AT113970B - Verfahren zur Herstellung von Sensen aus Walzblech. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Sensen aus Walzblech.Info
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D1/00—Hand-cutting implements for harvesting
- A01D1/02—Scythes
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung von Sensen aus Walzblech. Die Erfindung bezweckt eine Vereinfachung der Sensenherstellung und sucht diese dadurch zu erreichen, dass dem Sensenrücken und der Hamme eine besondere Form gegeben wird, welche sich leicht und einfach aus Walzblech herstellen lässt und dabei die notwendige Rückensteifheit in vollem Masse besitzt. Die besondere Sensenform wird aus normal gewalztem Walzblech hergestellt. Die Formgestaltung ist in den Fig. 1-4 der Zeichnung beispielsweise dargestellt. Fig. 1 zeigt die aufgefaltete Sensenform, wie sie aus dem Blech gestanzt wird, Fig. 2 die fertige Sense mit geradem Rücken in Draufsicht. Fig. 3 und 4 zeigen die analogen Darstellungen einer Sense mit gekrümmtem Rücken. Unterhalb der Fig. 2 und 4 sind Querschnitte der jeweiligen Sense dargestellt. Wie daraus zu ersehen, ist die Form des Sensenblattes tunlichst ähnlich gehalten der der alten Handschmiedesense. Hingegen wird an Stelle des Rückens und der Hamme dem Sensenblatt ein von der Spitze weg sich stetig verbreiternder Blechstreifen unter einem spitzen Winkel um die Linie a, e bzw. a, , i, e zugefaltet, der an seinem breiten Ende unmittelbar am Sensenstiel befestigt werden kann. Dadurch wird die Konstruktion einer eigenen Hamme und des Kragens entbehrlich und entfällt. Die Sensenform entspricht in statischer Hinsicht der Beanspruchung in der Längsrichtung in jeder Weise. Hingegen ergibt sich bei Verwendung von dünnen Blechen die Notwendigkeit einer besonderen Versteifung in der Querriehtung. Eine solche lässt sich unschwer dadurch erreichen, dass die in den Fig. 1 und 2 mit e, d, c und e, f, g bezeichneten vorstehenden Blechlappen aufgebogen und miteinander verbunden (z. B. verschweisst) werden oder dass ein eigenes Querversteifungsblech an dieser Stelle angebracht wird. Oft wird übrigens auch schon ein einfaches Aufbördeln der Ränder genügen, um so mehr, als doch auch die durch die Wölbung des Sensenblattes gegebene Blattspannung an sich querversteifend wrkt. Bei grossen und stark gekrümmten Sensen ist die Krümmung der Schneidlinie bei gleichzeitig geradem Rücken schwer zu erreichen. In diesem Falle wird die Rückenlinie polygonal gebrochen, wie es in Fig. 3 und 4 zu ersehen ist, oder gerundet. Um das Umbiegen des Rückens in solchen Fällen zu erleichtern, kann das Rückenblech an den Brechpunktstellen k, h eingeschnitten und nach dem Umbiegen wieder zusammengefügt werden. Bei Verwendung von Spezialmaschinen wird ein gleichförmig gerundeter Rückenhergestellt, und entfällt dann naturgemäss das erwähnte Einschneiden und Wiederzusammenfügen des Rückenbleches. Der Herstellungsvorgang stellt sich technologisch im wesentlichen etwa folgendermassen dar : Aus normalem Walzblech von geeignetem Härtegrade wird die Bleehgrundform nach Fig. 1 bzw. Fig. 3 ausgestanzt, hierauf die Wölbung des Blattes gepresst oder getrieben, dann der Rücken zugebogen, die Querversteifung hergestellt und schliesslich die Schneide gedengelt oder geschliffen. Damit ist die Sensenform im rohen fertiggestellt. Dieser Vorgang käme vornehmlich für eine handwerksmässige Erzeugung in Betracht. Durch Anwendung eigener maschineller Hilfsmittel (Spezialstanzmaschinen, Pressen u. dgl.) lässt sich die Herstellung natürlich ganz wesentlich vereinfachen und in wenige Stufen vereinen, und wird es keine Schwierigkeiten bereiten, die Sensenrohform durch Spezialmaschinen in ein oder zwei Arbeitstufen herzustellen. Alle diese Arbeiten lassen sich auch auf kaltem Wege durchführen, und können daher die langwierigen Schmiedearbeiten unter oftmaligem Erhitzen bis zur Rotglut wie bei der Herstellung der Handschmiedesense fast gänzlich entfallen. Damit wird aber nicht nur eine bedeutende Fabrikationsver- einfaclnmg erzielt, sondern auch die Gefahr der Stahlverbrennung und Stahlverwärmung gebannt und damit ein qualitativ gleichmässiges Endprodukt erreicht.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Sensen aus Walzblech, dadurch gekennzeichnet, dass an Stelle-des Rückens und der Hamme dem Sensenblatt ein von der Spitze weg sich stetig verbreiternder Blechstreifen in einem spitzen Winkel zugefaltet wird, der an seinem breiten Ende unmittelbar am Sensenstiel befestigt werden kann. EMI2.1
Applications Claiming Priority (1)
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| AT113970T | 1928-09-18 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT113970B true AT113970B (de) | 1929-08-10 |
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ID=3628475
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT113970D AT113970B (de) | 1928-09-18 | 1928-09-18 | Verfahren zur Herstellung von Sensen aus Walzblech. |
Country Status (2)
| Country | Link |
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| AT (1) | AT113970B (de) |
| DE (1) | DE518691C (de) |
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1928
- 1928-09-18 AT AT113970D patent/AT113970B/de active
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1929
- 1929-09-18 DE DESCH91555D patent/DE518691C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE518691C (de) | 1931-02-19 |
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