AT83879B - Verfahren zum Entbasten von Seide. - Google Patents

Verfahren zum Entbasten von Seide.

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  Verfahren zum Entbasten von Seide. 



   Gegenstand der Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Entbasten bzw. Entschälen von Seide (Rohseide, Rohseidenabfälle,   Gespinste,   Gewebe). Das Entbasten der Seide geschieht zumeist in Seifenbädern. Es ist auch eine Schaumentbastung bekannt, bei welcher die Seide in Gegenwart von Dampf und Luft mit Seifenschaum behandelt wird (österr. Patentschrift 
 EMI1.1 
 den Vorteil besitzen, dass das Seictenmaterial mehr geschont wird und die Entbastung rascher vor sich geht. Die beim Entbasten entstehende Seifenbastlösung wird für die Herstellung der Farbflotten zum Färben der Seide verwendet. 



   Bisher ist es nicht gelungen, einen Ersatz für Seife zu finden. Denn ein solcher Seifenerbatz soll nicht nur die Seife beim Entbasten ersetzen, ohne die Seide anzugreifen, sondern er soll auch die Verwendung des Bastseifenbades zum Färben ermöglichen und für die Herstellung der Farbflotten geeignet sein. Alkalien kommen als Seifenersatz für das Entbasten nicht in Betracht. 



  Denn es ist bekannt, dass für das Entbasten möglichst neutrale Seifenbäder zweckmässig sind. 



  Die Erfindung beruht nun auf der Feststellung, dass die Salze der Sulfosäuren der aromatischen Kohlenwasserstoffe, wie z. B. die   Alkali-oder Ammonium-o.   dgl. Salze der Sulfosäuren, insbesondere des Benzols, Toluols, Naphthalins u. dgl. als vollständiger oder teilweiser Ersatz der Seife für das Entbasten der Seide vorzüglich geeignet sind, wobei diese Salze infolge ihrer Eignung zur Schaumbildung nicht nur für die Flottenentbastung, sondern auch für die Schaumentbastung anwendbar sind. 



   So sind z. B.   Naphthalinsulfosauresn'1trium,   Benzolsulfosauresnatrium, Naphtalinsulfosauresammonium u. dgl. bei Gegenwart von Wasser als Seifenersatz für die Entbastung anwendbar. Die Salze der Sulfosäuren der aromatischen Kohlenwasserstoffe können für sich allein oder im Gemenge untereinander oder im Gemenge mit Seife zur Anwendung gebracht werden, wobei sie sowohl für sich allein als auch im Gemenge mit Seife die vorteilhafte Wirkung haben. dass sie die Alkalität des Entbastungsbades herabsetzen. Die Anwendung dieser Salze hat noch den weiteren Vorteil, dass die bei der Entbastung gewonnene Lösung auch für die Herstellung der Farbflotten weiterverwendet werden kann. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zum Entbasten von Seide, dadurch gekennzeichnet, dass die Seife für die Herstellung des Seifenbades oder Schaumes ganz oder teilweise durch Salze der Sulfosäuren der aromatischen Kohlenwasberstoffe zweckmässig der Alkali-bzw. Ammoniumsalze, insbesondere des Naphthalins, Benzols, Toluols, ersetzt wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT83879D 1919-06-03 1919-06-03 Verfahren zum Entbasten von Seide. AT83879B (de)

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