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Zuführvorrichtung für Schmiedemaschinen zur Erzeugung von Geschossen für
Handfeuerwaffen.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Zuführungsvorrichtung für Schmiedemaschinen zur Erzeugung von Geschossen für Handfeuerwaffen, insbesondere von Mantelgeschossen mit geschlossenem Boden. Die Erfindung bezweckt die verlässliche selbsttätige Zuführung der Rohstücke aus einem Magazin in die Schmiedemaschine und das Ausstossen der fertigen Geschosse zu sichern, wodurch eine hohe Leistungsfähigkeit der Maschine gesichert wird.
Gemäss der Erfindung werden die Rohstücke aus einem beweglichen Magazin nacheinander und einzeln in ein Futter geschoben, welches, sobald das Magazin aus der Abgabestellung getreten ist, vorgeht, um das zu bearbeitende Rohstück mit dem zur Spitze auszuschmiedenden Ende voraus in die Schmiedemaschine einzuführen und festzuhalten. Nach Fertigstellung der Spitze
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Stellung vor dem zurückgezogenen Futter gebracht und gibt ein neues Werkstück an das Futter ab.
Die Zeichnungen zeigen eine beispielsweise Ausführungsform der Maschine, und zwar Fig. i in Seitenansicht. Fig. 2 in Rückansicht, Fig. 3 im Grundriss, Fig. 4 in Endansicht und Fig. g im Schnitt längs der Linie 5-5 der Fig. 3. Fig. 6 zeigt einen Schnitt längs der Linie 6-6 der Fig. 3 in der Richtung des Pfeiles gesehen, Fig. 7 einen Schnitt durch das Futter mit den zugehörigen Teilen im grösseren Massstabe. Die Fig. 8 bis 12 beziehen sich auf das Magazin und zeigen einen Grundriss, einen Schnitt im Aufriss, eine Endansicht und eine Seitenansicht zur Fig. 9 bzw. einen Schnitt nach der Linie 12-12 der Fig. u. Fig. 13 zeigt die Luftzuführurigs- einrichtung mit den gehörigen Teilen teilweise im Schnitt und Fig.
14 im Schnitt längs der Linie 14-14 der Fig. 13. Fig. 15 stellt eine abgeänderte Ausführungsform der Zuführungseinrichtung teilweise im Schnitt dar und Fig. 16 ist ein Grundriss eines Teiles der Fig. 15.
Fig. 17 zeigt eine Endansicht eines Teiles der Fig. 15.
1 ist das Gestell der Maschine, 2 eine Riemenscheibe o. dgl., die als Antrieb für die Welle 3 dient, welche den Wurm -1 trägt (Fig. 2). Auf der Welle 3 ist ausserdem ein Kugellager 5 angeordnet und der Wurm 4 und das Lager 5 sind in ein Gehäuse 6 eingeschlossen, welches auf einer Platte 7 angeordnet ist, mit der die Sperrscheibe 8 verbunden ist. Diese Scheibe ist mit einem Schlitz 9 ausgestattet, in welchen ein Zapfen 10 eintreten kann, der mit der Stange 11 verbunden ist, welche auf dem Hebel 12, der mit dem Handgriff 13 ausgestattet ist, angeordnet ist. Mit dem Gehäuse 6 ist ausserdem ein Handgriff 1 verbunden ; 15 ist der Drehpunkt, um welchen der Wurm 4 gedreht werden kann. Der Zapfen 10 ist auf einem Träger 16 angeordnet, der ausserdem
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(Fig. 3).
Die Daumenscheibe 19 steht in Berührung mit der Rolle 22, die bei 23 in der Führungsplatte 24 gelagert ist, welche in Führungen 25 verschiebbar angeordnet ist (Fig. 5).
Die Führungsplatte 24 ist, wie die Fig. 6 und 7 zeigen, mit Schultern 26,27 ausgestattet, welche an Führungsleisten 25 bzw. am Gestell 1 anliegen. Wie insbesondere die Fig. 7 zeigt, ist mit der Führungsplatte 24 ein Futter 30 verbunden, welches die Hin-und Herbewegung der Führungsplatte mitmacht. Dieses Futter besteht aus einem Gehäuse 31, welches mit einer Stellschraube 32 ausgestattet ist, die mit einem inneren Rohr 33 in Eingriff treten kann, welches an
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seinem rückwärtigen Ende mit Schraubengewinde ausgestattet ist. auf weichem die Stellmuttern 34 und 35 sitzen. Das Rohr 33 nimmt ein zweites Rohr 36 auf, welches mit einem verbreiterten Kopf 37 versehen ist, durch welchen sich der Kolben 38 hin und her bewegt.
