AT8815B - Regelungsverfahren für Explosionskraftmaschinen. - Google Patents

Regelungsverfahren für Explosionskraftmaschinen.

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AT8815B
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valve
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gas
explosion
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Leon Letombe
Mollet Fontaine & Co Fa
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  • Output Control And Ontrol Of Special Type Engine (AREA)

Description


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   Nun ergibt die Rechnung, dass der thermische Wirkungsgrad des Kreisprocesses wächst im Verhältnis, wie die Fläche des Diagramms abnimmt. Die Überverdichtung c cl, d. h. der Überschuss über die normale Verdichtung a c kann eine Störung nicht hervorbringen, da die Explosionsspannung niemals einen bestimmten Wert übersteigen kann, wenn man den Gaszutritt allmählich in dem angegebenen Verhältnisse verringert. Infolge dieses Verfahrens verringert sich der Gasgehalt der Ladung im Verhältnis, wie die Einlassmengen zunehmen, aber da die Verdichtung gleichzeitig zunimmt, bleiben die Zündungen gut. 



   Als Ausführugnsbeispiel wählen wir eine doppeltwirkende Viertaktmaschine. Jedes Ende des Cylinders   X   trägt ein Gehäuse, welches zwei Ventile enthält, eines A, welches durch den Canal i mit dem Cylinder in Verbindung steht, das andere B, welches mit dem ersteren durch die   Zwischenkammer   G verbunden ist, sich aber entgegengesetzt schliesst, so dass es jede Verbindung nach aussen abschliesst, wenn ein Minderdruck im Cylinder entsteht. Die Luft tritt bei n ein und das Gas bei   ni.   Beide Ventile können sich trotzdem, wie die Figur zeigt, in demselben Sinne heben. Das Ventil B, welches sich früher als A ein wonig öffnen kann, trifft beim Heben auf das Ventil G, welches es hebt und welches 
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   Behufs Regelung durch Überverdichtung schliesst sich nun das Ventil B. je mehr die Maschine entlastet wird, immer später und das Gasventil immer früher. An der Grenze, wenn die Maschine ganz entlastet wird, hebt sich das   Ventil B   nicht mehr so weit, dass es das Ventil G bethiitigt, es tritt also ein Aussetzer ein. 



   Die   Vcntile ss werden   durch Hebel K. (Fig. 3) von beliebiger Form   bethätist,   welche (leitrollen tragen und ihre Bewegung durch stufenförmige Nocken erhalten. Durch den Regler wird die   Nockenhü) se   P, welche in Fig. 4 in grösserem   Massstabe   dargestellt ist. durch   Hebotübcrtragung   in der Richtung ihrer Achse bei Veränderung der Belastung der Maschine verschoben (Fig. 2), so dass eine oder die andere der Stufen des Nockens auf die Gleitrolle j wirkt. Die Anordnung kann selbstverständlich auch umgekehrt werden, indem   die Nockenhütso   nicht verschiebbar ist, sondern statt dessen die Gleitrollen j verschoben werden. 
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   wird nur Luft f'ingosaugt.   



   Es ist selbstverständlich, dass man an Stelle von Stufennocken abgeschräggte Nocken verwenden kann. bei welchen die den verschiedenen   Diagrammen entsprechenden   Formen allmählich   ineinander übergehen.   



   Diese Anordnungen, welche bei einer doppeltwirkenden Maschine sehr gut arbeiten, eignen sich offenbar ebenso gut für eine einfach wirkende Maschine. 



   Um die   doppeltwirkende Maschine   in Gang zu setzen, wenden wir folgendes Mittel an : Wenn der Kolben sich in der Explosionsperiode   deg     hinteren CyHnderraumes betindet.   fuhrt man zunächst in den vorderen Cylidnerraum mitelst einer Pumpe Gas ein, um daselbst   Kxplosionsgemenge zu   erhalten, und pumpt dann auch in den hinteren   Cylinderraum   stark vedichtete Explossionsgemenge ein. Diese Verdichtung ist   möglich.   da der Kolben durch das vordere Luft- und Gskissen zurückgehalten wird. Leitet man nun hinten die   Zündung einz   so springt die Maschine an und erhält beim folgenden Rückhub sofort einen zweiten Kraftimpuls durch die Explosion der Ladung im vorderen Cylinderraum. 



   Es ist für das Verfahren nicht wesentlich, dass man bei der Regelung die Gasmenge 
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 theilhaftesten ist und daher zunächst der Beschreibung zugrunde gelegt wurde. Wesentlich ist nur, dass man bei geringerer Belastung eine grössere   Gesammtbdungsmenge   und also einen höheren Compressionsdruck anwendet als beim normalen Diagramm, gleichzeitig aber die Gasmenge so verringert, dass man ein L   'amm vou   geringerer Fläche als das 
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Es versteht sich, dass das Verfahren in gleicher Weise wie für Gas auch für feste. und flüssige Brennstoffe mit Vortheil angewandt wird.

   Da diese Maschinen in der Art der Zufuhr des Brennstoffes und in der Regelungsfähigkeit der   Brennsto & nenge   keinen grundsätzlichen Unterschied gegen die Gasmaschine bieten, so kann von einer Beschreibung derartiger Maschinen abgesehen werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Regelungsverfahren für Explosionskraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass mit abnehmender Belastung der Maschine eine vergrösserte Menge des Explosionsgemisches, dessen   Brennatoffgehalt jedoch   vermindert wird, eingesaugt wird, um die Leistung der Maschine durch   Überverdichtung   des Explosionsgemisches zu regeln.

Claims (1)

  1. 2. Eine Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Einströmventil (B), welches bei Öffnung über ein bestimmtes Mass das Brennstoffventil (G) betätigt, durch einen stufenförmigen oder abgeschrägten Nocken, dessen verschiedene Stufen auf den Ventilhebel entweder durch Verschiebung des Nockens oder des Hebels wirken können, so gesteuert wird, dass bei abnehmender Belastung der Maschine die Öffnungszeit des Einströmventiles verlängert und die des Brennstoffventiles verkürzt wird.
AT8815D 1897-07-03 Regelungsverfahren für Explosionskraftmaschinen. AT8815B (de)

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