DE243719C - - Google Patents

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DE243719C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M65/00Testing fuel-injection apparatus, e.g. testing injection timing ; Cleaning of fuel-injection apparatus
    • F02M65/007Cleaning
    • F02M65/008Cleaning of injectors only

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Valve Device For Special Equipments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 243719 KLASSE 46 c. GRUPPE
JAKOB LAUFFER in ZÜRICH, Schweiz.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29.JuIi 1909 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Zweitaktgleichdruckraaschine, bei welcher die Verbrennungsdruckluft und der Brennstoff außerhalb des Kraftzylinders getrennt voneinander verdichtet und vor dem Eintritt in den Kraftzylinder durch die Abgase vorgewärmt werden, bei welcher ferner eine gewisse Voreinströmung der Verbrennungsdruckluft vorgesehen ist. Die Maschinenleistung wird wie
ίο bei einer Dampfmaschine durch Veränderung der Zylinderfüllung geregelt. Gleichzeitig mit dieser quantitativen Regelung erfolgt aber eine solche in qualitativer Richtung, indem bei zunehmender Zylinderfüllung der Brennstoffgehalt des Verbrennungsgemisches verstärkt wird. Verbrennungskraftmaschinen mit ähnlichen Arbeits- und Regelungsvorgängen sind bekannt; bei ihnen wird jedoch die Zylinderladung in ihrer Menge und Zusammensetzung mit Hilfe von anderen baulichen Hilfsmitteln geregelt, als es nach der vorliegenden Erfindung geschieht.
Nach der vorliegenden Erfindung wird als Einlaßorgan ein einfacher Kolbenschieber von vollem Querschnitt verwendet, welcher in Verbindung mit einer Schieberhülse ebenfalls einfachster Art sowohl die qualitative als auch die quantitative Regelung gleichzeitig mit der Steuerung der Einlaßschlitze bewirkt. Die Steuerung und auch die Umsteuerung der Maschine gestaltet sich hierdurch sehr einfach. Ein Kolbenschieber bietet aber auch den Vo^ teil, daß er sich leicht abdichten läßt und gegen Formveränderungen durch Temperatureinflüsse geschützt werden kann. Hierdurch wird einerseits ein äußerst sparsamer Brennstoffverbrauch gewährleistet, andererseits1 die Betriebssicherheit der Maschine ganz bedeutend erhöht.
Auf der Zeichnung ist ein Kolbenschieber, wie er gemäß vorliegender Erfindung an einer Zweitaktmaschine der oben beschriebenen Bauart verwendet werden kann, beispielsweise veranschaulicht. Es zeigt:
Fig. ι den Längsschnitt durch den Kolbenschieber,
Fig. 2 die Abwicklung der Schieberhülse, die mit Eintrittsöffnungen für die Verbrennungsdruckluft und den Brennstoff (Gas, öl) versehen ist.
Der Kolbenschieber besteht aus dem eigentlichen Steuerkolben e, dem Entlastungskolben f und einem Verbindungsstück g, an das der Steuerhebel I angreift. In den Steuerkolben e sind federnde Dichtungsringe e2 eingelassen, von denen der unterste die maßgebende Steuerkante tragen kann. Außer den Dichtungsringen dienen noch die Rillen e1 zur Abdichtung des Steuerkolbens nach außen. Der Entlastungskolben f, der zwecks guter Abdichturig mit Rillen Z"1 und Dichtungsringen f2 versehen ist, läuft in dem Zylinder f3, welcher einen Teil der Ventilhaube * bildet. Der Hohlraum des Zylinders f3 steht durch eine Umführungsleitung mit dem Arbeitszylinder in Verbindung, oder es kann, wie in der Figur angedeutet, der Kolbenschieber seiner ganzen Länge nach in seiner Achse durchbohrt sein (Bohrung k).
Auf diese Weise wird eine vollständige Entlastung des Kolbenschiebers erzielt.
Die in der Schieberhülse η vorgesehenen Einlaßschlitze für die Luft sind mit «2 und diejenigen für den Brennstoff mit n1 bezeichnet. Die Luftzufuhr erfolgt durch die Leitung o2, die Brennstoffzufuhr durch die Leitung o1. Die siebartig durchbrochenen Platten m führen eine innige Mischung des Brennstoffes und der
ίο Luft herbei. Da die Platten m glühend werden, entzündet sich auch das Verbrennungsgemisch an ihnen.
Die Luft- und Brennstoffeinlaßschlitze sind gegeneinander versetzt angeordnet, so daß zuerst die Lufteinlaßschlitze allein, dann die Luft- und Brennstoffeinlaßschlitze zugleich geöffnet werden, und daß bei vollständiger öffnung der Lufteinlaßschlitze noch eine weitere öffnung der Brennstoffeini aßschlitze möglich ist.
Der Geschwindigkeitsregler beeinflußt die Steuerung in der Weise, daß die Einlaßschlitze n% für Luft und n1 für Brennstoff in der Schieberhülse η entsprechend der Belastung mehr oder weniger geöffnet werden. Bei geringer Belastung der Maschine wird der Ventilhub und entsprechend auch die Ventileröffnungsdauer verkürzt, also der Arbeitszylinder nicht voll und mit brennstoff ärmerem Gemisch gefüllt, während bei Vollbelastung die Ventileröffnungsdauer und der Ventilhub auf das größte Maß eingestellt werden, so daß die Maschine eine große Füllung mit sehr brennstoffreichem Gemisch erhält. Durch geeignete Formgebung der Einlaßschlitze nl und n2 kann die Zusammensetzung des Verbrennungsgemisches beeinflußt werden.
Der Zylinder fs und der zugehörige Entlastungskolben f sind aus dem Bereich der aus dem Arbeitszylinder der Maschine ausgestrahlten Wärmemengen nach außen verlegt, um einerseits eine künstliche Kühlung desselben zu umgehen und andererseits eine doppelte, gut dichtend eingeschliffene Führung des Kolbenschiebers mit dem Antrieb in der Mitte zu erzielen. Auch ergibt der Zylinder f3 in Verbindung mit dem Kolben f eine Pufferwirkung.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zur Einführung von Brennstoff und Luft in Zweitaktgleichdruckmaschinen mit Voreinströmung der Verbrennungsdruclduft, dadurch gekennzeichnet, daß der Eintritt der Verbrennungsdruckluft und des Brennstoffes in den Arbeitszylinder durch einen Kolbenschieber (e, g, f) von vollem Querschnitt gesteuert wird in Verbindung mit einer Schieberhülse (n), in welcher die Einlaßschlitze für die Luft und den Brennstoff derart versetzt gegeneinander angeordnet sind, daß zunächst reine Druckluft und hierauf das mit zunehmender Ventileröffnung immer brennstoffreicher werdende, in seiner Menge durch den Ventilhub bestimmte Verbrennungsgemisch in den Arbeitszylinder eintritt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolbenschieber außer dem eigentlichen Steuerkolben (e) einen Entlastungskolben (f) und ein zum Angriff der Steuerung dienendes Verbindungsstück (g) besitzt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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