AT86144B - Einrichtung zur Versteifung von Holzkonstruktionen, Holzpfählen, Masten u. dgl., die infolge von Witterungseinflüssen schadhaft geworden sind. - Google Patents
Einrichtung zur Versteifung von Holzkonstruktionen, Holzpfählen, Masten u. dgl., die infolge von Witterungseinflüssen schadhaft geworden sind.Info
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Description
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Einrichtung zur Versteifung von Holzkonstruktionen, Holzpfählen, Masten u. dgl., die infolge von Witterungseinflüssen schadhaft geworden sind.
Gemäss der durch das Stammpatent geschützten Erfindung muss die Grube, die im
Erdreich um den schadhaft gewordenen Pfahl hergestellt wird, mit frischem Zementmörtel ausgefüllt werden. Dies hat den Nachteil, dass die Arbeiter genötigt sind, die Arbeitsstelle 'mehrmals aufzusuchen, weil das Abschneiden des Pfahls und das Aufsetzen der Betonkappe zweckmässig erst dann bewirkt wird, wenn der Beton erhärtet ist und nachdem sich ergeben hat, dass die Streben in ihm ganz fest sitzen.
Der Transport des Baumaterials und das Zu- richten der Betonmasse an der Baustelle ist unter allen Umständen, zumal wenn auch das
Wasser herangeschafft werden muss, in gewisser Hinsicht umständlich, wozu noch kommt, dass, je nach der Bodenbeschaffenheit, die für den Betonsockel auszugrabende Grube um den Mast herum, verschieden gross ausfällt, so dass oft mehr Betonmasse verbraucht wird, als vorgesehen war.
Zur Vermeidung dieser Nachteile wird nach der Erfindung die durch das Stammpatent geschützte Einrichtung dahin verbessert, dass man den Betonkörper mit den in ihm sitzenden
Streben nicht unmittelbar am beschädigten Mast, sondern vielmehr in der Werkstatt fabriks- mässig herstellt und im Bedarfsfalle an die Arbeitsstelle schafft. Die Anbringung um dent Mast herum setzt aber in diesem Falle voraus, dass der Betonblock mehrteilig ist und am besten in Form von zwei oder mehr schalenförmigen Teilen hergestellt wird, die man sich entstanden denken kann, indem man den Betonkörper, der nach dem Stammpatent hergestellt wird, durch einen Längsschnitt oder mehrere solche Schnitte zerlegt denkt. In jedem solchen Betonkörper ist eine Strebe oder eine Anzahl von Streben eingebettet.
Es sind zwar mehrteilige Mastfüsse aus Beton mit eingelassenen Eisenstreben bekannt und in der Praxis angewendet worden. Hierbei wurde jedoch die Zerlegung des Betonblockes in mehrere Teile lediglich durch das grosse Gewicht. der fertigen Füsse bedingt, da es sehr schwierig und unter etwas ungünstigen Verhältnissen sogar unmöglich war, den schweren
Mastfuss an die gewünschte Stelle zu schaffen und einzubauen. Bei der vorliegenden Er- findung wird die Teilung des an sich wegen seiner beschränkten Dimensionen verhältnis- mässig leicht transportablen Betonkörpers nur durch seine Anbringung um den in der Erde befindlichen alten Mastunterteil herum bedingt, um die überaus wichtige Möglichkeit des nachträglichen Aussägens des schadhaften Mastteiles zu gewährleisten.
Die mit Eisenstreben versehenen vollkommen erhärteten Betonblöcke werden in der erforderlichen Anzahl in der verhältnismässig wenig tiefen Grube um den darin befindlichen Mastunterteil derart zu- sammengestellt, dass sie den Pfahl vollkommen einschliessen. Nach Befestigung der Eisen- streben und Anfüllen der Baugrube findet erst das Aussägen des kranken Mastteiles statt und es wird zum Schutze des Holzstückes innerhalb der Betonhülle, um es vor Weiterfaulen zu bewahren, eine Kappe aus Zementbrei aufgeformt ;
Hält man eine starre Verbindung der Betonschalen miteinander für nötig-empfehlens- wert ist sie jedenfalls-dann kann dies durch Bolzen oder ähnliche Hilfsmittel geschehen, die aus dem erhärteten Beton herausragen und durch Schraubenmuttern o. dgl. fest zu- sammengespannt werden.
