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Kappeneinführungsisolator.
Für die elektrisch richtige Verbindung von blanken Liniendrähren mit hleiummantelten Einführungskabeln sind bereits die verschiedenartigsten Vorrichtungen vorgeschlagen worden.
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Brücke zwischen der Gummiisolation des Kabels und der Innenfläche des Isolators gebildet wird. Bei diesen Isolatoren wurde der Einführungsisolator stets als eine mit dem. so-
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zu wenig kompendiöse Anordnungen mit sich brachte.
Es hat zwar nicht an Versuchen gefehlt, die Zwillingsbauart durch Zusammenbau des Abspannisolators mit dem Einführungsisolator zu vermeiden, wie dies z. B. bei den sogenannten Kappeneinführungsisolatoren mit in der Kappenkammer auswechselbar angeord- neter Verbindungsk1emme der Fall ist.
Die bisherigen Kappenisolatoren weisen jedoch. abgesehen von ihrer unförmigen Gestalte den grossen Nachteil auf. dass sie gerade an der empfindlichsten Stelle des Isolators, an der Verbindungsstelle zwischen dem blanken Liniendrahte und dem Einführungskabel den schädlichen Einwirkungen des in der Kappenkammer sich ansammelnden Kondenswassers ausgesetzt sind, wodurch nicht nur die metallische Klemmarmatur des Isolators oxydiert und die Oberflächenisolation gestört, sondern auch Anlass zur raschen Fäuln ; s der Isolierschicht gegehen wird.
Sämtliche dieser Übelstände werden der Erfindung gemäss dadurch beseitigt, dass unter oder über der in der Kappenkammer angeordneten Verbindungsklemme eine plastische, mit Durchgangsöffnungen für die Leiterenden versehene Füllstoffplatte angeordnet ist. die zweck- mässig die in der Kappenkammer noch verbleibenden Hohlräume ausfüllt.
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neuen Einführungsisolators im Längsschnitt und Querschnitt. Fig. 3 zeigt eine Draufsicht auf den Kopf des IsoLtorkörpers bei abgehobener Isolatorkappe Fig. 4 zeigt einen Schnitt
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gemäss den Fig. i und 2 im Grundriss dargestellt. Die Fig. 8 bis 10 veranschaulichen Einzelheiten einer weiteren Ausführungsform des Isolators. Fig.
II zeigt eine weitere Ausführungsform des Einführungsisolators im Längsschnitt, Fig. 12 einen Horizontalschnitt nach
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Der Isolator besteht aus einem doppelglockenförmigen Isolatorkörper 1 und einer in an sich bekannter Weise auf den Kopf des Isolatorkörpers aufschraubbaren Kappe 2. In dem Isolatorkörper sind zwei vollkommen gleichartige, symmetrisch zur Achse des Isolators angeordnete Kanäle 3, 4 vorgesehen, die zwischen dem inneren und äusseren Mantel des Isolatorkörpers gegen die Kappenkammer zu schräg nach aufwärts verlaufen. Durch den Kanal 3 tritt der in bekannter Weise auf dem Isolierkörper abgespannte blanke Linien- d. aht J ein. während in den Kanal 4 die vom Bleimantel befreite, aber noch die Gummi-
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die Leiterenden vorgesehen. in welchen die Leiterenden durch zwei seitlich in das Ver- bindungsstück eingeschraubte Klemmschrauben'S, festgehalten werden.
Die Yerhindung, - klemme ? ist der Erfindung gemäss vom Kopf des Isolatorkörpers konstruktiv vollständig getrennt angeordnet, wobei das freibleibende Volumen der Kappenkammer mit plastischen Massen oder Füllstossplatten y von bestimmter Form aus isolierendem Baustoff ausgefüllt ist.
Die in den Isolator eingeführten Leiter werden also nicht wie hei ähnlichen Konstruktionen unmittelbar zu dem Klemmenkörper geführt, sondern dieselben durchsetzen vorerst eine dicke Schicht y aus isolierendem Baustoff, auf welcher erst das die beiden Leitungs- enden elektrisch verbindende Verbindungsstück x aufruht.
Durch die vorstehend beschriebene Ausgestaltung der Leitungsendverbindung ist es möglich, die kleinsten Hohlräume der Kappenkammer vollständig auszufüllen, so dass die Ansammlung von Kondenswasser in der Kappenkammer und die dadurch hervorgerufenen schädlichen Einwirkungen auf die metallische Klemmenarmatur und die isolierende Schicht der Kabelader in wirksamster Weise vermieden werden. Diese Effekte lassen sich Insbesondere
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Nachpressen der Füllmasse y gewährleistet wird.
