AT83326B - Maximalzeitrelais. - Google Patents

Maximalzeitrelais.

Info

Publication number
AT83326B
AT83326B AT83326DA AT83326B AT 83326 B AT83326 B AT 83326B AT 83326D A AT83326D A AT 83326DA AT 83326 B AT83326 B AT 83326B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
armature
timer
maximum time
time relay
spring
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Bbc Ag Oesterr
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bbc Ag Oesterr filed Critical Bbc Ag Oesterr
Application granted granted Critical
Publication of AT83326B publication Critical patent/AT83326B/de

Links

Landscapes

  • Control Of Motors That Do Not Use Commutators (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   In dem Maximalzeitrelais nach dem Stammpatente Nr.   78311   muss ein ziemlich bedeutendes magnetisches Feld erzeugt werden, um mit dem Rotor des Zeitwerkes das Drehmoment auszuüben, das zur Lösung der Ve klinkung erforderlich ist. Bei grösseren   tube-   strömen hat dies aber den Nachteil, dass der Elektromagnetanker mit grosser Gewalt angezogen wird und die Zähne der Zeitwe ksräder dabei zerschlagen werden   können,   dann löst aber das Relais trotz Ansprechens nicht mehr aus, ohne dass von aussen ein Fehler bemerkt werden könnte. 



   Nach der Erfindung wird daher der eiserne Elektromagnetanker zweiteilig gemacht, derart, dass beim Auftreten einer gewissen Feldstärke ein Teil des Ankers vollständig angezogen wild, während der andere, mit dem Zeitwerk verklinkte Teil des Ankers wie bisher nur teilweise angezogen wird und die Kupplung des Zeitwerkes mit dem Rotor bewikt. 



  Die Drehachse ist für beide Ankerteile die gleiche. Als Gegenkraft für den erstgenannten vom Betätigungshebel getrennten Ankeiteil dient eine Feder, die die beiden Ankerteile miteinander verbindet und so stark ist, dass die   getiennte.,   vollständige Anziehung des freien Ankerteils nur von einer   gewissen Mindeststrpmstärke in   der Elektromagnetwicklung an erfolgt, während bei   geringeren Überströmen beide   Ankerteile nur eine Teilanziehung erfahren. 



   Es wird damit erreicht, dass der   Elektromagnetkraftfluss   hauptsächlich durch das angezogene Ankerstück geht, so dass das Drehmoment des Rotors zunimmt, während der Druck auf die Auslöseklinke des Zeitwerkes, der ja die Hauptbelastung des Rotors bildet, sich vermindert. 



   Die Figur, bei der die Bezeichnungen des Stammpatentes beibehalten sind, zeigt das neue Relais an einem Ausführungsbeispiel, und zwar in dem Zustand, in welchen es bei erheblichem Überstrom, beispielsweise bei mehr als doppeltem Normalstrom,   gerät.   Dabei ist der um die Achse 4 drehbare Ankerteil 3 des   Elektromagneten. 1,   2 an dem der Betätigungshebel 5 befestigt ist, wie nach dem Stammpatent, teilweise angezogen, wodurch die Bremse 13 des Rotors 14 gelöst und das Zahnsegment 16 mit dem Ritzel 15 des Zeitwerkes in Eingriff gebracht wird ; dagegen ist der nach der Erfindung vom Anker abget : ennte Teil   21,   der ebenfalls um die Achse. 4 drehbar ist, gegen die Kraft der Feder 22 vollständig angezogen.

   Der Eisenkreis des Elektromagneten ist durch den Ankerteil 21 geschlossen, so dass das mit dem Rotor 14 ausgeübte Drehmoment den bei der vorhandenen Stromstärke iu der Spule 3 g-össten Wert aufweist. Da andrerseits der Ankerteil 3 in einem magnetischem Nebenschluss mit weit höherem magnetischen Widerstand liegt, ist der mit der Klinke 7 auf die Nase 3 ausgeübte Druck bedeutend   abgeschwächt, wodurch   bei der Lösung dieser Verklinkung vom Rotor 14 weit weniger Arbeit zu leisten ist, als wenn diese Teile mit der genannten magnetischen Anziehungskraft entsprechend der Anordnung des Stammpatentes aufeinandergepresst würden.

