AT83143B - Metallenes Vakuum-Transport- und Aufbewahrungsgefäß bzw. Tauchgefäß für verflüssigte Gase mit im Vakuumraum angebrachter Adsorptionsmasse. - Google Patents
Metallenes Vakuum-Transport- und Aufbewahrungsgefäß bzw. Tauchgefäß für verflüssigte Gase mit im Vakuumraum angebrachter Adsorptionsmasse.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Metallenes Vakuum-Transport-und Aufbewahrungsgefäss bzw. Tauchgefäss für verflüssigte Gase mit im Vakuumraum angebrachter Adsorptionsmasse. Bei metallenen Vakuumgefässen für verflüssigte Gase, bei denen im Vakuumraum als Adsorptionsmasse Kohle angebiacht ist, nimmt diese das Gas, z. B. den Sauerstoff bei auftretender Beschädigung des Gefässes so rasch auf, dass es zur Selbstentzündung und Explosion kommen kann. Die Erfindung bezweckt nun, die Explosionssicherheit solcher Gefässe zu erhöhen, einerseits dadurch, dass die am meisten der Reissgefahr ausgesetzten Stellen des zur Aufnahme des verflüssigten Gases dienenden Innenbehälters durch den Mantel umgreifende Labyrinthdichtungen umgeben werden, die den Austritt des Gases und sein Eindringen in den Vakuumraum verlangsamen, andrerseits durch die Unterbringung der Adsorptionsmassen in einer allseits gegen den Vakuumraum geschlossenen Kammer, die lediglich durch einzelne Röhrchen mit dem Vakuumraum kommuniziert, so dass flüssiges Gas überhaupt nicht zu der Adsoiptionsmasse aufsteigen kann. Ausserdem wird dies durch den Einbau von Auffangorganen im Innern des Flüssigkeitsbehälters erreicht. die eine Beschädigung der Innenbehälterwandung durch etwa hineinfallende Körper hintanhalten. Beispielsweise Ausführungsformen des Gegenstandes der Erfindung sind in der Zeichnung in Längsschnitten dargestellt. Fig. i zeigt ein kugelförmiges Vakuumgefäss mit über der äquato-ial gelegenen Lötstelle der Kugelkalotten angeordneten Dichtungsreifen, Fig. 2 ein Vakuumgefäss mit gegen den Vakuumraum abgeschlossener Adsorptionsmassenkammer und ein Auffangorgan im Innern ; Fig. 3 veranschaulicht die Art und Weise der Befestigung des Dichtungsbandes ; Fig. 4 und 5 zeigen Querschnittsausbildungen des. Dichtungsbandes. Die Gefässe zur Aufbewahrung und zum Transport von flüssigen Gasen, z. B. Sauerstoff, haben meist eine kugelförmige Gestalt, wobei der kugelförmige'Mantel aus zwei miteinander verlöteten Halbkugeln zusammengesetzt ist. Sind diese Halbkugeln auf der Druckbank geformt, so ist das Material am Rande der Halbkugeln am meisten übeianstrengt und es treten dann dort am leichtesten Risse auf, und zwar oft bei geringen Beanspruchungen, die dann Veranlassung zum Austritt des Gases (als Flüssigkeit oder in gasförmigen Zustand) geben können. Um nun bei auftretenden Rissen zu vermeiden, dass das Gas aus dem Innenbehälter 1 in den Vakuumvaum 2 übertritt und dort mit der als Adsorptionsmasse wirkenden Kohle 3 in-Berührung kommt oder zumindest um den raschen Austritt zu verhindern, werden gemäss der Erfindung um den Mantel Dichtungsorgane herumgelegt, welche nach Art von Labyrinthdichtungen ausgebildet sein können, dem austretenden Gas als Hindernis im Wege stehen und seinen Austritt bis zur Ungefährlichkeit verlangsamen, wobei die Adsorptionswärme genügende Ableitung findet. Diese Anordnung ist natürlich auch bei andersgeformten Vakuumgefässen ausführbar. Als Dichtung können gemäss der Erfindung über die Lötstelle 4 Metallstreifen oder Metallringe 5 gelegt sein, welche sich mit ihren Rändern 6 und 7 dicht an die Mantelfläche des Innenbehälters 1 anlegen und so den Austritt des Gases verlangsamen. Zur Befestigung des Streifens wird dieser mit einem Ende 8 (Fig. 3) am Mantel 1 angelötet, dann herumgelegt und zwar so weit, dass das andere Ende 9 das