AT81654B - Strahlpumpe. - Google Patents

Strahlpumpe.

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AT81654B
AT81654B AT81654DA AT81654B AT 81654 B AT81654 B AT 81654B AT 81654D A AT81654D A AT 81654DA AT 81654 B AT81654 B AT 81654B
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Vickers Electrical Co Ltd
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Description


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  Strahlpumpe. 



   Die Erfindung bezieht sich auf Luft-, Gas-oder Dampfpumpen oder Kompressoren, bei denen ein Flüssigkeitsstrahl als Treibmittel dient. Vielfach erhalten Pumpen dieser Art 
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 dem Druck der Aussenluft befindet. Derartige Pumpen haben den Nachteil, dass bei Zunahme des Gewichtes des geförderten Gases und daraus sich ergebender Steigerung des Druckes am Saugende der Pumpe die Menge der in die Düsen des Förderrades o. dgl. gelangenden Flüssigkeit abnimmt, weil sich die Menge der in die Pumpe gelangenden Flüssig- 
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 dem Raum, in den die Pumpe   fördert.   herrscht. 



   Nach der Erfindung wird ein geschlossener Flüssigkeitsbehälter mit einem gedrosselten Auslass benutzt, durch den allein die von der Pumpe   zusammengepressten   und aus der Flüssigkeit im Behälter frei gemachten Gase oder Dämpfe entweichen können, wobei die
Grösse des gedrosselten Auslasses selbsttätig nach Massgabe des Unterschiedes zwischen dem Druck im Behälter und dem Druck am Saugende der Pumpe geändert wird, so dass der Unterschied dieser Drücke während des Betriebes gleichförmiger gehalten werden kann und die Leistung der Pumpe vergrössert wird. Dient z.

   B. die Pumpe zur Entfernung von Luft oder nicht kondensierbaren Dämpfen aus einem unter Unterdruck zu setzenden Raum, so wir, wenn nur sehr wenig Gase oder Dämpfe von der Pumpe gefördert werden, im Behälter nahezu der Druck der Aussenluft herrschen ; werden dagegen Gase oder Dämpfe in solcher Menge gefördert, dass in der Pumpe der Druck der Aussenluft herrscht, so wird der Druck im Behälter auf etwa einer Atmosphäre Überdruck (zwei Atmosphären absoluten Druck) gesteigert. 



   Die Fig.   1   der Zeichnung zeigt einen Behälter nach der Frfindung in Vorderansicht, zum Teil im Schnitt, Fig. 2 ist ein vergrösserter Schnitt eines in Fig 1 angedeuteten Ventils, Fig. 3 veranschaulicht schematisch die Verbindung des Behälters mit einem auszupumpenden Dampfkondensator und Fig. 4 eine andere Ausführungsform der Erfindung. 



   In Fig. i ist der Behälter   4   unten mit einem Einlass 5 ausgestattet, der mit dem Austrittsende der Pumpe verbunden ist, und ferner mit einem Auslass 6 versehen, durch den die Betriebsflüssigkeit aus diesem Behälter zur Pumpe gelangt. Durch den Einlass 7 strömt zusätzliches Wasser ein, um Verluste, die während des Betriebes der Pumpe eintreten können, auszugleichen und Kühlwasser einzulassen, so dass eine zu starke Erwärmung des Wassers im Behälter hintangehalten wird. 



   Am oberen Teil des Behälters   4   ist eine mit dessen Innerem in Verbindung stehende Kammer 8 für einen Schwimmer 9 vorgesehen, der mit einem   Überlauf ventil 10   bekannter Art in Verbindung steht, um den Flüssigkeitsstand im Behälter   4   trotz des Einlassens von Kühlwasser durch den Einlass 7 gleichbleibend zu erhalten. 



