AT8613B - Verfahren zur Herstellung von aus einem Stück Stahlblech gepressten Sensen, Sicheln und Strohmessern. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von aus einem Stück Stahlblech gepressten Sensen, Sicheln und Strohmessern.

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AT8613B
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VIKTORCZERMAKINJENBACH. 



  Verfahren zur Herstellung von aus einem Stück Stahlblech gepressten Sensen, Sicheln und Strohmessern. 



   Bisher wurden die Sensen, Sicheln und Strohmesser entweder aus Stahlstücken ausgeschmiedet, wobei unter   oftmaliger,   die Qualität schädigender Wiedererwärmung und Sinterbildung eine Reihe mannigfacher, einen einheitlichen maschinellen Betrieb aus-   schliessender Theilarbeiten,   insbesondere Handarbeiten zur Anwendung kommen musste; oder es wurden Schnittwerkzeuge dieser Art erzeugt, bei denen Rücken und Hamme, bezw. 



  Ittlekon und Angel nicht aus einem Stück mit dem Blatte der Sense oder Sichel etc. bestehen konnten, sondern eigenen Verbindungs- und Befestigungsarbeiten unterlagen. 



   Die vorliegende Erfindung besteht nun in einem Verfahren, welches darin besteht, dass in einem einzigen Arbeitsvorgänge aus einem einfachen Blechstücke Sensen, Sicheln oder Strohmesser. auf kaltem Wege derart hergestellt werden, dass dieselben überall, also einschliesslich der in demselben einzigen   Arbeitsvorgange eingeprossten Versteifungsrillen,   gleiche Materialstärke erhalten und an keiner Stelle die Behinderung des Schnittes zulassende oder vermittelnde Einrichtungen und Bestandtheile wie umgelegte Ränder und Stossfugen oder flächen, Verlöthungen und Verschweissungen, Vorsprünge und Nieten, Einschnitte und dergl. aufweisen. 



   Bei Sensen, Fig. 1 und 2, wird hiebei die Hamme b durch Aufkröpfung des breiteren Endes des Bleches, und zwar infolge der   früheren Formgebung desselben   ohne nennenswerten Einschnitt an der Uebergangsstelle in das Blatt a gebildet, während bei Sicheln und Strohmessern, Fig.   der für den Griff   bestimmte und nach dem Pressen zusammenzurollende   Blechtheil verbloibt, wodurch der   sonst übliche hölzerne Griff entfällt. 



     Die Vortheite   des vorliegenden Verfahrens bestehen in der Sicherstellung beliebiger Leichtigkeit. vermöge Anwendung gleichmässig geringer Dicke des Blattes a und zugleich der   Verrippung/* statt eines massiven schweren Rückens. Ferner   in dem durch die Verrippung   crielten hohen Grade der   Festigkeit und Spannung dieser Sehnittwerkzouge, 
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   namentlich   auch noch in der gänzlichen Vermeidung der für die Stahlbeschaffenheit nachtheiligen Wiedererwärmungen, verbunden mit der Sicherheit einer einheitlichen und gleichartigen   Herstellung   dieser Schnittwerkzeuge mit wesentlich geringerem Aufwando von MaterialbeziehentlichWegfallvonBrennmaterialundvonmenschlicherHandarbeit. 



   Ein weiterer   Yort11eil   besteht bei Sensen in der leichten und doch starken Anordnung der nach Bedarf noch durch Rippen c verstärkten Abkröpfung b an Stelle der sonstigen offenen   Hammc   in passender Weise. se dass oberhalb oder unterhalb derselben die Befestigung des Stieles an der Sense auf zweckmässige Art,   zum   Beispiele vermittelst Schraubenbolzen d erfolgen kann. Infolge der nach Belieben geschlossenen Form dieser aufköpfung kann bei dieser Art der Uebelstand des Festhaltens von Gras und dergl. zwischen Bart und Hamme, wie dies bei den bisherigen   Sensen beim Mähen   der Fall war, gänzlich ausgeschlossen werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von Sensen, Sicheln   und Strohmessern, dadurch gekenn-     zeichnet. dass aus einem entsprechend   zugeschnittenen Blechstücke von überall gleicher   Materialstärke   auf kaltem Wege und in einem einzigen Arbeitsvergange dieselben so gepresst 
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   für den ( ; riff bestimmte   und nach dem Pressen zusammenzurollende Blechtheil verbleibt, wodurch der sonst übliche hölzerne   Griff entfällt.   

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass beim Pressen der Sense, Sicheln und Strohmesser gleichzeitig Versteifungsrillen (e, f) in dieselbe eingepresst werden, **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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