AT84631B - Automatischer Schaltappart für elektrische Lichtreklame und dergl. Beleuchtung. - Google Patents

Automatischer Schaltappart für elektrische Lichtreklame und dergl. Beleuchtung.

Info

Publication number
AT84631B
AT84631B AT84631DA AT84631B AT 84631 B AT84631 B AT 84631B AT 84631D A AT84631D A AT 84631DA AT 84631 B AT84631 B AT 84631B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
contact
lighting
hour
springs
clockwork
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Elek Zitaets Und Metallwaren I
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Elek Zitaets Und Metallwaren I filed Critical Elek Zitaets Und Metallwaren I
Application granted granted Critical
Publication of AT84631B publication Critical patent/AT84631B/de

Links

Landscapes

  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Automatischer Schaltapparat für elektrische Lichtreklame und dergl. Beleuchtung. 



   Die Erfindung betrifft einen durch ein Uhrwerk betätigten Schaltapparat für elektrische Lichtreklame u. dgl. Beleuchtung mit zwei gegeneinander verstellbaren Steuerscheiben verschiedenen Durchmessers, welche den Schalthebel in der Stromschluss-bzw. in der Stromunterbrechungsstellung halten, und zwar sind gemäss der Erfindung die Steuerscheibe auf der Achse des Stundenrades angeordnet und die zur Einstellung der Scheiben dienenden Zeiger spielen auf einem auf der Stundenachse befestigten und mit dieser sowie mit den Stellscheiben rotierenden Zifferblatt ein, dessen 24stündige Einteilung im entgegengesetzten Sinne des 24stündigen festen Zifferblattes verlauft.

   Ein weiterer Vorteil des Apparates nach vorliegender Erfindung gegenüber älteren Ausführungen besteht darin, dass der Stromschliesser sowie der Stromunterbrecher derart ausserhalb des Uhrwerkes angeordnet ist, dass der elektrische Strom durch die Bestandteile des Uhrwerkes nicht durchfliesst, daher dieselben den schädlichen Stromwirkungen nicht ausgesetzt sind und damit eine Sicherheit für den richtigen Gang des Schalters gegeben ist.

   Die Nebenkontaktschliessungen und Öffnungen der Stromleitung zu den betreffenden Beleuchtungsobjekten können erfolgen durch das Eindrücken von an den Federn unterhalb befestigten Messerchen o. dgl. in Klammern, die sich unterhalb der Welle befinden, von wo der den eigentlichen Hauptkontakt bildende Stromkreis geschlossen wird und durch das Einspringen der Federn in Ausschnitte der isoliert aufmontierten Scheiben, durch welche die Kontaktöffnung erfolgt. 



   In det Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Fig. i eine Anicht, Fig. 2 eine Draufsicht des gesamten Apparates, Fig. 3 einen Vertikalschnitt und Fig. 4 eine Draufsicht der die automatische Ein-und Ausschaltung des elektrischen Stromes bewirkenden Steuerscheiben, Fig. 5 eine Draufsicht bzw. ein Schnitt nach A-B der Fig. 3, Fig. 6 eine Seitenansicht des Steuerapparates, Fig. 7 stellt die an den   Kontaktflächen   mit Platin versehenen, nachstellbaren Kontakte und Fig. 8 schaubildlich die Schaltscheiben dar. 



   Die Steuerscheibe f ist auf der konischen Nabe i'der Stundenradachse i aufgepresst oder sonst auf geeignete Weise mit dieser verbunden und besitzt einen am oberen Ende abgerundeten   Flansch i (Fig. 3),   sowie einen winkelförmigen Einschnitt   k   (Fig. 3, 5 und 6), welcher bis über den Flansch i hinaufreicht. Oberhalb der   Steuerscheibe f und   gegen dieselbe verstellbar sitzt die zweite Steuerscheibe   1   (Fig. 3 und 6) mit einem breiten Flansch   m,   welcher an einer Stelle eingeschnitten und mit einem bis zu dem Flansch i der unteren Stcuerscheibe f nach abwärts gebogenen Führungslappen n versehen ist, der an dem Flansch   j   anliegt und seitlich zum Teile über diesen vorsteht.

