AT88256B - Verfahren und Gerät zur Veredelung von Saatgetreide. - Google Patents
Verfahren und Gerät zur Veredelung von Saatgetreide.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren und Gerät zur Veredelung von Saatgetreide. EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> können. Die übrigen Triebe werden von der Wandung des Trichters zurückgehalten und verkümmern. Die Entwicklung der Wurzel findet im Trichterkegel statt, der deshalb unten vollkommen offen sein muss und so lang ist, dass er bei der Weiterentwicklung der Pflanze das Hervortreten von Seitentrieben ausserhalb des Trichters unmöglich macht. Um der sich vollkommen frei entwickelnden Wurzel Luft zuzuführen, sind in der Trichterwand zahlreiche kleine Löcher e vorgesehen. Der Keimtrieb bzw. die sich aus dem Saatkorn entwickelnden wenigen Triebe treten, wie schon erwähnt durch die Verengung b aus. Um nun in einem weiteren Entwicklungsstadium die Ausbildung von Adventivwurzeln an den unteren Teilen der Halmknoten zu verhindern bzw. um bei Austritt von mehreren Trieben die Entwicklung eines Teiles der Triebe zurückzuhalten, kann die Verengung b statt von einer einfachen Öffnung durch eine verengte Führung für die sich entwickelnden Triebe gebildet werden. Nach Fig. 2 sind für diesen Zweck zwei (oder auch mehrere) übereinander angeordnete Verengungen b, b'ausgebildet. Gemäss Fig. 3 ist der Trichterhals d in seinem sich an die Verengung anschliessenden Teil bei b" verengt. Diese Verengung ist so lang gehalten, dass das Bestreben der Pflanze an den unteren Halmknoten Adventivwurzeln auszubilden verhindert wird. In Fig. 3 ist auch schematisch veranschaulicht, dass sich aus dem Saatkorn ausser dem mittleren Keimtrieb nur zwei seitliche Halmtriebe entwickelt haben, Fig. 4 setzt sich der Trichter a oberhalb der Verengung b in einem entsprechend verengten Hals d'fort. Der untere Teil des Gerätes kann nicht nur trichterförmig, sondern beliebig, beispielsweise zylindrisch (Fig. ), geformt sein. Ebenso kann auch der Querschnitt des Trichterhalses d ein beliebiger sein ; so ist beispielsweise in Fig. 6 ein Trichterhals d von sechseckigem Querschnitt veranschaulicht. Bei jenen Ausführungsformen, bei welchem nur ein Teil des oberen Hohlkörpers verengt ist, sind in dem nicht verengten Teil kleine Löcher f für den Abfluss des Regenwassers vorgesehen (vergl. mit Ausnahme von Fig. 4 sämtliche Figuren). Die durch die Verengung des Hohlkörpers austretenden Triebe gelangen zur vollen Entfaltung, entwickeln volle Ähren mit zahlreichen kräftigen Körnern und geben starkes und gut entwickeltes Stroh. Die Körner, die von auf diese Weise gezogenen Saatpflanzen stammen, werden wieder zur Zucht von Saatpflanzen verwendet, wobei die Triebe bis auf einen einzigen oder bis auf wenige durch das Verfahren gemäss der Erfindung unterdrückt werden. In dieser Weise wird ein Saatgut erhalten, bei welchem nach dem Gesetze der Vererbung erworbener Eigenschaften sich aus jeden Saatkorn nur ein Keimtrieb oder wenige Triebe bilden, die jedoch sehr kräftig sind und zur vollen Entwicklung gelangen. PATENT-ANSPRÜCHE : i. Verfahren zur Veredelung von Saatgetreide, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Gewinnung des veredelten Saatgutes dienenden Samenzuchtpflanzen aus Saatkörnen gezogen werden, nach deren Keimprozess in dem darauffolgenden Entwicklungsgang die Mehrzahl der Triebe bis auf einen einzigen Keimtrieb oder bis auf wenige Tiiebe unterdrückt worden ist.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass ausser der Unterdrückung der Mehrzahl der Triebe auch die Bildung von Adventivwurzeln an den Halmknoten, sowie auch der seitliche Austrieb der Pflanze'verhindert wird.3. Verfahren zur Veredelung von Saatgetreide, dadurch gekennzeichnet, dass das Verfahren nach den Ansprüchen i bzw. i und 2 durch mehrere Generationen fortgesetzt wird.4. Gerät zur Ausführung des Verfahrens nach den Ansprüchen i bis 3, gekennzeichnet durch einen das Saatkorn aufnehmen Hohlkörper, der unten offen ist und oben eine oder EMI2.1 gefüllt wurde, in den Boden versenkt wird.5. Gerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Teil des Hohlkörpers gänzlich oder nur teilweise verengt und der verengte Teil des Hohlkörpers in einer Länge ausgebildet ist, welche genügt, um das Bestreben der Pflanze an den unteren Halmknoten Adventivwurzeln zu bilden, zu verhindern.6. Gerät nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Teil des . Hohlkörper in einer Länge ausgebildet ist, welche genügt, um das seitliche Austreiben der keimenden Pflanze bzw. das Hervortreten der Seitentriebe über den Hohlkörper hinaus unmöglich zu machen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT88256T | 1920-10-14 |
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|---|---|
| AT88256B true AT88256B (de) | 1922-05-10 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| AT88256D AT88256B (de) | 1920-10-14 | 1920-10-14 | Verfahren und Gerät zur Veredelung von Saatgetreide. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT88256B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4908984A (en) * | 1984-07-13 | 1990-03-20 | Flog Ag Kunststoffwerke | Culturing plants with a dwarf habit |
-
1920
- 1920-10-14 AT AT88256D patent/AT88256B/de active
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