DE2236377A1 - Verfahren zur herstellung einer bodenverankerung, insbesondere fuer baukonstruktionen, pfeiler, masten und pfosten, und gemaess dem verfahren hergestellte bodenverankerung - Google Patents

Verfahren zur herstellung einer bodenverankerung, insbesondere fuer baukonstruktionen, pfeiler, masten und pfosten, und gemaess dem verfahren hergestellte bodenverankerung

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DE2236377A1
DE2236377A1 DE19722236377 DE2236377A DE2236377A1 DE 2236377 A1 DE2236377 A1 DE 2236377A1 DE 19722236377 DE19722236377 DE 19722236377 DE 2236377 A DE2236377 A DE 2236377A DE 2236377 A1 DE2236377 A1 DE 2236377A1
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Emil Gubler
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Emil Gubler
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H12/00Towers; Masts or poles; Chimney stacks; Water-towers; Methods of erecting such structures
    • E04H12/22Sockets or holders for poles or posts
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D27/00Foundations as substructures
    • E02D27/32Foundations for special purposes
    • E02D27/42Foundations for poles, masts or chimneys

Description

  • Verfahren zur Herstellung einer Bodenverankerung, insbesondere für Baukonstruktionen, Pfeiler, Masten und Pfosten, und'gemass dem Verfahren hergestellte Bodenverankerung.
  • Zur Bodenverankerung von Baukonstruktionen, Pfeilern, Masten, Pfosten und dergleichen im Boden, selbst wenn dieser eisiger Natur ist, wird bisher auf zweierlei Weise vorgegangen. Entweder wird das zu verankernde Element in den Boden direkt eingetrieben bzw. eingerammt, wobei gegebenenfalls eine dem Element entsprechende Oeffnung vorgebohrt werden kann. Diese Art der Befestigung im Boden ist jedoch nur dann ausreichend, wenn das betreffende Element keinen besonderen Bean-spruchungen ausgesetzt ist, oder nur kurzfristig im Boden belassen werden soll. Oder es muss ein Fundament erstellt werden, das im allgemeinen aus einem armierten oder nicht armierten in eine Grube eingegossenen Betonblock besteht, in welchem Aussparungen für die Anbringung bzw.
  • Befestigung des Elementes, zu dessen Verankerung er dient, vorgesehen sein können.
  • Diese zweite Verankerungsart erlaubt nun zwar allen Anforderungen, die an die Festigkeit eines Bauelementes nder dergleichen gestellt werden können, gerecht zu werden. Sie ist aber überaus unwirtschaftlich, da sie neben dem Ausheben der notwendigen Verankerungsgrube die Abfuhr des Aushubes, die Aufbereitung und das Einfüllen von Beton und ausserdem eine entsprechende Wartezeit erfordert, bis der Beton soweit abgebunden hat, dass er die notwendige Festigkeit für das Anbringen oder Eingiessen des zu verankernden Elementes aufweist.
  • Demgegenüber suchen das erfindungsgemässe Herstellungs-Verfahren und die Bodenverankerung, insbesondere für Baukonstruktionen, Pfeiler, Masten und Pfosten, eine wesentliche Vereinfachung zu bringen. Das Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass zunächst eine Grube zur Aufnahme eines oder mehrere Halteblöcke ausgehoben wird, dass hierauf, nachdem oder bevor zu verankernde Elemente mit dem oder den Halteblöcken verbunden wurden bzw. werden, diese in der Grube versenkt werden, dass dann so viel Aushub als möglich wieder in die Grube eingebracht und schliesslich verdich tet bzw. gestampft wird. Die verwendeten Halteblöcke sind vorzugsweise plattenförmig und werden zweckmässig, mit oder ohne Grundplatten, hochkant aufrecht stehend in die Grube versenkt.