   An dem Umfange der Steuerscheibe 1 ist eine Nase o vorgesehen, welche mit der Aussenkante des abgerundeten Randes des Flansches   i abschneidet   und dazu dient, den Daumen il des Hebels a von der Mantelfläche   1   allmählich auf die Mantelfläche f abzuheben. Mit der Stellscheibe f die einen Zapfen   l'besitzt,   ist ein Stellzeiger p mittels eines   Schlitzes 1" gekuppelt,   während die Stellscheibe   1   durch den Zapfen   1',   mit dem Stellzeiger q durch den Schlitz   l"zwangläufig   verbunden wird.

   Das 24stündige Zifferblatt r mit im entgegengesetzten Sinne des Uhrzeigers verlaufenden Teilung ist durch den Schlitz   l" mit   der auf der Achse i aufgekeilten konischen Nabe i'verbunden, die einen Zapfen   "besitzt,   welcher in den Schlitz i"eingreift. Schliesslich ist am Uhrwerkgehäuse selbst fix ein 24stündiges Zifferblatt s mit einer im Sinne des Uhrzeigers verlaufenden Teilung befestigt, auf der der Stundenzeiger   t   einspielt. Der Anfangspunkt dieser feststehenden Teilung befindet sich genau über dem Hebeldaumen d des Hebels a und diesen Anfangspunkt müssen daher die mit den Stellscheiben auf der Stundenachse rotierenden Stellzeiger q und   p   erreichen, damit der elektrische Strom eingeschaltet bzw. ausgeschaltet werde.

   Der ausserhalb des Gehäuses liegende Teil des Schaltapparates kann. nach der Zeiteinstellung durch einen Deckel abgeschlossen werden. 



   Die Kontaktschliessung und die Kontaktöffnung der Stromleitung zu den betreffenden Beleuchtungskörpern erscheint in der Weise hergestellt, dass auf der verlängerten Welle   u   des Uhrwerksekundenrades kleine mit gegeneinander versetzten Ausschnitten versehene Scheiben v isoliert aufmontiert sind (Fig. 8), die auf einer Art Federnklaviatur einspielen, d. h. durch das Einfallen der betreffenden Federn w in die Ausschnitte der Scheiben v die Kontaktschliessung bewirken, wogegen die Kontaktöffnung dann erfolgt, sobald die Federn w an der Peripherie der Scheiben wieder zu schleifen beginnen.

   Dabei werden die eigentlichen Kontakte durch nachstellbare und auswechselbare, an den Kontaktflächen mit Platin versehene Schrauben x gebildet, welche in einer über den Federn befindlichen Brücke y, zu 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 welcher der Hauptstrom führt, eingeschraubt sind, so dass die Scheiben v lediglich zur Entfernung der unter Strom befindlichen Federn w von der Kontaktbrücke bzw. zur Schliessung des Kontaktes durch Anspringen der durch den Scheibenausschnitt jeweilig freigewordenen Federn an die Kontaktschrauben   x   dienen. Die Federn besitzen ähnlich auswcchselbare mit Platin versehene Schrauben z, so dass die Kontakte gegen vorzeitiges Verbrennen durch eventuelle Funkenbildung geschützt sind. 



   Durch die Sonderung des Uhrwerkes mit der Stromschliessung und Unterbrechungsvorrichtung von den Kontaktschliessungen und Kontaktöffnungen wird, wie bereits gesagt, der elektrische Strom von dem Uhrwerk ferngehalten, daher das Uhrwerk und der Gang desselben durch Verschmelzen der Kontaktflächen nicht in Mitleidenschaft gezogen werden, wie dies der Fall   wäre, wenn   die kontaktbildenden Teile unmittelbar mit dem Werke in Verbindung stehen würden. Da ferner jeder Beleuchtungskörper durch Anordnung der mittels Scheiben v von der Kontaktbrücke y abhebbaren Federn w seine eigene Kontaktschliessung und Kontaktöffnung erhält, so ist die Abnutzung der das   Kontaktschliessen   und Kontaktöffnen bewirkenden Mittel viel geringer als bei älteren Konstruktionen automatischer Schaltapparate für elektrische Lichtreklame u. dgl. Beleuchtung. 



