AT8240B - Vorrichtung zum Regeln und Umsteuern von Wasser- und Windrädern. - Google Patents

Vorrichtung zum Regeln und Umsteuern von Wasser- und Windrädern.

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AT8240B
AT8240B AT8240DA AT8240B AT 8240 B AT8240 B AT 8240B AT 8240D A AT8240D A AT 8240DA AT 8240 B AT8240 B AT 8240B
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AT
Austria
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wheel
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controlling
wind turbines
blades
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English (en)
Inventor
Nicolas Iwanissoff
Original Assignee
Nicolas Iwanissoff
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  • Hydraulic Turbines (AREA)
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Description


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 EMI1.1 
 
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 einer der Schaufeln die Klappen von dem Strome geschlossen und gegen die Vorsprünge i gedrückt werden, dann beginnt von neuem der Strom auf das Rad zu wirken, und das Rad dreht sich. 



   Eine solche Anordnung der Schaufeln ermöglicht also das Arbeiten des Rades nach beiden Richtungen, und man kann die Möglichkeit benutzen, wenn die von dem Rade angetriebene Maschine eine Umsteuerung der Bewegung erfordert. 



   Aus constructiven Rücksichten können die Schaufeln oder Flügel dos Rades nicht   grösser   als etwa 5 tn lang und 1 m breit gebaut werden ; folglich wird in Flüssen mit mässiger Geschwindigkeit ein einfaches Rad nur geringe Arbeit. leisten können. Um die Kraft des Rades zu vergrössern, kann man es in tiefen Flüssen mehrstöckig bauen. Zu diesem Zwecke wird auf die Hauptwelle eine dritte Nabe c aufgesetzt (Fig. 1), wieder mit vier Buchsen für die Arme des unteren Rades, und die Nabe   b kann   durch eine mit acht Büchsen ersetzt werden, vier für die unteren Arme des oberen Rades und vier für die oberen Arme des unteren (Fig. 5).   Ihe   Klappen d des unteren Rades sind ganz ähnlich 
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 Arme des unteren Hades können an den Enden mit einem eisernen   Ring y   (Fig. 2), verbunden werden.

   Die Naben worden so aufgesetzt, dass die Arme des oberen und des unteren Rades gegeneinander um 45  verstellt sind. 



     Zum   Einstellen des unteren Rades sind ähnlich wie für das obere Rad   Stangen ?'   angeordnet (Fig. 5), mit ähnlichen Vorsprüngen wie i. Die   zugehörige   Scheibe hat acht Löcher, von welchen vier zur Befestigung der   Stangen'dienen, während durch die anderen   
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 Mutter t und Handrad q' (Fig. 3,4 und 5). Die Stangen s'gehen durch die Nabe b und ruhen mit ihren unteren Enden in den Vertiefungen der unteren   Nabe c.   



   Durch Drehen des Rades q oder q'kann das obere oder das untere Rad für sich allein ausser Betrieb gesetzt werden. 
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   punkt   in der Sabe des unteren Handrades hat und mit ihrem freien Ende in einen Schlitz der oberen Naben greifen kann. In Fig. 4   sind die Handriider   in gekuppelter Stellung   gezeichne@. die erforderlich ist, wenn beim Drehen des oberen Handrades das untere auch   gedreht und dadurch die ganze Maschine abgestellt werden soll.

   Wenn aber diese Klinke   umge@egt wird, können beide Handräder   getrennt von einander gedreht werden.   na   le nach der Tiefe des Flusses   kann   das Rad   drei-oder vierstöckig ausgeführt     werden : dabei müssen die Schaufeln   des dritten Rades mit denen des oberen in denselben lothrechten Ebenen liegen und ebenso müssen sich das zweite und vierte Rad verhalten. 



   Um in   nachem Wasser   an Kraft zu gewinnen, wird dieselbe Einrichtung an Ketten-   rädern angeordnet, wie die zweite Ausführungsform   in Fig. 7-14 zeigt. 
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 können (Fig. 7. 8. 9. 10, 12. 13) Dieses Rad unterscheidet sich von dem ersten darin, dass die oberen und unteren Arme der Schaufeln nicht in Naben auf der Welle, sondern in   gleichen   Abständen von einander an zwei Gall'schen Gelenkkietten berfestigt sind (Fig. 7, 
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 gefertigten Rahmen M M' befestigt sind. Diese Rahmen M M' schliessen die beiden   wollen E E   ein. Die Hebel p p' (Fig. 9) und die Scheiben k k'mit den ltingen L L'sind nahe den beiden Wellen angebracht. 



