AT81814B - Spannungsmesser. Spannungsmesser. - Google Patents

Spannungsmesser. Spannungsmesser.

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AT81814B
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Rudolf Pauschmann I Pauschmann
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Rudolf Pauschmann I Pauschmann
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  • Force Measurement Appropriate To Specific Purposes (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Spannungsmesser. 



   Die in jedem Flugzeuge vorhandenen Spannseile und Spanndrähte müssen mit einer bestimmten Spannung eingebaut werden, deren genaue Kontrolle während des Aufbaues des Flugzeuges, vor seiner Abnahme und vor jedem Fluge unerlässlich ist. 



   Bisher wurde die Kontrolle meist empirisch vorgenommen, indem man durch Durch- biegen des Seiles mit der Hand auf seine mehr oder minder grosse Spannung schloss. Diese höchst fragliche Methode bedingt eine besondere Übung des kontrollierenden Organes und lässt dasselbe trotzdem in Unkenntnis über die in den Seilen und Drähten tatsächlich vor-   handenen'Spannungen.   



   Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Instrument, mit welchem die Spannung der Spannseile und Spanndrähte bestimmt werden kann. 



   Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführungs- form dargestellt, und zwar zeigt Fig.   I   den Spannungsmesser in Seitenansicht mit ge- schnittenem Mittelteil, Fig. 2 eine Vorderansicht und Fig. 3 einen Schnitt durch den Mittel- teil des Instrumententrägers nach der Linie a-b der Fig. i, Fig. 4 zeigt eine abgeänderte
Ausführungsform des Mittelteiles des Instrumentes und Fig. 5 einen Schnitt nach der
Linie   c-d   der Fig. 4. 



   Das Instrument besteht aus dem   Träger 1   von   T-Form,   dessen Steg zwecks Er-   leichterung   kreisförmige Ausschnitte aufweist. Der Mittelteil des Steges ist ausgeschnitten und durch zwei Laschen 2 ersetzt, welche mit dem Träger 1 mittels der Nieten 3 ver- bunden sind und die Büchse   4   so fest umschliessen, dass sie sich nicht drehen kann. Auf den Aussenenden des Trägergurtes sind die Putzen 5 angenietet, in welche die Gabeln 6 eingeschraubt sind. Der Boden jedes Gabelmaules ist schneidenförmig ausgebildet. Die Vorderseite der Büchse   4   ist etwas erweitert und besitzt einen Flansch 8 zum Befestigen des Zifferblattes 9. Im Innern der Büchse   4   ist eine Längsnut 10 vorgesehen. 



   Die Büchse 4 ragt durch einen kreisförmigen Ausschnitt des Trägergurtes und ist durch den Ring 11 gegen eine Längsverschiebung gesichert. Durch die Bohrung im Boden der Büchse tritt die Zugstange 12, welche an beiden Enden ein Schraubengewinde von normaler Steigung hat. Auf das kürzere Schraubengewinde ist der Zughaken 13 aufgeschraubt und mittels eines Bolzen 14 gesichert. Der Hakenschaft besitzt eine Milli-   metereinteilung 15,   die zum Einstellen des Instrumentes auf die entsprechende Draht-oder Seildicke dient. Die Einstellung wird mittels der scharfrandigen Mutter 16 vorgenommen, welche auf dem Schraubengewinde der Zugstange verstellt werden kann. 



   Die Zugstange 12 ist in der Bohrung des Kolbens 17 gelagert, welcher einen Flansch 18 besitzt, der mittels einer Nase in die Längsnut 10 der Büchse   4   eingreift und so den Kolben gegen eine Drehung in der Büchse   4   sichert. Das flachgängige Aussengewinde dieses Kolbens hat eine solche Steigung, dass es nicht selbstsperrend wirkt. Der Kolbenflansch stützt sich gegen die Feder   19,   welche ihr Widerlager im Boden der Büchse   4   findet. Auf dem Kolbengewinde ist eine Mutter 20 angeordnet, welche in der Büchse   4   drehbar, aber nicht verschiebbar gelagert ist. Diese Lagerung wird durch eine Stufe in der Büchse und das Zifferblatt erzielt. Am besten erfolgt die Lagerung der Mutter zwecks Herabsetzung der Reibung auf Spurkugellagern an beiden Enden (siehe Fig. 4).

