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Elektrische Anzeigevorrichtung für Schiffe und andere Fahrzeuge.
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scheinende Abdeckungen dieser Löcher, wodurch sichtbare Signale gegeben werden.
Der Erfindung gemäss ist das Zeigerblatt mit einer Hauptöffnung oder einem transparenten Teil versehen, dessen Erleuchtung vom Gehäuseinnern aus zu Anzeigen allgemeiner Art in bezug auf Richtung o. dgl. dient ; ausserdem ist eine Anzahl kleinerer Löcher oder transparenter Teile vorhanden, deren Erleuchtung einzelnen besonderen Zwecken dient. Innerhalb des Gehäuse und unter der Hauptöffnung des Zeigerblattes befindet sich eine Reflektorkammer, die eine Anzahl seitlicher Fenster besitzt, welche mit verschiedenfarbigen Gläsern bedeckt sind, und jedes solche Fenster führt in je eine von einer Anzahl Zellen, in die das Gehäuse geteilt ist.
Diese Zellen enthalten elektrische Lampen, deren Strahlen, wenn die Lampen zum Aufleuchten gebracht werden, durch Reflexion die Hauptöffnung des Zeigerblattes in jener Farbe beleuchten, die deren Fenster eigen ist, durch welches die Strahlen hindurchgeworfen werden. Weiters sind noch Zellen in dem Gehäuse vorhanden, die je mit einer Lampe ausgerüstet sind und von denen jede durch eine Glasscheibe von gewünschter Farbe abgedeckt ist. Zufolge dieser Bauart des Gehäuses werden allgemeine Weisungen durch
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durch Lichtstrahlen gegeben werden, welche durch die eine oder andere der Nebenöffnungen hindurchgehen.
Bei Benutzung des Gehäuses zum Zwecke, die Stellungen des Steuerruders eines Schiffes anzuzeigen, wird das Aufleuchten der Lampen im Gehäuse durch die Ruderbewegung kontrolliert und die Farbe des in der Hauptöffnung des Zeigerblatttes erscheinenden reflektierten Lichtes kann die mittlere Stellung oder die Steuerbord-oder Backbordstellung anzeigen während die Beleuchtung der Nebenöffnungen, dutch welche eine besondere Richtung an-
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gegenüber der HauptsteIlung derselben anzeigt, die durch die Hauptöffnung ersichtlich wird.
Die Erfindung bezieht sich ausserdem auf eine soles, Bauart von gewissen Teilen der Vorrichtung, dass eine fabiiksmässige Herstellung und die leichte Montierung wirtschaftlich ausführbar wird und dass die Lampen ohne Demontielung des Gehäuses und ohne Störung
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Zeigerblatt dar. Fig. 2 ist ein lotrechter Schnitt bei eingesetztem Zeigerblatt nach der Linie X-Y in Fig. I.
Fig. 3 ist eine Draufsicht, zur Hälfte ein Schnitt des durch Zwischenwände geteilten, aus dem Gehäuse herausgehobenen Rahmens, Fig. 4 eine Vorderansicht desselben und Fig. 5 eine Ansicht der Reflektorkammer. - Fig. 6 zeigt in Draufsicht das Indikatorgehäuse samt dem Zeigerblatt, das so eingerichtet ist, dass es eine Reihe von Zeichen zwecks Anzeige besonderer Richtungen ersichtlich macht, während durch eiíle Hauptöffnung die allgemeine Richtung angezeigt wird. Fig. 7 ist eine Draufsicht und Fig. 8 ein Querschnitt nach der Linie X'-Y' in Fig. 7, einer abgeänderten Ausführungsform, bei welcher das Gehäuse anstatt kreisrund rechteckig ist.
Bei der Ausführung nach Fig. i bis 6 ist das offene zylindrische Gehäuse 7 innen mit einen Absatz 2 (Fig. 2) versehen, auf welchen die kreisrunde untere Deckplatte 3 aufgelegt wird, die von oben in das Gehäuse eingebracht wird. Diese Platte ist an entsprechenden Stellen mit Löchern zum Einstecken der Sockel 4 versehen, welche die elektrischen Lampen 5
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z. B. durch einen Bajonettverschluss, leicht lösbar mit dem Sockel verbunden werden.
Über der Lampentragplatte 3 ist ein durch Scheidewände geteilter Rahmen oder Gestell (Fig. 3 und 4) in das Gehäuse 1 eingepasst ; derselbe besteht beispielsweise aus einem unteren und einem oberen Aussenring 6 und ebensolchen inneren Ringen 7, welch letztere durch radiale lotrechte Scheidewände 8 mit einer ringförmigen Scheidewand 9 verbunden sind, die durch radiale lotrechte Scheidewände 10 mit den Aussenringen 6 verbunden ist.
In die inneren Ringe 7 des Gestells (Fig 3) ist eine Reflektorkammer 11 eingesetzt
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denen jedes durch einen Glasdeckel abgeschlossen ist ; die einzelnen Gläser haben verschiedene Farbe. In dem dargestellten Beispiel sind die Fenster vor den Zellen 13, 14, 15, 16, 17 angebracht, so dass die von den Lampen 5, die in diesen Zellen angebracht sind, ausgehenden Lichtstrahlen durch die Fenster der Reflektorkammer gehen, deren Boden durch eine reflektierende Platte 18, Fig. 2, gebildet wird, während der obere Teil dieser Kammer 11 durch einen Opalglasdeckel 19 abgeschlossen ist.