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Die Einrichtung gemäss der Erfindung bietet grosse technische und wirtschaftliche Vorteile. Der Betonsockel kann z. B. fabriksmässig billiger hergestellt werden, er kann eine zweckmässigere Form erhalten, durch welche wesentlich an Betonmasse gespart wird, und es ist die Möglichkeit geboten sofort nach Einbau des Sockels den beschädigten Mastteil auszuschneiden und die Betonkappe aufzubringen, so dass ein zweiter Gang der Arbeiter nach der'Baustelle erspart wird. Bei fakrikationsmässiger Herstellung der Betonklötze ist viel mehr Gewähr für eine sichere und gleichmässige Festigkeit derselben geboten und die Umständlichkeiten, die der Transport der Materialien und das Zurichten der Betonmasse an der Baustelle sonst verursachen, sind ganz vermieden.
- In der Zeichnung ist eine Ausführungsform dieser Bauweise im Schaubilde dargestellt.
Hier handelt es sich um die Anwendung von Betonkörpern (a) in Schalenform, die paarweise benutzt werden. Die Betonschalen (a) tragen je ein starkes Doppel-T-Eisen (b), die nach Aufstellung der Schalen (a) und ihrer Verbindung mit Hilfe der Anker dz durch schellenförmige Bewehrungsstücke (d) zusammengeschlossen werden. Unmittelbar hierauf wird der schadhafte Teil des Mastes abgesägt und die Betonkappe aufgeformt.
Claims (1)
- EMI2.1 Einrichtung zur Versteifung von Holzkonstruktionen, Holzpfählen, Masten u. dgl., die infolge von Witterungseinflüssen schadhaft geworden sind, nach Patent Nr. 85560, dadurch gekennzeichnet, dass der den unteren Teil der Tragkonstruktion bildende Kunststeinkörper aus einzelnen, schon vorher fertiggestellten, mit eingebetteten Eisenstreben versehenen Schalenteilen, wie solche für die Fundierung von Masten an sich bekannt sind, besteht, die um den in der Efde befindlichen unteren Teil des Mastes o. dgl. eingebaut sind.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE85345X | 1918-02-06 | ||
| AT85560D AT85560B (de) | 1918-02-06 | 1919-06-24 | Einrichtung zur Versteifung von Holzkonstruktionen, Holzpfählen, Masten u. dgl., die infolge von Witterungseinflüssen schadhaft geworden sind, und Verfahren zur Herstellung einer solchen Einrichtung. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT86144B true AT86144B (de) | 1921-11-10 |
Family
ID=5640803
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT85560D AT85560B (de) | 1918-02-06 | 1919-06-24 | Einrichtung zur Versteifung von Holzkonstruktionen, Holzpfählen, Masten u. dgl., die infolge von Witterungseinflüssen schadhaft geworden sind, und Verfahren zur Herstellung einer solchen Einrichtung. |
| AT86144D AT86144B (de) | 1918-02-06 | 1919-11-03 | Einrichtung zur Versteifung von Holzkonstruktionen, Holzpfählen, Masten u. dgl., die infolge von Witterungseinflüssen schadhaft geworden sind. |
Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT85560D AT85560B (de) | 1918-02-06 | 1919-06-24 | Einrichtung zur Versteifung von Holzkonstruktionen, Holzpfählen, Masten u. dgl., die infolge von Witterungseinflüssen schadhaft geworden sind, und Verfahren zur Herstellung einer solchen Einrichtung. |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (2) | AT85560B (de) |
| CH (1) | CH85345A (de) |
| DK (1) | DK26885C (de) |
| NO (1) | NO34507C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5060435A (en) * | 1990-02-15 | 1991-10-29 | Bogdanow Anatol L | Bracket for support of vertical pole |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| NO319552B1 (no) * | 2002-12-19 | 2005-08-29 | Rune Storrosaeter | Fremgangsmate for a erstatte minst et parti av en stolpe med en ny stolpedel, samt en stolpe som fremkommer ved denne fremgangsmaten. |
-
1919
- 1919-06-24 AT AT85560D patent/AT85560B/de active
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- 1919-07-22 CH CH85345D patent/CH85345A/de unknown
- 1919-11-03 AT AT86144D patent/AT86144B/de active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5060435A (en) * | 1990-02-15 | 1991-10-29 | Bogdanow Anatol L | Bracket for support of vertical pole |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT85560B (de) | 1921-09-10 |
| DK26885C (da) | 1920-11-08 |
| NO34507C (de) | 1922-03-27 |
| CH85345A (de) | 1920-06-01 |
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