AT81807B - Kapazitätsmesser. Kapazitätsmesser. - Google Patents

Kapazitätsmesser. Kapazitätsmesser.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Kapazitätsmesser. 



   Die Erfindung bezieht sich auf einen für direkte   Ablesung   bestimmten Kapazitätsmesser, welcher die   genme Messung v (. n Kapazitäten   in   Normalmassemheiten   auf Grund 
 EMI1.1 
 Prinzip beruht auf der Reaktanz, welche durch die Kapazität auf einen periodisch wechselnden Strom ausgeübt wird. Nach der Erfindung wird die zu messende Kapazität gegen eine   Normalkapazität ausgeglichen,   indem man das   Verhältnis   der Wirkungen ihrer Reaktanzen bestimmt, mit anderen Worten die Reaktanzen werden mit Bezug aufeinander gemessen 
 EMI1.2 
 Verhältnis zueinander stehen wie die Reaktanzen. 



   Die Erfindung ist in den Zeichnungen veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. i eine Ansicht einer einfachen   Form'des Kapazitätsmessers   und die Fig. 2 und 3 abgeänderte   Ausführungsformen.   



   In einem durch die Windungen 1 erzeugten magnetischen Feld ist eine bewegliche 
 EMI1.3 
 Spule 2 geschaltet, Feld-und Spulenstrom sind daher phasengleich. Der Stromkreis der Spule 2 enthält Klemmen 3. zwischen welchen die Kapazität X geschaltet ist, welche gemessen werden soll. Der Widerstand und die induktive Reaktanz der Spule 2 sind sehr klein und können praktisch vernachlässigt werden im Vergleich zu der Kapazitätsreaktanz, welche gemessen werden soll. 



   Zur Spule 2 ist eine zweite Spule   4   parallel geschaltet, deren Achse zu jener der Spule 2 senkrecht steht. Im Stromkreis der Spule 4 liegt eine Kapazität 5, die ebenso wie die zu messende   Kapazität   eine Reaktanz besitzt, welche gross ist im Vergleich zu dem Widerstand und der induktiven Reaktanz der beweglichen Spule. Mit 6 sind Klemmen bezeichnet, welche an eine Stromquelle für Wechselstrom, wie z. B. an ein elektrisches Lichtnetz, angeschlossen werden können. Ein Widerstand R soll das Auftreten übermässig starker Ströme im Instrument verhüten. Auf der Drehachse der Spulen ist ein Zeiger 7 angeordnet, der über einer Skala spielt. 16 ist ein Schalter. 



   Da die Achse der Spule   J   senkrecht zu jener der Spule 2 steht, wird die Spule   4   das Maximaldrehmoment besitzen, wenn das Drehmoment der Spule 2 Null ist. In der Lage der Fig.   i   übt die Spule 4 kein Drehmoment aus. Jede Verschiebung des beweglichen Elements jedoch wird das Drehmoment der Spule 4 steigern und dasjenige der Spule 2 vermindern, bis die Drehmomente gleich und entgegengesetzt gerichtet sind, worauf das bewegliche System zur Ruhe kommen wird.

   Da die beiden Spulen Ströme führen, welche zueinander im gleichen Verhältnis stehen wie die Kapazitäten 5 und X, so ist die Lage des beweglichen Systems, welches das Verhältnis der magnetischen Kräfte der Spulen 2 und   4   und dadurch das   Verhältnis   ihrer Ströme anzeigt, ein Mass für die Grösse der unbekannten Kapazität. 



   Die Angaben des Instrumentes sind von grossen Schwankungen in der Frequenz und der Spannung und von der Wellenform des zugeführten Wechselstrom unabhängig. 



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 befindet sich die Feldspule 1 in Mehrfachschaltung mit den Spulen 2 und 4 des beweglichen Elements und kann daher   gegenüber   

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 EMI2.1 
 kann jedoch in genaue oder annähernd genaue Phasengleichheit mit dem beweglichen Element durch eine Induktanz 8, welche in Reihe mit dem Feld geschaltet ist, und durch einen Widerstand 9 gebracht werden, der parallel mit dem Feld geschaltet ist. Aus bekannten Grundsätzen ergibt sich, dass diese Induktanz und der Widerstand so gegen- 
 EMI2.2 
 in seiner Phase gegenüber dem Speisestrom um   900 zurückbleibt.   Da die beweglichen Spulen 2 und 4 Ströme führen, deren Phase dem Speisestrom um go0 vorauseilt, so folgt. dass das Feld und die bewegliche Spule sich in   Phasengleichheit   befinden.

