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Vorrichtung zum Einengen von Schwefelsäure.
Die Bauart der Vorrichtung zum Einengen von Schwefelsäure, welche den Gegenstand der Erfindung bildet, bezweckt möglichst gründliche Ausnutzung der durch eine Feuerung gelieferten Wärme bei gleichzeitiger Vermeidung zu starker Erhitzung der Schwefelsäure an gegebenen Stellen der Vorrichtung, weil dadurch Zersetzungen veranlasst werden können.
Der Erfindung gemäss lässt man die einzuengende Schwefelsäure durch einen ein sehr geringes Gefälle und stark abgeplattete Querschnittsform besitzenden Kanal fliessen, unter dessen höchstem Teile die Feuerungsanlage angebracht ist und unter dessen Boden die heissen gasförmigen Verbrennungsprodukte durch eine Esse nach unten gesaugt werden. Um zu verhindern, dass an der Decke des Kanals sich verdichtende Kondensate wieder in die einzuengende Schwefelsäure hinabfallen, erhält die Decke Dachform und werden an beiden Längsseiten des Kanalbodens durch entsprechend hohe Längsrippen Rinnen gebildet, in welche die Kondensate von den seitlich geneigten Hälften der Kanaldecke fliessen, um besonders abgeleitet zu werden.
Der erforderliche geringe Fall des Kanals wird dadurch erzielt, dass man den Boden aus stufenweise aneinander anschliessenden, ebenen, wagrechten Platten zusammensetzt. Um gleichmässige Verteilung der Schwefelsäureschichte auf dem Kanalboden auch für jene Fälle zu sichern, in welchen infolge unvermeidlicher Ungenauigkeiten bei der Herstellung der Platten und beim Aufbau der Vorrichtung die Platten nicht genau wagrecht liegen sollten, besitzt jede Platte eine Anzahl von Längsrippen und erhält jede der durch diese Längsrippen gebildeten Rinnen ein besonderes Speiserohr.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes wie folgt dar gestellt : Fig. I, 2 und 3 zeigen dieselbe in Oberansicht, lotrechtem mittleren Längenschnitt und lotrechtem Querschnitt nach 3 bis 3, Fig. 2. Fig. 4, 5 und 6 sind ähnliche Ansichten einer einzelnen Bodenplatte in grösserem Massstabe.
Wie ersichtlich besitzt der Kanal 1, welchen die einzuengende Schwefelsäure durchfliesst, bei gegebener Breite sehr geringe Höhe und schwaches Gefälle, welches dadurch hergestellt ist, dass die den Kanalboden bildenden Platten 2 treppenstufenartig aneinander anschliessen. Die Deckplatten 3 haben eine flachgewölbte Innenfläche, so dass die eingangs erwähnten geneigten Flächen zum Abfliessen der Kondensate gebildet weiden. Die hohen Längsrippen 4 der Bodenplatten 2, zunächst der Seitenränder derselben bilden Rinnen 5 zum gesonderten Ableiten der Kondensate. Eine Anzahl niedriger Längsrippen 6 teilt den Raum zwischen den Rippen 4 in eine Anzahl von Rinnen 7, von welchen jede in der obersten Platte durch ein besonderes Rohr 8 mit Säure gespeist wird.
Das Oberende jedes durch die Decke 3 hindurchreichenden Rohres 8 ist von einem Trichter 9 umschlossen und mit einem Flüssigkeitsverschlusse versehen. In die Trichter 9 münden die an einem Troge 10 angebrachten Ausflussschnauzen, so dass man, um die Einengvorrichtung in Gang zu erhalten nur in den Trog 10 Schwefelsäure nachzugiessen braucht. Am Unterende des Kanals fliesst das fertige Produkt durch eine Schnauze 14 ab.
Unter dem höchsten Teile des Kanals 1 ist eine Feuerung 11 eingebaut, aus welcher die heissen Gase durch einen unter den Platten 2 hinlaufenden Zug 12 mittels eines an
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angeordnete durchbrochene Gewölbe 15 verhindert direkte Einwirkung der Flammen auf die Platten 2 und da die Flüssigkeit und die Heizgase sich nicht im Gegenstrome sondern in
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gleicher Richtung bewegen, wird der kälteren Flüssigkeit mehr Wärme zugeführt als der bereits erwärmten, so dass die Flüssigkeit im ganzen Kanal auf nahezu gleiche Temperatur erhitzt und übermässige Erhitzung, welche zu Zersetzungen führen könnte, vermieden ist.
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und Dämpfe nach einer Kondensationsvorrichtung ab.
PATENT-AN SPRÜCHE : i. Vorrichtung zum Einengen von Schwefelsäure, gekennzeichnet durch einen sehr schwach abfallenden Kanal von abgeplattete) Querschnittsform mit ebenem Boden und einer Feuerungsanlage unter dem Oberende, von welcher ein Zug für die gasförmigen Verbrennungprodukte im Gleichstrom zur Säure längs des Kanalbodens zu einer Esse führt.