DE479658C - Entladevorrichtung fuer Selbstentlader mit die Entladebewegung unterstuetzenden Schraubenfedern, die an mit den Antriebshebeln verbundenen Kurbeln angreifen - Google Patents

Entladevorrichtung fuer Selbstentlader mit die Entladebewegung unterstuetzenden Schraubenfedern, die an mit den Antriebshebeln verbundenen Kurbeln angreifen

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DE479658C
DE479658C DED50408D DED0050408D DE479658C DE 479658 C DE479658 C DE 479658C DE D50408 D DED50408 D DE D50408D DE D0050408 D DED0050408 D DE D0050408D DE 479658 C DE479658 C DE 479658C
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unloaders
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DUESSELDORFER EISENBAHNBEDARF
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DUESSELDORFER EISENBAHNBEDARF
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D7/00Hopper cars
    • B61D7/08Hopper cars with openings capable of discharging only outside the wheels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closing And Opening Devices For Wings, And Checks For Wings (AREA)

Description

Die bekannten Vorrichtungen zum öffnen und Schließen der Klappen an Selbstentladern, welche mit Federn zur Unterstützung der Bewegung der Klappen ausgerüstet sind, haben den Nachteil, daß diese Unterstützung das • auftretende, stark wechselnde Drehmoment zu wenig ausgleicht, weshalb die Bewegung der Klappen trotz der Federbeihilfe große Anforderungen an die Arbeitskraft der Bedienungsmannschaft stellt. Gegenstand der Erfindung ist eine derartige Vorrichtung, bei der die Feder so angeordnet ist, daß sie die ihr durch das Gewicht der sich zunächst senkenden Klappe und des auf dieser ruhenden Drucks der Füllmasse erteilte Spannung zur Unterstützung der Hubbewegung bei weiterschreitender Klappenöffnung wieder abgibt und dadurch die Betätigungsarbeit der Bedienungsmannschaft gleichförmiger gestaltet, nament-Hch das Höchstmaß der anzuwendenden Kraft erheblich herabsetzt.
Es ist bereits bekannt, die Unterstützungs- _ federn bei Selbstentladern an mit den Antriebshebeln verbundenen Kurbeln angreifen zu lassen. Das Wesen der Erfindung besteht demgegenüber darin, daß die Kurbel, an der die Unterstützungsfeder angreift, auf der zur Bedienung der Seitenklappen bestimmten Antriebswelle aufgesetzt ist.
Die Zeichnung veranschaulicht eine beispielsweise Ausführung der Federanordnung bei einem Seitenentlader.
Abb. ι zeigt schematisch einen Querschnitt durch einen Selbstentlader mit der Vorrichtung bei geschlossenem Klappen.
Abb. 2 und 3 zeigen die Vorrichtung bei verschiedenen Klappenstellungen.
Abb. 4 und 5 zeigen eine besondere Ausführungsform der Vorrichtung.
Auf einer am Wagen gelagerten Welle 1 ist ein Doppelhebel 2 befestigt. An diesem und j eder der Klappen 3 sind Schubstangen 4 angelenkt, mittels welcher bei Drehung der Welle ι bzw. des Doppelhebels 2 die Klappen bewegt werden können. Um die Drehung der Welle, die von Hand geschieht und bisher in Rücksicht auf das große Klappengewicht eine große Übersetzung erforderte, in leichter Weise direkt durch Hand zu betätigen, ist senkrecht zu dem Doppelhebel 2 auf der Welle ι noch ein Kurbelhebel 5 und ein an diesem und einem festen Punkt 6 angelenktes Federgestänge 7 angeordnet.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Bei Einleitung der Klappenöffnung durch Drehung der Welle 1 nach links wird diese Drehung durch das Gewicht der in Schräglage befindlichen Klappen unterstützt, so daß das Federgestänge 7 gleichzeitig ohne Handkraftaufwand unter Drehung des Hebels 5 gespannt wird. Das Maximum dieser Spannung wird bei senkrechter Klappenstellung erreicht (siehe Abb. 2). Bei weiterem Drehen der Welle ι und damit des Hebels 5 und Doppel-
