AT84967B - Flammrohrkessel mit einem im Flammrohr hinter der Feuerbrücke angeordneten Wasserrohrbündel. - Google Patents

Flammrohrkessel mit einem im Flammrohr hinter der Feuerbrücke angeordneten Wasserrohrbündel.

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  Flammrohrkessel mit einem im Flammrohr hinter der Feuerbrücke angeordneten Wasserrohrbündel. 



   Die Erfindung betrifft eine Verbesserung des durch Patent Nr. 76289 geschützten Flammrohrkessels mit einem im Flammrohr hinter der Feuerbrücke angeordneten Wasserrohrbündel und bezweckt, insbesondere das Rohrbündel, indem eine scharfe Verdampfung stattfindet, gegen Kesselsteinbildung zu schützen. Bisher trat das Wasser aus dem   unteren kälteren   Teil des Kessels in das Rohrbündel. Nun reichert sich aber das in diesem   Kesselteil befindliche   Wasser, weil es nicht verdampft, ständig mit Schlamm u. dgl. an und müsste zeitweise abgelassen werden, was aber im Betriebe nicht geschehen kann. Ausserdem ist es sehr hart. Die Erfindung   ermöglicht   es nun trotz dieses Übelstandes den stark verdampfenden Siederohren stets reines und weiches Wasser zuzuführen und dabei die Kesselsteinbildung sehr einzuschränken. 



   In der Zeichnung sind in den   Fig. i   bis 3 drei   Ausführungsheispie1e   im Längsschnitt und Querschnitt dargestellt. 



   Es bezeichnet   a   den Kesselmantel,   b   das Flammrohr und c den hinteren Kesselboden. 



  Das Rohrbündel besteht bei der Ausführungsform nach Fig. i aus mehreren (fünf) Rohrschlagen   d, dl, d2,   von denen jede für sich mit dem Wasser-und Dampfraum des Kessels ohne Zwischenschaltung von besonderen Wagenkammern verbunden ist. Dies hat den Vorteil, dass die unwirksamen Heizflächen der starkwandigen Wasserkammern und Krümmerstützen vermieden und Auswechslungen bei Reparaturen leichter sind. Um zu verhüten, dass die vorderen Rohrschlangen, die in den heisseren Zonen des Flammrohres liegen, überhitzten Dampf führen und verbrennen, haben sie weniger Windungen als die hinteren erhalten. 



   Die Zuführung des Wassers zu den Rohrschlangen erfolgt durch lange Rohre e, die in dem kälteren Kesselteil liegen und dann nach oben gebogen sind, so dass nur Wasser aus den wärmeren Teilen, das reiner und weicher ist als das im unteren Kesselteil befindliche Wasser, in die Rohre e eintreten kann. Dieses Wasser wird dann beim   Durchfliessen   der Rohre durch das kalte Wasser des Kessels gekühlt, ehe es in die Rohrschlangen tritt. 



   Wie aus der Zeichnung ersichtlich, ist das Flammrohr fahrbar. 



   Bei der Ausführung nach Fig. 2 ist die Wasserzuführung zum Rohrbündel dieselbe wie bei Fig.   I.   Dieses besteht jedoch aus geraden Rohren mit Wasserkammer, wie im Stammpatente, nur sind die Rohre, um das Flammrohr befahrbar zu machen, im Flammrohr seitlich angeordnet. 



  Dadurch wird ferner erreicht, dass die Rohre frei von Flugasche den Strahlungen der Flamme besser ausgesetzt sind und die Flugasche während des Betriebes ungehindert durch die Rohre mittels Schaber aus dem Flammrohr entfernt werden kann. 



   Die Ausführung nach Fig. 3 besitzt dieselbe Wasserzuführung. Sie ist besonders für kurz gebaute Kessel gedacht. Um trotzdem die richtige Siederohrlänge zu erhalten, ist die vordere Wasserkammer e unter die Feuerbrücke g gelegt, jedoch von derselben vollkommen   unabhängig.   damit sie den Dehnungen und Streckungen der Siederohre, die zu denen der Feuerbrücke bzw. des Rostes entgegengerichtet sind, folgen kann. 



   Am Kesselmantel vor dem Wasseraustrittsstutzen i sind Prallbleche angeordnet, die den Zweck haben, das mit dem Dampf aus dem Rohrsystem mitgerissene Wasser in das Kesselwasser zurückfallen zu lassen, damit bei besonders starker Dampfentnahme nicht unnötig viel Wasser vom Dampf mitgerissen wird. So wird dem fallenden Wasser Gelegenheit gegeben, noch zu verdampfen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   I.   Flammrohrkessel mit einem im Flammrohr hinter der Feuerbrücke angeordneten Wasserrohrbündel, das den unteren, verhältnismässig kalten Teil des Kesselwassers mit dem oberen warmen Teil verbindet, nach Patent Nr.   76289,   dadurch gekennzeichnet, dass das dem Rohrbündel zuzuführende Wasser mittels einer Rohrleitung (c) aus dem wärmeren Teil des Kessels entnommen und durch den unteren kälteren Teil hindurchgeleitet wird. 

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Claims (1)

  1. 2. Flammrohrkessel nach Anspruch I, bei dem das Rohrbündel in mehrere selbständige, hintereinander angeordnete Schlangenrohre aufgelöst ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlangenrohre (d, < P, d2, da.... ".) gleichachsig mit dem Flammrohr liegen und die vorderen, EMI1.1 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT84967D 1917-05-14 1919-04-28 Flammrohrkessel mit einem im Flammrohr hinter der Feuerbrücke angeordneten Wasserrohrbündel. AT84967B (de)

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