   Die Grösse des gedrosselten Auslasses 11 wird selbsttätig durch ein Ventil 12 geregelt, das einerseits dem Druck im Behälter 4 und andrerseits dem Druck am Gas-oder Dampf- 
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Zylinder 20 mit dem darin beweglichen und den gedrosselten Auslass 11 an dem von Behälter 4 ausgehenden Rohr 14 überwachenden Kolben 21. Auf den Kolben wirkt einerseits eine - regelbare Feder 22 und der Druck am Saugende der Pumpe, das mit dem Zylinder 20 durch   den. \uslass 23 und   das Rohr 13 verbunden ist, und andrerseits der Druck des
Wassers und der Luit im Behälter, die durch die Einlassöffnungen 24 und 14 Zutritt haben. 



   In Fig. 3 ist der Auslass 6 des Behälters durch ein   Rohr IS mit   dem Flüssigkeit- einlass der Pumpe 16 verbunden, deren Auslass durch ein Rohr 17 mit dem Einlass 5 des
Behälters in Verbindung steht. Der Einlass der Pumpe 16 für Luft oder Gas ist durch ein
Rohr 18 mit der Saugöffnung eines Kondensators 19 verbunden. 



   Ist beim Betriebe das Gewicht der Luft und des Gases, die dem Kondensator 19 
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Pumpe bis nahe auf den Druck der Aussenluft steigen. Hierdurch wird   bewirkte   dass das
Auslassventil   11   völlig oder nahezu geschlossen ist. Dann sammelt sich Luft oder Gas rasch in dem Behälter 4 und die hierdurch veranlasste Drucksteigerung bewirkt, dass das
Ventil den gedrosselten Auslass 11 so weit   öffnet,   dass der Druck im Behälter über eine bestimmte Grenze nicht steigt. Der auf die Betriebsflüssigkeit im Behälter ausgeübte Druck wird so höher gehalten als der Druck am Saugende der Pumpe, womit ein genügender Wasserdurchlauf aus dem Behälter durch die Pumpe gesichert wird. 



   Bei Abnahme des Gewichtes der durch die Pumpe geförderten Luft oder Gase tritt ein entsprechender Druckabfall am Saugende der Pumpe und im Behälter 4 ein, das Ventil 12 sucht dann, den gedrosselten Auslass so weit zu verkleinern, dass der Druck im Behälter 4 um den gewünschten Betrag höher gehalten wird als am Saugende der Pumpe 16. 



   Bei dieser Anwendung der Erfindung ist der regelrechte, für die Arbeit der Pumpe günstigste Unterschied der Drücke, die am Saugende der Pumpe und über der Flüssigkeit im Behälter herrschen, angenähert eine Atmosphäre. Diese Bedingung ist erfüllt, wenn nur sehr wenig Luft oder Gase durch die Pumpe gefördert werden. Der gedrosselte Auslass des Behälters ist hierbei so bemessen, dass soweit wie möglich der absolute Druck im Behälter über zwei Atmosphären absolut nicht steigt, wenn beträchtliche Mengen Luft oder Gas gefördert werden. Die vorstehend beschriebene Einrichtung kann auf jeden gewünschten Unterschied der Drücke zwischen Behälter und Saugende der Pumpe eingestellt werden. 



   Fig. 4 zeigt schematisch eine abgeänderte Ausführungsform der Erfindung. Der Einlass 5 in den Behälter 4 ist mit dem Auslass der Pumpe 16 durch ein Rohr 17 und der Auslass 6 des Behälters mit dem Flüssigkeitseinlass der Pumpe durch das Rohr 15 verbunden. Bei 7 strömt Wasser ununterbrochen in den Behälter, um Verluste auszugleichen und eine zu hohe Steigerung der Wärme des Wassers im Behälter zu verhüten. Der Überlauf des Behälters wird in diesem Falle durch ein Ventil 12 überwacht, auf das einerseits der Druck im Behälter 4 und andrerseits der Druck am Saugende der Pumpe wirkt.