  • Die gemäss diesem Verfahren hergestellte erfindungsgemässe Bodenverankerung ist dadurch gekennzeichnet, dass sie mindestens eine vorfabrizierten Halteblock aufweist, der Mittel besitzt, mittels denen mindestens ein zu verankerndes Element am Block befestigt ist. Diese Mittel sind zweckmässig Schraubenbolzen, Schraubbügel, Schellen, Stahlseile und dergleichen, die entweder durch im Halteblock vorgesehene Bohrungen oder Löcher, die auch mit einem Metallfutter versehen sein können, durchgesteckt oder um den Halteblock herumgelegt sind, wobei dieser vorteilhaft an seinem Umfang Einkerbungen oder Rillen aufweist, um ein Verrutschen aussen um ihn herumgeführter Befestigungsmittel zu verhindern. Der oder die Halteblöcke sind vorteilhaft plattenförmig ausgebildet, und die Befestigungsmittel können so angeordnet sein, dass der oder die Halteblöcke bei aufgerichtetem, an ihm bzw. ihnen befestigten Element hochkant stehen. Es ist auch möglich, mehrere entsprechend gestaltete Halteblöcke neben und/oder übereinander zusammenzufügen und miteinander fest zu verbinden. Die Bodenverankerung kann also aus mehreren in Längs- und Querrichtung fortlaufend oder gestaffelt zusammengesetzten und/oder übereinander geschichteten Halteblöcken bestehen. Sie kann aber auch zwei Halteblöcke oder zwei Gruppen von Halteblöcken aufweisen, zwischen denen das zu verankernde Element gehalten ist. Schliesslich ist es auch möglich, jeden einzelnen oder mehrere Halteblöcke oder jede Gruppe von Halteblöcken mit einer oder mehreren Grundplatten zu versehen bzw. Halteblöcke und Grundplatten einstückig zu kombinieren. Sowohl die Halteblöcke als auch die Bodenplatten können dabei aus beliebigen, eine genügende Festigkeit aufweisenden Werkstoffen gefertigt werden, vorzugsweise jedoch Betonteile sein Auch die Form und Grösse sowohl derHalteblöcke als auch der Grundplatten kann beliebig gewählt und den zu befestigenden Elementen bzw. den Beanspruchungen, welchen diese ausgesetzt sind, angepasst sein.
  • In der Zeichnung sind mehrere beispielsweise Ausführungsformen der Erfindungen schematisch dargestellt. Fig. la und lb zeigen im Grundriss und in einem Aufriss die einfachste Ausführungsform eines Halteblockes mit einer an ihm befestigten Stange bzw. einem an ihm befestigten Mast.
  • Fig. 2 ist der Aufriss einer Bodenverankerung für einen Stahlpfeiler mit zwei übereinander angeordneten Halteblöcken.
  • Fig. 3 ist eine perspektivische Ansicht einer ähnlichen Ausführungsform, bei der Jedoch der Halteblock mit einer Grundplatte verbunden ist.
  • Fig. 4 zeigt eine perspektivische Ansicht einer weiteren Ausführungsform mit zwei Halteblöcken und einer Grundplatte.
  • Die Fig. 5 und 6 stellen in schematischem Grundriss und einer perspektivischen Ansicht eine Ausführungsform dar, bei welcher die Bodenverankerung aus zwei Gruppen von Halteblöcken und Grundplatten besteht.
  • In Fig. 7 wird der Grundriss einer Bodenverankerung gezeigt, bei der zwei Halteblöcke T-förmig miteinander verbunden und auf einer Grundplatte montiert sind.
  • Fig. 8 schliesslich ist eine ebenfalls perspektivische Jedoch auseinandergezogene Ansicht einer Bodenverankerung, die aus zwei Halteblöcken und einer Grundplatte besteht und zur Befestigung eines Differdinger Stahlträgers bestimmt ist.
