AT147707B - Druckminderventil. - Google Patents

Druckminderventil.

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AT147707B
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reducing valve
pressure reducing
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Moritz Pollak
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Moritz Pollak
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  • Indication Of The Valve Opening Or Closing Status (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Drueliminderventil. 



   Die Erfindung betrifft ein Druckminderventil, dessen hauptsächlichste Besonderheit darin besteht, dass die Belastungsfeder des Ventils mit einem unter der Wirkung des   Hoch@uckes stehenden Organ   derartig verbunden ist, dass die Federspannung und damit die Drosselung entsprechend den Druck- änderungen in der Hochdruckleitung sinkt oder steigt. 



   Auf der Zeichnung ist als Beispiel eine deraitige Vorrichtung in Fig. 1 im Schnitt und Fig. 2 in Seitenansicht dargestellt. Fig.   3 betrifft eine zusätzliche Einzelheit   ;   die Fig. 4 und 5 zeigenin sehematiseher   Weise Vorrichtungen zur Bestimmung der aus einem Druckbehälter ausgeströmten Gasmenge. 



   1 bedeutet einen Zylinder, der mittels der   tberwulfmuttcr   2 an die Hochdruckleitung angeschlossen wird und auf der gegenüberliegenden Seite mittels des Rohres 3 mit dem Drosselventil 4 verbunden st ; auf der oberen Seite wird er durch eine   Stöpselschraube   5 abgeschlossen und besitzt seitlich noch zwei Ansätze 6,6'zur Befestigung von Zugfedern 7,7'. Aus dem Zylinder 1 ist der Kolben 8 durch eine Stopf-   büchse hindurch nach aussen geführt,   deren Überwurfmutter   9 eine zähflüssige oder pulveiförmige Schmier-   
 EMI1.1 
 15'geschraubt, an denen die Stütze 16 befestigt ist.

   In dieser sitzt die dem Drillstab 10 infolge der in dessen steilgewundenen Nut eingreifenden Schraube 17 als   Mutterhülse   dienende verlängerte Nabe 18 des   Zahnrades 19,   u. zw. ist es durch eine über seine Nabe 18 geselobene Hülse 21, die sich einerseits gegen die Stütze 16 und anderseits gegen die auf die Nabe 18 aufgeschraubte Mutter 20 abstützt, drehbar, aber   nicht längsversehiebbar festgehalten. Die an der Stange- ?5'sitzende Mutter 22 stützt mittels des Zwischen-   stückes 2. 3 das   Ventilgehäuse,   das sieh aus den durch die Schraubenbolzen 24, 24'aneinandergefügtcn Teilen 25 und 26 zusammensetzt und in dem die mit einem Ansatz sich gegen das Gehäuse stützende Spindel 27 angeordnet ist.

   Mit dieser ist das durch Eingriff der Bolzen 24, 24' gegen Drehung gesicherte 
 EMI1.2 
 nach aussen geführten Teil 31 der Spindel 27 greift   längsverschiebbar   das auf der Mutter 32 aufliegende Zahnrad. 33 ein. Dieses stützt sich bei Anziehen der Mutter 32 am Ventilgehäuse ab, wodurch der Ansatz der Spindel 27 gegen seine   Dichtungsfläche   am Ventilgehäuse   gedrückt   wird. Zum Ableiten des Minderdruckmittels dient der mittels des Sehraubenbolzens 24'bzw. der Mutter'34 abgedichtet befestigte kreuzförmige Leitungsteil. 35, dessen drei Ausläufe für ein Sicherheitsventil. 36, ein Manometer und den   Leitungs-     anschluss   bestimmt sind. 



   Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung ist folgende :
Zuerst wird durch Niederschrauben der Mutter 32 das Zahnrad 33 ausser Eingriff mit dem Zahnrad 19 gebracht und so gedreht, dass die Feder. 30 den Teller 29 absperrend auf den Ventilsitz 4 drückt. Dann wird das Hochdruckmittel eingelassen, das Ventil durch Rückdrehen des   Rades-3. 3 auf   den gcwünschten, an einem Manometer abzulesenden Druck eingestellt und das   Rad. 33 mittels der Mutter J2   bis zum Eingriff in das Rad 19 hochgeschoben.

   Letzteres hat sich beim Verschieben des Kolbens 8 durch den auf diesen von dem   Hoehdruckmittel   ausgeübten Druck infolge der Drillführung in die Lage gedreht, bei der Gleichgewicht zwischen dem abwärts gerichteten   Flüssigkeitsdruck   und der Spannkraft der 
 EMI1.3 
 

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 der einen oder der ändern Seite, welche Bewegung über Rad   33,   Spindel 27 der   Mutter 25 und Feder. 30   die Lage bzw. den Druck des Tellers 29 gegen den Ventilsitz 4 dieser Spannungsänderung anpasst. 



   Einer gegebenenfalls nicht linearen Änderung der Federkraft kann durch eine von der normalen 
 EMI2.1 
 getragen werden. 



   Je nach der Natur des zu entspannenden Mittels und der Höhe des Druckes, beschickt man zwecks Erleichterung der Abdichtung des Kolbens nach aussen und zwecks Verringerung der Reibung, den Zylinder 1 mit einer zähflüssigen oder pulverförmigen Schmiermasse, mit   welchcr   vorteilhaft auch die   Überwurfmutter   9 der Stopfbüchse versehen wird. Hiefür verdienen neben den üblichen mehr oder weniger flüssigen Schmiermitteln bzw. deren Verbindung mit festen Stoffen, auch Amalgame oder Kieselsäure gallertartigen Zustandes Beachtung. 



   Statt der Zugfedern können auch andere Einrichtungen als Gegenkraft des Kolbens verwendet werden. 



   Die Fig. 3 zeigt eine Einrichtung zur Steigerung der durch die Belastungsfeder bewirkten Drosselung vom Ventil aus bzw. zur   gänzlichen   Absperrung des Ventils von Hand aus. Diese besondere Regelung bzw. Absperrung des Durchflusses erfolgt durch Verstellung des durch eine   Stopfbüchse 37 geführten   und mittels Sehraubengewindes verschiebbaren Stiftes 38 gegenüber der Spindel des Ventiltellers 29'. 



    Als Mutterstuck für   das Gewinde des Stiftes 38 dient der an dem gabeligen Vorsprunge 39 des Kopfes der Schraube 24'befestigte gekrümmte Bolzen 40. So weit Bauteile dieser Vorrichtung denen der Fig. 1 entsprechen, sind sie mit den Bezugszahlen der letzteren bezeichnet, denen nur ein Index angefügt ist. 



  Wird der Stift 38 so weit   hinaufgesehraubt,   dass sein Ende gegen die Spindel des Ventiltellers 29'zum Anliegen kommt, so ist der Durchfluss vollständig abgesperrt. 



   Bei der Einrichtung nach Fig. 4 zur Ermittlung der ausgeströmten Gasmenge ist das Zahnrad 41 zum Eingriff mit dem durch den Kolben betätigten Rad 19 bestimmt. Mit ihm dreht sich auch die Welle   4 : 3   und der an dieser frei verschiebbare Zeiger 43. Dieser liegt auf dem massgeteilten   schraubenförmig   gewundenen Band 44 auf, gleitet entlang demselben bei der Drehung und zeigt durch den dabei zurückgelegten Weg die Federspannung und damit die ausgeströmte, wie auch die im Druckbehälter befindliche Gasmenge an. Es ist vorteilhaft bei aufeinanderfolgenden Entnahmen einen weiteren Zeiger anzuwenden, der jeweils bei Beginn des Einzelablasses auf den Nullpunkt eingestellt wird und die Einzelentnahme angibt, wogegen der andere Zeiger fortlaufend von der ersten bis zur letzten Entnahme abwärts gleitet. 



