AT86115B - Druckregler für Luftradreifen, Preßballen, Gasbehälter u. dgl. - Google Patents

Druckregler für Luftradreifen, Preßballen, Gasbehälter u. dgl.

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AT86115B
AT86115B AT86115DA AT86115B AT 86115 B AT86115 B AT 86115B AT 86115D A AT86115D A AT 86115DA AT 86115 B AT86115 B AT 86115B
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AT
Austria
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valve
pressure
tire
spring
pressure regulator
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Fritz Dr Fuchs
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Fritz Dr Fuchs
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Description


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  Druckregler für   Luftradreifen, PressbaHen, Gasbehälter u. dgt.   



   Der Erfindungsgegenstand ist ein Druckregler für Luftradreifen, Pressballen, Gas- behälter u. dgl., der einerseits beim Spannen'der Reifen den Eintritt eines willkürlich bestimmten Druckes scharf anzeigt und das Überschreiten dieses Druckes mit Sicherheit verhindert, andrerseits jedoch auch vorteilhaft zur Feststellung des in einem Gasbehälter, beispielsweise Luftradreifen, herrschenden Gasdruckes verwendet wird. 



   In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in mehreren beispielsweisen Aus- führungsformen zur Darstellung gebracht, und es zeigen die Fig.   i   bis 3 den Apparat mit festem Dorn für Kraftwagen in Ansicht und'Schnitt, Fig. 4 und 5 den Apparat für Fahrräder in Ansicht und Schnitt, Fig. 6 und 7 eine abgeänderte akustische Signalvorrichtung in
Draufsicht und-in Schnitt. Die Fig. 8 bis 12 veranschaulichen weitere-zwei Ausführungs- formen des Apparates mit Gleitdorn und-Einzelheiten in Ansicht und in Schnitt, während die Fig. 13 eine Einzelheit des Apparates zum, Anschluss an den Gasbehälter für stationären
Gasdruck in Schnitt und in grösserem Massstabe darstellt. 



   Um den im Pressluftreifen von Kraftwagen herrschenden Luftdruck feststellen zu können, wird der Apparat auf das in der Zeichnung   nicht-dargestellte Ventilgehäuse   des
Pressluftreifens vermittelst der Schraube- 1, welche auf der eine Skalenteilung tragende
Mantelhülse 2 befestigt ist, aufgesetzt (Fig.   i-bis g).   Der-die Bohrung der Schraube 1 dicht abschliessende Ventilteller 3 steht unter Druckwirkung einer um der Führungshülse 3a an- geordneten Feder 4, welche als Spiralfeder oder Blattfeder ausgestaltet sein kann und einerseits an den Ventilteller 3, andrerseits an der dem Ventilteller zugewendeten Stirnfläche   des in die Mantelhülse 2 eingeschraubten Rohres 5, in welch letzterem die Führungshülse 3a hineinragt, anliegt.

   Die zWeckentsprechend, dimensionierte Feder ! 4 kann durch Verdrehen   des in die Mantelhülse 2 eingeschraubten Rohres   5-auf   eine bestimmte Spannung eingestellt   werden, welche durch den unteren freien Rand einer über- der Mantelhülse 2 gleitenden, mit dem Rohre 5 mittels Verschraubung o. dgl. verbundenen Aussenhülse 6 auf der Skalen-   teilung der Mantelhülse 2 genau angegeben wird. Mit dem Rohre 5 ist eine in der Zeichnung   (Fig. i bis 3) als Stimmpfeifchen dargestellte akustische Signalvorrichtung verbunden, welche beim Überschreiten der skalenmässig angegebenen Spannung durch den im Pressluftreifen   herrschenden Druck von dem ausströmenden Luftstrom zum Ertönen gebracht wird. 



   Die Wirkungsweise des Apparates beim Abmessen des im Pressluftreifen herrschenden
Druckes ist folgende : Es'sei angenommen, dass in dem   Pressluftreifen   ein höherer Druck vorhanden ist, als jener, auf welchen die Feder   4   gemäss Ablesung der am Apparate an- gebrachten Skalenteilung eingestellt wurde.