  • Die in den Fig. la und lb im Grundriss und in einem Aufriss gezeigte Bodenverankerung besteht aus einem einzigen Halteblock 1, der die Form einer Platte hat und mit dem zu verankernden Element 2, in diesem Fall einer Stange oder einem Mast, so verbunden ist, dass er nach dem Versetzen hochkant bzw. senkrecht im Boden eingebettet ist. Die Befestigung des Elementes 2 am Halteblock 1 erfolgt durch zwei Schellen 3, deren Bolzen durch im Hal teblock 1 bei der Fertigung ausgesparte oder nachträglich gebohr te horizontale Löcher durchgesteckt sind.
  • In Fig. 2 wird eine Ausführungsform gezeigt, die im wesentlichen der Ausführungsform nach den Fig. la und Ib entspricht. Zur Erhöhung der Festigkeitseigenschaften sind jedoch bei dieser Ausführungsform zwei Halteblöcke 1 übereinander angeordnet, so dass die Druckflächen, die sie dem Boden bieten, wesentlich vergrössert sind. Die Befestigung der beiden Halteblöcke aneinander kan entweder dadurch bewirkt werden, dass vier Schellen 3 vorgesehen sind, Je zwei an Jedem Halteblock, und dass dadurch der Mast 2 als Verbindungsorgan zwischen den beiden Halteblöcken 1 dient, oder dass in diesen Vertikalbohrungen 11 vorgesehen sind, durch welche Verbindungsorgane zum Zusammenspannen der beiden Halteblöcke durchgesteckt werden können. Es ist aber auch möglich, beide Befestigungsarten gleichzeitig anzuwenden, und gegenenfall den anlZElden Stossflächen Nut und Feder vorzusehen, so dass die bei den Halteblöcke ineinandergreifen.
  • In der in Fig. 3 gezeigten Ausführungsform ist der Halteblock 1 mit einer Grundplatte 4 verbunden, wobei diese beiden Teile sowohl einstückig sein können, beispielsweise durch das Giessen von Beton in einer entsprechend ausgebildeten Form, oder miteinander durch geeignete Befestigungsorgane, wie z.B. Schraubenbolzen, verbunden sein können. Der Halteblock 1 weist vier hozizontale Bohrungen 5 auf, durch welche zwei Haltebügel 6 hindurchgesteckt sind, deren rechts aus dem Halteblock 1 herausragende Enden 7 mit Gewinden versehen sind und so mittels Muttern fest verschraubt werden können. In die Haltebügel-6 ist ein Mast 2 eingeschoben, der durch das Anziehen der Muttern an den freien Enden 7 der Haltebügel 6 unverrückbar an den Halteblock 1 angepresst wird und somit mit diesem und der -Grundplatte 4 fest verbunden ist.
  • Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 unterscheidet sich von demjenigen nach Fig. 3 dadurch, dass zwei Halteblöcke 1 vorgesehen sind, die nicht in Längsrichtung auf der Grundplatte 4 verlaufen, sondern quer zu dieser und parallel zueinander, und zwischen denen ein Stahlpfeiler 8 eingespannt ist. Durch die Queranordnung der Halteblöcke 1 und die Verwendung von zwei solchen, können andere Festigkeitseigenschaften erzielt werdeh, als bei den zuvor beschriebenen Ausführungsbeispielen. Da die Halteblöcke 1 in diesem Fall den Stahlpfeiler 8 seitlich beidseits überragen, können Spannorgane 9, beispielsweise Schraubenbolzen, durch horizontale Querbohrungen 10 durchgesteckt werden, und somit eine Verspannung der Halteblöcke 1 mit dem Stahlpfeiler 8 bewirken.
  • In den Fig. 5 und 6 wird eine Anordnung gezeigt, bei der zum Verankern eines Stahlpfeilers 8 im Boden eine Bodenverankerung ververwendet wird, die aus zwei Gruppen von Halteblöcken 1?, 13 und Grundplatten 4 bestehen. Jede Gruppe dieser Bodenverankerung besteht aus zwei Grundplatten 4, die miteinander beispielsweise durch Zugstangen, fest verbunden sind. Auf diesen Grundplattenpaaren sind in der bereits geschilderten Weise, beispielsweise mittels Schraubenbolzen, die Halteblöcke 12, 13 befestigt, die eine unterschiedliche Länge aufweisen, so dass sie in zwei Lagen entsprechnd übereinander versetzt, einen Mauerverband ergeben.