   Der Unterschied, welcher einer Phasendifferenz von 1800 entspricht, ist natürlich der gleiche wie derjenige, den man erhält, wenn man die Stromanschlüsse der Feldwicklung vertauscht. 



   Als Mittel zum Schutz der Spulen gegen Durchbrennen, wie es eintreten könnte, wenn man eine mangelhafte oder kurz geschlossene Kapazität zwischen   die Messklemmen   einschaltet, kann ein Widerstand 10 in Reihe mit der beweglichen Spule 2 geschaltet werden. An Stelle eines solchen Widerstandes kann auch ein Widerstand 11 in den Stromkreis gelegt werden, von welchem beide beweglichen Spulen abgezweigt sind. Die Wider-   stände   10 und 11 können auch gleichzeitig benutzt werden. 



   Es ist ersichtlich, dass sowohl bei dem Instrument nach Fig. i als auch bei dem nach Fig. 2 der Zeiger theoretisch keine grössere Bewegung als nur etwa um   900 vollführen   kann entsprechend dem Verhältnis zwischen Null und Unendlich in der zu messenden 
 EMI2.3 
 so gewickelt, dass es die Wirkung von zwei Spulen ergibt, deren Achsen in einem Winkel zueinander liegen, der von 900 verschieden ist. Zum Beispiel können die Spulen so ausgebildet werden, dass sie dieselbe Wirkung besitzen, als wenn ihre Achsen um 45  oder um 1350 gegeneinander verdreht werden. Der Stromkreis, welcher den Strom dem beweglichen Element zuführt, wird in   ¯zwei Zweige 12, 13   geteilt, welche beide nur einer Spule des beweglichen Elements zugeordnet sind und gleiche Windungszahl besitzen.

   Die andere Spule 14 ist um   90    gegenüber der ersten Spule verdreht und in Reihe mit ihr geschaltet ; sie besitzt dieselbe Zahl von Windungen wie die Wicklung 13 auf der ersten Spule. Das Paar von Wicklungen   73,-M   ist mit der   Kapazität   5 verbunden. Die Wicklung 13 ist ferner mit der Feldspule 1 und mit einem Kondensator 15 verbunden. Die andere Wicklung 12 ist mit einer der Klemmen 3 verbunden, zwischen denen die zu messende Kapazität X eingeschaltet ist. Durch diese Schaltung und Bemessung der Spulen wird bewirkt, dass das Feld der Wicklungen   13,   14 mit dem Feld der Spule 12 einen   Winkel von 450 oder 1356   einschliesst.

   Unter diesen Umständen besitzt der Zeiger die Möglichkeit einer Bewegung von 1350 anstatt von nur   900,   während die Kapazitäten zwischen Null und Unendlich gemessen werden. Wenigstens   900 dieser   möglichen Zeigerbewegung entsprechen einer gut ablesbaren Skala, d. h. einer Skala, welche befriedigend   gleichmässige Strichabstände   aufweist und bei der-sich die Teilstriche an keinem Punkt in unzuträglicher Weise häufen. Durch Einschaltung des Kondensators 15 kann die Feldstärke erhöht werden, so dass sich ein grösseres Drehmoment ergibt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   i.     Kapazitätsmesser, dadurch   gekennzeichnet, dass im Felde einer festen Spule (1) ein bewegliches Element angeordnet ist, das aus zwei parallel geschalteten, gegeneinander geneigten Spulen (2,   4)   besteht, deren Stromzweige eine bekannte Kapazität   (-o) bzw.   die zu messende Kapazität (X) enthalten, wobei die Wicklungen des beweglichen Elements einen Widerstand und eine induktive Reaktanz von im Vergleich zur Reaktanz der Kapazitäten vernachlässigbarer Grösse besitzen.

Claims (1)

  1. 2. Kapazitätsmesser nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Ströme in der Feldspule und in den Wicklungen des beweglichen Elements phasengleich sind.
    3. Kapazitätsmesser nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Spule des beweglichen Elements in zwei Zweige (12, 13) geteilt ist, von denen der eine (13) einerseits an die andere Spule (12) und andrerseits an die Feldspule (1) angeschlossen ist, wodurch bei passender Wahl der Windungszahlen eine Ablenkung des beweglichen Elements EMI2.4
AT81807D 1917-01-13 1917-01-13 Kapazitätsmesser. Kapazitätsmesser. AT81807B (de)

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