   Der Ventilteller 3 des auf das Ventilgehäuse des
Pressluftreifens aufgesetzten, Apparates wird nun dadurch gehoben,-dass aus dem Reifen, dessen Ventilkörper durch den Dorn   8   zurückgedrückt ist, Pressluft ausströmt, welche die
Druckwirkung der skalenmässig eingestellten Feder   4     überwindet   und den Ventilteller 3 von der als Ventilsitz ausgestalteten Stirnfläche der Schraube 1 abhebt, wodurch die in dieser
Schraube 1 vorgesehene Bohrung freigegeben und derart eine Verbindung des Reifeninnern unter Zwischenschaltung des Apparates mit der Aussenluft hergestellt wird.

   Es wird dadurch die in dem Reifen befindliche Druckluft   von höherer   Spannung als die entgegenwirkende
Federkraft zum Ausströmen gebracht und die Signalvorrichtung solange betätigt, bis ein
Druckniveauausgleich eingetreten ist, worauf der Ventilteller, auf welchen die Feder einwirkte 

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 EMI2.1 
 befindlichen Druckluft verhindert.. Die an der Mantelfläche vorgesehene Skalenteilung zeigt nun einwandfrei die im Reifen herrschende Druckspannung der Luft. 



   . Die Prüfung des im Pressluftreifen herrschenden Druckes erfolgt in der Regel derart, dass der Apparat vorher skalenmässig auf eine grössere Druckhöhe eingestellt, als wie der im Reifen herrschende mutmasslich abgeschätzte Druck annehmen lässt und darnach auf das   Einlassventil'des   Reifens angeschraubt wird. Sodann wird durch Verdrehung des Rohres 5 die Spannung der Feder allmählich vermindert, bis dieselbe dem im Reifen vorhandenen
Luftdruck gleichkommt, welcher Zustand durch das beginnende Ertönen des akustischen
Signales eintritt. wobei der Ventilteller 3 unter Überwindung des Gegendruckes der Feder   4   'gehoben und die im Reifen befindliche Luft durch den Apparat entströmen kann.

   Man dreht nun ein wenig zurück, bis das Signal gerade verklingt und kann nun den Druck an der Skala ablesen, wobei der'Apparat auch vom Reifen abgeschraubt sein kann. 



   Ist im Pressluftreifen ein ungenügender Druck vorhanden und soll in den Reifen noch
Luft eingepumpt werden, bis deren Spannung die erforderliche Höhe erreicht, so dient der
Apparat gemäss der Erfindung zur Überwachung des Ausmasses der Luftbeschickung. Zu diesem Zwecke wird auf den Apparat vermittelst der Schraube 1 ein T-förmig gestaltetes
Rohrstück 9 befestigt, welches einerseits. durch den Rohrschenkel 10 an das Einlassventil des Pressluftreifens, andrerseits durch den   Rohrschenkel   11 an die Luftpumpe angeschlossen ist.

   Durch Verdrehung'der Aussenhülse 6 des Apparates bis zu dem gewünschten Teilstrich der Skala-an der Mantelhülse 2 wird die Feder 4 auf die entsprechende Spannung ein- gestellt und die Luftpumpe in Tätigkeit gesetzt, Hierbei gelangt soviel Luft in den Press- luftreifen und es wird der Druck in ihm solange erhöht, bis er die skalenmässig eingestellte
Spannkraft der Feder erreicht.