  • Die grössere Höhe der übereinander angeordneten Halteblöcke 12, 13 einerseits und die Tatsache, dass zwei Gruppen von ihnen auf im Abstand voneinander angeordneten Grundplattenpaaren befestigt sind, ergibt, sowohl was die Widerstandsfähigkeit der Verankerung im Boden als auch die Festigkeit des Stahlpfeilers 8 zwischen den seitlichen Stirnflächen der Halteblöcke 12, 13 anbelangt, unvergleichlich höhere Werte als alle zuvor beschriebenen Beispiele. Ein Einspannen des Stahlpfeilers 8 zwischen den Stirnflächen der Halteblöcke 12, 13 kann durch beliebige Zugorgane erfolgen, die entweder aussen um die Halteblöcke 12, 13 herumgeführt oder in horizontalen Längsbohrungen derselben enthalten sein können.
  • Die in Fig. 7 gezeigte Bodenverankerung umfasst ausser der Grund platte 4 zwei Halteblöcke 1, die jedoch in diesem Beispiel T-för mig aneinandergefügt sind. Die Befestigung sowohl der Halteblöck aneinander als auch des Stahlpfeilers 8 an einem von ihnen kann beispielsweise durch eine besondere Anordnung von Halteorganen bewirkt werden, die im dargestellten Beispiel einen Querbolzen 14 umfassen, der durch eine Horizontalbohrung des einen Halteblocks 1 gesteckt wird, ferner einen Spannbügel 15, der um den Stahl träger 8 herumgelegt wird und schliesslich zwei Spannbolzen 16, die den Querbolzen 14 und den Spannbügel 15 zusammenziehen.
  • An Stelle des dargestellten Beispiels können die T-förmig angeordneten Halteblöcke 1 auch ohne Grundplatte verwendet werden oder in zwei oder mehreren solchen Gruppen.
  • In Fig. 8 wird noch deutlich veranschaulicht, wie einzelne Teile einer Bodenverankerung gemäss der Erfindung zusammengefügt werden, um einen Stahlträger 8 zu befestigen. Die in dieser Figur dargestellte Bodenverankerung umfasst die Grundplatte 4 und die beiden Halteblöcke 1, die jedoch mit der Grundplatte nicht einstückig verbunden sind, sondern dank der in ihnen vorgesehenen Vertikalbohrungen 17 und der entsprechenden Bohrungen 18 in der Grundplatte 4 mit dieser beispielsweise durch Schraubenbolzen fest verbunden werden können. Die Bohrungen 18 in der Grundplatte 4 können dabei entsprechend den Dimensionen des Stahlpfeilers 8 angeordnet werden. Um diesen zwischen den beiden Halteblöcken 1 einzuspannen, sind in den letzteren horizontale Querbohrungen 10 vorgesehen, durch die geeignete Zugorgane durchgesteckt werden können, die beispielsweise über Schraubenlaschen gegeneinander ziehbar sind, so dass die Halteblöcke 1 den Stahlpfeiler 8 fest zwischen sich einklemmen.
  • Um alle die beschriebenen Verankerungen im Boden versetzen zu können, genügt es, eine den Horizontalmassen der Halteblöcke 1 bzw. der Grundplatten 4 entsprechende Grube auszuheben, deren Tiefe mindestens so gross sein soll, wie die Gesamthöhe der Bodenverankerung. In diese Grube wird die Bodenverankerung mit dem an ihr befestigten, im Boden zu verankernden Element hineingesenkt, worauf der Aushub wieder in die Grube zuruckbefördert und festgestampft werden kann, wodurch bei entsprechender Grösse und Anordnung der Bodenverankerung das an ihr befestigte Element zumindest so festgehalten wird, als wenn es in ein flussiges Betonbett eingesetzt oder mit Beton eingegossen worden wäre.-Es erübrigt sich aber sowohl die Aufbereitung und das Einfüllen des Betons in die Grube, als auch die Abfuhr des Aushubes, da dieser, wenigstens zum grössten Teil, wieder verwendet werden kann.