   Ist das Zeitwerk abgelaufen, so wird wie bisher der Ankerteil 3 vollständig angezogen und löst mit dem Ansatz   6   den Hauptschalter aus. *) Erstes Zusatzpatént Nr.   83325.   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Bei kleinen Überströmen genügt die Anziehungskraft des Magneten nicht   2 < ur   Überwindung der Federkraft 22, während bei Kurzschlüssen, wie bisher, die Momentauslösung unter Überwinpung der Kraft der Feder 6 stattfindet. Der Strom, bei welchem der Ankerteil 21 sofort vollständig angezogen werden soll, kann mittels der Stellschraube 23 eingestellt werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Maximalzeitrelais nach Patent Nr. 78311, gekennzeichnet durch eine Teilung des Elektromagnetankers in einen mit dem Betätigungshebel (5) und dem Zeitwerk verbundenen Teil (3) und einen freien Teil (21), der mit dem ersteren durch eine Feder (22), gegebenenfalls von einstellbarer Spannung, verbunden ist, -wodurch von einer gewissen, von der Spannung der Feder (22) abhängigen Stromstärke an der freie Ankerteil (21) sofort eine vollständige Anziehung erfährt, während der erstere Ankerteil (J zunächst nur soweit angezogen wird, dass die Räder des Zeitwerkes in Eingriff kommen. EMI2.1
AT83326D 1914-11-30 1917-10-08 Maximalzeitrelais. AT83326B (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE78311X 1914-11-30
DE83326X 1917-02-20

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT83326B true AT83326B (de) 1921-03-25

Family

ID=25749697

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT83326D AT83326B (de) 1914-11-30 1917-10-08 Maximalzeitrelais.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT83326B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1198455B (de) Elektromagnetisches Relais mit Haftcharakteristik
DE302098C (de)
AT83326B (de) Maximalzeitrelais.
DE552248C (de) Elektromagnetisches Relais mit einer Erreger- und einer Induktionswicklung
AT78311B (de) Maximalzeitrelais.
DE597040C (de) Elektrischer Schnellschalter
DE564769C (de) Einrichtung zur Verminderung der Ausloesezeit selbsttaetiger elektrischer Schalter
AT97334B (de) Elektrisches Relais zur Abschaltung von Kurzschlußströmen.
DE1960290A1 (de) Einrichtung zur UEberwachung von Stromdifferenzen in einer elektrischen Anlage
DE293941C (de)
DE581788C (de) Elektrischer spannungsabhaengiger UEberstromschalter fuer Gleichstrom, bei dem ein Ausloeser auf ein Klinkwerk einwirkt
DE368167C (de) Selbsttaetiger Hoechststromschalter, dessen Unterbrechungskontakte mit den Enden eines Widerstandes verbunden sind
DE360814C (de) Ruhestrommagnetschalter
DE556165C (de) Schaltung fuer elektrisch gestellte und ueberwachte Weichen und Signale
DE602768C (de) Nach dem Tirrillprinzip arbeitender Schnellregler
AT40269B (de) Einrichtung zur Vermeidung von Leerlaufsverlusten in Transformatoren.
DE526697C (de) Rueckstromrelais fuer Gleichstrom
DE195004C (de)
DE511531C (de) Hochleistungsschmelzsicherung
AT29618B (de) Motorregler, insbesondere für elektrisch betriebene Fahrzeuge.
AT65747B (de) Feuermelder mit Erdverbindung für den Betrieb bei Leitungsbruch.
DE457615C (de) UEberstrom-Waermezeitausloesung
DE425626C (de) Einrichtung zur Unterdrueckung des Kurzschlussstromes in Wechselstromanlagen
AT153637B (de) Gegen die im Einschaltstrom enthaltene Gleichstromkomponente unempfindliches Überstrom-Momentrelais für Wechselstrom.
DE521556C (de) Regelwerk fuer halbautomatische Bogenlampen