AT83295B - Entlüftungsvorrichtung für Schleuderpumpen. - Google Patents

Entlüftungsvorrichtung für Schleuderpumpen.

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AT83295B
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air pump
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Siemens Schuckertwerke Gmbh
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  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Entlüftungsvo1'l'Ìchtung   für   Schleuderpumpen.   
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 den Druckstutzen n entweicht. Wenn die Luft aus dem Saugrohr entfernt ist, füllt sich der Raum r des Seitenteiles h mit Wasser und die Wasserringluftpumpe fördert das Wasser in den Raum q des mittleren Gehäuseteiles a und füllt diesen zum grössten Teil mit Wasser. Dadurch wird auch das Schleuderpumpenrad mit Wasser gefüllt und dieses beginnt Wasser zu fördern. 



   Bei der beschriebenen Anordnung ist die Förderung der Schleuderpumpe an die Leistung der Wasserringluftpumpe gebunden. Wenn es sich um die Bewältigung grösserer Fördermengen handelt, so ist es   zweckmässig,   die Wasserringluftpumpe kleiner zu bemessen als die Schleuderpumpe. Dann ist aber Vorsorge zu treffen, dass, sobald die Schleuderpumpe die Förderung übernommen hat, das Wasser einen bequemen Weg parallel zur Wasserringluftpumpe c, d findet. Zu diesem Zwecke werden parallel zu dieser in der Wandung des Gehäuseteiles a ein oder mehrere Umlaufventile o angeordnet, die als Rückschlagventile ausgebildet sind. 



   Wenn sich bei dieser Anordnung der Raum q des mittleren Gehäuseteiles und die Schleuderpumpe mit Wasser gefüllt haben und nun diese an der Wasserförderung teilnimmt, so wird, weil die Schleuderpumpe eine grössere Wassermenge zu fördern vermag als die Wasserringluftpumpe, bald an der   Austrittsöffnung./'im   Raum q ein niedrigerer Druck herrschen, als an der Eintritts- öffnung e der Luftpumpe im Raum r. Dies hat zur Folge, dass sich nunmehr die Umlaufventile o selbsttätig nach dem Raume q hin öffnen und also das Wasser unmittelbar durch die Ventile o   gefördert   wird. 



   Falls der Betrieb es nicht zulässt, dass die angesaugte Luft durch den Druckstutzen n der Schleuderpumpe entweicht, so wird nach der Erfindung in dem Gehäuseteil a ein sich nach aussen öffnendes Entlüftungsrückschlagventil p angebracht. Sobald sich der Raum q des mittleren Gehäuseteiles und die Schleuderpumpe mit Wasser füllen, wird die Luft durch das Ventil p ins Freie gestossen. 



   Wenn die Wasserringluftpumpe gemäss Fig. 2 hinter der Schleuderpumpe angeordnet ist, so saugt sie nach der Inbetriebsetzung die Luft aus der Saugleitung und der Schleuderpumpe, bis diese mit der Förderung des Wassers beginnt. 



   Mit Rücksicht auf den Wirkungsgrad der Einrichtung ist es zweckmässig, die Luftpumpe ganz oder teilweise ausser Wirkung zu setzen, sobald das Wasserrad die Förderung des Wassers übernommen hat. Wenn die Wasserpumpe und die Luftpumpe selbständige Maschinen sind, wie in der Anordnung nach Fig. 2, so kann man letztere ganz stillsetzen. Bei der in Fig. 3 dargestellten Anordnung kann die Eintrittsöffnung e der Wasserringluftpumpe mit einem Absperrorgan versehen werden, welches bei steigender Wasserförderung geschlossen wird. Nach der Erfindung kann die Steuerung des Absperrorganes auch selbsttätig erfolgen, und zwar in Abhängigkeit vom Druckunterschied vor und hinter der Wasserringluftpumpe. Das kann dadurch geschehen, dass man gemäss Fig. 4 das Absperrorgan t abhängig von der Bewegung des Umlaufventils o steuert.

