AT86472B - Steuerung für Verbrennungskraftmaschinen mittels zweier ineinandergleitender Rohrschieber. - Google Patents

Steuerung für Verbrennungskraftmaschinen mittels zweier ineinandergleitender Rohrschieber.

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AT86472B
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Finley Robertson Porter
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  Steuerung für Verbrennungskraftmaschinen mittels zweier ineinandergleitender Rohrschieber. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine Steuerung für Verbrennungskraftmaschinen mit zwei in- einander sich verschiebenden Rohrschiebern, die mit sehr hoher Drehzahl laufen, ohne dass für einzelneTeile Bruchgefahr vorhanden wäre. Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf solche Rohrschieber, die zwischen zwei gekühlten Flächen arbeiten und die in ihrer Bewegung einen freien
Einlass und einen zur Reinigung der Verbrennungskammer ausreichenden Auslass hervorrufen, was durch Öffnung des Einlasses und Schliessen des Auslasses bei entgegengesetzter Schieberbewegung und durch die gleichgerichtete Bewegung beim Schluss des Einlasses und beim Öffnen des Auslasses erreicht wird.

   Der Auslass öffnet an der unteren Kante des inneren Kanalschlitzes durch den inneren Schieber und schliesst an der oberen Kante des äusseren Kanalschlitzes durch den äusseren Schieber ; es tritt somit ein   früheres   Öffnen und ein spätes Schliessen des Auslasses ein, was ein gutes Lüften der Verbrennungskammer und ein Reinigen der Zündkerze sichert. 



   Fig. i bis 5 der Zeichnung sind Sschnitte und zeigen Kolben und Rohrschieber in verschiedenen Stellungen, die bei jeder Figur diagrammatisch dargestellt sind. 



   Der innere Zylinder besitzt   Ein- und Auslassöffnungen 12 und 13,   der äussere Zylinder 7 hat   Ein-und Auslassschlitze. M   und   15,   die in gleicher Höhe wie die Ein-und Auslassschlitze 12 und 13 des inneren Zylinders liegen. 



   - Zwischen der äusseren Wandung des inneren Zylinders und der inneren Wandung des äusseren Zylinders sind innere und äussere teleskopartige Schieber 16 und 17 angeordnet. 



   Diese zwei Rohrschieber arbeiten somit zwischen gekühlten Flächen. An diesen inneren und äusseren Rohrschiebern befinden sich Einlassschlitze 18 und 19, die die Verbindung untereinander und mit den   Einlassschlitzen   12 und 14 des inneren und äusseren Zylinders herstellen. Weiterhin sind an diesen Schiebern Auslassschlitze 20 und 21 angeordnet, die ihrerseits miteinander und mit den Auslassschlitzen 13   und'15   des inneren und äusseren Zylinders arbeiten. 



   Der innere Rohrschieber ist durch eine Stange 22 mit der Kurbel 23, die im Gehäuse gelagert ist, verbunden. Der äussere Schieber ist durch die Schubstange 24 mit der ebenfalls im Gehäuse 2 gelagerten Kurbelwelle 25 verbunden. Diese zwei Kurbeln werden in gleicher Richtung wie die Kurbel 1 nur mit halber Drehzahl angetrieben. 



   In der äusseren Wand des inneren Zylinders sind über und unter den Ein-und Auslassschlitzen 12 und 13 zum Abdichten des inneren Schiebers 16 Dichtungsringe 30 und   31   angeordnet. Die Bewegung der Kolbenschieber zum Kolben ist derart, dass die Einlassschlitze der Schieber zwischen den Einlassschlitzen 12 und 14 des inneren und äusseren Zylinders öffnen, und zwar etwa in der Mitte der Zylinderschlitze bei entgegengesetzter Bewegungsrichtung der Schieberschlitze. Der innere Schieber geht dabei abwärts, während der äussere sich aufwärts verschiebt. Die Einlassschlitze des inneren und äusseren Schiebers schliessen zwischen den Einlassschlitzen 12 und 14 bei gemeinsamer Schieberverschiebung nach abwärts, wobei der tatsächliche Schluss am unteren Ende des Einlassschlitzes 12 eintritt. 



   Die Auslassschlitze des inneren und äusseren Schiebers öffnen zwischen den Auslassschlitzen 13 und 15 des inneren und äusseren Zvlinders bei gemeinsamer Aufwärtsbewegung, 

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 wobei das tatsächliche Öffnen am unteren Ende des Auslassschlitzes 13 des inneren Zylinders beginnt. Diese Auslassschlitze des inneren und äusseren Schiebers schliessen zwischen den Zylinderschlitzen 13 und 15 bei entgegengesetzter Schieberbewegung. Der innere Schieber geht dabei abwärts, während der äussere sich nach aufwärts verschiebt ; der tatsächliche
Schluss tritt dabei am oberen Ende des äusseren Zylinderauslassschlitzes 15 ein. 



