AT86754B - Registrierwerk für Gasanalyseapparate. - Google Patents

Registrierwerk für Gasanalyseapparate.

Info

Publication number
AT86754B
AT86754B AT86754DA AT86754B AT 86754 B AT86754 B AT 86754B AT 86754D A AT86754D A AT 86754DA AT 86754 B AT86754 B AT 86754B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
gas
register
scale
analysis apparatus
gas analysis
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Svenska Ab Mono
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Svenska Ab Mono filed Critical Svenska Ab Mono
Application granted granted Critical
Publication of AT86754B publication Critical patent/AT86754B/de

Links

Landscapes

  • Sampling And Sample Adjustment (AREA)
  • Investigating Or Analysing Materials By Optical Means (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Registrierwerk für Gasanalyseapparate. 



   Die Erfindung bezieht sich auf Registrierwerke für Gasanalyseapparate mit einer Messglocke o. dgl. die im Verhältnis zur Menge des absorbierten Gases mehr oder weniger angehoben wird, dabei aber erst nach Vollendung eines gewissen Hubes auf das Registrierwerk einwirkt. Bei diesen soll nach der vorliegenden Erfindung erreicht werden, dass sie auch für einen wesentlich grösseren Gehalt des zu bestimmenden Gases in der Mischung brauchbar sind, als für den, für dessen Messung sie normal eingestellt sind, d. i. im allge- 
 EMI1.1 
 nach dem Bereich, in dem gemessen werden soll. 



   In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung schematisch dargestellt, die an dem Registrierungswerke eines Gasanalyseapparates bekannter Konstruktion angeordnet ist. 



   Bei dieser Ausführungsform wird eine Umstellung durch Veränderung der Lage der 
 EMI1.2 
 Absorptionsgefäss durchströmt hat, wird es in das zweite Messgefäss A durch die Leitung b eingeführt. Dieser Apparat kann in Übereinstimmung mit dem Apparat gemäss dem deutschen Patente Nr. 302300 gebaut weiden. Die Messglocke ist an eine Kette e, die über das Rad d läuft und mit ihrem anderen Ende ein   Gegengewicht e   trägt, aufgehängt. Dieses Gegengewicht e liegt gegen die Stellmutter iz an, die auf die Skala f auf-und heruntergeschraubt werden kann.

   Genannte Skala ist in ihrem unteren Teil 11 mit Gewinden versehen und hat einen Schlitz o für das Gewicht e, Das Rad d ist mit dem Anschlage J versehen, der, wenn die Messglocke beim Eintritt des Gasgemisches in dieselbe gehoben wird, schliesslich den Ansatz g, der auf einem grösseren und auf derselben Welle wie das Rad d angeordneten, losen Rad h, angeordnet ist, antrifft. Über   das Rad A   läuft eine an dem Rade mit ihrem einen Ende befestigte Kette j, welche an ihrem anderen Ende den Farbenstift i trägt, der auf das Diagramm k die Bewegung der Messglocke A registriert. Der Farbenstift i tritt also erst dann in Tätigkeit, wenn der Anschlag f gegen den Ansatz g anschlägt und das grössere   Rad/ : mitbringt,   oder anders gesagt, die Registrierung umfasst nur die Bewegung der Messglocke gegen Ende der Füllung.

   Diese Bewegung der der Messglocke aber ist derart übersetzt, dass der Stift i eine grössere Bewegung als die Glocke erhält, wodurch die Registrierung deutlicher wird. 



   Sollte jetzt dieser Apparat, dessen Diagramm nur die Registrierung zwischen o bis 20 Volumenprozente berechnet und übrigens nur für Registrierung zwischen diesen Grenzen konstruiert ist, in solchen Fällen verwendet werden, wo der Gehalt an dem zu untersuchenden Gase mehr als 20% beträgt, ist nach vorliegender   Ernndung der oben   beschriebene Apparat mit einer Skala 1 komplettiert, die mittels der Kette c derart mit der Messglocke   A   zusammenwirkt, dass diese ein bestimmtes, beliebiges Stück gehoben werden kann, das auf die Skala   1   von einem an die Kette c befestigten Zeiger m registriert wird. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Die Wirkungsweise der Anordnung ist leicht an dem folgenden Beispiele zu verstehen. 



   Bei Analyse eines Gasgemisches an einem seiner Bestandteile, dessen Menge z. B. zwischen 20 und   30%   des gesamten Volumens des Gasgemisches beträgt, kann nach dem oben Gesagten der bekannte Apparat nicht verwendet werden, da nach der Absorption nicht eine ausreichende Menge Gas zurückbleibt, um die Messglocke solch ein grosses Stück zu bewegen, dass die Teile 5 und g zusammentreffen. Nach vorliegender Erfindung findet jetzt die Registrierung dadurch statt, dass die Messglocke, bevor das Gasgemisch in dieselbe eingelassen wird, ein gewisses Stück gehoben wird, das auf der Skala   l   z. B. zu   10% an-   gegeben wird. Diese Verschiebung aufwärts wird dadurch bewirkt, dass die Mutter n so weit heruntergeschraubt wird, bis der Zeiger den Strich 10 der Skala erreicht.

   Der Anschlag/ wird bei diesem Vorgange ein entsprechendes Stück gedreht und nimmt die in der Zeichnung gezeigte gestrichelte Lage ein. Das von dem Absorptionsgefäss einströmende Gasgemisch tritt darauf in die Messglocke hinein, die allmählich gehoben wird und das Registrierungswerk in Bewegung setzt. Die Messglocke wird jetzt offenbar später in Bewegung versetzt und bewegt sich ein kürzeres Stück als vorher, und dies solch ein kurzes Stück, dass bei normaler Ausgangslage derselben die Teile fund g nicht zusammentreffen würden. Auf Grund der gemachten Umstellung werden aber die besagten Teile zusammentreffen und der Stift i wird sich auf das Diagramm k bewegen, wonach das Resultat auf dem Diagramm abgelesen wird.

