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Oesterreichische
PATENTSCHRIFT N 8637.
CLASSE 64: SCHANKGERÄTHSCHAFTEN, FLASCHENVERSCHLÜSSE,
SPÜLVORRICHTUNGEN. b) Reinigung von Flaschen, Gläsern ; Umfüll-, Verkorkungs- und Entkorkungsvorrichtungen. AMERICAN STOPPER COMPANY IN BROOKLYN (V. ST. A).
Flaschenverkapseimaschine. ,rS
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EGegenstand der Erfindung ist eine Maschine, welche dazu dient, die Verschiusskapseln mit eingelegten Korkplatten auf den Flaschen zu befestigen.
In den beiliegenden Zeichnungen zeigt Fig. 1 ein Schaubild der Maschine, Fig. 2 ist ein senkrechter Durchschnitt durch dieselbe, Fig. 3 eine Vorderansicht, Fig. 4 ein Querschnitt nach der Linie < -4 in Fig. 5, Fig. 5 zeigt in senkrechtem Durchschnitt die Anordnung der beweglichen Theile im Kopf der Maschine. Fig. 6-11 sind Einzelansichten von zur Maschine gehörigenTheilen.
Diese Maschine hat die Aufgabt', Kapsein auf Flaschen aufzusetzen, weiche mit inneren Ansätzen in besondere Nnthen der Flasche eintreten und durch Verdrehung eine Art Bayonettverschluss bilden.
Die Maschine wird von einem Fuss 1 mit säulenartiger Verlängerung 2 getragen. In der Säule ruht eine von einem Fusstritt 4 bethätigte Zugstange 3, welche von einer Schraubenfeder 5 stets nach aufwärts gedrückt wird Die Stange schliesst sich oben an einen Zapfen 8 eines gekrümmten Armes 9 an, in dessen BUchse 10 die äussere Hülse 11 des Maschinenkopfes befestigt ist.
Die Flaschen werden auf einen Tisch 12 gestellt, welcher in üblicher Weise in
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An der Hülse 11 des Maschinenkopfes (Fig. 5) ist ein Ring 22 durch Schrauben 23 derart angeschlossen, dass er mit den Schrauben sich in Schlitzen 24'der Hülse ver- schieben kann. Dieser Verschiebung muss der Schaft 25 des Stempels oder Futters 26 folgen, welcher sich aber auch in dem Loch 27 des Ringes 22 drehen kann, zu weichem Zwecke Kugeln 29 in geeigneten Kugelbahnen vorgesehen sind.
Eine starke Schraubenfeder 28 ist in die Hiilse 11 eingelegt, um die enannten Theile immer in ihre tiefste Stellung
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dieselbe dem Stempel Widerstand, und beim Anlauf gegen die Schrägungen 35 und. 36 der @ Aussparungen erfolgt eine gewisse Drehung des Stcmpds mit der darin enthaltenen Kapsel,
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diesen Weg des Stiftes an dem verticalen Rand der Aussparung zu sichern, wird eine Feder 37 benützt, welche bei 38 an der inneren Wandung der Hülse befestigt ist und mit einem Stift 39 in ein Loch derselben frei spielend eintritt.
Die Blattfeder dieser Feder-
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bis der Stift an dem Ende der Schrägung ankommt und nun die Feder in ihre Grundstellung zurückschnappt, so dass der Vorderrand der Feder bei dem Niedergang des Stiftes denselben zwischen sich und der'senkrechten Seite des Einschnittes oder Aussparung führt, und dieser nun in gerader Linie parallel zur Achse des Kopfes niedergeht.
Bei dem nunmehr erfolgenden Wiederaufsteigen des ganzen Maschinenkopfes tritt das Ende dos Stiftes 32 gegen die bei 40 2 abgeschrägte Unterkante eines am Gestell festen Blockes 41 (Fig. 2 und 3) und bringt so den verdrehten Stempel wieder in die Grundstellung zurück.
Wenn man die Schra. gnächon in der in Fig. 11 angedeuteten Weise formt, so ist die Federplatte nicht nöthig.
Damit nun die Kapsel bei dem Verdrehen und Aufsetzen auf die Flaschen festgehalten werde, sind Klauen 43 in dem Stempel drohbar angeordnet. Dieselben haben scharfkantige Zähne 43. um sich in die Narbung oder Wellen des Kapselrandes einzulegen. Die Klauen haben die Form von Winkelhebeln und werden durch den geschrägton Kopf eines Stiftes 44 bethätigt, welcher in eiuer Bohrung 45 dos Stempels 25 geführt wird.
Dieser Stift 44 untergreift mit dom schrägen Rand seines Kopfes 46 die Arme 47 der Klauen und gibt ihnen somit eine derartige Schwingung. dass die Zähne den Kapselrand erfassen, wenn der Stift, seiner Feder 48 entgegen in den Stempel hineingeschoben wird.
Eine in den Stift eingesetzte Schraube 49 dient zur Regelung seines Spieles, und ein
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aussen. Der Stempel ist bei 52, dem Ring 53 des Kugellagers entsprechend, abgesetzt, und dieser kann auch eine Verlängerung 54 tragen, wie in Fig. 5 angedeutet ist, um den Kopf des Stempels gut einzuschliessen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Flaschemerkapselmaschine, gekennzeichnet durch einen beweglichen Kopf mit innerem die Kapsel aufnehmendem Stempel, welcher beim Niedergang des Kopfes durch radial heraustretende, an Schrägflächen der äusseren Hülse entlang gleitende Stifte mit der Kapsel eine derartige Drehung erhält, dass die inneren Ansätze der Kapseln in die bei Bayonettverschlüssen bekannten schrägen Nuthen der Flaschen eintreten, und so die KapselaufderFlaschesichern.