AT81922B - Metalldampfapparat. Metalldampfapparat. - Google Patents
Metalldampfapparat. Metalldampfapparat.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1>
Metalldampfapparat.
Gegenstand der Erfindung ist der Schutz der Einschmelzstellen der Zuführungsdrähte der flüssigen und festen Metallelektroden von Metalldampfapparaten, z. B. Quecksilberlampen und Quecksilbergleichrichtern gegen Beschädigung infolge des Anprallens des flüssigen Metalls (Quecksilber) beim Ingangsetzen oder Transport des Vakuumapparates. Bei flüssigen Elektroden wird der Zutritt des flüssigen Metalls zum Ansatzröhrchen der Einschmelzstelle gemäss der Erfindung durch einen glockenförmigen oder kelchartigen Schutzkörper allmählich und wirksam gedrosselt und auch bei den in bekannter Weise als nach beiden Seiten
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drähte ein Schutzkörper vorgelagert. Die Erfindung betrifft ferner die Anordnung und Ausbildung der Zuleitungsdrähte und der Elektrodenstützen.
Beispielsweise Ausführungsformen des Gegenstandes der Erfindung zeigt die Zeichnung.
Fig. i und 2 zeigen im Längsschnitt und im Querschnitt die Quecksilberelektrode eines Metalldampfapparates, Fig. 3 bis 6 feste Elektroden eines Metalldampfapparates mit zugehörigen Querschnitten nach den Linien A-B der Fig. 3 bzw. C-D der Fig. 6.
Bei flüssigen Elektroden wird ein starrer, glockenförmiger (Fig. I) oder kelchartiger (Fig. 2) Schutzkörper vorgesehen, am zweckmässigsten aus demselben Material wie das
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und ist derart befestigt bzw. mit dem übrigen Glas verschmolzen, dass er sich frei ausdehnen kann und im Glas keine gefährlichen Spannungen bei Temperaturunterschieden hervorruft. Der Schutzkörper la dient für das flässige Metall als Ablenkkörper, indem er das zum Ansatzröhrchen 4 fliessende bzw. nach Kippen des Apparates zurückfallende flüssige Metall ablenkt und nur einen allmählichen Zutritt in das Ansatzröhrchen 4 bzw. zur Einschmelzstelle gestattet.
Da der Schutzkörper die Mündung des Ansatzröhrchens oder dessen Durchtrittsquerschnitt 8 auch verengt, so drosselt er infolge des Reibungswiderstandes in dem
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tragen und bildet einen Flansch, der als Ablenkfläche dient und dabei gleichzeitig den Eingang 3 zum Ansatzröhrchen 4 verengt.
Der Glasstiel 2 ist an der Einschmelzstelle 5
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dabei sind in der Kelchwandung sowie im Glockenmantel der Fig. t ein oder mehrere Durchbrechungen 7 vorgesehen, durch welche das flüssige Metall an der Einschmelzstelle zutreten kann und die auch beim Evakuieren des Apparates die Bildung von Luftsäcken hintanhalten ; Beim Schwenken des Apparates wird der grösste Teil des Quecksilbers beim Anprall an den tellerförmigen Schutzkörper 1 in der Richtung des Pfeiles a (Fig. I) ab-
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röhrchen, so dass die Einschmelzstelle nicht gefährdet wird.
In ähnlicher Weise werden. die Einschmelzstellen der starren positiven Elektroden
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zweckmässig erweist, wenn diese starre Elektrode beiderseits offen ist. ws aub anderen Gründen vorteilhaft ist.
Gemäss Fig. 3 und hat die Elektrode 9 die bekannte Foim eines nach beiden Seiten offenen Hohlkörpers (z. B. Zylinder odtr Prisma). Im Mantel der Elektrode sind Längsfalten 9'vorgesehen, welche zum Aufnehmen der Haltedrähte 10 dienen. Von diesen Haltedrähten können einer, mehrere oder alle auch gleichzeitig als Stromzuleitungdrähte dienen.
Beim dargestellten Ausführungsbeispiel (Fig. 3, 4) sind zwei Stromleitungsdrähte 6 und ein bloss als Stützorgan wirkender Haltedraht 10 vorgesehen. Der letztere kann z. B. aus Nickel bestehen, seine Einschmelzstelle 5 ist durch einen Kopf 11 oder Stutzen gegen
Quecksilberschlag geschützt. Die stromführenden Drähte können besonders bei kleinen Elektroden gleichzeitig als Stützdrähte dienen und werden in dem im Glas eingeschmolzenen Teil dünn und meist aus Platin, dagegen in ihrer Fortsetzung dicker aus Nickel o, dgl. hergestellt.