hebeis 2 zwecks nunmehrigen Hebens der Klappen 3 zieht sich das Federgestänge zusammen und unterstützt durch Drehung des Hebels 5 das Drehen der Welle 1 und damit des Doppelhebels 2, so daß außer durch die Handbetätigung wesentlich durch die Federkraft die Klappen angehoben werden (siehe Abb. 3), die Handbetätigung also erleichtert wird. In entsprechender Weise wirkt das Federgestänge beim Schließen der Klappen.
Um einen sicheren Klappenschluß zu gewährleisten, ist es vorteilhaft, den Doppelhebel über seine wagerechte Lage, die Totpunktlage, um ein geringes !hinaus zu bewegen, wodurch infolge des Federzuges das öffnen zu Anfang allerdings wieder etwas erschwert wird. Besonders trifft dies zu, wenn sehr schwere Klappen und dementsprechend starke Federn in Frage kommen. Um denao noch eine leichte Handhabung zu erzielen, kann das auf die Welle 2 zu Beginn der Klappenöffnüng wirkende Moment der Feder dadurch verringert werden, daß auf dem Hebel 5 ein Anschlags angeordnet wird, um den sich das gelenkig zu gestaltende Federgestänge legt. Hierdurch verringert sich also der wirksame Hebelarm der Kurbel 5 zu Beginn der Öffnung (Abb. 1), und das Drehmoment wird damit der Handbetätigung angepaßt. Eine weitere Anpassung läßt sich dadurch erzielen, daß der Festpunkt 6 zwangsläufig mit Welle 1 etwa durch Exzenterwirkung während der Kurbelbewegung verschoben wird.
Auf diese Weise läßt sich erreichen, daß nur eine geringe oder gar keine Übersetzung für den Handantrieb erforderlich ist, wodurch ein schnelles Öffnen und Schließen der Klappen möglich wird. Meist wird sich sogar durch nur geringen Anstoß ein selbsttätiges Öffnen und Schließen der Klappen erreichen lassen.
Die Vorrichtung läßt sich in sinngemäßer Weise auch bei anderer Anordnung derSeitenklappen und anderen Gefäßen, die Klappenverschlüsse haben, anbringen.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Entladevorrichtung für Selbstentlader mit die Entladebewegung unterstützenden Schraubenfedern, die an mit den Antriebshebeln verbundenen Kurbeln angreifen, dadurch gekennzeichnet, daß auf der für die Bewegung der Seitenklappen (3) bestimmten Antriebswelle (1) eine mit dieser fest oder zwangsläufig verbundene Kurbel (5) aufgesetzt ist, an der die an einem Festpunkt (6) des Wagenuntergestelles gehängte Feder (7) angreift.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurbel (5) derart auf der Antriebswelle (1) aufgesetzt ist, daß das durch die Feder (7) eingeleitete Momet jeweils angenähert entgegengesetzt dem durch die Klappen (3) eingeleiteten ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurbel (5) einen Anschlag (8) besitzt, gegen den sich das biegsam ausgebildete Federgestänge zu Beginn der Klappenöffnung zwecks Minderung- des Drehmomentes legt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Festpunkt (6) durch zwangsläufige Verbindung mit Welle (1) verschiebbar ist, zwecks Anpassung des durch die Feder eingeleiteten Momentes an das durch die Klappen eingeleitete.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
oEbtittfKT in bfcR
DED50408D 1926-05-07 1926-05-07 Entladevorrichtung fuer Selbstentlader mit die Entladebewegung unterstuetzenden Schraubenfedern, die an mit den Antriebshebeln verbundenen Kurbeln angreifen Expired DE479658C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE972894C (de) * 1954-02-17 1959-10-22 Ver Westdeutsche Waggonfabrike Betaetigungseinrichtung fuer Sattelboden-Selbstentlader zum OEffnen und Schliessen der Seitenwandklappen
US2989929A (en) * 1958-12-05 1961-06-27 Flowers Henry Fort Articulating gable-bottom cars
FR2486919A1 (fr) * 1980-07-18 1982-01-22 Gloucester Railway Carriage Mecanismes de portes de tremie

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DE972894C (de) * 1954-02-17 1959-10-22 Ver Westdeutsche Waggonfabrike Betaetigungseinrichtung fuer Sattelboden-Selbstentlader zum OEffnen und Schliessen der Seitenwandklappen
US2989929A (en) * 1958-12-05 1961-06-27 Flowers Henry Fort Articulating gable-bottom cars
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