   Es ist auch möglich, die Steuerung des Absperrorgans von dem Druck der Schleuderpumpe abhängig zu machen. 



   Damit das Rad der Wasserringluftpumpe bei steigender Wasserförderung nicht fortwährend in den Wasserring eintaucht, wird die Luftpumpe erfindungsgemäss mit einem Entleerungsorgan versehen, durch das das in ihr enthaltene Wasser abgelassen werden kann. In der Fig. 3 ist nur die Bohrung s des Entleerungsorganes angedeutet. Auch das Entleerungsorgan kann erfindungsgemäss bei steigender Wasserförderung selbsttätig in Abhängigkeit vom Druckunterschied vor und hinter der Wasserringluftpumpe oder abhängig vom Druck in der Kreiselpumpe geöffnet werden.

   Das Entleerungsorgan kann beispielsweise in Abhängigkeit von der Bewegung der parallel zur Wasserringluftpumpe angeordneten Rückschlagventile gesteuert werden, indem nach Fig. 5 auf der Rippe   u   des Ventils o ein Absperrorgan v angeordnet ist, das die Bohrung s freigibt, wenn   das Ventil 0 geöffnet ist. 



  PATENT-ANSPRÜCHE :     i.   Entlüftungsvorrichtung für Schleuderpumpen, dadurch gekennzeichnet, dass zum Ent- lüften eine Wasserringluftpumpe (c, d) dient, die sowohl beim Ansaugen wie bei geringer Wasser- förderung in Reihe mit der Schleuderpumpe   (1IZ)   fördert.

Claims (1)

  1. 2. Entlüftungsvorrichtung nach Anspruch i mit der Schleuderpumpe vorgeschalteter Wasserringluftpumpe, gekennzeichnet durch ein nach aussen öffnendes Entlüftungsrückschlag- ventil (p) an der Saugseite der Schleuderpumpe.
    3. Entlüftungsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass nach erfolgtem Entfernen der Luft aus der Saugleitung und der Schleuderpumpe diese allein die Wasserförderung über eine parallel zur Wasserringluftpumpe angeordnete Leitung übernimmt.
    4. Entlüftungsvorrichtung nach den-Ansprüchen i und 3 ; dadurch gekennzeichnet, dass die Eintrittsöffnung (e) der Wasserringluftpumpe absperrbar-ist.
    5. Entlüftungsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Eintritts- öffnung (e) der Wasserringluftpumpe bei steigender Wasserförderung selbsttätig in Abhängigkeit vom Druckunterschied vor und hinter der Wasserringluftpumpe oder unabhängig vom Druck der Schleuderpumpe abgesperrt wird. <Desc/Clms Page number 3>
    6. Entlüftungsvorrichtung nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Absperrorgan (t) der Eintrittsöffnung (e) der Wasserringluftpumpe in Abhängigkeit von der Bewegung von in der parallel zur Wasserringluftpumpe angeordneten Leitung vorgesehenen Rückschlagventilen (o) gesteuert wird.
    7. Entlüftungsvorrichtung nach den Ansprüchen i und 3, gekennzeichnet durch ein Entleerungsorgan (s) an der Wasserringluftpumpe, durch welches das Wasser aus der Wasserringluftpumpe abgelassen werden kann, wenn die Schleuderpumpe die ganze Förderung übernimmt.
    8. Entlüftungsvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Entleerungsorgan (s) der Wasserringluftpumpe bei steigender Wasserförderung selbsttätig in Abhängigkeit vom Druckunterschied vor und hinter der Wasserringluftpumpe oder abhängig vom Druck der Schleuderpumpe geöffnet wird.
    9. Entlüftungsvorrichtung nach den Ansprüchen 6,7 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass das. Entleerungsorgan (s) der Wasserringluftpumpe von den parallel zu ihr angeordneten Rückschlagventilen (o) gesteuert wird.
AT83295D 1917-12-18 1918-12-14 Entlüftungsvorrichtung für Schleuderpumpen. AT83295B (de)

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AT83295B true AT83295B (de) 1921-03-25

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