AT85653B - Verfahren zur Abscheidung von Wasser oder wässerigen Lösungen aus Erdöl- und anderen Ölemulsionen. - Google Patents

Verfahren zur Abscheidung von Wasser oder wässerigen Lösungen aus Erdöl- und anderen Ölemulsionen.

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Metan Spolka Z Ograniczona Odp
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  • Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)

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  Verfahren zur Abscheidung von Wasser oder wässerigen Lösungen aus Erdöl-und anderen Ölemulsionen. 



   Die Schwierigkeiten der Reinigung von Roh-,   Mineral-und Teerölen   von Wasser oder wässerigen Lösungen in Form von Emulsionen oder von festen in den Oelen suspendierten Stoffen, sind allgemein bekannt. 



   Es wurde bereits versucht. die Öle dadurch zu- reinigen, dass man die verunreinigten Öle auf eine erhöhte Temperatur bei gleichzeitiger Verwendung von Überdruck brachte, wobei die dadurch entsprechend verminderte   Viscosität   die Trennung von den verschiedenen Verunreinigungen ermöglichte. 



   Die praktische Ausführung dieses Verfahrens, nach welchem das emulgierte und verunreinigte Öl in einem Behälter bei Überdruck auf eine erhöhte Temperatur gebracht, auf dieser eine Zeit lang erhalten, dann mindestens auf Atmosphärendruck abgekühlt und die getrennten Phasen des Ausgangsmaterials abgezogen werden, hat folgende Unvollkommenheiten :   1.   Das Verfahren verlangt nach dem Erwärmen unter Überdruck zur Trennung und Sedimentation eine bestimmte Zeit lang vollständige Ruhe. Diese erforderliche Ruhe wird aber dadurch gestört, dass bei der Abkühlung des Dampfraumes oberhalb des Öles eine langsame Kondensation des Dampfes stattfindet, welche ein Verdampfen der wässerigen Phase zur Folge hat, wodurch die Ölphase durch den aufsteigenden Dampf in Bewegung gebracht und so die Ruhe gestört wird. 



   2. Die geringste Undichtheit in der Armatur des Apparates bedingt durch die Druckabnahme ebenfalls eine weitgehende    Störung'der   erforderlichen Ruhe, welche Störungen bei einem längeren Gebrauch, des   Apparates mir   schwer zu vermeiden sind,   g. Eine   weitere Störung der Ruhe tritt bei Entleeren des Apparates auf, wenn man nicht so lange warten will bis die Temperatur insbesondere der wässerigen Phase mindestens bis unter 1000 C fällt, was natürlich zeitraubend ist. 



   4. Bei Fällen, wie beispielsweise bei solchen Teerölemulsionen, bei welchen das spezifische Gewicht der Ölphase beinahe oder gleich dem spezifischen Gcwicht der wässerigen Phase ist, ist es zweckmässig, den Apparat dann zu entleeren, wenn die entsprechend erwärmte, getrennte   Teerölphase-wegen   des grösseren thermischen Ausdehnungskoeffizienten-sich oberhalb der wässerigen Phase befindet. Das ist aber ohne Beeinträchtigung der Ruhe und ohne besondere Massnahmen bei dem bekannten Verfahren nicht möglich. 



   Alle diese Schwierigkeiten und Unvollkommenheiten werden durch das Verfahren gemäss der Erfindung beseitigt. Das Wesen derselben besteht darin, dass in dem Dampfraum der Überdruck sowohl während des Ruhe-wie auch während des Entleerungsstadiums mittels eines geeigneten Gases, wie z. B. Pressluft o. dgl., vergrössert und fortwährend ergänzt wird, wodurch die zur Trennung und Abscheidung erforderliche Ruhe sogar beim Entleeren, im warmen Zustand vollständig gesichert ist. 



   Als Beispiel der Vollkommenheit des beschriebenen Verfahrens mögen die bei der   Schmierölregeneration   gemachten Erfahrungen dienen. Nach Beendigung der Arbeit wird aus dem Apparat die ganze wässerige Phase, der Schmutz und später eine mit Asphaltsuspensionen (die durch Asphaltierung des Schmieröles selbst während des Betriebes der 

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 Maschinen entstehen) angereicherte Schicht des Öles abgezogen. Zuletzt geht ein vollständig regeneriertes Öl, dessen Qualität der des frischen vollständig entspricht und bei einigen Sorten sogar übertrifft, ab. 



   Gleichzeitig wird durch das Verfahren auch eine Verkürzung der Beschickungszeit durch Ablassen der Phasen in warmem Zustand oder durch eine energische Innenkühlung erzielt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE   I.   Verfahren zur Abscheidung von Wasser oder wässerigen Lösungen aus Erdöl-oder anderen Ölemulsionen, bei welchem die Emulsion unter gleichzeitiger Anwendung von mindestens einer Atmosphäre Überdruck auf Temperaturen von über   r000   erhitzt wird, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Dampfraum ein geeignetes Gas, beispielsweise Luft o. dgl., eingepresst wird, um einen durch Abkühlung des Dampfraumes oder durch Undichtigkeit der Armatur hervorgerufenen Koch-und Verdampfungsprozess zu verhindern.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1,. dadurch gekennzeichnet, dass in den Dampfraum ein geeignetes Gas, wie Luft o. dgl., noch vor Beginn der Abkühlung eingepresst wird, zum Zwecke, die getrennten Phasen des gereinigten Materials im erwärmten Zustande abziehen zu können, ohne durch die Vergrösserung des Dampfraumes einen Koch-und Verdampfungsprozess befürchten zu müssen.
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