Die Form und Anordnung, der in der Kappenkammer angeordneten Konstruktionselemente kann im Rahmen der dargelegten Erfindung beliebig abgeändert werden und stellen die in den Fig. 3 bis 14 dagestellten Spezialkonstruktionen nur beispielsweise Ausführungsformen dar, die sich in der Praxis ganz besonders bewährt haben.
Bei der Ausgestaltung des Isolators gemäss den Fig. i bis 7 besteht die Verbindungsklemme x aus einer biskuitartigen Scheibe x (Fig. 7), die entweder direkt oder unter Zwischenschaltung eines Filzes 9 an der Kappe 2 anliegt. Die Schicht y besteht bei dieser
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sichelförmigen Ansätzen-M,-M, in der aus den Fig. i bis 3 ersichtlichen Weise eingelegt und werden durch diese Ansätze beim Aufschrauben der Verschlusskappe 2 gegen Mitdrehbewegungen und seitliche Verschiebung gesichert. Beim Aufschrauben der Verschlusskappe 2 wird die plastische mit Isoliermasse getränkte Schicht y nachgelassen, wodurch automatisch die Gummiisolation der Kahelader 4 fugenlos mit dem Isolator verkittet wird, unter gleichzeitiger Ausfüllung aller Hohlräume in der Kappenkammer.
Die vorstehend beschriebene Sicherung gegen das Mitdrehen der Kappenkammer- füllstücke kann auf die verschiedenartigste Weise erreicht werden. So beispielsweise auch dadurch, dass der Körper y und die Verhindungsklemme x in der aus Fig. o, 10 ersichtlichen Weise DoppeI-T-ankerförmig ausgestaltet und der Isolatorkopf mit eigenartigen Sicherungsblöcken 12, 12 ausgestattet wird, die in die Ankernuten 13 der Füllstücke x, y eingreifen.
Um vor der Schlussmontierung des Isolators Lagenveränderung der Füllstücke x, y in bezug auf die Sicherungsblöcke 11, 11 bzw. ein Herausfallen derselben zu verhindern, sind
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in das Verbindungsstück x wird die durch die Winkelbohrungen 15 geführte Sicherungsschnur durchschnitten, die Kappe auf dem Isolatorkopf festgeschraubt, womit die Montierung des Einführungsisolators beendet ist.
Die in den Fig. I bis 14 dargestellten Isolatoren unterscheiden sich von dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel nur hinsichtlich der Ausgestaltung der Verbindung der Leiterenden auf der Verbindungsklemme bzw. hinsichtlich der Vorrichtungen zum Nachpressen der in der Kappenkammer angeordneten plastischen Füllstücke.
Bei der Ausführungsform gemäss den Fig. 11, 12 werden die Enden der durch den Isolationskörper 1 hindurchgeführten Leiter 3, 4 durch eine einzige Klemmenschraube 20
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festigt ist. Bei dieser Ausführung, form ist nicht nur der unterhalb des Verbindungsstückes befindliche Kappenhahlraum durch ein Füllstück y ausgefüllt, sondern es ist auch der Raum zwischen der Verbindungsklemme x und dem Deckel der Schutzkappe 2 mit elastischer Füllmasse y aus isolierendem Baustoff ausgefüllt. Die sonstige Bauart dieses Isolators stimmt genau mit jener des in Fig. I dargestellten Isolators überein.
Das wesentliche Merkmal des in den Fig. 13 und 14 dargestellten Einführungsisolators bildet die im Kopf des Isolationskörpers verankerte Schraubenspindel 22, die durch Kupplungselemente beliebiger Konstruktion mit dem Verbindungsstück x und der Schutzkappe 2 derart gekuppelt ist, dass mit Hilfe der Ankerschraube 22 sowohl das Nachpressen der Füllmasse y als auch das Festziehen der Verschlusskappe 2 gewährleistet wird. Die vorerwähnten Kupplungsorgan bestehen bei dem in Fig. 13 dargestellten Ausführungsbeispiel aus einer auf der Spindel 22 im Bereiche des Verbindungsstückes aufgesetzten Mutter 24, deren verbreiterter Kopf 25 auf der Obel fläche des Verbindungsstückes x aufsitzt.
Durch diese Mutter kann bei abgehobener Kappe 2 die Nachpressung der unter der Verbindungklemme angeordneten Füllmasse y bewirkt werden. Das Festziehen der Kappe 2 auf dem Isolatorkopf erfolgt durch die auf dem Ende der Ankerschraube sitzende Mutter 27, die auf dem auf der Kappe 2 sitzenden Stützteller 28 aufruht. Durch Anziehen der Mutter 27 kann die Kappe 2 auf dem Kopf des Isolatorkörpers festgezogen werden. Der Raum oberhalb des Verbindungsstückes A-Ist bei dieser Ausführungsform mit einer Masse y'aus
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