Ende 8 um ein Stück EMI1.1 angelötet ist. Hierdurch wird ein Dichtanliegen gesichert. Der Streifen ist im Querschnitt im Mittelteil nach aussen gewölbt ; seine Randteile können gerade sein und haben dann in der Ringform einen Radius, der gleich ist dem Radius des in gleicher Höhe gelegenen Kugelparallelkreises oder- etwas kleiner, wodurch er gut anliegt. Man kann aber auch in die Randteile Wellen 10 einpressen, die federnd am Kugelmantel anliegen und so dem Durchtritt des Gases Widerstand entgegensetzen. Ebenso kann man den Ring oder Reifen durch aussen in ihn eingelegte bzw. an ihm anliegende federnde Organe (z. B. Stahldrahtreifen 11) gegen den Mantel des Innenbehälters pressen. In allen Fällen wird das Gas durch diese Dichtungsorgane vor seinem Austritt in den Vakuumraum einen so grossen Widerstand finden, dass ein gefährliches Ansteigen der Temperatur der Kohle und daher die Entzündungs-und Explosionsgefahr vermieden erscheint. Zur besseren Ablichtung ist es zweckmässig, zwischen den Mantel 1 und den Streifenrand ein elastisches oder plastisches Zwischenmaterial einzusetzen, z. B. Papier, trockenes Tuch, Gummi und ähnliches, welches den Durchtritt des Gases verlangsamt und etwaige Erweiterungen des Randspaltes verschliesst. Ebenso kann man zur Erhöhung der Sicherheit statt eines Dichtungsstreifens mehrere Streifen übereinander legen, wobei diese von innen nach aussen breiter werden. (Fig. 2). Um den Zutritt von flüssigem Gas zur Adsorptionsmasse überhaupt hintanzuhalten, <Desc/Clms Page number 2> kann man die in bekannter Art an der tiefsten Stelle des Innenbehältermantels bzw. des Vakuumraumes angeordnete Adsorptionsmasse 3 in einer gegen den Vakuumraum 2 ab. geschlossenen Kammer 13 unterbringen, die lediglich durch ein oder mehrere bzw. auch eine grössere Anzahl von engen Röhrchen 14 mit dem Vakuumraum verbunden ist. Wenn hier flüssiges Gas, also insbesondere Sauerstoff, in den Vakuumraum gelangt, so verdampft er zuerst, die Dämpfe gelangen durch die Röhrchen 14 in die Kammer 13 und dann erst sammelt sich flüssiges Gas am Boden an, aber es kann nicht in die Kammer 13 gelangen, weil es das dort befindliche Sauerstoffgas bedeutend verdichten müsste. Es wird also dadurch EMI2.1 Kohle in Berührung kommt. Die Röhrchen 14 werden zweckmässig so angeordnet, dass sie nahe vom Boden des Vakuums bzw. vom Mantel des Aussenbehälters 15 bis nahe zur Mantelfläche des Innen- behälters 1 reichen. Auch kann man in den Röhrchen Rückschlagventile einbauen, welche die Kammer 13 gegen das Vakuum bei plötzlichen Drucksteigerungen und bei Erreichung eines gewissen Druckes im Vakuumraum überhaupt abschliessen. Bei dieser Anordnung wird die durch die Adsorption erwärmte Kohle fortdauernd durch den unten im Vakuumraum sich ansammelnden flüssigen Sauerstoff gekühlt, wodurch das Erreichen einer gefährlichen Temperatur verzögert wird. Da Explosionen der Vakuumgefässe auch dadurch eintreten können, dass ein harter Körper in das Gefäss fällt und den Innenmantel verletzt, so dass dann das flüssige Gas unmittelbar zur Kohle 3 gelangt, wird nach der E. findung im Innern des Behälters 1 ein geeignetes Auffangorgan 16 angeordnet, z. B. eine Schale, ein Netz o. dgl ;, das über dem Boden bzw. unterhalb des Behälterhalses liegt, so dass der in das Gefäss 1 fallende Körper aufgefangen wird und den Behältermantel nicht beschädigen kann. Die Anbringung erfolgt beispielsweise dadurch, dass man das Auffanggefäss aufhängt, und zwar so, dass die Aufhängeorgane nicht erheblich den Durchtrittsquerschnitt für das aus dem Gefäss auszugiessende flüssige Gas verengen. Man kann hierzu das Gefäss an Dl ähten 0der an Schnüren aufhängen, auch kann man dazu lange