AT86723B - Getreide-Spitz- und Schälmaschine. - Google Patents

Getreide-Spitz- und Schälmaschine.

Info

Publication number
AT86723B
AT86723B AT86723DA AT86723B AT 86723 B AT86723 B AT 86723B AT 86723D A AT86723D A AT 86723DA AT 86723 B AT86723 B AT 86723B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
grain
peeling
grate
machine
sharpening
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Anton Fiebinger
Original Assignee
Anton Fiebinger
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Anton Fiebinger filed Critical Anton Fiebinger
Application granted granted Critical
Publication of AT86723B publication Critical patent/AT86723B/de

Links

Landscapes

  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Getreide-Spitz-und Schälmaschine. 



   Liegende Spitz-und Schälmaschinen mit Schmirgelmantel und auf der Schlägerwelle angeordnetem Winlflügel sind bekannt. Je mehr diese Maschinen in kleinen Mühlen Eingang finden, umso mehr Ansprüche werden an sie gestellt ; die Maschine soll nicht nur die denkbar beste und grösste Leistung vollbringen, sondern soll auch Hilfsmaschinen möglichst ersparen. 



   In grösseren Mühlen werden vor, oft auch nach der Schälmaschine Maschinen mit Windwirkung zum Abziehen von Unkraut und leichten Körnern angeordnet ; in vielen Mühlen werden auch zwei Schälmaschinen nacheinander angeordnet, um die gewünschte Wirkung zu erzielen. Der Reismangel veranlasst die Landwirte, mehr Hirse zu schälen und Gerste auf Rollgerste zu verarbeiten und schliesslich müssen jetzt auch die kleineren Mühlen 
 EMI1.1 
 entbehrlich werden und der Besitzer einer kleinen Mühle mit einer Schälmaschine allein allen Anforderungen entsprechen kann. 



   Ohne eine entsprechende Vorrichtung fällt bei den bisherigen Spitz-und Schälmaschinen das Getreide, durch den schrägen Boden des Einlaufes a beeinflusst, fast bis zur Mitte des   'Schälmantels,   wodurch die Maschine etwa ein Drittel ihrer Schälwirkung verliert. 



   Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Spitz-und Schälmaschine, bei der zur Vermeidung der genannten Nachteile nahe der Mündung eines wenig gebrochenen, lotrechten Einlaufes in den Schälraum eine Prall-oder Ablenkscheibe von solcher Grösse und Entfernung angeordnet ist, dass das mit grosser Geschwindigkeit in den Schälraum eintretende Getreide in seiner Gesamtheit dagegen prallt und gegen das dem Einlauf zugekehrte Ende der Schläger zurückgeschleudert wird. 



   Es sind Schälmaschinen bekannt, bei welchen der Schälraum durch drei Abteilungswände in mehrere Abteilungen geteilt wird. Diese Wände haben den Zweck, die Körner zu zwingen, an dem Schälmantel vorbeizukommen, schaffen also kleine Durchgangsquerschnitte zwischen Schälmantel und Schläger. Einen weiteren Zweck haben diese Abteilungswände nicht ; es prallt daher das einlaufende Getreide nicht gegen die erste Abteilungswand und wird daher auch nicht gegen den Beginn der Schläger   zurückgeleitet,   Dies ist deshalb der Fall, weil der Getreideeinlauf stark gebrochen ist und hierdurch die Geschwindigkeit des einlaufenden Getreides sehr vermindert wird und ferner, weil die erste Abteilungswand zu weit von der Mündung des Einlaufs absteht. 



   Bei den bekannten Maschinen wird ferner das Getreide zwar zumeist einem Saugluftstrom ausgesetzt, der aber nicht entsprechend wirken kann, weil das Getreide in dichten Büscheln herausfällt, während der Wind durch den getreidefreielen Teil des Auslaufrohres seinen Weg sucht, weshalb eine Nachreinigung des Getreides stattfinden muss. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der verbesserten Spitz-und Schälmaschine dargestellt, und zwar in Fig. i im Längsschnitt und in den Fig. 2 und 3 in zwei Querschnitten. Die Maschine besitzt einen lotrechten, wenig gebrochenen Einlaufkanal a (Fig.   I)   für das Getreide. Nahe der Mündung dieses Kanals im Schälraum der Maschine ist eine Prall-oder Ablenkscheibe b von solcher Grösse und Entfernung angeordnet, dass das mit 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 grosser Geschwindigkeit in den Schälraum eintretende Getreide in seiner Gesamtheit gegen die Ablenkscheibe b prallt und gegen das dem Einlauf zugekehrte Ende der Schläger c-c, (Fig. i und 2) zurückgeschleudert wird. Dadurch wird es möglich, die ganze Länge der Maschine bezüglich ihrer Schälwirkung bei freiem Durchlauf des Getreides durch die Maschine auszunutzen. 



   Durch die Scheibe b wird aber auch bei Stillstand der Maschine deren Vollfüllen mit Getreide verhindert und kann das zwischen Stirnwand d und   Scheibé bangesammelte   Getreide durch Entfernen des Verschlusses e abgelassen werden. Fällt beispielsweise, während Getreide zuläuft, der Antriebsriemen ab und wären diese Einrichtungen nicht vorhanden, dann müsste die Maschine entweder zerlegt oder mit grosser Anstrengung mühsam entleert werden. 



