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Hängebahn.
Die Erfindung hat eine weitere Ausbildung der durch Patent Nr. 71686 geschützten Hängebahn zum Gegenstand, die es ermöglicht, die Hängebahn auch über breite Vertiefungen oder Hindernisse, z. B. Mulden, Täler, Flüsse o. dgl. zu führen, ohne dass sich die Seilbahn den Unebenhe : ten des Terrains anpassen muss und ohne dass zum Tragen der Tragseilgruppen zu hohe Ständer angewendet werden müssen. Zu diesem Zwecke werden der Erfindung
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aufgehängt, wobei die Hängewerke nicht wandernde Hängeständer mit Auflagern für die Tragseile tragen.
In der Zeichnung ist die Hängebahn nach der Erfindung in einem Ausführungbeispiel dargestellt.
Fig. i zeigt die Gesamtanordnung in schematischer Darstellung und die Fig. 2 und 3 stellen das Hängewerk in zwei Ansichten in grösserem Massstab dar.
Zu beiden Seiten der zu überbrückenden Vertiefung A, z. B. eines Flusses werden Ständer 1 und. 2 aufgestellt, an welchen in an sich bekannter Weise die Tragseilgruppen 3 über Rollen 9 geführt werden. Vom oberen Teil der Ständer 1, 2 führen bis zur Stelle 4 der Tragseilgruppen 3 schräg laufende Hängeseile 5, die zwischen den Stellen 4 als Spannseile 6 zu den Tragseilen 3 parallel oder ungefähr parallel weiter laufen. Hinter den Ständern 1, 2 können die Hängeseile 5 bei jedem Ständer miteinander verbunden und gemeinsam verankert werden. Es kann aber auch eine Gewichtsbelastung 7 o. dgl. zum Spannen der Hängeseile 5 und dadurch auch der Spannseile 6 angewendet werden.
Die Strecke zwischen den Ständern 1 und : 2 kann aber auch in mehrere Felder abgeteilt werden, in welchem Falle von jedem Ständer mehrere Hängeseilgruppen zum Tragen der Trag- seilgruppen -3 ausgehen.
Die Hängeseile 5 bzw. 5'tragen an den Stellen 4 und gegebenenfalls die Spannseile 6 zwischen denselben nicht wandernde Hängeständer 8 (Fig. 2 und 3), die für jede Tragseilgruppe mit Auflagerrollen 9 und Überführungschienen 10 versehen sind. Die Hängeständer sind derart ausgestaltet, dass die Laufkatze 11 des Hängewagens genügenden Raum zum
Durchfahren findet. Beim Spannen der Hängeseile 5, 5'werden auch die Seile 6 gespannt, wodurch auf der ganzen Strecke die erforderliche Spannung erhalten wird.
Die beschriebene Hängebahn wird vorteilhafterweise so angeordnet, dass die Strecken für die Hin-und Rückfahrt nebeneinanderliegen, so dass für beide Strecken ein gemeinsamer Hängeständer (Fig. 2) angewendet werden kann. Dadurch, dass tiefe und weite Niveausenkungen bzw. Hindernisse ohne Anwendung von Ständern in denselben überbrückt werden können, weiden die Kosten der Anlage bedeutend herabgemindert, ohne dass dadurch die
Sicherheit des Betriebes benachteiligt wäre.
PATENT-ANSPRÜCHE : I. Hängebahn nach Patent Nr. 71686, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragseil- gruppen (, 3) durch Hängewerke (6, 5 bzw. 6, 5') nach Art einer Hängebrücke auf
Ständern (1, 2) o. dgl. aufgehängt sind, wobei die Hängewerke nicht wandernde Hänge- ständer (8) mit Auflagern (9) für die Tragseile (3) tragen.
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