   Dieses Resultat gibt dabei diejenige Gasmenge genau an, die in dem Absorptionsgefäss über die vorher auf der Skala   1   festgestellten   il 0/,   hinaus absorbiert sind, weshalb das totale Volumen der absorbierten Gasmenge offenbar die Summe von dem Ausschlag auf dem Diagramme und der Umstellung der Skala   ! ist.   



   Die Versetzung des Anschlages f gerade zu dem Ansatz g entspricht normal ohne Umstellung gerade einem Rost von   80%   des ursprünglichen Gasvolumens, welcher Weg in der Zeichnung mit dem Bogen   Ct   bezeichnet ist. Wird die Bewegung unter Mitbringung des grösseren Rades h fortgesetzt, wird dieselbe auf das Diagramm k registriert, weshalb also der   Bogen/ ?   den zurückbleibenden Prozenten über 80 des ursprünglichen Gasvolumens entspricht. Wird nun die Messglocke ein Stück, das dem Strich 10 entspricht, gehoben, wird der Anschlag zu der gestrichelten Lage verschoben. Wird darauf das von der
Absorption zurückbleibende Gasgemisch in die Messglocke eingelassen, tritt das Registrierungswerk auf bekannte Weise mit dem Ausgangspunkte der eingestellten Lage in Tätigkeit.

   Auf dem Diagramme k wird dabei derjenige Teil über   10%   des Volumens des Gasgemisches an- gegeben, der in dem Absorptionsgefäss absorbiert wurde. Wäre beispielsweise der Gehalt 
 EMI2.1 
 wieder auf o eingestellt und die Analyse verläuft auf vorher bekannte Weise. 



   Man kann offenbar dasselbe Ziel durch Umstellung des Diagrammes k, des   Armes f,   des Ansatzes g oder des die Messglocke A umgebenden Gefässes oder durch Veränderung der Länge der Ketten o und j erreichen
Das Diagramm k kann durch eine Skala und der Stift i durch einen Zeiger ersetzt werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Registrierwérk für Gasanalyseapparate, bei denen im Verhältnis zur Menge des absorbierten Gases eine Messglocke o. dgl. mehr oder'weniger angehoben wird, die anfänglich sich bewegen kann, ohne auf das Registrierwerk einzuwirken, dadurch gekennzeichnet, dass die Lage eines der zu dem Registrierwerk gehörigen Teiles (Messapparat, Antrieb zwischen diesen und Schreibfläche oder Skala, diese letzteren selbst, Schreibstift, Zeiger oder die Bewegungen der letzteren) derart auf eine besondere Skala umstellbar ist, dass auch ein wesentlich grösserer Gehalt des zu bestimmenden Gases als derjenige, für den der Mess- apparat normal eingestellt ist, angegeben oder registriert werden kann.
AT86754D 1917-11-08 1918-10-07 Registrierwerk für Gasanalyseapparate. AT86754B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE86754X 1917-11-08

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT86754B true AT86754B (de) 1921-12-27

Family

ID=20274738

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT86754D AT86754B (de) 1917-11-08 1918-10-07 Registrierwerk für Gasanalyseapparate.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT86754B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT86754B (de) Registrierwerk für Gasanalyseapparate.
DE338303C (de) Registrierwerk fuer Gasanalyseapparate
DE953018C (de) Feder-Zeigerwaage
DE442471C (de) Anzeigevorrichtung mit ungleichmaessiger Teilung
AT130517B (de) Leitschaufelregelung für Turbinen.
DE617829C (de) Hoehenstandsanzeiger
DE416037C (de) Vorrichtung zum Messen oder auch Registrieren der in den Zugstaeben von Tiefbohrvorrichtungen entstehenden Zugkraefte
DE80918C (de)
DE423827C (de) Anzeigevorrichtung fuer Pendelschlagwerke
AT79775B (de) Automatische Kontrollvorrichtung für Taxameter. Automatische Kontrollvorrichtung für Taxameter.
DE2801986B2 (de) Verfahren und Durchführungsanordnung zur Messung des Spiels zwischen einer Antriebsmutter und einer Antriebsspindel
DE858774C (de) Anzeigevorrichtung zum Messen des Druckes von Leucht- und Waermegeraeten, die mit fluessigen Brennstoffen, die unter dem Druck eingepresster Luft stehen, betrieben werden
AT83894B (de) Regelbarer elektrischer Widerstand für versenkten Einbau hinter einer Schalttafel.
AT82333B (de) Vorrichtung für Distanzmesser mit veränderlicher, im Instrument selbst enthaltener Basis.
DE421530C (de) Laufgewicht fuer Laufgewichtswaagen
DE365561C (de) Stroemungsgeschwindigkeitsmesser
DE350757C (de) Neigungswaage mit Kompensationsgewicht
DE745828C (de) Drallwinkelmesser fuer die Pruefung von Geschuetzrohren
AT256245B (de) Instrument zur Messung geringer elektrischer Ströme
AT166203B (de) Neigungswaage
AT228527B (de) Zeigerwaage
DE602228C (de) Praezisionsfederwaage
DE385679C (de) Anzeigevorrichtung zur Druckdifferenzmessung
DE526122C (de) Waage mit Erweiterung des Waegebereiches
DE430340C (de) Schnellwaage