   Die relativen Bewegungen der Schieber mit ihren Schlitzen zu der Kolbenbewegung sind aus den Fig. i bis 4 leicht ersichtlich : In Fig. I ist der Durchlass zwischen den Einlassschlitzen 12   und. M   gerade geschlossen und der Kolben setzt nach aufwärts zum Verdichtungshub an. In Fig. 2 ist dieser Verdichtungshub gerade beendet und der Kolben ist im Begriff, nach abwärts den Expansionshub auszuführen. Ein-und Auslassschlitze sind noch geschlossen. In Fig. 3 ist der Kolben   4   gerade am Ende des Expansionshubes und die Auslassschlitze gerade im Begriff zu öffnen. In Fig. 4 hat der Kolben 4 einen Auspuffhub fast vollendet und die Auslassschlitze schliessen gerade. In Fig. 5 beginnt der Kolben gerade seinen Saughub und die Einlassschlitze sind im Begriff zum Einlass frischen Treibmittels zu öffnen. 



   Es ist klar, dass die Bewegungen der einzelnen Teile zeitlich so aufeinanderfolgen, dass das volle Öffnen der   Einlass-und Auslassschlitze in   dem zum Erreichen der besten Wirkung geeignetsten Augenblicke erfolgt ; die durch die Diagramme dargestellte Folge hat sich als eine der wirkungsvollsten Arbeitsweisen erwiesen. Wenn der Auslassschlitz des inneren
Schiebers am unteren Ende des Auslassschlitzes des inneren Zylinders öffnet, dann sind die Dichtungsringe über und unter dem Auslassschlitz 13 vollständig gegen Schädigung durch die austretenden Auspuffgase geschützt, was die Haltbarkeit dieser Ringe verlängert und eine bessere Schmierung ermöglicht. 



   Die relativen Bewegungen der Rohrschieber sichern eine äusserst wirkungsvolle Maschine, indem der Einlass des Treibmittels durch entgegengesetzte Öffnungsbewegungen der Schieber- . schlitze von der Mitte der Zylinderschlitze hervorgerufen wird, während das Öffnen des Aus- lasses durch die Verschiebung des inneren Schieberschlitzes am unteren Ende des inneren
Zylinderschlitzes eintritt und das Schliessen dieses Auslasses durch die Bewegung des äusseren
Schieberschlitzes am oberen Ende des Zylinderschlitzes erfolgt. 



   Diese Anordnung gestattet einerseits ein rasches Einlassen des Treibmittels ohne anfängliche Wandreibung, andrerseits wird der Auslass ohne die Gefahr des Abfangens von
Verbrennungsgasen beim endgültigen Schliessen der Schlitze geschlossen. 



   Durch die Anordnung der Ein-und Auslassschlitze des inneren Zylinders an der flachen Stirnwand dieses Zylinders wird das Abfangen der Verbrennungsgase in dem Ver- brennungsraum oberhalb des Kolbens verhindert und eine vollständige Lüftung dieses Raumes mit Sicherheit erreicht,
PATENT-ANSPRÜCHE :   i.   Steuerung für Verbrennungskraftmaschinen mittels zweier ineinander gleitender Rohr- schieber, dadurch gekennzeichnet, dass die Schieber (16, 17) bei entgegengesetzter Bewegungsrichtung den Einlass öffnen und den Auslass schliessen, aber bei gleichgerichteter Bewegung den Einlass schliessen und den Auslass öffnen.

Claims (1)

  1. 2. Steuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass die Schieber-Einlass- schlitze (18, 19) sich bei entgegengesetzter Bewegung der Schieber (16, 17) etwa in der Mitte der Zylinderschlitze (12, 14) öffnen, wogegen durch das Niedergehen der beiden Schieber das Sehliessen des Einlasses erfolgt.
    3. Steuerung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, dass beim gemeinsamen Aufwärtsgehen der Schieber (16, 17) der Auslasskanal (13) an der unteren EMI2.1
    4. Steuerung nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass die Schieberauslässe (20, 21) bei gemeinsamer Aufwärtsbewegung öffnen, wobei sich im Zeitpunkt des Öffnens am unteren Ende des Zylinderauslasses (13, 15) der innere Schieber rascher verschiebt als der äussere, während beim Schliessen am oberen Ende des Zylinderauslasses (13, 15) bei entgegengesetzter Schieberverschiebung der innere Schieber langsamer geht als der äussere,
AT86472D 1915-12-28 1916-11-28 Steuerung für Verbrennungskraftmaschinen mittels zweier ineinandergleitender Rohrschieber. AT86472B (de)

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