   Auf dem Hals dieser Mutter ist der Zeiger 21, der auf dem Zifferblatt 9 spielt, mit einer Klemmschraube befestigt. 

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   Auf das vordere Schraubengewinde der Zugstange 12 ist die Kurbel 22 oder ein Handrad aufgeschraubt, mit dem die Zugstange in ihrer Achsenrichtung bewegt werden kann. Das Zifferblatt 9 ist mit den   Schrauben'   auf dem Flansch 8 der Büchse 4 befestigt. 



   Die Ausführungsform nach   Fig. 1   hat jedoch den   Ubel-'tand.     dass das Auswechseln   der Feder umständlich ist, weil zu diesem Zwecke die sechs   Schrauben. :. ? 3   entfernt werden müssen. Auch lässt sich das Instrument   wegen der Stellung deb Zifferblattes   zum Träger schlecht verpacken. Endlich ist der Raum für die Feder ziemlich   eingeschränkt, da   die Bohrung und die Länge der Büchse 4 begrenzt ist und die Büchse anderseits auch das Gewicht des Instrumentes vergrössert. 



   Diese Übelstände werden durch die. Ausführungsform nach Fig 4 behoben. Die Büchse 4 fällt jetzt gänzlich weg. Die Öffnung im Trägergurt ist durch eine Kappe 24 geschlossen, welche mit dem Gurt vernietet ist. Statt   der Nut 10   in der Büchse 4 sind jetzt zwei Nuten 10 vorgesehen, welche durch eine Verbreiterung des Ausschnittes im   Trägersteg gebildet werden. Somit wird   auch der Kolben 17 durch zwei in die Nuten 10 
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Das doppelte Kugellager der Mutter 20 befindet sich in einem   KugeIlagergehäue 25,   an dessen Flansch 26 das Zifferblatt 9 angeschraubt ist. Der zylindrische Teil des Kugel-   lagergehäuses 25   trägt ein Gewinde und wird in den mit Innengewinde versehenen Teil der Gewindehülse 27 eingeschraubt.

   Der dem Träger zugewendete Teil dieser Gewindehülse ist der Länge nach geschlitzt, so dass er den Steg und die beiden Laschen. 2 des Trägers 1 umgreifen kann und ist mit dem Träger durch kleine Schrauben verbunden, deren Achsen in Fig. 4 angedeutet sind. 



   Soll die Feder 19 ausgewechselt oder das Instrument verpackt werden. dann genügt eine Drehung des Zifferblattes, um dasselbe samt dem Kugellagergehäuse 25, dem Zeiger 21 und dem Schraubenkolben 17 aus der Gewindehülse herauszuschrauben, wobei noch der Vorteil erzielt wird, dass die Kugellager nicht geöffnet werden müssen. 



   Der Wirkungsweise des Instrumentes liegt folgende Annahme zugrunde : Auf dem Draht oder Seil, dessen Spannung gemessen werden soll, wird   mittels Anschlägen   eine bestimmte Länge abgegrenzt und dem Seilstück mittels eines Zughakens eine bestimmte konstante Durchbiegung erteilt, sodann die dazu nötige Kraft mittels einer Feder gemessen. 



  Es ist klar, dass diese Kraft von   der Seilspannung abhängig ist. Die Ablesung der Spannung   des Seiles erfolgt in dem Momente, in welchem die konstante Durchbiegung   erreicht ist@  
Um nun mit diesem Spannungsmesser die Spannung eines Seiles messen zu können, wird zunächst die Seildicke mit einer Schublehre bestimmt und dann die Schraube 76 so weit gedreht, bis ihr zugeschärfter Rand mit dem die Seildicke angebenden Teilstrich auf der 
 EMI2.2 
 angelegt, dass dieses in den Gabeln 6 auf den Schneiden 7 liegt, und hierauf der Haken 13 in das Seil eingehakt.

