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Verfahren zur Herstellung einer Stehbolzenverbindung.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer Stehbolzenverbindung für Kessel, bei welcher der Stehbolzenkopf beweglich in einem durch eine Öffnung im Kesselblech hindurchragenden Traggehäuse gelagert ist und besteht im Wesen darin, dass zunächst durch
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Einstellbarkeit zwischen diesen Teilen hergestellt wird, worauf nach der Einstellung ein Verschweissen des Traggehäuses mit dem Kesselblech in der richtigen Lage erfolgt, so dass
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geschaffen wird.
Die Fig. I, 2 und 3 zeigen je eine beispielsweise Ausführungsform einer Lagerungsmuffe mit allseitiger Bewegungsfreiheit, die mit dem Kesselblech verschweisst wurde, teilweise im Schnitt und teilweise in Ansicht. Die Fig. 4, 5 6, und 7 zeigen Ausführungsformen von Lagerungsmuffen, die durch das Kesselblech nach innen durchtreten, von ihm getragen werden und mit ihm verschweisst sind.
In den Figuren ist das Innenkesselblech mit 1, das Aussenkesselblech mit 2 bezeichnet.
Letzteres kann im Blech der Kesseldecke sein. Es weist eine Bohrung 3 mit gerundeten Wandteilen auf, in die eine Lagerungsmuffe 4 mit kugelförmiger äusserer Ausbildung so eingesetzt werden kann, dass sie nach allen Seiten beweglich und einstellbar ist. Die Öffnung 5 am inneren Ende der Lagerungsmuffe 4 ist kleiner als die am äusseren Ende und weist eine innere Lagerfläche 6 für den runden Kopf 7 des Stehbolzens 8 auf. Nach richtiger Einstellung der Lagerungsmuffe wird sie mit dem Kesselblech 2 verschweisst, wie dies bei 14 angedeutet worden ist. Ein Abschlussstöpsel 11 mit Kopf 12 wird in die Muffe eingeschraubt.
Er ist am unteren Ende konkav, um einen Spielraum 13 freizulassen.
Die in Fig. 2 dargestellte Lagerungsmuffe 4 a weist eine Lagerfläche 4 b für den Stehbolzenkopf 7a auf. Überdies ist ein mit Gewinde 17 versehener Fortsatz 16 vorgesehen, der ein Abschlussstück 18 trägt, das mit einem das Ende des Fortsatzes 16 überdeckenden Flansch 20 versehen ist.
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innerer Endteil 22 ist abgerundet und der Stehbolzenkopf 7 b wird in diesem abgerundeten Endteil gelagert. Die Bohrung oder das Loch 23 im Kesselblech weist keine abgerundete Seitenwandung auf ; vielmehr ist die Lagerungsmuffe auf dem konvexen äusseren Teil 24 der Bohrung einstellbar und bei 25 mit dem Kesselblech verschweisst.
Bei den Ausführungsformen gemäss Fig. 4 bis 7 weist das Loch im Kesselblech eine teilweise konische Wand 26 auf, während die Lagerungsmuffe 27 ebenfalls mit einem konischen Teil 28 am äusseren Ende versehen ist, der sich gegen den konischen Wandteil anlegt. Das'äussere Ende der Lagerungsmuffe wird mit dem konischen Offnungswandteil im Kesselblech durch Verschweissung 29 verbunden. Bei der in Fig. 4 dargestellten Ausfühl ungs-
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bei 31 verschweisst ist. In den Fig. 5 und 6 ist ein Stöpselverschluss dargestellt, bei dem der Stöpsel 32 in den äusseren Endteil der Lagerungsmuffe 27 eingeschraubt ist, der einen mehrkantigen Kopf zum Ansetzen eines Schraubenschlüssels aufweist. Das innere Ende der Lagerungsmuffe ist, wie bei 34 ersichtlich ; auch aussen abgerundet.
Bei der Ausführungsform, die in Fig. 7 dargestellt ist, ist die Lagerungsmuffe schwach konisch und der Stöpselverchluss 35 weist eine mehrkantige Vertiefung zur Aufnahme eines entsprechenden Schlüssels auf.
Bei allen in den Fig. 4 bis 7 dargestellten Ausführungen liegt das äussere Ende der Muffe und ihres Verschlusses annähernd in einer Linie mit der Aussenfläche des Kesselbleches.
Dort, wo der Verschluss mit der Muffe verschweisst ist, wird ein in üblicher Weise mit Bohrung 36 versehener Stehbolzen verwendet, wobei die Bohrung am inneren Stehbolzenende beginnt und in der Nähe des äusseren Endes im Stehbolzenkopf endigt.
PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung einer Stehbolzenverbindung für Kessel, bei welcher der Stehbolzenkopf beweglich in einem durch eine Öffnung im Kesselblech hindurchragenden Traggehäuse gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, dass zunächst durch Herstellung kugeloder kegelförmiger Sitzflächen am Traggehäuse und am Kesselblech die Einstellbarkeit zwischen diesen Teilen hergestellt wird, worauf nach der Einstellung ein Verschweissen des Traggehäuses mit dem Kesselblech in der richtigen Lage erfolgt, so dass eine völlig dampfdichte Verbindung bei weitgehender Einstellmöglichkeit der Verbindung geschaffen wird.
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