   Die Ringe der einen Welle sind mit den Ringen der anderen durch die Rahmen M M' verbunden. Die Handräder q   q',   die   Schrauben/)   (Fig.   10) mit den   Muttern f t und die   Zugstangen   s   s'sind nur an einer Welle angebracht. Um aber die Rahmen   M M'gleich-   
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   Wenn durch Drehen der Handräder q q' die Enden der Hebel pu'gehoben werden, dann gehen auch die mit ihnen verbundenen Enden der wagrechten Arme der Winkelhebel F2 mit hoch. Die Enden der lothrechten Arme dieser Winkelhebel (nach unten gerichtet), werden nach rechts bewegt und mittelst Zugstangen T T'ziehen sie an den Enden der lothrechten Arme (nach oben gerichtet), der Winkelhebel F3 und F2 bei PP. Die Enden der wagrechten Arme dieser Winkelhebel F3 F2 (nach links gerichtet), bewegen sich infolgedessen nach oben, um einmal mittelst der Hebel   c 1) der   zweiten Wolle und der mit ihnen verbundenen Scheiben k k'und weiter mittelst   Zugstangen M u' (Fig. 9     und 10), die an den Enden der Hebel F3 angreifen (Fig. die Rahmen M M' gleich-   zeitig auf der ganzen Länge zu heben.

   Mit diesen Rahmen werden durch die Rollen 17   (Fig. 11.   12,13), die Stangen Z2 gehoben. 



   Wenn sich das Rad mit   lothrocht stehender Wello   im Wasser befindet und die Klappen der Schasufeln, wie in Fig. 7 gezeichnet, angeordnet sind, wobei das Wasser in 
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 Welle liegenden, geschlossenen Schaufeln wirken, als auf die Flügeln oder Schaufeln der linken Seite, welche eine kleinere Fläche der Wirkung des Stromes aussetzen und beide Wellen beginnen sich von rechts nach links zu drehen. 



   Wenn man durch Drehen der   Handräder     q   q' die Scheiben k k2 und mit ihnen die Stangen z2 hebt, bis die Vorsprünge i2 der Stangen vor   die Ausschnitte 'der Thiircn   konmen, dann stellon sich in allen   Schaufeln   der linken Seite die Klappen nach der   Richtung   des Stromes. Der Druck des Wassers auf beide Seiten des Rades wird jetzt gleich und das Rad bleibt stehen. 
 EMI3.3 
 und q' mit dor Klinke 15 (Fig. 4) zu kuppeln, so dass beide gleichzeitig gedreht werden. 



   Wenn die Schaufeln des   Rades grössere Abmessungen annehmen,   dann werden, um ihre richtige Lage gegen die Kette zu sichern, Zugstangen (oder Bänder) r   (Fig. 7) an-   gebracht. welche mit einem Ende an den verlängerten Zapfen der Kette hängen und an 
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 einer dritten, vierten und fünften Gall'schen Kette mit zugehörigen Rädern auf den Wellen E E.

   An allen diesen Ketten werden Schaufeln angebracht, und zwar so, dass die   Schaufe) n der zweiten Reihe mit ihren oberen Armen   an den unteren Platten der zweiten Gall'schen Kette befestigt werden und die unteren Arme an den oberen Platten der dritten 
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 fünften Ketten befestigt und liegen in einer lothrechten Ebene mit den Schaufeln der /weiten Reihe. 
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 zum Austellen, Regeln und Umsteuern, ausschliesslich der Handräder, die, statt oben, unterhalb des Rades angebracht werden, so erhält man   ein Windrad, we) ches im Vergteich     mit den bischerigen den Vortheil hat, dass es nicht bei jedem Windwechsel gedreht zu werden braucht und bei jeder Windrichtung zu arbeiten vermag.  

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: EMI4.1 der Radachse zunächst befindliche Schaufel frei lassen, in gesenktem Zustande denselben nach der einen oder anderen Seite hin ein Widerlager bieten.
    2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1 für Kettenräder, dadurch gekennzeichnet, dass die Stellstangen mit den Anschlägen (i i2) mittelst Rahmen bewegt worden, die die Wellen der verschiedenen Räder einschliessen, wobei das gleichförmige Heben und Senken durch eingeschaltete Wellen mit Kniehebeln gesichert werden kann.
AT8240D 1899-05-23 1899-05-23 Vorrichtung zum Regeln und Umsteuern von Wasser- und Windrädern. AT8240B (de)

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AT8240B true AT8240B (de) 1902-07-10

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ID=3500582

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AT8240D AT8240B (de) 1899-05-23 1899-05-23 Vorrichtung zum Regeln und Umsteuern von Wasser- und Windrädern.

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