   Es könnte auch natürlich die Anordnung von Scheiben v und Federn   w   derart getroffen werden, dass die Federn w an ihrer Unterseite mit Messerchen o. dgl. versehen wären und durch die Drehung der Scheiben v in Klammern eingedrückt würden, so dass durch die Drehung der Scheiben die Federn momentan aus den Klammern springen und somit ein Nachsichziehen der Funken verhindern würde. 



   Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist nun folgende : Vorerst werden die   Scheiben f, !   derart gegeneinander   eingestellt ; dass   der über der Endkante des Führungslappens n auf der Scheibe t angeordnete und diese einstellende Zeiger p jener Ziffer des Zifferblattes r gegenüber zu stellen kommt, welche die Stunde des beabsichtigten Beleuchtungsbeginnes darstellt ; hierauf wird der über dem Einschnitt k   der   Scheibe f angeordnete und diese einstellende Zeiger q jener Ziffer des Zifferblattes r gegenüber eingestellt, die der Stunde 
 EMI2.1 
 Gange.

   In dem Augenblick als die Endkante des Lappens n die Stundenziffer des Beleuchtungsbeginnes erreicht hat, hat der Daumen d bereits den Weg längs des abwärtsgerichteten Lappens n zurückgelegt und ist von diesem und von der Nase o über den an seinem oberen Rande abgerundeten Flansch gedrängt worden, so dass er auf dem Mantel f gelangt und durch den Flansch i in dieser Stellung fixiert wird ; hierdurch wird der Hebelarm a nach oben gegen den an der Berührungsstelle g'isolierten rechtwinklig abgebogenen Arm g und dieser gegen den festen Arm h gedrückt, es tritt Stromschluss ein.

   Damit beginnt die Beleuchtung und   währt   so lange, bis der Daumen d zu dem Einschnitt k gelangt, denn dann drückt die Feder   c   den Daumen d des-Hebels a vorerst in den Einschnitt k, wodurch der nach abwärts federnde Arm g von dem Arme h frei wird und Stromunterbrechung eintritt. Gleichzeitig hebt die Feder c den Daumen d längs des Einschnittes k auf dem im Durchmesser wesentlich kleineren Mantel der Scheibe   1,   längs welchem er den Strom unterbrechen schleift, bis er wieder zum Führungslappen n bzw. zur Nase o gelangt und von dieser nach abwärts auf den Mantel f gedrückt wird.

   Auf diese Weise ist es zum Beispiel möglich, bei ununterbrochenem Gange eines beliebig langlaufenden Uhrwerkes den Apparat zu einer bestimmten Stunde einzustellen, d. h. dass die Beleuchtung an jedem nachfolgendem Tage zur bestimmten Stunde eintritt und auch selbständig jeden Tag zur bestimmten Stunde erlischt. Dies erreicht man dadurch, dass man den Stellzeiger p auf die Beleuchtungsanfangsstunde, den Stellzeiger q auf die Beleuchtungsendstunde auf dem beweglichen Zifferblatte r einstellt. Bei Anordnung mehrerer Einschnitte und mehrerer Führungslappen kann die Beleuchtung auch zwei oder mehreremale im Tage selbsttätig ein-oder ausgeschaltet werden. Der Stromlauf im Apparat ist folgender : Der Strom tritt durch eine Klemme und läuft durch den nach abwärts federnden Arm g. Wird der Arm g durch den Hebel a bzw. 



  Daumen d nach abwärts gedrückt, fliesst der Strom durch den festen Arm   h   und von hier zur Brücke y durch Schrauben x und Federn w zur Lampe und von da wieder zurück. 