Dieser Kolben 38 ist mit einem Wulst 39 ausgestattet, gegen welchen sich die Feder 40 stützt, während mit dem vorderen Ende des Kolbens eine Stange 41 verbunden ist. Das Rohr 36 ist an seinem vorderen Ende innen mit Schraubengewinde versehen, in welches ein drittes Rohr -12 eingeschraubt ist,
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schraube 46 trägt, durch welche die Stange 41, die mit dem Kolben 38 verbunden ist, hindurchragt.
Die Stellschraube 46 liegt gegen einen zweiten Kolben 50 an, der unter der Wirkung einer Feder 51 steht, deren anderes Ende auf einer Büchse 52 angestützt ist, welche die in der Maschine zu
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die Rolle 22, die Führungsplatte 24 und das Futter 30 in Bewegung setzt, Die Teile des Futters 30 müssen genau eingestellt werden, so dass die zu schmiedenden Rohstücke in der richtigen Stellung aufgenommen und während des Schmiedens festgehalten werden. Zu diesem Zwecke wird das erste Rohr 33 möglichst genau durch die : Mutter. 35 eingestellt und durch die Stellschraube 32 derart festgestellt, dass eine Drehung des Rohres 33 beim Schmieden sicher verhindert ist.
Das zweite Rohr 36 wird so eingestellt, dass der Kopf 43 des dritten Rohres 42 genau und fest in der Öffnung 44 des Rohres 33 liegt ; wobei der Stift-720 ebenfalls eine Verdrehung verhindert. Hierauf wird die Stellschraube 46, die entsprechend der Grösse des zu schmiedenden Geschosses gewählt wird, genau derart eingestellt, dass sie die Bewegung des Kolbens-M im richtigen Punkte hemmt. Der Kolben 50 wird mittels des. Teiles 41 des Kolbens 38 hin und her bewegt. Diese Bewegung des Kolbens 50 gestattet die Einführung der Rohstücke in die Büchse 52 und bewirkt das Auswerfen der fertigen Geschosse aus ihr.
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mit den Lagern 20 und 21 verbunden ist (Fig. 3), während das andere Ende dieser Federn bei 56 mit einem Ring 57 verbunden ist, der das Futter 30 umgreift.
Daraus ergibt sich. dass beim Auswärtsdrücken der Rolle 22 durch die Scheibe 19 die Platte 24 unter Spannung der Federn 55 zurückgedrückt und bei der weiteren Drehung der Daumenscheibe 19 durch die Federn 55 wieder vorbewegt wird.
Ein Magazin mit zugehörigen Einrichtungen dient zur Zuführung der zu schmiedenden
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beschrieben. Auf der Welle 18 ist eine Daumenscheibe 60 angeordnet, auf welcher eine Rolle 61 läuft, die auf dem Arm 62 angeordnet ist, der auf der Welle 63 getragen wird, die in den Lagern 64 schwingt (Fig. 4). Der Arm 62 trägt einen nach abwärts gerichteten Fortsatz 65, welcher auf dem Kolben 66 aufliegt, der im Gestell 67 geführt und durch eine Feder beeinflusst wird (Fig. 6). Auf der Schwingwelle 63 ist ausserdem ein Arm 68 angeordnet (Fig. 9), der das Magazin 69 trägt, welches in den Fig. 8 bis 12 dargestellt ist.
Dieses Magazin ist nach unten zu verjüngt und an seinem unteren Ende mit einem Block 70 ausgestattet, der mit dem Magazin durch Laschen 71
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genommen, so dass die Auflagefläche 73 gebildet ist. Im Block 70 ist ein gefederter Kolben 74 vorhanden, der mit einem Kopf 75 ausgestattet ist, welcher in der Normalstellung ein Austreten der Rohstücke aus dem Magazin 69 verhindert, jedoch gegen die Wirkung der Feder 76. die um diesen Kolben angeordnet ist, angehoben werden kann, so dass die Rohstücke aus dem Magazin austreten können.
