AT85037B - Verfahren nnd Vorrichtung zur Herstellung allseitig geschlossener Hohlsteine. - Google Patents
Verfahren nnd Vorrichtung zur Herstellung allseitig geschlossener Hohlsteine.Info
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Description
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Verfahren nnd Vorrichtung zur Herstellung allseitig geschlossener Hohlsteine.
Es sind schon Strangpressen zur Herstellung allseitig geschlossener Hohlsteine bekannt, bei welchen innerhalb des Pressemundstückes ein Kern drehbar gelagert ist. Dieser Kern hatte bisher eine derartige Gestalt, dass er bei seiner Drehung Tonmasse in den durch ihn selbst gebildeten Hohlraum hineinbefördert und dadurch die Abschlusswände ei zielte. Ausserdem werden die Pressen mit einer Vorrichtung versehen, durch welche die Entstehung des Vakuums in dem Stein verhindert wurde. Diese Vorrichtung bestand darin, dass man einen Dorn anbrachte, durch den in der Stirnwand eine Öffnung erzeugt wurde, so dass die Luft von aussen durch die gebildete Stirnwand in das Innere des Hohlsteines gelangen konnte.
In bezug auf die Verhinderung des Vakuums arbeiten alle zur Herstellung allseitig geschlossener Hohlsteine dienenden bekannten Strangpressen auf ähnliche Weise, gleichgültig, ob die Herstellung des Steines durch Umklappen des Kernes, " durch Zurückziehen des Kernes aus'dem Mundstück, oder durch Anstauen des Stranges mit Hilfe von Schiebern herbeigeführt wird. In allen Fällen war es notwendig, in den Stirnseiten der Hohlsteine Löcher herzustellen, um der Luft Zutritt zu dem Inneren des Steines zu gewähren.
Infolge dieser in den Steinstirnseiten vorhandenen Löcher liessen sich auf diese Weise hergestellte Steine aber nur als Hintermauerungssteine verwenden, dagegen waren sie nicht in solchen Fällen zu gebrauchen, wo eine glatte Steinfläche erforderlich war, z. B. für Brandgiebel als Verblendstein u. dgl ;
Gemäss der Erfindung sollen nun der Herstellung allseitig geschlossener Hohlsteine dienende, mit drehbarem Kern versehene Pressen derart abgeändert werden, dass damit auch Steine hergestellt werden können, die an ihren Stirnseiten vollkommen geschlossen sind, also auch keine Luftzuführungsöffnungen aufweisen.
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dann, wenn minder plastische Tone in Frage kommen.
Das Wesen der E findung besteht darin, dass in dem zu bildenden Stranghohlraum Luft von aussen, und zwar in der Austrittsrichtung des Hohlstranges eingeführt wird an der Stelle, wo sich der Hohlraum bildet, d. h. also unmittelbar am Kern. Für diese Art der Luftzuführung eignen sich besonders die Pressen mit drehbarem Kern, bei denen letzterer bei seiner Drehung stets im Mundstück verbleibt.
Die Zuführung der Luft erfolgt durch Luftkammern, die in dem Kern selbst angeordnet sein können ; oder man teilt den Kern und ordnet eine besondere Luftzuführungskammer an, welche nach hinten zu mit einer rohrartigen Verlängerung versehen ist, wobei die Kammer möglichst schmal gehalten und zwischen den Kernhälften gelagert ist.
Um späterhin die Brenngase entweichen zu lassen, können noch nachträglich in den Laufflächen des Stranges Löcher angebracht werden.
In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes hergestellt, und zwar zeigen Fig. i und 2 eine Einrichtung, bei welcher die Luftzuführung durch den Kern selbst stattfindet,
Der im Mundstück gelagerte Kern b hat im wesentlichen zylindrische Form und ist auf der einen Seite mit einer Aussparung o versehen, welche einen Tonfiaden zur Bildung der Abschlusswand mit nach vorn nimmt. Der Kern selbst ist hohl und besteht aus zwei oder mehreren Teilen d, e, die zweckmässig zusammengeschraubt werden. Der Teil d ist
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abnehmbar, um das Innere der beiden Kernhälften reinigen zu können. Die eine Kernhälfte e ist mit der Achse c drehbar, durch welche die Luft eintritt. Der Austritt der Luft erfolgt durch die Öffnung f, und zwar unmittelbar in den Hohlraum des Stranges.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 und 4 wird die Luft durch ein besonderes Luftzuführungsrohr in die Luftkammer g geleitet. Der Kern besteht aus zwei Teilen b bll, die neben der Luftkammer gelagert sind.
Die Welle c ist in diesem Falle voll und geht durch die Luftkammer hindurch. Der Austritt der Luft erfolgt entweder durch die Öffnungen i oder durch einen Schlitz in der Luftzuführungskammer. Der Ausgang der Luft erfolgt in beiden Fällen selbsttätig durch das sich bildende Vakuum. Sie kann aber von aussen durch Luftpumpen o. dgl. ein-
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Fig. zeigt die vollkommene geschlossene Stirnwand eines Steines,
Fig. 6 ein Arbeitsschema mit dem drehbaren Kern.
Die Trennung der einzelnen Ziegel erfolgt durch Zerschneiden des Stranges im Zug der Linie m-n.
PATENT-ANSPRÜCHE : I. Verfahren zur Herstellung allseitig geschlossener Hohlsteine mittels eines im Pressenmundstück drehbar gelagerten Kernes, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Bildung des Hohlraumes Luft in der Strangaustrittsrichtung hinter der zuletzt gebildeten Abschlusswand durch den hohl ausgebildeten Kern von aussen her zugeführt wird.
Claims (1)
- 2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftzuführung durch die hohl ausgebildete drehbare Achse (c) in den mit Austritts- öffnungen (f) versehenen Hohlraum des Kernes erfolgt.3. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass der in bekannter Weise annähernd zylindrisch gestaltete Kern aus mehreren Hohlkammern (d, e) zusammengesetzt ist, von denen zweckmässig die eine (d) die Austrittsöffnung für die Luft, die andere die Aussparung zur Aufnahme des Tonfladens trägt.4. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass der Kern in der Achsrichtung geteilt und zwischen den beiden Kernteilen eine Luftkammer (g) angeordnet ist, deren Vorderfläche ähnlich wie der Kern gestaltet und mit Austrittsöffnungen (i) oder einem Schlitz versehen ist, während die Luftzuführung durch ein Rohr in eine rohrartige Verlängerung der Kammer (g) erfolgt.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| AT85037T | 1919-07-24 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT85037B true AT85037B (de) | 1921-08-10 |
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| AT85037D AT85037B (de) | 1919-07-24 | 1919-07-24 | Verfahren nnd Vorrichtung zur Herstellung allseitig geschlossener Hohlsteine. |
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1919
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