  • Bei der Verwendung von Bodenverankerungen, bei denen die Halteblöcke wie in den Fig. 5 und 6 über die Grundplatten hinausragen, ist es nicht nötig, eine Grube auszuheben, die über die ganze Länge der Breite der Grundplatten entspricht. Es genügt vielmehr, nur dort, wo die Grundplatten in den Boden gesenkt werden sollen, zwei entsprechend grosse Gruben anzulegen, diese jedoch nur durch einen Graben miteinander zu verbinden, der genügend breit ist, um die Halteblöcke 1 bzw; 12, 13 aufnehmen zu können.
  • Es versteht sich von selbst, dass die dargestellten Ausführungsformen unbegrenzt variiert werden können, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. Die Halteblöcke können in baukastenweise beliebig in Längs- und/oder Querrichtung neben oder übereinander mit und ohne Grundplatten angeordnet werden. Dadurch wird es ermöglicht, nur eine kleine Anzahl von Bauteilen verschiedener Grösse vorzusehen, da es möglich ist, Bodenverankerungen jeder gewünschten Form und Grösse mit solchen Bauteilen zusammenzusetzen, die beispielsweise auch Kreuz- oder Kastenform aufweisen können. Auch die Kombination von zwei und mehr Gruppen in einer mehrteiligen Bodenverankerung in der Art der Ausführungsform nach den Fig. 5 und 6 ist möglich. So können solche Gruppen z.B.
  • auch kreuzweise ausgelegt werden, und weisen dann bei entsprechen der Dimensionierung und entsprechendem Abstand eine Festigkeit auf, die auch zur Verankerung beispielsweise grösster Gittermasten ausreichend ist.
  • Diese Festigkeit wird bei allen denkbaren Kombinationen dadurch erzielt, dass die Halteblöcke und gegebenenfalls die Qrundplatten mit dem sie umgebenden Erdreich überaus widerstandsfähige Kontaktflächen bilden, wobei der Erdwiderstand sowohl in horizontaler als auch vertikaler Richtung wirksam ist bzw. ausgenützt wird.

Claims (19)

  1. Patentansprüche
    Verfahren zur Herstellung einer Bodenverankerung, insbesondere für Baukonstruktionen, Pfeiler, Masten und Pfosten, dadurch gekennzeichnet, dass zunächst eine Grube zur Aufnahme eines oder mehrerer Halteblöcke (1, 12 13) ausgehoben wird, dass hierauf, nachdem oder bevor zu verankernde Elemente (2, 8) mit dem oder den Halteblöcken (1, 12, 13) verbunden wurden, bzw. werden diese in die Grube versenkt werden, dass dann so viel Aushub als möglich wieder in die Grube eingebracht und-schliesslich verdichtet bzw. gestampft wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein oder mehrere plattenförmige Halteblöcke (1) verwendet werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet, dass der oder die Halteblöcke (1, 12, 13) mit einer bzw. einer oder mehreren Grundplatten (4) in die Grube versenkt werden.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die Halteblöcke (1, 12, 13) hochkant aufrecht stehend in die Grube versenkt werden.
  5. 5. Gemäss dem Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4 hergestellte Bodenverankerung, dadurch gekennzeichnet, dass sie mindestens einen vorfabrizierten Halteblock (1, 12 13) aufweist, der Mittel besitzt, mittels denen mindestens'ein zu verankerndes Element (2, 8) am Block (1, 12, 13) befestigt ist.
  6. 6. Bodenverankerung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Befestigung von zu verankernden Elementen (2, 8) Schraubenbolzen (9, 16), Schraubbügel (6, 15), Schellen (3) oder Stahlseile sind, die durch im Halteblock (1, 12, 13) vorgesehene Bohrungen oder Löcher (5, 10) durchgesteckt bzw. um den Halteblock (1, 12, 13) herumgelegt sind.