Bei-Drehung der Daumenscheibe 60 wird der Arm 62 verschwungen und dabei die Welle 63 und der das Magazin tragende Arm 68 verschwenkt. Bei der Schwingungsbewegung des Armes 6S wird das Magazin 69 auf und ab bewegt j bei der höchsten Stellung des Magazins hält die Feder 76 den Kopf 75 über der Ausfuhröffnung des Magazins 69 fest und verhindert dadurch ein Austreten
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(Fig. 8 und 9).
Die zu schmiedenden Rohstücke gelangen aus dem Magazin 69 in das Futter 30 in folgender Weise :
Wie die Fig. i zeigt, ist am Gestell 1 der Maschine bei 85 ein Hebel 86 gelagert, welcher unter der Wirkung einer Feder 87 steht und sich nach oben bis in die Ebene der Schwingwelle 63 erstreckt. Dieser Hebel 86 trägt an seinem oberen Ende eine Rolle 88 (Fig. 3). Diese Rolle 88
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eines Stiftes 90 mit einem Ende einer in den Führungen 92 hin und her beweglichen Stange 91 verbunden (Fig. 3). Das andere Ende dieser Stange. 91 trägt einen Schlitz 93 (Fig. 8), in welchen bei entsprechender Stellung der Hebel 91 eingreift.
Dieser Hebel 94 ist an einem Ende auf dem Magazinshebel 68 bei 95 gelagert und wirkt mit seinem anderen Ende mit dem Zapfen 97 zu-
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Es folgt daraus, dass bei der Abwärts- und Aufwärtsschwingung des Magazinhebels 68 der Hebel 94 in den Schlitz 98 eintritt bzw. aus demselben ausgehoben wird, und zwar ist die Zeitfolge der einzelnen Arbeitsvorgänge derart geregelt, dass, wenn der Hebel 94 sich in dem
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einzelnen Rohstücke aus dem Magazin herausschiebt. Die Zeitfolge der Bewegungen der Teile ist ferner so geregelt, dass bei der Bewegung des Schiebers 98, die dem Einschieben der Rohstücke in die Büchse 52 des Futters 30 entspricht, der Kopf 75 des Kolbens 74 abgehoben wird, so dass die Bewegung der Rohstücke durch den Kopf nicht behindert wird.
Dies wird dadurch erreicht, dass bei der tiefsten Stellung des Magazins der Kopf 75 auf der Schulter 101 der Büchse 52 aufruht, wie in den Fig. o und 7 in gestrichelten bzw. vollen Linien dargestellt ist. Die Zeitfolge der Bewegungen der Teile ist ausserdem noch so geregelt, dass bei der Einführung der Rohstücke in die Büchse@ 52 das ganze Futter 30 und die damit zusammenhängenden Teile durch die Federn 55 nach links in Fig. 3 gezogen sind. Unmittelbar nach der Einführung wird der Hebel 68'mit dem Magazin angehoben und das ganze Futter 30 mit dem eingeführten Rohstück nach rechts in Fig. g durch die Wirkung der Daumenscheibe 19 bewegt und dabei das vorstehende Ende des
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An dem Gestell 1 der Maschine ist ein Träger 10. ; (Fig. 2. 3, 5 und 7) angebracht, der einen Fortsatz 106 besitzt, an welchem bei 107 ein Bock 108 angelenkt ist, der eine Schulter 109, einen Fortsatz 110 und eine Rolle 111 aufweist. An der Führungsplatte 24 (Fig. 7) ist eine Führung 112 befestigt, welche sich bei der Hin-und Herbewegung der Platte 24 unter der Rolle 111 verschiebt und ein Nachaufwärtsschwenken des Bockes 4'S m die in Fig. 7 dargestellte Stellung bewirkt, während die Abwärtsbewegung des Bockes 108 durch dessen Eigengewicht und die Wirkung des gefederten Kolbens 113 herbeigeführt wird.
Bei seiner tiefsten Stellung steht der Bock derart in bezug auf den Kolben 38 dass die Schulter oder der Ansatz 110 des Bockes dem äusseren Ende 114 des Kolbens gegenüber liegt. Es ergibt sich hieraus, dass nach Abwärtsschwingung des Bockes 108, mit Rücksicht darauf, dass das Futter. 30 mit der Platte 24 nach rechts bewegt wurde. bei der nächsten Bewegung der Platte 24 und des Futters 30 nach links in Fig. 7, das Ende 114 des Kolbens 3X mit dem Fortsatz 110 in Berührung tritt und daher der Kolben 38 mit der Stange 41 gegen den Kolben 50 gedrückt wird und den Teil 5. 3 des Kolbens. 50 nach rechts in die Büchse 52 bewegt.
so dass das geschmiedete Geschoss aus der Büchse 52 ausgeworfen wird.