   Ein Übermass von eingeführter Pressluft bringt, wie be- schrieben, unter Überwindung der Federdruckwirkung den Ventilteller 3 zum Abheben vom
Ventilsitz an der Schraube 1 und wird die weiters eingebrachte Luft von einem Überdruck   gegenüber   der skalenmässig festgestellten Druckgrenze aus dem Rohrstück 9 dem Apparat hierdurch entweichen und das akustische Signal'zum Ertönen bringen, was solange andauert, bis durch Ausströmen der überschüssigen Luft ein Druckniveauausgleich zwischen der
Pressung der Luft im Reifen und der skalenmässig eingestellten Spannung der Feder statt- findet ; somit wird im, Pressluftreifen eine Druckspannung herrschen, welche mit dem der
Skalenteilung entsprechenden und vorher am Apparate eingestellten Druck   übereinstimmt.   



   Um das Erreichen einer bestimmten Spannung der in den Pressluftreifen von Fahr- rädern eingeführen Luft genau beobachten und feststellen zu können, ist gemäss der Er- findung der hierzu dienende Apparat von   ähnlicher und   wesensgleicher Ausführung, wie der vorbeschriebene Apparat zur Bestimmung des im Reifen von Kraftwagen herrschenden
Druckes und erscheint derselbe in Fig, 4   : und 5 veranschaulicht.   



   Ein T-förmig gestaltetes   Rohrstück 12,   welches   mit der Schraube. M   an das in der
Zeichnung nicht dargestellte Einlassventil des   Pressluftreifens-angeschlossen   ist und dessen
Schenkel 14 mit der Luftpumpe in Verbindung : steht, ist mit einer   Mantelhülse   15 befestigt. 



   Der Ventilteller 16 sitzt auf dem mit der Mantelhülse 15 verbundenen Ende des   Rohrstückes 12   auf und schliesst dessen Bohrung vermittelst einer um die hülsenförmige Führung 16a ent- sprechend angeordneten Spiralfeder 17, welche auch durch eine Blattfeder o. dgl. ersetzt sein könnte, dicht ab, Der untere Rand des   Aussenmantels     M,   welcher mit dem in die
Mantelhülse 15 eingeschraubten Rohr 19 zweckmässig verbunden ist, ermöglicht ein Ablesen der durch Verdrehen des Rohres einstellbaren, verschiedenartigen Spannungen, der Feder 17 vermittelst der an   der. Mantelhülse 15   vorgesehenen Skalenteilung.

   An das Rohr   19-ist,   analog wie in den   Fig. i bis g,   eine akustische Signalvorrichtung angeschlossen, welche beim
Heben des Ventiltellers 16 durch die ausströmende überschüssige Luft zum Ertönen gebracht wird. Soll in dem Presslüftreifen des Fahrrades ein Druck von bestimmter Höhe herrschen, so wird das Rohr 19 solange verdreht, bis der untere Rand des Aussenmantels 18 den
Teilstrich der auf der Mantelhülse befindlichen Skala erreicht, welcher der   gewünschten"  
Druckhöhe entspricht. Bei diesem Vorgange wird die auf den   Ventilteller. ? einwirkende  
Druckfeder 17 gleichzeitig auf die   der-gkalenmässigen   Druckhöhe entsprechende Spannung gebracht.

   Sobald die Druckgrenze durch gesteigerte   Luftzuführung   vermittelst der Pumpe überschritten wird, hebt sich infolge eingetretenen Überdruckes unter Überwindung der
Druckwirkung der skalenmässig eingestellten Feder der Ventilteller und es gelangt durch
Ausströmen der Luft die akustische Signalvorrichtüng solange in Betätigung, bis ein Aus- gleich-des Druckniveaus zwischen der Pressluft und der Federspannung stattgefunden hat, wobei der Ventilteller zum Abschliessen der in den Apparat mündenden Bohrung des Rohr- stückes 12 gebracht wird. Der in dem Pressluftreifen nun herrschende Druck wird genau derselbe sein, wie die Spannung der auf den Ventilteller einwirkenden Feder gemäss der Ablesung bzw, Einstellung auf der Skalenteilung. 