  7. 7. Bodenverankerung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Löcher oder Bohrungen (5, 10) im Halteblock (1, 120 13) mit einem Metalifutter versehen sind.
  8. 8. Bodenverankerung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Halteblock (1, 12, 13) an seinem Umfang Einkerbungen oder Rillen aufweist, um ein Verrutschen aussen um ihn herumgeführter Befestigungsmittel zu verhindern.
  9. 9. Bodenverankerung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die Halteblöcke (1) plattenförmig ausgebildet und die Befestigungsmittel so angeordnet sind, dass Plattenflächen des oder der Halteblöcke (1) in der gleichen Richtung verlaufen wie das oder die am oder an den Halteblöcken (l) befestigte Element bzw. Elemente (2> 8).
  10. 10. Bodenverankerung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Halteblöcke (1, 12, 13) neben- und/oder übereinander zusammengefügt und fest miteinander verbunden sind.
  11. 11. Bodenverankerung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteblöcke (1, 12, 13) fortlaufend oder gestaffelt miteinander verbunden sind.
  12. 12. Bodenverankerung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteblöcke (1, 12, 13) mit Nut oder Feder zum Zusammenfügen versehen sind.
  13. 13. Bodenverankerung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass sie zwei oder mehrere Halteblöcke (1, 12, 13) oder zwei oder mehrere Gruppen von Halteblöcken (1, 12, 13) aufweist, zwischen denen das zu verankernde Element (2, 8) eingespannt ist.
  14. 14. Bodenverankerung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass einzelne Halteblöcke (1, 12, 13) oder Gruppen von Halteblöcken (1, 12, 13) mit einer oder mehreren Grundplatten (4) fest verbunden bzw. je mit einer Grundplatte (4) einstückig ausgebildet sind.
  15. 15. Bodenverankerung nach einem oder mehreren der Ansprüche 5 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteblöcke (1, 12, 13) und/ oder Grundplatten (4) aus Beton bestehen.
  16. 16. Bodenverankerung nach Anspruch 10 oder 1b, dadurch gekennzeichnet, dass die aneinander gefügten Halteblöcke (1, 12, 13) und/oder Grundplatten (4) durch Spannorgane zusammengehalten werden, die durch Löcher (11, 17, 18) in den Halteblöcken (1, 12, 13) bzw. Grundplatten (4) gesteckt sind.
  17. 17. Bodenverankerung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die zusammengefügten Halteblöcke (1, 12, 13) durch das oder die an ihnen verankerten Elemente (2, 8) miteinander verbunden sind.
  18. 18. Bodenverankerung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass in mehreren Lagen übereinander angeordnete Halteblöcke (12, 13) unterschiedliche Längen aufweisen, so dass sie wie in einem Mauerverband übereinander liegen.
  19. 19. Bodenverankerung nach Anspruch 10,.dadurch gekennzeichnet, dass die Halteblöcke (1, 12, 13) und/oder Gruppen von ihnen T-förmig, kreuzförmig oder kastenförmig angeordnet sind. Leerseite
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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2633780A1 (fr) * 1988-04-13 1990-01-05 Leiber Fritz Systeme d'antenne
WO1997029242A1 (en) * 1996-02-08 1997-08-14 Jesse Hodges & Co. Limited Post installation
DE19748050A1 (de) * 1997-10-30 1999-05-06 Heiko Dipl Ing Henning Fundament für die Halterung großflächiger Werbeträger
DE10027037B4 (de) * 1999-06-04 2009-10-22 Pfeifer Holding Gmbh & Co. Kg Anordnung bestehend aus einer Fertigteilstütze und einem Fundament
DE102009053356A1 (de) * 2009-11-17 2011-05-19 Rwe Westfalen-Weser-Ems Netzservice Gmbh Fundament für Freileitungsmast

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