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in den Presskopf 42J gepresst und dort fertiggeschmiedet ; nach der Fertigstellung des Geschosses bewegt sich das Futter 30 nach links und das fertige Geschoss wird in der oben beschriebenen Weise ausgeworfen.
Der Presskopf 125 kann in irgendeiner bekannten und passenden Weise ausgestaltet werden ; am vorteilhaftesten ist die Verwendung eines Hammerkopfes, bei welchem Hammerschläge nacheinander auf das Rohstück ausgeübt und dadurch der Körper in die gewünschte Form gebracht wird.
Mit dem Presskopf 42J ist ein Luftzuführungsrohr 126 verbunden, welches zu einem Steuer- kasten 127 führt, der mit einem Absperrorgan 128 ausgestattet ist, wie die Fig. 13 zeigt. An das Absperrorgan 128 ist ein Rohr 1 : 29 angeschlossen, gegen welches die Feder 130 drückt, um das
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geordnet, welcher mit dem Rohre 129 im richtigen Augenblick in Berührung tritt und dabei dieses Rohr entgegen der Wirkung der Feder 130 derart verschwenkt, dass das Absperrorgan geöffnet wird. Tritt eine Berührung zwischen dem Daumen 131 und dem Rohr 129 nicht ein, so schwingt die Feder 130 das Rohr nach rechts der Fig. 13 und aus dem Bereich des Presskopfes.
Wenn andrerseits dieses Rohr in die in Fig. 13 dargestellte Stellung gebracht ist, so befindet sich sein äusserstes Ende unmittelbar neben dem Presskopf und die durch das Rohr austretende Luft bläst alle Metallteilchen o. dgl., welche eine genaue Formgebung beim Schmieden verhindern würden, weg.
Wenn Rohstücke aus dem Magazin in die Büchse 52 eingeführt werden, so werden sie zuerst von dem Wächter 135 abgefangen, der von dem Winkelarm136 getragen wird, der bei 137 mit dem Magazin 69 gelenkig verbunden ist. Mit diesem Winkelhebel 136 ist eine Stange 138 gelenkig verbunden, die eine Feder 140 trägt und in dem Ansatz 141 geführt ist. Durch diese
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Einrichtung wird die Bewegung des Winkelhebels 1. 36 und damit des Wächters 135 geregelt. Die Wirkungsweise des Wächters 135 besteht darin, dass Rohstück vor und unmittelbar nach der Einführung in die Büchse 52 zu unterstützen.
Beim Anheben des Magazinhebels 68 und des Magazines 69 schnappt der über die Büchse 5 : 2 vorstehende Teil des eingeführten Rohstückes 175
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einrichtung sind auf der Welle- die beiden Daumenscheiben 150 angebracht, welche mit den Rollen 151 zusammenwirken. die von dem Schlitten 152 getragen werden. mit welchem der
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gestattet und trägt das Magazin 154. Auf der Welle IN ist noch eine dritte Daumenscheiber 156 angebracht, welche mit einer dritten Rolle 157 zusammenwirkt. die auf einem zweiten Schlitten 158 angeordnet ist, der sich relativ zu dem Schlitten 152 bewegt und den Kolben 159 mit der Feder 160 trägt. Der Schlitten 1-52, der Träger 153 und das Magazin 154 werden durch die Federn 55 (Fig.
I bis 3 und 5) in die Ausgangsstellung zurückbewegt. Der zweite Schlitten 158 und der Kolben 159 werden zurückbewegt, da der Kolben 159 mit dem Schlitten 158 starr verbunden ist und die
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weiteren Drehung der Daumenscheibe 156 wird der Kolben 159 nach aussen in die in Fig 15 dargestellte Stellung vorgeschoben und dabei das Rohstück 15 teilweise aus der Öffnung 135 herausgedrückt, die mit einer Büchse in derselben Weise ausgestattet ist, wie Fig. 7 bezüglich der Büchse 52 zeigt ; diese Einzelheit ist in Fig. 15 nicht dargestellt. Die Teile 152 und 153 werden hierauf nach rechts der Fig. 15 bewegt, und zwar so weit, bis die Stirnfläche des Trägers 153 mit dem Presskopf 125 in Berührung tritt.
