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Gegenstand der Erfindung sind Verbesserungen an dem durch das Patent Nr. 83351 geschützten Schutzpanzer für Pressluftreifen, durch die der Panzer einerseits haltbarer und schmiegsamer wird und andrerseits leichter und rascher am Rad befestigt werden kann. Die Verbesserungen bestehen dem Wesen nach darin, dass die in der Mittellinie des Panzers liegenden Ringe nicht durch einfache Bandlaschen zusammengehalten sind, sondern je zwei benachbarte Ringe durch je zwei mit ihrer Basis aneinander liegende dreieckförmige Laschen zusammengehalten werden und dass in die Ringe der äussersten Reihe hakenförmige Bügel tragende Laschen eingehängt sind, mit welchen hakenförmigen Bügeln der Reifen an die Radfelge befestigt wird.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des gemäss der Erfindung verbesserten Panzers
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ihrer Basis nebeneinander liegen, mit ihrer entgegen liegenden Spitze hingegen an die Ringe der Nachbarreihe angreifen, und zwar mit solchem Spielraum, dass infolge des auf die Laschen bzw. auf die Ringe der Seitenreihen ausgeübten seitlichen Zuges sowohl die Ringe der mittleren als auch der nebeneinander liegenden Reihen in der Längsrichtung gleichzeitig gezogen werden.
Jede der Laschen 2 besteht ebenso wie beim Stamm patente aus einer unter den Ringen und aus einer ober den Ringen liegenden Platte, welche zwei Platten miteinander durch die Ringe durchsetzende Niete 3 zusammengehalten werden. Auf die Nieten sind zwischen den Laschenplatten Unterlagshülsen aufgeschoben, welche die beiden Platten voneinander in entsprechender Entfernung halten. Die Ringe der übrigen Reihen sind miteinander ebenso verbunden, wie beim Stammpatente.
Durch die entsprechende Wahl der Form der Laschen und deren doppelte Anordnung in der mittleren Reihe werden folgende Vorteile erreicht. i. Der Reifen verdeckt die zu schützende Pneumatik besonders in der Mitte vollkommen. 2. Die in der Mittellinie des Reifens dichter liegenden Nietköpfe erhöhen die Lebensdauer und Haltbarkeit des Reifens. 3. Auch die mittlere Ringreihe wird durch den seitlichen Zug der Laschen verkürzt, somit ist aber auch diese mittlere Reihe nicht bis zur Grenze der Widerstandsfähigkeit des Materials gespannt, sondern diese über-
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fläche ständig in gespanntem Zustande den Eindrücken und Ausbauchungen der Pneumatik, wodurch die Widerstandsfähigkeit sowohl der Pneumatik als auch des Reifens infolge der gegenseitigen Wirkung erhöht wird.
In die Ringe der äussersten Reihe sind ebenfalls aus durch Niete 3 miteinander verbundenen Plattenpaaren bestehende Laschen- ? eingehängt, die an ihrem anderen Ende in Haken endende Bügel 6 tragen. Der Reifen wird mittels dieser Haken 6 an die Radfelge befestigt. Der Schutzpanzer ist sowohl zum Verdecken und zum Schutz von mit Luft gefüllten Gummischläuchen als auch für alle anderen Gummiersatzpneumatikkörper geeignet und ersetzt vollkommen die Lederüberzüge, ist sogar infolge seiner guten wärmeleitenden Eigenschaft viel vorteilhafter, als letztere ;
da er die durch die Reibung der in den Luftschlauch gepressten Luft entstehende
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Wärme vorteilhaft aufnimmt und der Erde übergibt, demzufolge die Verbrennungsmöglichkeit und nachteilige Temperaturerhöhung des'geschützten Gummis hintangehalten wird.
PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Schutzpanzer für Pressluftreifen nach Patent Nr. 83351, dadurch gekennzeichnet, dass die Ringe der mittleren Reihe durch je zwei mit ihrer Basis aneinander liegende dreieckförmige Laschen verbunden sind, welche Laschen mit ihrer der Basis entgegenliegenden Spitze in die Ringe der Nachbarreihe eingehängt sind, und zwar mit solchem Spielraum, dass infolge des auf die Laschen oder auf die Ringe der Seitenreihen ausgeübten seitlichen Zuges sowohl die Ringe der mittleren als auch der nebenan liegenden Reihen in der Längsrichtung gleichzeitig gezogen werden.