   Im   Auslauf f ist   ein Verteilungsrost g (Fig. 3) oder eine ähnliche Verteilungsvorrichtung angeordnet, wodurch das Getreide in breitem Strom die Schälvorrichtung verlässt, sodann über den zwei oder mehrfachen, gegen den Auslauf schräg liegenden Putzrost h rieselt, wobei von dem durch Pfeile angedeuteten Gegenluftstrom die leichteren Teile abgesaugt werden. Der Putzrost   A   reicht nicht bis zur Gegenwand m, so dass zwischen beiden ein freier Raum entsteht, in welchem sich von dem Abgesaugten die schwereren Teile absetzen und durch die Klappe i entfernt werden   können ; während   die leichteren Teile durch den Windflügel k in die Staubkammer gelangen ; das reine Getreide verlässt bei   l   die Maschine.

   Diese kleine, in den Saugkanal eingebaute Putzvorrichtung ist so wirksam, dass eine Nachreinigung bei Brotgetreide, Rollgerste, Hirse und Buchweizen erspart wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   I.     Getreide-Spitz-und Schälmaschine   mit Schmirgelmantel und rotierendem Flügelwerk, dadurch gekennzeichnet, dass nahe der Mündung eines wenig gebrochenen, lotrechten Einlaufkanals im Schälraum eine Prall-oder Ablenkscheibe (b) von solcher Grösse und Entfernung angeordnet ist, dass das mit grosser Geschwindigkeit aus dem Einlaufkanal in den Schälraum eintretende Getreide in seiner Gesamtheit an die Ablenkscheibe prallt und gegen die dem Einlauf zugekehrten Enden der Schläger   (e-e)   zurückgeschleudert wird, um die Ausnutzung der ganzen Länge der Maschine bei freiem Durchlauf des Getreides durch die Maschine zu ermöglichen.

Claims (1)

  1. 2. Maschine nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb des Einlaufes (a) ein Entleerungsverschluss (e) angeordnet ist.
    3. Getreide-Spitz-und Schälmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass im Auslauf ein Verteilungsrost (g) oder ähnl. angeordnet ist.
    4. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass unter dem Verteilungsrost (g) ein gegen ihn schräg gestellter Putzrost (ii) angeordnet ist, auf welchem das schon verteilte Getreide langsam rieselt und dort einem sehr wirksamen, gegebenenfalls regelbaren Gegenluftstrom ausgesetzt wird.
    5. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Putzrost (h) nicht bis zur Gegenwand (1n) reicht, zum Zwecke, zwischen Rost (h) und Wand (m) einen freien Raum zu gewinnen, in welchem sich von dem Abgesaugten die schwereren Teile absetzen.
AT86723D 1918-05-23 1918-05-23 Getreide-Spitz- und Schälmaschine. AT86723B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT86723T 1918-05-23

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT86723B true AT86723B (de) 1921-12-27

Family

ID=3607573

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT86723D AT86723B (de) 1918-05-23 1918-05-23 Getreide-Spitz- und Schälmaschine.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT86723B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0178316B1 (de) Fliehkraftabscheider
DE668956C (de) Mahltrocknungsanlage
AT86723B (de) Getreide-Spitz- und Schälmaschine.
AT248212B (de) Schwingmühle
DE339626C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Abscheiden fester Beimengungen aus Gasen auf trockenemWege
DE2065492A1 (de) Zentrifuge zur befeuchtung von getreide
AT138407B (de) Reinigungs- und Sortiervorrichtung für Dreschmaschinen.
AT204534B (de) Abscheideanlage
DE345749C (de) Verfahren und Vorrichtung zum OEffnen und Reinigen von Fasergut, insbesondere von Baumwollfasern
DE415378C (de) Vorrichtung zum Entoelen und Reinigen von Dampf
DE719804C (de) Mulden-Schwingmuehle
DE699761C (de) Vorrichtung zum Weiterbefoerdern von mittels Luft einem Abscheider zugefuehrten Schuettgut, insbesondere Getreide
DE373606C (de) Vorrichtung zur Ausscheidung von ungesunden Koernern beim Beizen von Saatgetreide
DE573162C (de) Schleudermuehle, wie Schlag-, Hammer-, Stiftmuehle o. dgl.
AT210197B (de) Vorrichtung zum Abscheiden von Getreidekörnern in einer schüttlerlosen Dreschmaschine mit einer Quer-Dreschtrommel
CH245654A (de) Vorrichtung zum Abscheiden von Verunreinigungen aus Gasen und zur Entstaubung von körnigem Gut.
DE329210C (de) Griessputzmaschine
DE384442C (de) Maschine mit Schlaegerwerk zum Schaelen und Reinigen von Koernerfruechten, insbesondere Getreidekoernern, in der ein Luftstrom durch das frei fallende Gut geleitet wird
DE1492648C (de) Vorrichtung zum Trennen von Fisch schuppen und Lake, insbesondere von der nach der Behandlung der Heringe mit Salz lake entstehenden Salzherings Blutlake
DE736185C (de) Vorrichtung zum Trockenmahlen durch Prallwirkung
CH474295A (de) Steigsichter für Schüttgut
AT114184B (de) Trichterstoffänger zur Klärung von Abwässern, insbesondere der Papier-, Zellstoff- und Holzstoffindustrie.
DE560499C (de) Verbundmuehle
DE4124467C2 (de)
AT159708B (de) Vorrichtung zum Reinigen von Luft und andern Gasen durch Zentrifugalkraft.