Alle Stützdrähte sind freiliegend und deren Angriffspunkte am Umfang der
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der Einschmelzstelle weggekehrten Elektrodenrand verlegt, damit das auf die Verbindungsstellen wirkende Moment der auffallenden Quecksilberma. sse ein kleines bleibt, um die Anschlussstellen nicht zu gefährden.
Die Elektrode kann auch durch Klemmorgane gehalten werden (Fig. 5, 6) ; einzelne der Klemmlappen (in der Zeichnung zwei) sind an die Platindrähte 6 angeschlossen. Die Elektrode kann ausser an dem den Zuleitungsdrähten zugekehrten Ende auch noch am inneren Ende oder an einzelnen Mantelstellen gestützt bzw. gehalten werden. Dies wird insbesondere hei schweren Elektroden vorteilhaft sein. Man verlängert dann den Stutzen 14 nach unten und verankert in demselben Stützdrähte 15, welche ein seitliches Abbiegen der Elektrode verhindern. Wenn erforderlich (z. B. in Hochspannungsgleichrichtern), können die metallischen Stützdrähte auch durch Stützen aus isolierendem Material (Glas, Quarzglas oder dgl. schwer schmelzbare Isolatoren) ersetzt werden.
Man kann auf diese Weise Elektroden von grosser Oberfläche bei geringem Platinverbrauch zuverlässig befestigen und die Einschmelzstellen ohne Schwierigkeiten und dauerhaft herstellen.
Bei starren Elektroden empfiehlt es sich, die Berührungsstellen zwischen den Halteorganen der Elektrode und den Befestigungsstellen derselben am Glas, Quarz o. dgl. möglichst klein 2:I halten, damit die Wärmeleitung zwischen der dem Lichtbogen ausgesetzten Elektrode und dem Vakuumrohr bzw. den Stützpunkten der. Elektrode am Glas oder dgl. möglichst gering bleibt, was sich insbesondere vorteilhaft erweist bei der unter starker Strombelastung erfolgenden Evakuierung des Apparates.
PATENT-ANSPRÜCHE : i. 2. fetHlldampfapparat mit einem den Zutrittsquerschnitt zum Ansatzröhrchen der flüssigen Elektrode verengenden Schutzkörper, dadurch gekennzeichnet, dass als Schutzkörper ein glockenförmig oder kelchartig ausgebildeter Fortsatz der Einschmelzstelle dient (Fig. i, 2).
Claims (1)
- 2. Metalldampfapparat nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Schutzkörper in den Wandungen Durchbrechungen (7) aufweist, um die Bildung von Luftschlägen zu verhindern.3, Metalldampfapparat, dessen positive Elektrode einen nach beiden Richtungen offenen Hohlkörper bildet, dadurch gekennzeichnet, dass die Einschmelzstelle der Zuführungsdrähte (6) bzw. des Ansatzröhrchens durch vorgelagerte starre Schutzkörper (11) gesichert ist, die gegebenenfalls unmittelbar aus dem Material der Einschmelzstelle geformt sein können (Fig. 3).4. Metalldampfapparat mit zwei oder mehreren dünnen, gleichzeitig als Elektrodenhalter der festen Elektrode dienenden Zuleitungsdrähten, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuleitungsdrähte (6) bzw. Stützdrähte (10) an solchen Stellen der Elektrode (9) angeschlossen sind, welche von dem der Einschmelzstelle (5) nächst gelegenen Elektrodenrand entfernt sind bzw. näher zum entgegengesetzten Elektrodenrand liegen, damit die bewegte Quecksilbermasse mit kleinem Hebelarm auf die Verbindungsstelle wirkt, um die Bruchgefahr zu vermindern (Fig. 3 und 4).5. 1fetalldampfapparat nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die feste Elektrode durch mindestens drei getrennte, am Umfang der Elektrode verteilte Stützpunkte (15) gegen das Verbiegen in jeder Richtung gesichert ist (Fig. 4 und 6).6. Metalldampfapparat nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die hohle Elektrode ausser an dem den Zuleitungsdrähten zugekehrten Ende auch noch am inneren Ende bzw. an einzelnen Mantelstellen gestützt wird (Fig. t
Applications Claiming Priority (1)
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- 1914-04-09 AT AT81922D patent/AT81922B/de active
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