Der Träger 153 bleibt nun stehen und das Rohstück 115, welches in die Öffnung 165 des Presskopfes 125 gepresst oder gedrückt ist. wird entsprechend geformt. Das fertige Geschoss wird dann aus der Öffnung 155 ausgeworfen, da sich die Teile 152 und 153 nach links bewegen, während der Kolben 159 stehen bleibt. Die Stirnflächen der Teile 153 und 125 liegen dicht aufeinander während des Schmiedens, so dass jede Bildung eines Wulstes oder ein Verziehen des Geschosses beim Schmieden verhindert ist.
Die Wirkungsweise der Maschine ist kurz zusammenfassend die folgende : Nachdem das Magazin 69 mit Rohstücken gefüllt wurde, wird die Maaschine durch Anheben des Griffes 14 und
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tritt. Die Kraftübertragung erfolgt von der Triebscheibe 2 durch die Welle 3, den Wurm 4 und das Wurmrad 17 auf die Welle 18, durch welche die Daumenscheiben 19 und 60 gedreht werden.
Bei der Drehung der Daumenscheibe 60 gelangt die Rolle 61 in die Ausnehmung der
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führungsstellung steht der Kopf 75 des Kolbens 74 am Magazin in Eingriff mit der Schulter 101 der Büchse 52, so dass dieser Kolben entgegen der Wirkung der Feder 76 derart zurückgeschoben wird. dass die Austrittsöffnung des Magazins freigegeben ist. Die gekrümmte Fläche 7. 3 der Platte 72 ruht dabei auf der Schulter 78 des Futters 30. Wenn sich die Teile in dieser Stellung befinden, ist das Magazin 69 bereitgestellt, ein Rohstück in das Futter -'30 abzugeben.
Die Einführung des Rohstückes in das Futter wird mittels der Daumenscheibe 60, der Stange 91 und des Schiebers 98 in der folgenden Weise bewirkt : Wenn das Magazin 69 die Tiefstellung erreicht, ist die Daumenscheibe 60 so weit verdreht, dass, der Fortsatz 89 auf ihr mit der Rolle 88 in Berührung gekommen ist, welche durch den Zapfen 90 mit der Stange 91 verbunden ist und daher diese Stange nach links der Fig. 3 verschiebt. Diese Bewegung der Stange 91 w ird auf den Hebel 94, der sich in diesem Zeitpunkte in der Nut 93 am Ende der Stange befindet und damit auf den Schieber 98 (Fig. 8) übertragen. Der Schieber 98 drückt durch seine Bewegung ein Rohstück 115 durch die Öffnung in der Seitenwand des Magazins in die Büchse 52 des Futters 30.
Das Rohstück 115 wird dabei durch den Schieber 98 nicht so weit vorgeschoben, dass es vollständig aus dem Magazin 69 und dem dazugehörigen Teile tritt. Das vorstehende Ende des ausgeschobenen Rohstückes bleibt vielmehr auf den konkaven Teil des Wächters 135 liegen, welcher das Rohstück unterstützt und ein Herausfallen desselben aus dem Magazin 69 durch die Öffnung 100 verhindert.
Bei der Weiterdrehung der Daumenscheibe 60 tritt zuerst der Fortsatz 89 der Daumenscheibe ausser Eingriff mit der Rolle 88, wobei der Schieber 98, der Hebel 94 und die Stange 91 durch den gefederten Kolben 175 in die Ausgangsstellung (Fig. 12) zurück- gebracht werden, der mit dem Hebel 94 durch die Schraube bzw. den Zapfen 97 verbunden ist. so dass das nächste Rohstück in die Zuführungsstellung fallen kann.
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Magazin 69 hochgehoben wird. Bei der Aufwärtsbewegung des Magazins 69 schnappt das vorstehende Ende des Rohstücke, 77J, welches im Futter festgehalten wird, unter den Wächter 135 und drückt denselben bzw. den damit verbundenen Winkelhebel 186 gegen die Wirkung der Feder 140 zurück.
Sobald das Magazin 69 genügend weit angehoben ist, um das Rohstück 115 freizugeben, wird der Wächter 135 durch'die Feder zurückgedrückt und verhindert, dass das nächste Rohstück durch die Öffnun"100 aus dem Magazin fällt.