   Der gedrosselte Auslass 30, durch den die von der Pumpe geförderte und aus der 
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 durch ein von einem Schwimmer 26 betätigtes   Ventil 25 überwacht.   Vorteilhafterweise ist ein offenes Standrohr 27 vom Behälter 4 bis zu einer geeigneten Höhe emporgeführt, das als Bremstopf für Schwankungen des Flüssigkeitsstandes im Behälter wirkt und die Tätigkeit der Vorrichtung vergleichmässigt. 
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 tils 12 verbunden, wobei der Einlass 24 dieses Ventils durch ein Rohr 29 mit dem Behälter 4 und der Lufteinlass 23 mit dem Saugende der Pumpe durch ein Rohr 13 verbunden ist. 



   Die Wirkungsweise der Einrichtung nach Fig. 4 ist folgende : Das Ventil 12 wird so eingestellt, dass, wenn der Druckunterschied zwischen dem Saugende   18   der Pumpe 16 und dem Behälter 4 unter einer bestimmten Grenze liegt, das Überlaufventil, in diesem Falle der Kolben 21 (Fig. 2), den Ablauf des Wassers aus dem Behälter durch das Rohr 28 verringert. Der Wasserspiegel im Behälter 4 steigt dann, das   Schwimmerventil 2. 5 drosselt   den   Auslass   30 für Luft oder Gase oder sperrt ihn ab und der Druck steigt sonach bis zu einem Wert, bei dem das Ventil 12 das Überlaufventil 11 wieder öffnet, um einen stärkeren Austritt von Wasser aus dem Behälter 4 durch das Rohr 28 und den Auslass 11 zu gestatten.

   Der Wasserstand im Behälter 4 beginnt zu sinken und das vom Schwimmer überwachte Ventil   25   öffnet oder erweitert den Auslass 30, so dass eine weitere Drucksteigerung im Behälter 4 vermieden wird. Das den Überlauf aus dem Behälter 4 über-   wachende Ventil 72 und   das Schwimmerventil 25 wirken also dahin zusammen, den gewünschten Druckunterschied zwischen Behälter 4 und Saugende 18 der Pumpe 16 aufrechtzuhalten. 



   Vorstehend wurde mit Beziehung auf die Fig. 3'und 4 die Anwendung der Erfindung bei der Luftpumpe eines Dampfkondensators beschrieben, sie ist aber auch anderer Anwendungen fähig.

Claims (1)

  1. PATEXT-ANSPRÜCHE : I. Strahlpumpe, bei der der Behälter für die Betriebsflüssigkeit mit einem gedrosselten Auslass ausgestattet ist, durch den allein die von der Pumpe geförderten, aus der Flüssigkeit im Behälter freigemachten Gase oder Dämpfe entweichen können, dadurch gekennzeichnet, dass die Grösse des Auslasses selbsttätig nach Massgabe des Druckunterschiedes zwischen Behälter und Saugende der Pumpe geändert wird, um diesen Druckunterschied während des Betriebes der Pumpe zu vergleichmässigen.
    2. Strahlpumpe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass die G össe des gedrosselten Auslasses durch ein Ventil geregelt wird, das einerseits unter der Wirkung des Druckes am Saugende der Pumpe und andrerseits unter der Wirkung des Druckes im Behälter steht.
    3. Strahlpumpe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass das Überlauf ventu für das Wasser des Behälters durch ein Steuerorgan oder Ventil überwacht wird, das einerseits unter der Wirkung des Druckes im Behälter und andrerseits unter der Wirkung des Druckes am Saugende der Pumpe steht, und die Grösse des gedrosselten Luftauslasses aus dem Behälter durch ein Ventil geändert wird, das nach Massgabe des Wasserstandes im Behälter betätigt wird.
    4. Strahlpumpe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass von einer unterhalb des Wasserspiegels des Behälters gelegenen Stelle ein offenes Stand-Ohr ausgeht, um die EMI3.1
AT81654D 1915-05-18 1916-05-17 Strahlpumpe. AT81654B (de)

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AT81654D AT81654B (de) 1915-05-18 1916-05-17 Strahlpumpe.

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