AT85030B - Rasterverfahren für Dreifarbenphotographie, insbesondere für Pinatypie. - Google Patents

Rasterverfahren für Dreifarbenphotographie, insbesondere für Pinatypie.

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AT85030B
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Franz Ing Dr Lejeune
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  Rasterverfahren für Dreifarbenphotographie, insbesondere für Pinatypie. 



   Die Zerlegung des hinter einem dreifarbigen Raster auf einer parichromatischen Platte gewonnenen Negativs in drei Teilnegative, die jeweils immer nur den einer einzelnen Farbe entsprechenden Bildanteil enthalten, wird nach vorliegender Erfindung wie folgt bewirkt : Aufnahmeraster und Platte werden mit je zwei in einer Ecke zusammenlaufenden Kanten gegen Anschläge gelegt und so fixiert, dass sie sich bis nach der Belichtung nicht verrücken. 



  Ebenso werden bei den weiter zu beschreibenden Kopierverfahren die Platten bzw. Raster durch Anschläge in ganz bestimmte, jederzeit wieder erreichbare gegenseitige Lage gebracht. 



  Nach dem Negativ   wi 'd   ein Diapositiv erzeugt. Zu dem weiteren Verfahren sind drei Raster nötig, die jeweils nur immer die Stellen einer einzelnen Farbe des Aufnahmerasters opak, die Stellen der beiden anderen Farben klar zeigen. Wird sowohl das Diapositiv als auch je einer der drei Teilraster auf eine photographische Platte kopiert, so resultieren drei Negative, die jeweils nur immer die einer Farbe entsprechenden Stellen des'Originalnegativs als Bildanteil, die anderen Stellen gedeckt zeigen. Diese drei Teilnegative können zu allen in der Dreifarbenphotographie gebräuchlichen Kopiermethoden verwendet werden. 



   'Etwas abweichend und bedeutend einfacher gestaltet sich die Methode bei Anwendung auf das unter dem Namen Pinatypie im D. R. P. Nr. 176693 beschriebene Verfahren. Das Diapositiv und die drei Teilraster können direkt in   die drei chromierten Gelatinedtuckplatten   einkopiert werden. Hiedurch werden auf jeder Druckplatte die zwei Farbanteilen entsprechenden Bildstellen vollkommen gehärtet, so dass jeweils nur die Bildstellen eines Farbanteiles drucken. 



   Zur Herstellung des dreifarbigen Rasters kann nachstehendes Verfahren dienen : Eine mit Bichromatgelatine überzogene Glasplatte wird unter einem Raster belichtet, der die blau zu erzeugenden Rasterelemente klar, die   grünen   im Halbton und die oiangeroten vollkommen gedeckt zeigt. Hiedurch wird bei entsprechendem Kopiergrad die Gelatine in vollkommen - halb-und ungehärtete Rasterelemente zerlegt. Es wird nun mit einem blauen Farbstoff, der nur   gehärtet,   und einem gelben Farbstoff, der nur   ungehältete   Gelatine anfüllt, ausgefärbt, wobei an den halb gehärteten durch Überlagerung von Gelb und Blaugrün auftritt.

   Hierauf wird die Platte neuerdings in Bichromatlösung lichtempfindlich gemacht,   d < 'r   Originalraster genau auf dieselbe Stelle aufgelegt, und nun so lange belichtet, dass auch unttr dem Halbton vollkommene Härtung der Gelatine erfolgt, worauf in einem entsprechenden roten Farbstoff die allein ungehärtet gebliebenen gelben Elemente orangerot angefärbt werden. 



   Ein Kopierraster der abwechselnd glasklare, halbgedeckte und vollkommen gedeckte Elemente aufweist, kann beispielsweise auf einer hart und gedeckt arbeitenden photographischen Platte dadurch hergestellt werden, dass in dieselbe ein Raster, der abwechselnd klare und doppelt so breite gedeckte Linien aufweist, vorerst unter so langer Belichtung einkopiert wird, dass beim Entwickeln vollkommene Deckung erzielt würde, sodann wird derselbe Raster mittels Mikrcmetersebraube um die Breite der klaren Linien verschoben. 



  Hiedurch werden die bereits belichteten Streifen gedeckt und hierfür ein ebenso breiter Streifen der unbelichteten Stellen zur Exposition frei. Jetzt wird nur so lange belichtet, dass der Halbton in gewünschter Stärke entsteht. Die so belichtete Platte wird nun entwickelt, fixiert usw.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : i. Rasterverfahren für Dreifarbenphotographie, insbesondere Pinatypie, dadurch gekennzeichnet, dass die Zerlegung einer hinter einem mehrfarbigen Raster gewonnenen photographischen Aufnahme in die, jeweils nur einen einzigen Farbanteil enthaltenden Teilplatten (Films o, dgl. ) dadurch erfolgt, dass in so viele lichtempfindliche Platten (Films o. dgl.) sowohl ein nach der Aufnahme hergestelltes Diapositiv als auch je ein Teilraster einkopiert wird, der jeweils nur die einer einzigen Farbe entsprechenden Stellen des Aufnahmsrasters gedeckt, die übrigen klar aufweist.
    2. Rasterverfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass das Diapositiv und die Teilraster auf Bichromatgelatinplatten einkopiert werden, die sodann direkt als Druckplatten für das an sich bekannte, im D. Ri P. Nr, 176693 beschriebene Pinatypieverfahren verwendet werden.
    3. Rasterverfahren für Dreifarbenphotographie, dadurch gekennzeichnet, dass zur Herstellung von dreifarbigen Rastern mit Hilfe von Farbstoffen, die einesteils gehärtete. andrenteils ungehärtete Gelatine anfallen, auf Bichromatgelatine unter einem Raster kopie, t wird, der klare, halbgedeckte und gedeckte Elemente aufweist, wobei die Belichtungszeit so bemessen ist, dass unter den halbgedeckten Stellen nur teilweise Härtung der Gelatine erfolgt, 4. Rasterverfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass nach neuerlichem Sensibilisieren durch Bichromate der Originalraster genau auf dieselbe Stelle aufgelegt wird, und dass, so lange belichtet wird, dass auch unter den halbgedeckten Stellen vollkommene Härtung der Gelatine eintritt, um die unter den gedeckten Stellen allein ungehärtete Gelatine neuerdings anfärben zu können,
AT85030D 1918-10-28 1918-10-28 Rasterverfahren für Dreifarbenphotographie, insbesondere für Pinatypie. AT85030B (de)

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