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   An Stelle des Pfeifchens kann eine beliebig andere akustische Signalvorrichtung Verwendung finden, so z. B. könnte eine Schalldose 20 (Fig. 7 und 8) o. dgl. mit ein oder mehreren   Stiuimzungen 21   durch den vom Überdruck entstehenden Luftstrom betätigt werden, Durch Anordnung von derartigen Stimmzungen verschiedener Länge, Empfindlichkeit bzw.   i Schwingung, welche   nur auf einem Luftstrom jeweilig bestimmter Druckhöhe reagieren, kann auch infolge Betätigung einer oder mehrerer dieser Stimmzungen durch den den Apparat durcheilenden Luftstrom auf die Beschaffenheit und schätzungsweise Höhe des vorhandenen Überdruckes gefolgert werden. 



   Eine abgeänderte Ausführungsform des Apparates gemäss der Erfindung ist in Fig. 8 im Schnitt veranschaulicht. Derselbe wird mit dem an ihm befestigten Verbindungsstück 22, welches einen die Bohrung 23 aufweisenden rohrförmigen Ansatz 24 trägt, vermittelst eines Holländers 25 o. dgl. auf das Ventil 26 des Radreifens dicht abschliessend aufgesetzt. Der Anschluss des Apparates an das Reifenventil   26.   erfolgt hierbei in Form eines rechtwinkligen Schenkels unter Beibehaltung einer möglichst geringen Bauhöhe des Verbindungsstückes 22, um den mitunter kleinen benutzbaren Raum zwischen dem Reifenventil und der häufig beträchtlichen Umfang aufweisenden Nabe des Rades zweckdienlich verwenden zu können, in welchem Zwischenraum der Apparat auf das Reifenventil 26 in dessen geradliniger Fortsetzung ansonsten nicht aufgesetzt werden kann.

   Die Nadel 27 des Reifenventils 26 wird zwecks Messung des im Radreifen herrschenden bzw. des Druckes der in den Radreifen eingeführten Luft durch den Gleitdorn 28 vermittelst der Schraube 29. entsprechend zurückgedrückt und der in der Zeichnung nicht dargestellte Ventilkegel des Radreifens von seinem Sitz abgehoben, um beim Messen des im Reifen herrschenden Druckes den Zutritt der darin befindlichen Pressluft durch die Bohrungen 23 und 30 zum Ventilteil des Apparates zu ermöglichen. Analog der in Fig. i    bis 3   dargestellten Ausführungsform besitzt der Apparat ausserdem einen in der Höhlung der Schraube bzw. des Ventilkörpers 31 befestigten starren Dorn 32. Die Schraube 31 ist von einem Holländer 33 umgeben, welcher das mit feinerem Schraubengewinde versehene Rohrende 34'aufnimmt.

   Auf der als Ventilsitz ausgebildeten oberen Stirnfläche der Schraube   31   sitzt der gut abdichtende Ventilkörper 35 aus Kautschuk oder dgl. auf und es ruht auf der Ventilkappe 36 die um die Führungshülse 37 angeordnete Druckfeder 38 auf. Das die Skalenteilung tragende Rohr 34 ragt in die Aussenhülse 39 hinein und umfasst mittels Schraubengewinde das Rohr 40 in analoger Weise, wie dies bei den Fig. i bis 3 beschrieben wurde. 



   Um an dem Apparat eine einwandfreie Korrektur oder ein leichtes Nachaichen vornehmen zu können, ist der Aussenmantel 39, mittels welchem die Ablesung an der Skala erfolgt, gegenüber dem Rohre   40   mittels Schraube   41   seiner Höhe nach verstellbar. Am Ende des Rohres 40 ist das Pfeifchen   42. o.   dgl. akustisches Signal vorgesehen. Die Beschickung des Radreifens. mit Pressluft erfolgt durch die zur Bohrung 23 des Verbindungsstückes normal gerichteten Bohrung 43 des Rohransatzes 44 (Fig. 9), welche ansonsten mit einer gut dichtenden.