  Es leuchtet nur immer die eine Farbe des Apparates, welcher Stromkreis an eine der Federn angeschlossen ist. Das ganze Uhrwerk wird auf Isoliermaterial montiert. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : I. Schaltvorrichtung für elektrische Lichtreklame und dgl. Beleuchtung mit durch ein Uhrwerk betätigter automatischer Stromschliessung und Unterbrechung, dadurch gekenn zeichnet, dass die gegeneinander verstellbaren Steuerscheiben (f, I) auf der Achse des Stundenrades angeordnet sind und die zur Einstellung der Scheibe (f, ) dienenden Zeiger (p, q) auf einem auf der Stundenachse (i) befestigten und mit dieser, sowie mit den <Desc/Clms Page number 3> Scheiben rotierenden Zifferblatte (r) einspielen, dessen 24stündige Einteilung im entgegengesetzten Sinne des 24stündigen festen Uhrzeigerzifferblattes (s) verläuft.
    2. Automatischer Schaltapparat für elektrische Lichtreklame-u. dgl. Beleuchtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass das Uhrwerk mit der Stromeinschaltungs-und Unterbrechungsvorrichtung von den Kontaktschliessungen und Kontaktöffnungen zu den Beleuchtungsobjekten getrennt angeordnet ist.
    3. Automatischer Schaltapparat für elektrische Lichtreklame u. dgl. Beleuchtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass die Nebenkontaktschliessungen und Kontaktöffnungen der Stromleitung zu den betreffenden Beleuchtungsobjekten durch das Eindrücken von an den Federn (w) unterhalb befestigten Messerchen o. dgl. in Klemmen erfolgt, die sich unter der Welle (u) befinden, von wo der den eigentlichen Hauptkontakt bildende Stromkreis geschlossen wird und durch das Einspringen der Federn (w) in die Ausschnitte der isoliert aufmontierten Scheiben (v), durch welche die Kontaktöffnung erfolgt. EMI3.1
AT84631D 1913-04-22 1913-04-22 Automatischer Schaltappart für elektrische Lichtreklame und dergl. Beleuchtung. AT84631B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT84631T 1913-04-22

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT84631B true AT84631B (de) 1921-07-11

Family

ID=3605671

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT84631D AT84631B (de) 1913-04-22 1913-04-22 Automatischer Schaltappart für elektrische Lichtreklame und dergl. Beleuchtung.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT84631B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2430345C3 (de) Schalteinrichtung für eine elektronische Uhr
AT84631B (de) Automatischer Schaltappart für elektrische Lichtreklame und dergl. Beleuchtung.
EP0015525B1 (de) Zwischenstecker-Geräte-Kombination
CH635870A5 (de) Verfahren zum herstellen von magnesium aus einer magnesiumsulfat enthaltenden salzloesung.
AT68409B (de) Schaltvorrichtung für elektrische Reklame- oder dgl. Beleuchtung.
DE475522C (de) Elektrische Signaluhr
DE340070C (de) Uhrwerkszeitschalter
DE649106C (de) Signaleinrichtung zur Kennzeichnung des Schaltzustandes von Schaltern in Schaltanlagen
DE3015982C2 (de)
DE585079C (de) Schaltkontakt fuer elektrische Taschenlampen mit auf dem Gehaeusemantel drehbarem Schaltring
DE395051C (de) Vorrichtung zur selbsttaetigen Regelung von Elektromotoren fuer den Antrieb von Zugreglern
DE458442C (de) Fassung fuer Soffittenlampen
DE2815358C2 (de) Geräte- oder Schalttafelschalter
DE690201C (de) Vorrichtung zum selbsttaetigen Ein- und Ausschalten eines Rundfunkempfaengers
AT69330B (de) Zeitschaltapparat für elektrische Lichtreklame und dgl. Beleuchtung.
DE896822C (de) Vorrichtung an Weckeruhren zum Ein- und Ausschalten eines elektrischen Stromkreises
AT148075B (de) Zeitschalter.
AT136931B (de) Einrichtung zum selbsttätigen Ein- und Ausschalten von periodisch zu schließenden Stromkreisen, insbesondere für Beleuchtungen, Lichtsignale u. dgl.
DE349125C (de) Unterbrecher fuer elektrische Zuendapparate
DE542363C (de) Regulierbarer Zeitschalter
DE449748C (de) Gekapselter Drehschalter
DE8913003U1 (de) Einrichtung zum sprunghaften Einschalten beweglich gelagerter Kontakthebel, insbesondere für einen zweipoligen Fehlerstromschutzschalter
DE553542C (de) Zeitschalter fuer Elektrizitaet oder Gas
DE130506C (de)
DE568282C (de) Weckvorrichtung mit veraenderlichem Induktionsstrom