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einer der Schaufeln die Klappen von dem Strome geschlossen und gegen die Vorsprünge i gedrückt werden, dann beginnt von neuem der Strom auf das Rad zu wirken, und das Rad dreht sich.
Eine solche Anordnung der Schaufeln ermöglicht also das Arbeiten des Rades nach beiden Richtungen, und man kann die Möglichkeit benutzen, wenn die von dem Rade angetriebene Maschine eine Umsteuerung der Bewegung erfordert.
Aus constructiven Rücksichten können die Schaufeln oder Flügel dos Rades nicht grösser als etwa 5 tn lang und 1 m breit gebaut werden ; folglich wird in Flüssen mit mässiger Geschwindigkeit ein einfaches Rad nur geringe Arbeit. leisten können. Um die Kraft des Rades zu vergrössern, kann man es in tiefen Flüssen mehrstöckig bauen. Zu diesem Zwecke wird auf die Hauptwelle eine dritte Nabe c aufgesetzt (Fig. 1), wieder mit vier Buchsen für die Arme des unteren Rades, und die Nabe b kann durch eine mit acht Büchsen ersetzt werden, vier für die unteren Arme des oberen Rades und vier für die oberen Arme des unteren (Fig. 5). Ihe Klappen d des unteren Rades sind ganz ähnlich
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Arme des unteren Hades können an den Enden mit einem eisernen Ring y (Fig. 2), verbunden werden.
Die Naben worden so aufgesetzt, dass die Arme des oberen und des unteren Rades gegeneinander um 45 verstellt sind.
Zum Einstellen des unteren Rades sind ähnlich wie für das obere Rad Stangen ?' angeordnet (Fig. 5), mit ähnlichen Vorsprüngen wie i. Die zugehörige Scheibe hat acht Löcher, von welchen vier zur Befestigung der Stangen'dienen, während durch die anderen
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Mutter t und Handrad q' (Fig. 3,4 und 5). Die Stangen s'gehen durch die Nabe b und ruhen mit ihren unteren Enden in den Vertiefungen der unteren Nabe c.
Durch Drehen des Rades q oder q'kann das obere oder das untere Rad für sich allein ausser Betrieb gesetzt werden.
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punkt in der Sabe des unteren Handrades hat und mit ihrem freien Ende in einen Schlitz der oberen Naben greifen kann. In Fig. 4 sind die Handriider in gekuppelter Stellung gezeichne@. die erforderlich ist, wenn beim Drehen des oberen Handrades das untere auch gedreht und dadurch die ganze Maschine abgestellt werden soll.
Wenn aber diese Klinke umge@egt wird, können beide Handräder getrennt von einander gedreht werden. na le nach der Tiefe des Flusses kann das Rad drei-oder vierstöckig ausgeführt werden : dabei müssen die Schaufeln des dritten Rades mit denen des oberen in denselben lothrechten Ebenen liegen und ebenso müssen sich das zweite und vierte Rad verhalten.
Um in nachem Wasser an Kraft zu gewinnen, wird dieselbe Einrichtung an Ketten- rädern angeordnet, wie die zweite Ausführungsform in Fig. 7-14 zeigt.
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können (Fig. 7. 8. 9. 10, 12. 13) Dieses Rad unterscheidet sich von dem ersten darin, dass die oberen und unteren Arme der Schaufeln nicht in Naben auf der Welle, sondern in gleichen Abständen von einander an zwei Gall'schen Gelenkkietten berfestigt sind (Fig. 7,
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gefertigten Rahmen M M' befestigt sind. Diese Rahmen M M' schliessen die beiden wollen E E ein. Die Hebel p p' (Fig. 9) und die Scheiben k k'mit den ltingen L L'sind nahe den beiden Wellen angebracht.
Die Ringe der einen Welle sind mit den Ringen der anderen durch die Rahmen M M' verbunden. Die Handräder q q', die Schrauben/) (Fig. 10) mit den Muttern f t und die Zugstangen s s'sind nur an einer Welle angebracht. Um aber die Rahmen M M'gleich-
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Wenn durch Drehen der Handräder q q' die Enden der Hebel pu'gehoben werden, dann gehen auch die mit ihnen verbundenen Enden der wagrechten Arme der Winkelhebel F2 mit hoch. Die Enden der lothrechten Arme dieser Winkelhebel (nach unten gerichtet), werden nach rechts bewegt und mittelst Zugstangen T T'ziehen sie an den Enden der lothrechten Arme (nach oben gerichtet), der Winkelhebel F3 und F2 bei PP. Die Enden der wagrechten Arme dieser Winkelhebel F3 F2 (nach links gerichtet), bewegen sich infolgedessen nach oben, um einmal mittelst der Hebel c 1) der zweiten Wolle und der mit ihnen verbundenen Scheiben k k'und weiter mittelst Zugstangen M u' (Fig. 9 und 10), die an den Enden der Hebel F3 angreifen (Fig. die Rahmen M M' gleich- zeitig auf der ganzen Länge zu heben.
Mit diesen Rahmen werden durch die Rollen 17 (Fig. 11. 12,13), die Stangen Z2 gehoben.
Wenn sich das Rad mit lothrocht stehender Wello im Wasser befindet und die Klappen der Schasufeln, wie in Fig. 7 gezeichnet, angeordnet sind, wobei das Wasser in
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Welle liegenden, geschlossenen Schaufeln wirken, als auf die Flügeln oder Schaufeln der linken Seite, welche eine kleinere Fläche der Wirkung des Stromes aussetzen und beide Wellen beginnen sich von rechts nach links zu drehen.
Wenn man durch Drehen der Handräder q q' die Scheiben k k2 und mit ihnen die Stangen z2 hebt, bis die Vorsprünge i2 der Stangen vor die Ausschnitte 'der Thiircn konmen, dann stellon sich in allen Schaufeln der linken Seite die Klappen nach der Richtung des Stromes. Der Druck des Wassers auf beide Seiten des Rades wird jetzt gleich und das Rad bleibt stehen.
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und q' mit dor Klinke 15 (Fig. 4) zu kuppeln, so dass beide gleichzeitig gedreht werden.
Wenn die Schaufeln des Rades grössere Abmessungen annehmen, dann werden, um ihre richtige Lage gegen die Kette zu sichern, Zugstangen (oder Bänder) r (Fig. 7) an- gebracht. welche mit einem Ende an den verlängerten Zapfen der Kette hängen und an
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einer dritten, vierten und fünften Gall'schen Kette mit zugehörigen Rädern auf den Wellen E E.
An allen diesen Ketten werden Schaufeln angebracht, und zwar so, dass die Schaufe) n der zweiten Reihe mit ihren oberen Armen an den unteren Platten der zweiten Gall'schen Kette befestigt werden und die unteren Arme an den oberen Platten der dritten
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fünften Ketten befestigt und liegen in einer lothrechten Ebene mit den Schaufeln der /weiten Reihe.
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zum Austellen, Regeln und Umsteuern, ausschliesslich der Handräder, die, statt oben, unterhalb des Rades angebracht werden, so erhält man ein Windrad, we) ches im Vergteich mit den bischerigen den Vortheil hat, dass es nicht bei jedem Windwechsel gedreht zu werden braucht und bei jeder Windrichtung zu arbeiten vermag.