   Kappe von der Aussenluft abgeschlossen ist, Bei der hierbei gleichzeitig vorzunehmenden Regelung des Druckes des'auf eine bestimmte Skalenteilung eingestellten Apparates wird die Schraube 29 soweit   hineingedreht,   dass der Gleitdorn 28 die Ventilnadel 27 vom   Radreifen'zurückdrückt   und in den Reifen nur eine Pressluft von einer durch die eingestellte Skala angegebene   Druckhöhe   gelangen kann, während die überschüssige Pressluft durch Heben des Ventils   34 zum Ausströmen und   das akustische Signal 42 zum Ertönen gebracht wird. Ein   Überschreiten   des Druckes im Radreifen ist demgemäss vollständig ausgeschlossen.

   Um ein Ankleben des aus Kautschuk bestehenden Ventiltellers 35 zu-vermeiden, wird vor Verwendung des Apparates das Rohr 34 im Holländer 33 etwas herausgedreht ; wobei die   im. Rohre 34 schlittenförmig   geführte Ventilkappe 36 verdreht und das am Ventiltellersitz etwa anhaftende Ventilteller   35-losgelöst,   somit nur der auf den   Ventilkörper   lastende Druck der auf eine bestimmte Spannung gemäss der Skala eingestellten Feder    von der Pressluft.   zu überwinden ist. 



   Die Fig. 10 zeigt eine weitere'vereinfachte Ausführungsform, des Apparates und besteht aus dem Wesen nach mit den vorher beschriebenen Apparaten analogen Teilen. In der Höhlung der Schraube bzw. des   Ventilsitzkörpers 45   ist der starre Dorn 46 befestigt. Ein Holländer 47 verbindet die Schraube 45 mit dem Rohr 48. Der aus Kautschuk bestehende Ventilteller 49 wird durch Verdrehen des um die Schraube 45 gleitenden Rohres 48 zum Loslösen vom Ventilsitz gebracht. Eine kleine Verdrehung genügt, um dies zu bewerkstelligen und ist, um durch Zufall das Herausdrehen des Rohres   48   aus dem Holländer 47 zu vermeiden, der zylindrische Teil der Schraube 45 mit einem Ansatz 50 versehen, an welchen der untere Fortsatz   51 des   Rohres   48   seine Begrenzung findet.

   In ähnlicher Weise wie vorher' liegt auch auf dem Ventil des. Apparates. die um die Führungshülse 37 a angeordnete Druckfeder    38a-auf.   Das Rohr 48 ragt in die Hülse 39 a und umfasst das Rohr   doua,   welchem gegenüber die Aussenhülse 39 a zwecks Korrektur oder Nachaichens mittels der 

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 Schraube 41 a ihrer Höhe nach verstellbar itt. Mit dem Rohre 40 a ist das   Pfeifchen'42   a verbunden. 



   Das Verbindungsstück 52 umfasst die Schraube 45 und besitzt zwei   rohrförmige An-   sätze 53 und 39. Den letzteren verbindet ein   Holländer 60   mit dem Ventil des Radreifens. Die Beschickung des Radreifens    mit) Pressluft   erfolgt durch die Bohrung   54   und 61. Bei einem den skalenmässigen Druck überschreitenden Druck der Pressluft wird diese durch den Apparat entweichen und das Signal 42   a zum Ertönen   bringen. Um diesen Apparat als Prüfer für den im Reifen herrschenden Luftdruck verwenden   zu können, wird der   Apparat auf das Ventil des Radreifens aufgesetzt und dessen Ventilnadel mittels eines federnden Gleitdornes 55 vom Ventilsitz abgehoben.

   Dies. erfolgt von Hand aus durch Drücken ent- gegen. der zwischen der kapselförmigen Hülse 56 und der in ihr verschiebbaren Hülse 58 vorgesehenen, Drückfeder   57,   wodurch die im'Radreifen befindliche Luft zum Ausströmen gebracht wird und das akustische Zeichen zum Ertönen bringt ; sobald der im Reifen herrschende Druck höher ist, als der auf der Skala angezeigte Druck des Apparates. Die   Aussenhülse   39a wird nun durch Verdrehen entlang der Skala bis zu dem einen höheren Druck anzeigenden Teilstrich verschoben und dadurch die Feder 38a so lange stärker gespannt, bis das akustische Signal verhallt.