Während sich das Magazin 69 in seiner unteren Stellung befindet. ist der Daumen 181 mit dem Luftzuführungsrohr 129 in Berührung gekommen und hat es entgegen der Wirkung der Feder ISO so weit verschwenkt ; bis das Ende des Rohres sich gegenüber der Öffnung 165 im Presskopf 125 befindet. wobei gleichzeitig das Absperrorgan 128 in die offene Stellung gedreht
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teilchen, welche vom letzten Schmiedevorgang zurückgeblieben sind, entfernt werden. Bei der Aufwärtsbewegung des Magazins 69 wird das Rohr 129 durch die Feder 130 zurückbewegt, so dass das Absperrorgan 128 geschlossen wird.
Die Daumenscheibe 19 ist derart ausgestaltet, dass sie nunmehr die Führungsplatte 24, die das Futter 30 trägt, vorwärtsschiebt, wodurch das Rohstück dem Presskopf zugeführt wird.
Bei der Vorwärtsbewegung der Führungsplatte wird der Daumen 112 mitgenommen, auf welchem die Rolle 111 aufruht, die mit dem Bock 108 verbunden ist. Bei der Vorwärtsbewegung des Daumens folgt die Rolle 111 durch Wirkung des Gewichtes und des gefederten Kolbens 118 der Führungsfläche des Daumens 112 und bewirkt am Schlusse die Abwärtsschwenkung des Bockes 108, so dass die Nase 110 in die Verlängerung des Kolbens 38 fällt.
Nachdem die Pressung beendigt ist, gestattet die Daumenscheibe 19 die Rückbewegung der Führungsplatte ; 2. J unter der Wirkung der Federn 55. Da das Futter 30 mit der Führungsplatte verbunden ist, bewegt es sich ebenfalls zurück, wobei das Ende 114 des Kolbens 38 auf den Ansatz 770 des Bockes 108 trifft, so dass die Rückbewegung des Kolbens zeitweilig behindert ist.
Da der Kolben 38 nun feststeht, so wird der Kolben 50 bei der Weiterbewegung des Futters nach links der Fig. 7 von der Stange 41 aufgehalten und wirft nun bei der Weiterbewegung des Futters in der gleichen Richtung das fertige'Geschoss in einen geeigneten Behälter ab, worauf der Arbeitsvorgang der Maschine von neuem beginnt. Der Presskopf 125 kann in irgendeiner Weise, beispielsweise von der Riemenscheibe 176, betätigt werden.
Die Zuführungseinrichtung kann entweder durch Anheben des Hebels 12 mittels des Griffes 13 oder durch Herabziehen der Stange 177 ausser Betrieb gesetzt werden. In beiden Fällen wird die Stange 11 den Zapfen 10 aus der Nut 9 (Fig. 2) herausziehen und dadurch ein Herabsinken des Gehäuses 7 und des Wurm, es 4 durch ihr Eigengewicht gestatten, so dass der Eingriff mit dem Wurmrad 17 aufgehoben wird. Gleichzeitig wird das Bremsband 180 (Fig. 3) auf der Bremstrommel 181 der Welle 18 angezogen, welches durch die Stange 182 mit einem Ende mit dem Hebel 12 verbunden ist,
Mittels der oben beschriebenen Einrichtung können die verschiedensten Formen von Geschossen genau hergestellt werden, und zwar insbesondere Spitzgeschosse.
Mit der Maschine können Geschosse, die ganz aus einem bestimmten Metall oder aus einer Legierung bestehen, verarbeitet werden. Sind die Geschosse Mantelgeschosse, so werden dieselben genau in die gewünschte Form gebracht, gleichgültig, ob der Mantel aus Stahl, aus einer Kupfer-Nickellegierung oder aus einem anderen Metall oder einer anderen Legierung hergestellt ist. Die Konstruktionseinzelheiten sowohl, als auch die relative Anordnung der Teile können natürlich in verschiedener Weise geändert werden, ohne dass der Rahmen der Erfindung überschritten wird.
PATENT-ANSPRÜCHE :
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aufnehmende Futter die Rohstücke mit dem zur Geschossspitze auszuschmiedenden Ende in die Schmiedemaschine einführt, während des Ausschmiedens festhält und nach Beendigung der
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und dieses sich wieder vor das Magazin stellt, um ein frisches Rohstück aufzunehmen.