   Nun wird die Kurbel 22 so lange gedreht. bis die Mutter 16 den Boden der Büchse 4 berührt und in diesem Momente die   Sollspannung auf   dem Zifferblatt abgelesen
Durch das Drehen der Kurbel   S. 5 wird   die Zugstange 12 durch die Bohrung des Kolbens 18 gezogen der gegen Drehung gesichert ist. Da das Seil der Durchbiegung durch den Haken einen Widerstand entgegensetzt, welcher sich auf den Kolben 17 überträgt, wird die Spiralfeder 19 zusammengedrückt und der Kolben 17 in die Büchse 4 geschoben. 



  Das steilgängige Gewinde dieses Kolbens bewegt die Mutter, 20 und damit den Zeiger   21,  
Die Durchbiegung des zu untersuchenden Drahtes oder Seiles wird durch die Distanz zwischen dem Boden der Mutter 16 und dem der   Büchse   J bestimmt und für alle Seilund Drahtstärken dadurch konstant erhalten, dass die Mutter 16 vor jeder Messung auf jenen Teilstrich der Skala des Hakenschaftes eingestellt wird, der der jeweiligen Seilstärke entspricht. 



   Die Eichung des Spannungsmessers erfolgt dadurch, dass die Spannung eines Seiles durch Gewichtsbelastung stufenweise gesteigert und jedesmal eine Messung vorgenommen und die Zeigerstellung auf dem Zifferblatt verzeichnet wird. Je nach Bedarf können auf dem Zifferblatt auch mehrere konzentrische Skalen angeordnet werden, die den einzelnen   Seil-oder Drahtstärken entsprechen.   

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : I. Spannungsmesser, dadurch gekennzeichnet, dass das bewegliche Widerlager der die Spannung des Seiles oder des Drahtes messenden Feder (19) aus einem in seiner Achsrichtung verschiebbaren, jedoch nicht drehbaren Kolben (17) besteht, auf dessen Hals ein steiigängiges, nicht selbstsperrendes Schraubengewinde vorgesehen ist. welches in einer nicht verschiebbaren, EMI2.3 <Desc/Clms Page number 3> welche beim Verschieben des Kolbens (17) entgegen der Wirkung der Feder (19) eine der jeweiligen Seilspannung entsprechende Drehung erfährt.
    2. Spannungsmesser nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass der das steilgängige Schraubengewinde tragende Kolben ) eine zentrale Bohrung besitzt, in welcher die den Zughaken (13) tragende Zugstange (12) verschiebbar gelagert ist, welche an ihrem Ende ein normales Schraubengewinde mit aufgeschraubter Kurbel (22) trägt, mit welcher dem Kolben (17) eine bestimmte, der Seilspannung''entsprechende Längsverschiebung erteilt wird.
    3. Spannungsmesser nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass der ausgeschnittene Mittelteil des Steges des Instrumententrägers (1) durch zwei gebogene, mit dem Trägerstege vernietete Laschen (2) gebildet ist, welche eine die Feder (19) und die Mutter (20) aufnehmende Buchse (4) umschliessen, an deren Flansch (23) das Zifferblatt (9) befestigt ist und in deren Längsnut (10) eine die Drehung des Kolbens (17) verhindernde Nase gleitet.
    4. Spannungsmesser nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass die auf Spur- EMI3.1 bunden ist.
    5. Spannungsmesser nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die zentrale Bohrung im Trägergurt durch eine Kappe (24) abgeschlossen ist und die beiden zur Führung des Kolbens (17) dienenden Nuten (10) durch die beiden Laschen (2) und den Ausschnitt des Trägersteges gebildet sind, durch welche Anordnung die Büchse (4) in Wegfall kommt.
    6. Spannungsmesser nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Schafte des Hakens (13) eine Teilung (15) angeordnet ist, welche zur Einstellung einer scharfrandigen, den Hakenschaft umgreifenden Mutter (16) dient, welche auf dem vorderen Gewinde EMI3.2
AT81814D 1917-07-07 1917-07-07 Spannungsmesser. Spannungsmesser. AT81814B (de)

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