AT85466B - Motorpflug mit zwei Treibrädern und einem am hinteren Ende des Pflugrahmens angebrachten Laufrad. - Google Patents

Motorpflug mit zwei Treibrädern und einem am hinteren Ende des Pflugrahmens angebrachten Laufrad.

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AT85466B
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Scheffeldt Ges Mit Beschraenkt
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  Motorpflug mit zwei Treibrädern und einem am hinteren Ende des Pflugrahmens angebrachten
Laufrad. 



   Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf solche Motorpflüge, welche vorn mit zwei grossen Tragrädern ausgerüstet sind, von denen das eine auf der beim letzten Arbeitsgang hergestellten Furchensohle läuft und welche hinten am Ende des Pflugrahmens ein Laufrad tragen, das wegen seiner Verschwenkbarkeit nicht nur als Steuerrad dient, sondern durch Veränderung der Höhenstellung zugleich auch die Furchentiefe bestimmt. Bei den bekannten Motorpflügen dieser Art geht das genannte Laufrad gewöhnlich auf ungepflügtem Boden. Nun ist aber dieser Boden unter dem Einfluss der Witterungsverhältnisse mehr oder weniger locker, und die Folge davon ist, dass die gewollte Furchentiefe keineswegs genau innegehalten werden kann. Es treten vielmehr häufig genug Schwankungen in der Furchentiefe bis zu 10 ein ein.

   Um diesen vom Landmann regelmässig als Nachteil empfundenen Umstand zu beseitigen, hat man schon vorgeschlagen, das Laufrad auf der vom Pfluge hergestellten letzteren (äusseren) Furchensohle gehen zu lassen. Nun muss aber dieses Laufrad, weil es zugleich als Steuerrad dient, an der Peripherie mit einer Schneide versehen sein, um ein seitliches Rutschen zu vermeiden. Infolgedessen wird die Furchensohle, in der dieses Laufrad geht, stark aufgewühlt. Diese selbe Furchensohle soll aber beim nächsten Arbeitsgang eins der grossen vorderen Tragräder des Pfluges aufnehmen. Letzteres findet mithin einen aufgewühlten lockeren Boden vor, und es ist daher bei diesen Ausführungsformen keine Seltenheit, dass sich das grosse Trag-und Treibrad in den Erdboden einwühlt. 



   Die vorliegende Erfindung will die geschilderten Nachteile beseitigen, und zwar durch eine neue Anordnung des hinteren Laufrades, das auch hier gleichzeitig als Steuerrad und zur Regelung der Furchentiefe dienen soll. Gemäss der Erfindung soll dieses Laufrad auf der Furchensohle des vorletzten Pflugschars gehen und zugleich in dem Raum zwischen dem vorletzten und dem letzten Pflugschar angeordnet sein, so dass die Furchensohle des vorletzten Schars, auf welchem das Laufrad geht, erst hinter diesem durch die Wirkung des letzten Schars mit Erde zugeworfen wird. Hierdurch wird erreicht, dass das Laufrad, weil es auf der Furchensohle geht, einen gleichmässig festen Boden hat und daher die gewünschte Furchentiefe genau innegehalten werden kann.

   Zugleich bleibt dabei aber die letzte Furchensohle, auf der beim nächsten Arbeitsgang eins der grossen Tragräder gehen soll, unbeschädigt, so dass daher auch dieses Treibrad einen ebenen, gleichmässig festen Boden hat und daher ein Einwühlen dieses Treibrades ausgeschlossen ist. 



   Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel, und zwar in Draufsicht dargestellt. 



     1 und 2   sind die üblichen vorderen grossen Trag-und Treibräder, die gegebenenfalls der Höhe nach verstellbar sein können. 3 ist der Pflugrahmen, der in der üblichen staffelförmigen Lage die Pflugschare   4, 5,   6 und 7 trägt. Die Zahl der Pflugschare ist natürlich für das Wesen der Erfindung unerheblich. 8 ist das Laufrad, welches in geeigneter Weise am Pflugrahmen befestigt ist, derart, dass es nicht nur der Winkellage, sondern auch der Höhe nach verstellt werden kann, so dass mit Hilfe dieses Laufrades nicht nur der Pflug 
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 hierdurch die Furchentiefe regelbar ist. Gemäss der Erfindung läuft dieses Laufrad 8 auf der Furchensohle, die von dem vorletzten Schar, also von dem Schar 6, erzeugt worden ist.

   Zugleich ist dieses Laufrad in dem Raum zwischen dem vorletzten und dem letzten Schar, also zwischen den Scharen 6 und 7 angeordnet. Durch diese Ausbildung wird erreicht, dass-weil das Laufrad 8 auf der gleichmässig festen Furchensole geht-die Furchentiefe, die von der Höhenlage des Laufrades 8 abhängig ist, genau innegehalten werden kann. Da das Laufrad 8 vor dem letzten Schar 7 angeordnet ist, wird daher die von dem Schar 6 erzeugte Furche erst hinter dem Laufrade 8 mit Erde zugedeckt, und zwar durch die Wirkung des Pflugschars 7. Um eine möglichst saugbare Furchensohle und damit einen ebenen Weg für das Laufrad zu schaffen, können die Pflugschare überhaupt, mindestens aber das Pflugschar 6, mit je einem Streichbrett versehen sein, so dass die Furchensohle vom gepflügtem Boden frei bleibt. 



   Bei der geschilderten Anordnung des Laufrades bleibt die Furchensohle, die von dem letzten Pflugschar 7 erzeugt wird, unberührt. Insbesondere findet keine Aufwühlung statt, wie es bisher bei gewissen Motorflügen durch das hier gehende Laufrad geschah. Infolgedessen findet beim nächsten Arbeitsgang auch das in dieser letzten Furchensohle gehende Treibrad einen ebenen'Boden vor, so dass auch für dieses gute Betriebsverhältnisse geschaffen werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Motorpflug mit zwei Treibrädern und einem am hinteren Ende des Pflugrahmens angebrachtem Laufrad, das sowohl als Trag-als auch als Steuerrad dient, dadurch gekennzeichnet, dass das Laufrad (8) auf der vom vorletzten Pflugschar (6) geschaffenen Furchensohle läuft und zwischen dem vorletzten und letzten Schar (6, 7) angeordnet ist, so dass das Laufrad auf der gleichmässig festen Furchensohle gehen kann, die dann erst hinter dem Laufrade durch das letzte Schar mit Erde bedeckt wird, während die letzte Furchensohle unberührt bleibt und bei nächstfolgenden Arbeitsgang für das hier gehende Treibrad gute Betriebsverhältnisse bietet.
AT85466D 1917-04-28 1917-04-28 Motorpflug mit zwei Treibrädern und einem am hinteren Ende des Pflugrahmens angebrachten Laufrad. AT85466B (de)

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