AT84622B - Elastischer Radreifen. - Google Patents

Elastischer Radreifen.

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AT84622B
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Titus Thunhart
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Titus Thunhart
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Elastischer Radreifen. 



   Man kennt bereits elastische Radreifen, bei welchen zwischen einer äusseren Laschenkette und der Radfelge radial wirkende Druckfedern angeordnet sind. Die Innenenden der Federn, als welche vorzugsweise Schraubenfedern oder Volutfedern in Verwendung kommen, sind in an der Radfelge vorgesehene Sitze   eingepasst ;   während die Federn an den Aussenenden der Erfindung gemäss gegen Drehung gesicherte, zweckmässig kappenartige Druckköpfe tragen, welche mittels seitlicher Backen die Kette in ihrer Lage halten. Zwischen je zwei Druckköpfen wird die Kette durch radiale Stützen gespannt erhalten, welche zwischen seitlichen Abdeckwänden der Felge geführt sind und denen Ansätze der Druckköpfe als Widerlager dienen.

   Sowohl die Drukköpfe als auch die Kettenstützen sind mit Zähnen versehen, welche in zwischen den Kettenlaschenenden vorgesehene Zwischenräume eingreifen. 



   In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des vorstehend kurz beschriebenen elastischen Radreifens wie folgt dargestellt. Fig. i zeigt einen Teil eines mit dem Radreifen versehenen Rades teilweise in Seitenansicht und teilweise im Längsschnitt, während 
 EMI1.1 
 macht im Aufriss ein Stück der Laschenkette mit der Breite nach dicht aneinandergereihten Laschen ersichtlich. Fig. 4 ist ein Längsschnitt und Fig. 5 der Aufriss einer Kette, mit einzelnen mit den Druckköpfen und Kettenstützen in einem Stück erzeugten Gliedern, bei welcher der Mittelteil durch drehbare Walzen gebildet wird. 



   Aus Fig. i und 2 ist ersichtlich, dass an die Felge 1 kreisrunde Sitze 2 für die Innenende der Volutfedern 3 angegossen sind. Die Aussenenden der Federn 3 sind von kappenartigen Druckköpfen   4   umschlossen, welche den Federdruck auf die Kette übertragen und sie in ihrer Lage. sichern. In der Mitte des Druckkopfbodens ist ein Hohlzapfen 5 angegossen, welcher von der innersten-Windung der Feder 3 umschlossen wird und sich auf dem Hohlzapfen 6 führt, der seinerseits in einem an die Felge 1 angegossenen ringförmigen Sitz 7 oder in einer durchgehenden Bohrung der Felge befestigt ist. Die Druck-   köpfe 4   sind zwischen den beiderseits an die Felge 1 geschraubten seitlichen Abdeckwänden 8 geführt und so gegen Drehung gesichert und-besitzen Vorsprünge oder Angüsse 9, zwischen welche die Kette zu liegen kommt. 



   Die Kette ist aus Laschen 10 zusammengesetzt, die in benachbarten Reihen gegeneinander versetzt sind. Damit die Kette in der Breitenrichtung an einzelnen Stellen beim Rollen über Steine und sonstige Unebenheiten der Fahrbahn nachgeben kann, sind nicht quer über die ganze Kette laufende Dreh-und Verbindungsbolzen in Anwendung gebracht, sondern die gelochten Laschenenden in Gruppen von zwei und drei durch getrennte Bolzenabschnitte drehbar miteinander verbunden, wobei die Stossstellen dieser Bolzenabschnitte von Querreihe zu Querreihe so wechseln, dass sie auf der ganzen Kette schachbrettartig verteilt sind. Auf diese Weise bildet die Kette, trotzdem ihre Abschnitte sich in der Breitenrichtung gegeneinander verstellen können, doch ein zusammenhängendes Ganzes. 



  Fig. 2 gestattet zu erkennen, dass jeder Drehbolzenabschnitt aus einem Rohrstück 11 und in die Enden des Rohres eingesetzten Schrauben 12 mit in den Löchern 13 der Endlaschen jedes Abschnittes versenkten Köpfen besteht. In   Fig. g sind   die Stossstellen der Bolzenabschnitte angedeutet. 