   Dabei genügt es während des Verdrehens, deren Aussenhülse   39 a   einigemale auf die Stirnfläche der Hülse 56 zu drücken, um zeitweise einen Pressluftstrom zum Ventil des Apparates zu   führen.   Ist der nun auf der Skala richtig angezeigte Druck im'Radreifen ungenügend, so wird auf den Ansatz 53 bei vorherigem Abheben der Hülse 56 mit dem federnden Gleitdorn   55,'der   Luftschlauch der Pumpe aufgesetzt und Pressluft eingeführt, bis das akustische Signal des auf   den gewünschten   Druck eingestellten Apparates zum Ertönen gelangt. 



   An   Stelle der über dem Rohransatz 35   lose aufgestülpten Hülse   56   mit federndem   Gleitdom   55, welcher bei Verwendung des Apparates als Druckprüfer stets durch die eine Hand gehalten und. bedient werden muss, kann der Gleitdorn 55a (Fig. 12) in der Führungshülse 67 mittels der Schraube 68 verschieden eingestellt werden, wobei die Führungshülse 67 auf den Rohransatz 53 durch Schraubengewinde dicht abschliessend befestigt ist. Um ein genügendes Zurückdrücken des Reifenventilkegels zu bewirken, wird durch Verdrehen der
Sehraube 68 der Gleitdorn 55a mehr oder weniger in der Führungshülse 67 verschoben. 



   Nun wird die Aussenhülse 39a am Apparat so lange verdreht, bis das akustische
Zeichen durch das Ausströmen der im Radreifen bofindlichen Luft ertönt, worauf der Gleit-   dorn 55 a durch Verdrehen der Schraube 68 von der Ventilnadel des Radreifens zum Ab-   heben gebracht wird, damit keine Pressluft mehr ausströmen kann. Die Unterkante der
Aussenhülse   39 a   zeigt auf der Skalenteilung nunmehr den im Radreifen herrschenden Druck der Pressluft an. 



   Um in Behältern, Kesseln usw. den Druck der eingeschlossenen Gase, Dämpfe u. dgl. auf. einem ständig gleich hohen Druck zu erhalten, welcher nicht überschritten werden soll, dient der Apparat   gemäss   der Erfindung vorteilhaft als selbsttätiger Druckregler, welcher beim geringsten Masse aufkommenden Überdruckes die Spannung des Gases oder Dampfes dadurch auf. den richtigen Druck herabsinken lässt, dass der auf diesen Druck skalenmässig eingestellte Apparat die den Überdruck bewirkenden   überflüssigen   Gase, zum Ausströmen bringt und das akustische Signal so lange betätigt, bis die richtige Druckhöhe präzise erreicht ist.

   Zweckmässig wird das im Behälter befindliche Gas durch ein Rohr, mit welchem der Apparat vermittelst der Schraubenmutter 62   (Fig. 13)   verbunden ist und durch-die Bohrung 63 zum Ventilkegel   64   führt, im übrigen enthält dieser Apparat dieselben Bestandteile, wie der vorherbeschriebene.

   Genau in derselben Weise wirkt eine auf den bestimmten Druck eingestellte Druckfeder auf den Ventilkegel 64, der seitliche Ansätze 65 aufweist, welche in entsprechenden Längsnnuten 66 des Rohres   48 a   gleiten, um beim Verdrehen des Rohres   48   den etwa am Ventilsitz haftenden Ventilkegel   64   zu lockern und zu lösen. Übereinstimmend mit den Fig. 10 und   13   ist dieses Verdrehen des Rohres   48 a   vermittelst des Ansatzes 50 a auf der zylindrischen Fortsetzung der Schraube 62 und des Fortsatzes   5.. 1 a   des Rohres 48 a begrenzt, um eine unbeabsichtigte Aufhebung der Verbindung zwischen der Schraube 62 und dem Rohre   jazz   hintanzuhalten. 