streifenartige Arme verwenden. Die Aufhängestellen werden zweckmässig unterhalb des Halses gewählt ; an dem zur Bildung des Halses dienenden Blech können geeignete Teile vorgesehen werden, z. B. hakenförmig gebogene Streifen. Man könnte aber auch in das Gefäss ein Drahtgitter einsetzen, das'eingerollt eingeführt wird und sich im Innern in einer gewissen Höhe vom Boden ausbreitet. Zur Verringerung der Wärmeleitung kann man die Aufhängedrähte auch an einem beim Hals eingesetzten schlechten Wärmeleiter befestigen. Schliesslich kann man aber auch durch ein auf dem Boden des Innenbehälters liegendes Blech 17 (Fig. I) diesen verstärken, damit er nicht durchgeschlagen werden kann. PATENT-ANSPRÜCHE : i. Metallenes Vakuum-Transport-und Aufbewahrungsgefäss bzw. Tauchgefäss für verflüssigte Gase mit im Vakuumraum angebrachter Adsorptionsmasse, dadurch gekennzeichnet, dass diejenigen Mantelteile des Innenbehälters, die leicht rissig werden (z. B. die Lötstellen) 'mit einer Labyrinthdichtung umkleidet sind.
Claims (1)
- 2. Aufbewahrungs-bzw. Tauchgefäss nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass um die (meist äquatorial gelegene) Lötstelle des Mantels ein Ring oder ein Metallband herumgelegt ist, das mit seinen umlaufenden Rändern dicht am Gefässmantel anliegt.3. Aufbewahrungs-bzw. Tauchgefäss nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Ringe oder Bänder übereinander liegen, wobei die äusseren breiter sind als die inneren. EMI2.2 Behälterumfang, die Lötsstelle auf ein Stück übergreifend, unter Spannung herumgelegt ist, so dass er mehr als den Kugelumfang umfasst und ein federndes, sicheres Anliegen gewährleistet.5. Aufbewahrungs-bzw. Tauchgefäss nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtungsstreifen an seinen Rändern durch umfassende federnde Organe an-die Gefässwandung angepresst ist.6. Aufbewahrungs-bzw. Tauchgefäss nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Mantel und Dichtungsstreifenrand ein elastisches bzw. plastisches Dichtungsmaterial untergebracht ist.7. Aufbewahrungs-bzw. Tauchgefäss nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Dichtungsb'and im Querschnitt in der Mitte gewölbt und gegen die Ränder hin gerade oder gewellt ist, wobei der Radius des Randkreises gleich (oder etwas kleiner) ist dem anliegenden Parallelkreis des (kugelförmigen) Innenbehälters, um ein dichtes Anliegen zu sichern. <Desc/Clms Page number 3>8. Metallenes Vakuum-Transport-und Aufbewahrungsgefäss bzw. Tauchgefäss für verflüssigte Gase mit an der tiefsten Stelle des Vakuumraumes angebrachten Adsorptionsmassen, insbesondere Kohle, dadurch gekennzeichnet, dass die Adsorptionsmassenkammer allseits gegen den Vakuumraum abgeschlossen ist und mit demselben durch ein oder mehrere Röhrchen in Verbindung steht, zum Zwecke, den Zutritt von flüssigem Gas zur Adsorptionsmasse hintanzuhalten.9. Aufbewahrungs-bzw. Tauchgefäss nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass in den Röhrchen Rückschlagventile eingebaut sind, die bei plötzlicher Drucksteigerung im Vakuumraum den Zutritt zur Adsorptionsmasse sperren.I0. Metallenes Vakuum-Transport-und Aufbewahrungsgefäss bzw. Tauchgefäss, gekennzeichnet durch ein im Innenbehälter über dem Boden bzw. unterhalb des Behälterhalses eingesetztes Gefäss oder Auffangorgan für in den Behälter fallende Körper, zum Zwecke, eine Beschädigung des Gefässmantels und darauffolgende Explosion zu verhüten.H. Metallenes Vakuum-Transport- und Aufbewahrungsgefäss bzw. Tauchgefäss, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden des Innenbehälters innen verstärkt ist, um ein Durchschlagen desselben zu erschweren.
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