   Bei der Einrichtung nach Fig. 5 gleitet auf der mit dem Zahnrad 19 der Fig. 1 durch ein Übersetzungsgetriebe verbundenen Schraubenspindel 45 eine Mutter 46, die durch Eingriff in die Skalenleiste 47 gegen Drehung gesichert ist ; am oberen Spindelende ist ein verstellbarer Zeiger 48 befestigt. 



  In die Skalenleiste 47 greift auch die Mutter 49 ein, deren Spindel 50 gegen Längsverschiebung gesichert ist. Zur Ermittlung der Einzelentnahme wird die Mutter 49 durch Drehen der Spindel 50 auf die Höhe der Mutter 46 und der Zeiger 48 auf den Nullpunkt eingestellt. Infolge des Gasabflusses rückt die Mutter 46 von der Mutter 49 ab, woraus die ausgeströmte Gasmenge ermittelt werden kann. Die Ablesung auf der Skala 47 braucht sich aber nur auf die, vollen Umdrehungen der Spindel 45   entsprechendenSkalen-   striche zu erstrecken, denn den Bruchteil einer Umdrehung gibt der Zeiger 48 auf der zugehörigen kreisrunden Skala 51 an. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Druckminderventil mit einem durch eine Feder belasteten Drosselorgan, dadurch gekennzeichnet, dass diese Belastungsfeder mit einem unter der Wirkung des Hochdrucks stehenden Organ derartig verbunden ist, dass die Federspannung und damit die Drosselung entsprechend den   Druckänderungen   in der Hochdruckleitung sinkt oder steigt.

Claims (1)

  1. 2. Druckminderventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Hochdruck gegen einen unter der Gegenkraft von Federn (7, 7') od. dgl. stehenden Kolben (8) wirkt, der mittels eines Übersetzungsgetriebes eine Verschiebung des Tellers (28) der Belastungsfeder (30) des Drosselorgans (29) bewirkt. EMI2.2 wird, in deren Gewinde der gegen Drehung gesicherte Federteller (28) mit seinem Muttergewinde eingreift.
    4. Druckminderventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein von aussen durch die die Spannung der Belastungsfeder des Drosselorgans (29') beeinflussendE'Spindel (27) gefÜhrter Stift (38) gegen den Ventilteller (29') geschoben werden kann, um den Hub des letzteren gegenüber dem durch die Federspannung bedingten Ausmass zu verringern (Fig. 3).
    5. Druckminderventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass von einer durch das dem Hochdruck ausgesetzte Organ unmittelbar oder mittelbar gedrehten Spindel ein Zeiger entlang einer Skala bewegt wird, so dass er die Federspannung und damit die ausgeströmte Gasmenge angibt. <Desc/Clms Page number 3>
    6. Druckminderventil nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer mittelbar durch den Hochdruck betätigten Welle (42) ein Zeiger (43) längsverschiebbar sitzt, der auf einer schraubenförmig gewundenen Skala (44) schleifend die Federspannung und damit die ausgeströmte Gasmenge angibt (Fig. 4).
    7. Druckminderventil nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine mittelbar durch das dem Hochdruck ausgesetzte Organ gedrehte Schraubenspindel (45) eine auf ihr sitzende und durch Eingriff in eine Skalenleiste (47) od. dgl. gegen Drehung gesicherte Mutter (46) entlang dieser Skala den Spannungsänderungen entsprechend verschiebt, wobei zur deutlicheren Anzeige der während einer einzelnen Umdrehung ausgeströmten Gasmenge die Spindel mit einem verstellbaren Zeiger (48) verbunden ist, der entlang einer kreisförmigen Skala (51) gleitet (Fig. 5). EMI3.1
AT147707D 1935-08-17 1935-08-17 Druckminderventil. AT147707B (de)

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