AT87803B - Verfahren zur Herstellung von kosmetischen und therapeutischen Seifen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von kosmetischen und therapeutischen Seifen.

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  Verfahren zur Herstellung von kosmetischen und therapeutischen Seifen. 
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 der Stärke, des Dextrins, Inulins, Lichenins u. dgl. oder ihrer Umwandlungsprodukte oder Abkömmlinge eine Verbesserung erfahren. Die den Seifen einverleibten bzw. zugesetzten Alkyl bzw. Aralkylderivate der Kohlehydrate vom Typus n   (Co H10OÏ)   bringen den Seifen folgende Vorteile :

     i.   Sie erhöhen die emulgierende bzw. lösende Wirkung der Seife auf die Epidermis und erhöhen somit die reinigende Kraft der Seife, 2. sie mildern die Wirkung des freien Alkalis, indem sie dasselbe sorbieren, 3. sie machen die mit Hilfe der nach dem vorliegenden Verfahren hergestellten Seifen gesäuberte Haut geschmeidig und elastisch, 4. sie erhöhen die   Aufnahmefähigkeit'der   Seifen für kosmetische Mittel und Arzneistoffe oder Desinfizien, 5. sie verleihen den Seifenlösungen in Wasser oder Alkohol eine viskose Konsistenz, welche ihrer Verwendung sehr günstig ist, 6. sie geben den damit hergestellten festen Seifen eine gefällgie Beschaffenheit, 7. sie verhindern bzw. verlangsamen das Ranzigwerden überfetteter Seifen. 



   Es wird als bekannt vorausgesetzt, dass die verschiedenen Alkyläther der Kohlehydrate vom Typus   n (C3 Hlo 05)   verschiedene Löslichkeitsverhältnisse aufzuweisen haben. Je nach der Art und Anzahl der eingeführten Alkyl-bzw. Aralkylgruppen sind manche Kohlehydratäther in Wasser löslich, manche in kaltem Wasser quellbar und in einer verhältnismässig geringen Anzahl organischer Lösungsmittel löslich, manche in einer ausserordentlich grossen Anzahl organischer Lösungsmittel löslich. So sind z. B. die Äthyl-und Methylderivate niedrigerer Alkylierungsstufe der Zellulose, der Stärke, der Dextrins, des Lichenins, des Inulins u. dgl. in kaltem Wasser zu viskosen Flüssigkeiten löslich. (Siehe z.

   B. französische Patentschriften Nr. 447974 und 468162.) Diese wässerigen Lösungen sind, wenn sie genügend konzentriert sind, nicht oder wenig fliessende Gallerte und zeigen die merkwürdige Eigenschaft, in der Hitze zu koagulieren. Die Hitzekoagulate verflüssigen sich aber beim Abkühlen. Die Alkylderivate höherer Alkylierungsstufe sind je nach der Anzahl und der Art der eingeführten Alkylgruppen, entweder in Wasser unlöslich oder nur darin quellbar, dafür aber in organischen Lösungsmitteln löslich, manche hiervon sind fett-und öllöslich. 



   Für das vorliegende Verfahren sind sowohl die in kaltem Wasser löslichen Alkylderivate der Zellulose, der Stärke, des Dextrins u. dgl., ihrer Umwandlungsprodukte oder Abkömmlinge, als auch die in Wasser unlöslichen, in organischen Lösungsmitteln löslichen Alkyl-bzw. Aralkylderivate   vom Typus n (C, Hlo Oi)   geeignet. Hat man es in irgendeinem Stadium der Seifenherstellung mit wässrigen Lösungen zu tun, dann wird man die wasserlöslichen Alkaliderivate der Zellulose, der Stärke, des Dextrins u. dgl. bzw. ihrer Umwandlungsprodukte oder Abkömmlinge zur Verwendung   bringues.   Hat man es mit einer alkoholischen Seifenlösung, z.

   B. dem Spiritus sapon. kal., zu tun, dann wird man Kohlehydratäther wählen, die in organischen Lösungsmitteln löslich sind, insbesondere solche, welche sowohl in kaltem Wasser als auch in organischen Lösungsmitteln, z. B. Alkohol, löslich sind. 



   Zur Ausführung des Verfahrens wird entweder den fertigen Seifen-oder Seifenlösungen oder den Seifen in irgendeinem Stadium ihrer Fabrikation das betreffende Alkylderivat zugesetzt. Da die der vorliegenden Erfindung zugrunde liegenden Kohlehydratäther alkalibeständig sind, kann man sie schon von vornherein den Fetten zusetzen, bzw. in den Fetten auflösen, bevor 

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 sie dem   Verseifungsprozess   zugeführt werden. Bei überfetteten Seifen kann man die Alkylderivate in den in den Seifen vorhandenen Fettüberschüssen auflösen. 



   Die Menge des Zusatzes richtet sich nach dem verfolgten Zweck. Es wurde empirisch 
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 bzw. ihrer Umwandlungsprodukte oder   Abkömmlinge   den Seifen ohne weiteres zusetzen kann. 



   Die vorliegende Erfindung bezieht sich sowohl auf feste, als auch auf flüssige Seifen und auch auf Seifen mit Zusatz von anderen kosmetischen Mitteln, wie Glyzerin, Lanolin usw., mit Zusatz von Riechstoffen, von Arzneimitteln und Desinfizien.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von kosmetischen und therapeutischen Seifen, dadurch gekennzeichnet, dass man Seifen in einem beliebigen Stadium ihrer Herstellung Alkylderivate der Kohlehydrate vom Typus 1l (C6 H10O5) wie der Zellulose, der Stärke, des Dextrins u. dgl. für sich oder im Gemisch mit anderen kosmetischen Mitteln oder Arzneimitteln oder desinfizierenden Mitteln beimischt.
AT87803D 1919-08-01 1919-08-01 Verfahren zur Herstellung von kosmetischen und therapeutischen Seifen. AT87803B (de)

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