AT84056B - Nutzbremsanlage mit Einphasen-Wechselstrom-Serienmotor. - Google Patents

Nutzbremsanlage mit Einphasen-Wechselstrom-Serienmotor.

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  Nutzbremsanlage mit Einphasen-Wechselstrom-Serienmotor. 



   Es ist bekannt, um Einphasen-Wechselstrom-Serienmotoren als Wechselstromgeneratoren in das Stromnetz zurückarbeiten zu lassen, den Stromkreis des Ankers mit dem Stromkreis der Feldmagnete mittels eines Serientransformators induktiv zu kuppeln, so dass sich eine Selbsterregung mit Gleichstrom nicht entwickeln kann. 



   Nach vorliegender Erfindung wird auch eine Selbsterregung mit einem netzfremden Wechselstrom dadurch zurückgehalten, dass in den Stromkreis der Feldmagnete neben der Sekundärwicklung des Serientransformators eine zusätzliche elektromotorische Kraft eingeschaltet wird, die entweder direkt oder indirekt einem Hauptspeisetransformator oder einem besonderen, an die Motorbürsten oder Motorklemmen angeschlossenen Zwischentransformator entnommen werden kann. Versuche haben ergeben, dass es von Vorteil ist, den Serientransformator mit verhältnismässig grosser Streuung anzuordnen oder die Selbstinduktion des Ankerstromkreises durch eine Drosselspule zu erhöhen. 



   In. Fig. i bis 8, welche Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes schematisch veranschaulichen, bedeutet Tr die sekundäre Wicklung des Hauptspeisetransformators mit einer Reihe von Anzapfungen, an welche mittels einer bekannten Überschaltdrosselspule D über die Primärwicklung des Serientransformators M die eine Bürste des Motorankers A angeschlossen wird, während die andere Bürste über die Kompensationswicklung dauernd mit dem Ende der Haupttransformatorwicklung verbunden bleibt. Die Kompensations-und allfällige   Hilfswicklung   können übrigens nach irgendeiner bekannten Schaltung angeordnet sein. 



  Der Stromkreis der Feldmagnete F ist nach Fig. i durch die Sekundärwicklung des Serientrans-   formators 111   mit dem Stromkreis des Ankers induktiv gekuppelt ; ausserdem ist durch eine 
 EMI1.1 
 der Feldmagnete eine elektromotorische Kraft entsteht, die ungefähr in Phase mit der Netz-   spannung ist. An Stelle der direkten Anzapfung kann nach Fig. 2 ein Zwischentransformator treten, dessen Primärwicklung an den Transformator Tr angeschlossen ist und dessen Sekundärwick-   lung den Stromkreis der Feldmagnete F speist. Nach Fig. 3 wird die zusätzliche elektromotorische Kraft an den Bürsten des Ankers mittels eines Zwischentransformators L2 gewonnen. 



  Nach Fig. 4 ist dieser Zwischentransformator primär an die Motorklemmen gelegt. Dieser Zwischentransformator kann übrigens mit dem Serientransformator M auf irgendeine Weise kombiniert werden. Nach Fig. 5 wird die bekannte Überschaltdrosselspule D, welche das stufenweise Anund Abschalten des Motors in bekannter Weise ohne Stromunterbrechung besorgt, mit dem Serientransformator M in der Weise vereinigt, dass ein dreischenkliger Eisenkörper nach Art eines Drehstromtransformators auf zwei Schenkeln die Überschaltspulen trägt, während der dritte und mittlere Schenkel von der sekundären und einem Teil der primären Wicklung des Zwischentransformators besetzt ist. Nach Fig. 6 ist der Serientransformator der Fig. I bis 5 aufgelöst in eine Drosselspule und einen Serientransformator mit beliebig grosser Streuung. 



   Zur Verbesserung der Kommutation des als Generator arbeitenden Motors können in den beschriebenen Schaltungen das Feld (Fig. 7) sowohl als der Anker (Fig. 8) geshuntet werden ; ersteres mit einem Ohmschen, letzteres mit einem induktiven Widerstand. Die Regelung der 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 dadurch erfolgen, dass die dem als Generator arbeitenden Motor aufgedruckte Spannung durch Zu-und Abschalten der   Transformatorwicklung Tr geändert   wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   1. utzbremsanlage   mit Einphasen-Wechselstrom-Serienmotor. wobei Anker und Feldmagnetstromkreis mittels eines Serientransformators in zwei transformatorisch verkettete Stromkreise aufgeteilt sind, dadurch gekennzeichnet, dass neben der Sekundärspannung des Serientransformators in den Feldmagnetstromkreis eine Zusatzspannung von der Periodenzahl des Netzes eingefügt ist.

Claims (1)

  1. 2. Anlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass der verwendete Serientransformator mit abnormal grosser Streuung ausgeführt ist.
    3. Anlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet. dass eine zusätzliche Drosselspule im Ankerstromkreis verwendet ist.
    4. Anlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusatzspannung einem Haupttransformator direkt als Teilspannung entnommen ist.
    5. Anlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusatzspannung über einen Zwischentransformator den Motorklemmen entnommen ist.
    6. Anlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusatzspannung über einen Zwischentransformator den Ankerklemmen entnommen ist.
    7. Anlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass der Serientransformator mit der für die Stufenschaltung nötigen Über5chaltdrosselspule kombiniert ist.
    8. Anlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremsgeschwindigkeit durch EMI2.1 Widerstand gelegt ist.
    10. Anlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass parallel zum Anker ein induk- EMI2.2 Ir. Anlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass Feld sowohl als Anker durch einen Widerstand geshuntet sind.
AT84056D 1917-10-09 1919-06-11 Nutzbremsanlage mit Einphasen-Wechselstrom-Serienmotor. AT84056B (de)

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