   Die Vorteile'der vorbeschriebenen Ausführungen des Apparates bestehen in dem verlässlichen Funktionieren der Beobachtungen zur Bestimmung des in den Pressluftreifen o. dgl. herrschenden vorhandenen Luft-bzw. Gasdruckes einerseits und des rationellen Ausmasses der Luftmenge andrerseits} welche in den'Reifen eingeführt werden soll. Ferner ermöglicht er die Vornahme einer genauen und bequemen Beobachtung auch im Dunkeln, da sowohl beider Kontrolle oder Messung des im Reifen vorhandenen Luftdruckes, als auch bei der Bestimmung der in den Reifen einzuführenden Luftmenge, bloss das Ertönen und Verhallen des akustischen Signals abgewartet wird, während das Einstellen oder Ablesen der Skala vor-oder nachher auf dem vom Reifen abgenommenen Apparat erfolgen kann,

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : I. Druckregler für Luftreifen, Pressballen u. dgl. mit einem unter Federdruck stehenden Ablassventil, welches mit einer beim Überschreiten des eingestellten Druckes betätigten Signalvorrichtung verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass das unter einstellbarem Federdrucke stehende Ablassventil mit einer den Austritt der Pressluft zum Ablassventil vermittelnden Vorrichtung verbunden ist, die an jedem Normalventilgehäuse anschliessbar ist und einen den Ventilkegel des Reifenventils zurückpressenden Dorn o. dgl. aufweist.
    2. Ausführungsform des Druckreglers nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, dass als akustisches Signal eine mehrstimmige Schalldose mit verschiedenartig tönenden und verschieden stark belasteten Zungen benutzt wird, zum Zwecke, aus der Tongestaltung die Druckhöhe abzuschätzen.
    3. Druckregler nach den Ansprüchen'1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der die Druckhöhe an der Skala anzeigende Aussenmantel (6 bzw. 18) gegenüber dem Rohr (5 bzw. 19) mittels Schraubengewinde o. dgl. verstellbar ausgebildet ist, um jederzeit eine durch ständige Spannungsänderung der Ventildruckfeder verursachte Ungenauigkeit des Skalastandes entsprechend der wirklichen Federbelastung des Ventils ausgleichen zu können.
    4. Ausführungsform nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckregler mit einer zum Lüften des Ventiltellers geeigneten Vorrichtung versehen ist.
    5. Ausführungsform der Vorrichtung zum Lüften des Ventiltellers nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilteller durch ein um den Ventilsitzkörper drehbar angeordnetes Rohr geführt ist, wobei das Verdrehen dieses Rohres durch Auftreffen seines Fortsatzes auf einen Ansatz des Ventilsitzkörpers entsprechend begrenzt ist und dadurch der Ventilteller, zwangsweise mitverdreht werden kann, um seinem Anhaften am Ventilsitz wirksam vorzubeugen.
    6. Ausführungsform nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass am Druckregler ein zum Reifenventil führendes Verbindungsstück angeordnet ist, in welchem ein durch Schraubengewinde, Federdruck o, dgl. gleitender und verstellbarer Dorn vorgesehen ist, um ein sicheres Abheben des Reifenventilkegels zu erzielen.
AT86115D 1918-11-21 1918-11-21 Druckregler für Luftradreifen, Preßballen, Gasbehälter u. dgl. AT86115B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1123934B (de) * 1958-08-16 1962-02-15 Walter Gfoell Ventilkappe fuer die Luftbereifung von Fahrzeugen, insbesondere von Kraftfahrzeugen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1123934B (de) * 1958-08-16 1962-02-15 Walter Gfoell Ventilkappe fuer die Luftbereifung von Fahrzeugen, insbesondere von Kraftfahrzeugen

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