte Legierung bildet. Bei entsprechend hoher Temperatur tritt das Eisen selbst als reduzierendes Agenz auf. 



  Es scheint dabei eine Reaktion stattzufinden ähnlich der bekannten zwischen Gips und geschmolzenem Eisen, etwa nach folgender Gleichung : 
 EMI1.1 
   Bur Herstellung von t'errolegierungen   nach dem vorstehenden Verfahren wird zweckmässig Kieselsäure zugeschlagen, um den freiwerdenden Kalk in eine leichtflüssige Schlacke zu verwandeln. Der Reaktionsverlauf, unter Anwendung von Kohle, lässt sich dann etwa mit folgender Gleichung wiedergeben : 
 EMI1.2 
 
Die Erhitzung erfolgt am besten durch den elektrischen Strom. 



   Die beschriebene Reaktion kann technisch mit Vorteil zur Herstellung von Spezialstahl unmittelbar aus Kohlenstoffstahl dienen. Man kann hiebei die Reduktion des Erdalkalisalzes entweder durch zugesetzte Kohle bewirken oder man benutzt den im Bade vorhandenen Kohlenstoff als Reduktionsmittel. Durch Verknüpfung dieser beiden Reaktionen hat man es ganz in der Hand, den Kohlenstoffgehalt des Stahlbades nach Belieben zu bemessen. Die Verwendung des Kalziumsalzes bietet ausserdem die Möglichkeit, das Eisenbad gleichzeitig zu entschwefeln, indem man der Schlacke die entsprechende Basizität erteilt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE   :   i. Verfahren zur Herstellung von Legierungen des Eisens mit Metallen der Chromgruppe, dadurch gekennzeichnet, dass die Erdalkalisalze der entsprechenden Metallsäure in Gegenwart von Kohle mit flüssigem Eisen zur Reaktion gebracht werden. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren zur Herstellung von Spezialstahl nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass kohlenstoffreicher flüssiger Stahl an Stelle von gewöhnlichem Eisen zur Reaktion gebracht wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT88394D 1916-11-25 1917-04-16 Verfahren zur Herstellung von Legierungen des Eisens mit Metallen der Chromgruppe. AT88394B (de)

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