In das Gehäuse wird eine Deckplatte 20 aus Metall o. dgl. eingelegt, die auf die oberen Ränder des unterteilten Rahmens zu liegen kommt und um die Reflektorkammcr 11- herum an deren Umfang anschliesst, wenn diese nach Einlegen der Deckplatte eingestellt wird. Die Platte 20 wird an dem oberen äusseren Ring 6 befestigt, während der untere äussere Ring 6 mit dem Boden 3 verschraubt wird. Nachdem die genannten Teile in Stellung gebracht sind, werden die elektrischen Leitungsdrähte durch ein Loch 21 in der Seitenwand des Gehäuses eingezogen (Fig. 2) und mit den Kontaktpunkten der Sockel 4 unterhalb der Bodenplatte 3 verbunden, worauf eine untere Abschlussscheibe 22 aufgelötet oder in anderer Weise befestigt wird.
Die Deckplatte 20 ist oberhalb jeder Zelle, in die eine Lampe eingebaut werden soll, mit einem Loch versehen und in diese Löcher sind Rohrstücke 23, 23x eingeschraubt. Jedes mit einer inneren Zelle 15 in Verbindung stehende Rohrstück. 23 (Fig. 2) ist durch einen undurchsichtigen Deckel 24 abgeschlossen, der ein Sehloch besitzt, wogegen die Rohrstücke 23x oberhalb der äusseren Zellen mit je einem Glasdeckel 25 von der gewünschten Farbe bedeckt sind. Das Indikatorgehäuse ist noch mit einem die Beobachtung ermöglichenden Zeigerblatt 26 überdeckt, das auf einer Holzplatte 27 aufliegt und durch eine Glasplatte 28 abgedeckt ist.
Über jedem Rohrstück 23x ist in der Holzplatte 27 eine Durchgangsöffnung, oberhalb welcher das Zeigerblatt in gewünschten Umrissformen ausgeschnitten ist, wie dies beispielsweise in Fig. 6 gezeigt ist, in der die ausgeschnittenen Teile durch Schraffierung kenntlich gemacht und mit 29, 30, 31, 32,33, 34, 35 und 36 bezeichnet sind. Wenn das Zeigerblatt in richtiger Lage ist, liegen diese Ausschnitte oberhalb der in Fig. 1 übereinstimmend nummerierten Zellen und befinden sich über den mit Glas abgedeckten Rohrstücken23x dieser Zellen. Das Zeigerblatt ist, wie erwähnt, in der Mitte ausgeschnitten und oberhalb des Glasdeckels 19 der Reflektorkammer 11 ist ein kurzes Rohr 37 eingesetzt, so dass der Glasdeckel 19 durch die Glasplatte 28 hindurch beobachtet werden kann.
Das Zeigerblatt 26 und seine hölzerne Unterlage 27 sind oberhalb der Rohrstücke 23 der inneren Zellen 13 bis 17 nicht ausgeschnitten, so dass daselbst keine Durchgangsöffnungen gebildet sind.
Wenn eine solche Vorrichtung zum Anzeigen der Stellung eines Schiffssteuerruders benützt wird, so wird die Lampe in der Kammer 15 (Fig. i) vermittelst eines geeigneten Schalters zum Aufleuchten gebracht und das Licht fällt durch ein seitliches Fenster der Reflektorkammer 11, so dass durch die mittlere Öffnung des Zeigerblattes reflektiertes weisses Licht sichtbar und dadurch angezeigt wird, dass das Sterruder in seiner Mittelstellung ist ; die anderen Lampen leuchten nicht. Wird das Ruder nach Backbord gelegt, so erlischt die Lampe in der Zelle 15 und eine in einer der Zellen 29 bis 32 befindliche Lampe leuchtet auf und zeigt den Winkel, unter dem das Ruder in diesem besonderen Fall eingestellt ist ; die Lampen in den Zellen 13 und 16 leuchten ebenfalls auf und werfen ihr Licht durch rote Fenster der Reflektorkammer.
Ein rotes Licht als allgemeiner Weiser zeigt, dass das Ruder auf Backbord steht. Zwei Lampen in den Zellen 13, 16 werden einfach als Schutzmassnahme zum Leuchten gebracht, damit die eine Lampe ihrem Zweck entspricht, falls die andere beschädigt sein sollte. Wird das Ruder nach Steuerbord umgelegt, so würden die Lampen in den Zellen 14 und 17 zum Leuchten gelangen und durch die mittlere Öffnung würde durch eine grüne Farbe die Stellung des Steuerruders im allgemeinen angezeigt werden, während eine der Lampen in den Zellen 33 bis 36 durch ihr Brennen die genaue Winkelstellung angeben würde, in welche das nach Steuerbord umgelegte Ruder eingestellt wordcn ist.
Die Fig. 7 und 8 zeigen einfach eine geänderte Anordnung der beschriebenen Teile in Bezug auf die äussere Umrissform des Indikatorgehäuses.
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