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   Um die Kettenabschnitte zwischen je zwei Druckköpfen 4 der Kreisform des Radumfanges entsprechend herausgedrückt zu. halten, ohne ihr Zurückweichen nach innen bei Belastung zu verhindern, sind für diese Kettenabschnitte besondere Zwischenstützen an- . gebracht. Dieselben bestehen aus einer radial gestellten Stützplatte 14, deren Breite vorzugs- weise gleich jener der Kette ist und welche am Innenende mit Flanschen 15 versehen ist. Diese Flanschen stützen sich auf seitliche Vorsprünge 16 der   Druckknöpfe, su   dass die Kettenstützen 14 gleichfalls unter der Einwirkung der Federn 3 stehen. Bei ihren Verstellungen werden die Kettenstützen durch die Querverbindungsstege 17 der seitlichen Abdeckwände 8 geführt. 



   Die Abstände der Durchlochung in den Laschen von den Enden der Laschen sind so bemessen, dass zwischen den Enden zweier in wechselseitiger Verlängerung stehender Laschen Zwischenräume freibleiben. In diese Zwischenräume greifen an den   Druckköpfen angebrachte   Zähne 18 und an den Kettenstützen angebrachte Zähne 19 an, um die Kette in unver- änderlicher Lage zu diesen Teilen zu erhalten. 



   Die Durchlochungen 13 der versetzt zu den äusseren Laschen liegenden inneren Laschen 10 haben die Form von Langlöchern, um in dem jeweilig am Boden laufenden Kettenteil die Verkürzung zu ermöglichen, welche durch die unter der Belastung auftretende Abplattung des   Radieifens   bedingt wird. 



   Bei der durch Fig. 4 und 5 dargestellten abgeänderten Bauart der Kette sind in bekannter Weise an die Druckköpfe 4 und an die Kettenstützen 14 laschenförmige Vorsprünge 20 angegossen, welche durch kurze Kettenabschnitte miteinander zu verbinden sind. Diese Kettenabschnitte werden der Erfindung gemäss durch zwei Randreihen von Laschenpaaren 21, 22 und ihre Verbindungsbolzen gebildet. Die Zwischenräume zwischen je zwei Laschen 21 einer Querreihe werden durch Walzen 23 und die   Zwischenräume   zwischen den Laschen 21 und den Angüssen 20 durch Walzen 24 ausgefüllt. Die Walzen 23 und 24 werden vorzugsweise aus weicherem Material, wie weichem Metall, Hartholz oder Gummi hergestellt und um ihnen entsprechend grossen Durchmesser geben zu können, werden die Laschen 21 und 22 breiter gemacht als die Laschen 10.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : i. Elastischer Radreifen mit um radial an der Felge sitzende Federn lose herum- EMI2.1 mittels seitlicher Backen' (9) führen.
    2. Elastischer Radreifen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Druckköpfen (4) radial gestellte Kettenstützen ("24 angeordnet sind, welchen die Druckköpfe als Widerlager dienen, 3. Elastischer Radreifen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kettenstützen (14) zwischen Verbindungsstegen der seitlichen Abdeckwände (8) geführt sind.
    4. Elastischer Radreifen nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckköpfe (4) und Kettenstützen (1±) Zähne (18, 19) zum Eingreifen zwischen die Kettenlaschen besitzen.
    5. Elastischer Radreifen nach den Ansprüchen i und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsbolzen der Kettenlaschen ("26 aus getrennten, gegeneinander versetzen Abschnitten derart zusammengesetzt sind, dass die Kette-bei Wahrung ihres Gesamtzusammenhaltes in der Breitenrichtung einzelne gegeneinander bewegliche Felder bildet.
    6. Elastischer Radreifen nach den Ansprüchen i und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Randteile der Kette aus je zwei Reihen aneinandergelenkter Laschen (21, 22) bestehen, während der Mittelteil der Kette durch auf den Laschenverbindungsbolzen drehbare Walzen (23, 24) gebildet wird.
    7. Elastischer Radreifen nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil der Kettenlaschen mit Langlöchern versehen ist, um ihr Zusammenschieben unter' dem jeweilig belasteten Radreifenteil zu ermöglichen.
AT84622D 1916-03-22 1916-03-22 Elastischer Radreifen. AT84622B (de)

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AT84622B true AT84622B (de) 1921-07-11

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ID=3605661

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AT84622D AT84622B (de) 1916-03-22 1916-03-22 Elastischer Radreifen.

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